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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gefeuerter Boschingenieur packt aus


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Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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Er warnte früh vor dem Dieselbetrug. Später wurde ihm gekündigt
Ein Bericht vom Kulturkampf bei Bosch

Leider ein Bezahlartikel:
https://www.zeit.de/2019/15/bosch-dieselskandal-ingenieur-kuendigung-karsten-vom-bruch

hat da jemand Zugriff?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Hier gibt es eine Zusammenfassung: 
https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247

Autor: Abakadabra (Gast)
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So ein Nestbeschmutzer, der sollte sich was schämen!

Autor: Jürgen (Gast)
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Mal ehrlich, wundert ihr euch denn?

Autor: Jürgen (Gast)
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Evtl. geht er nur an die Presse/Öffentlichkeit, um sich im 
Gerichtsverfahren einen Vorteil zu verschaffen.

Autor: Abakadabra (Gast)
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> Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im Februar 2018
> nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt.

Doppel-Pfui!!!

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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F. B. schrieb:
> Hier gibt es eine Zusammenfassung:
> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247

Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig 
von Diesel und so gekündigt hat/hätte.

Autor: Abakadabra (Gast)
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IQ-Reflektor schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Hier gibt es eine Zusammenfassung:
>> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247
>
> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig
> von Diesel und so gekündigt hat/hätte.

Der hat bestimmt einiges auf dem Kerbholz. Hat sich anscheinend mit 
einer Kollegin angelegt. Das geht gar nicht.

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Dort etwas mehr Details:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-arbeitsgericht-schlechte-aussicht-fuer-mitglied-des-bosch-betriebsrats.2850a96c-de00-4721-be20-d2c5561ccee2.html

Zitat:
" Der 49-jährige Betriebsrat soll – infolge diverser Vorfälle – die 
Personalleiterin am Standort Feuerbach am 8. Februar 2018 vor Zeugen mit 
den Worten bedroht haben: „Sie sind sehr mutig, wenn Sie sich mit mir 
anlegen. Ich mache Sie fertig, Sie werden schon noch sehen.“ "

Autor: ohne Account (Gast)
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> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig
> von Diesel und so gekündigt hat/hätte.

> Dort etwas mehr Details:
> https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-arbeitsgericht-
> schlechte-aussicht-fuer-mitglied-des-bosch-betriebsrats.2850a96c-de00
> -4721-be20-d2c5561ccee2.html
>
> Zitat: ...
Sag mal, kannst Du nicht den ganzen Artikel lesen oder hälst Du alle 
anderen für dumm ?
Die Zeugen sind der Sohn und eine Sekräterin (auf Seiten der 
Personalleiterin)!

Anderes Zitat aus diesem Artikel:
'Das Verfahren habe ein „G’schmäckle“, lautet ein weiterer Kommentar. 
Ein ausfälliges Verhalten trauen die hier Anwesenden dem Gefeuerten 
nicht zu.'

Völlig unklar, was da wirklich geschehen ist.

Fazit: Wenn man Leute aus dem Betriebsrat kündigen will (die haben einen 
besonderen Kündigungsschutz), dann schafft man sich eben Gründe.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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IQ-Reflektor schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Hier gibt es eine Zusammenfassung:
>> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247
>
> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig

Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen 
Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im 
Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt." 
durchführen? Hut ab!

: Bearbeitet durch User
Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen
> Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im
> Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt."
> durchführen? Hut ab!

Nee für diese Analyse braucht es die anderen Sätze:
"Die von Bosch vertriebene Abgasreinigung sei ein "ganz bewusster 
Etikettenschwindel, um es mal diplomatisch auszudrücken", -> Geschwätz, 
sowie:

 Die
Personalleiterin... vor Zeugen mit
den Worten bedroht haben: „Sie sind sehr mutig, wenn Sie sich mit mir
anlegen. Ich mache Sie fertig, Sie werden schon noch sehen.“ "

-> Macho

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen
> Satzes:

Tja, die Schnellentscheider sind eben wirklich schnell, vor allem, wenn 
es Schwaben sind. Aus der Kenntnis einiger doritger Ingenieure heraus 
kann ich sagen, dass mich der Vorfall überrascht.

Viele andere, die ihn offenbar kannten, auch. Heisst aber nicht, dass es 
nicht stimmen muss.

Nicht überrascht hat mich hingegen die Stimmung am Feuerbacher Standort. 
Dort geht es seit Jahren bergab. Und das nicht nur, weil manche 
Betriebsräte der GL in den Hintern kriechen, manche Standortleiter den 
BR-Damen auf den Hintern schauen, sondern weil die Produktivität dort 
immer weiter sinkt und jeder Angst um seinen Job hat.

Es wird gekämpft, im Schwabenländle.

Autor: F. B. (finanzberater)
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"Die Personalchefin begab sich tags drauf aufgrund von Panikattacken in 
ärztliche Betreuung."

Nun ja, bisschen unglaubwürdig. Ich kann nur sagen, die 
Personalleiterinnen in unserer Klitsche haben jede Schweinerei der 
Geschäftsführung mitgemacht und in Kündigungsschutzklagen Falschaussagen 
gegen die Mitarbeiter getätigt. Aber dieses Mal sind haben sie sich mit 
den falschen angelegt. Falschaussage in Arbeitsschutzprozessen ist 
strafbarer Prozessbetrug. Nach Ende unserer Verfahren werden mein 
Kollege und ich dann entscheiden, ob wir unsere Geschäftsführer und 
Personalleiterin anzeigen werden, da wir viele ihrer Lügen beweisen 
können. Die bisherigen Mitarbeiter waren viel zu lasch, die waren mit 
einer Abfindung zufrieden. Aber wir machen sie fertig! Und sie reiten 
sich immer tiefer in die Scheiße, da sie sich immer weiter in ihren 
Lügengeschichten verstricken.

Beitrag #5804568 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Tja, die Schnellentscheider sind eben wirklich schnell,

Schnell ist gut, das Arbeitsgericht tagte schon letzten Sommer dazu. 
Denkt der v. Bruch die könnten es sich nochmals anders überlegen und ihn 
zurück holen ??? - der soll sich endlich mal nen Job suchen wo er mit 
richtig Anpacken seine Wecken verdient.

Beitrag #5804584 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A...A...A...A (Gast)
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Ärztliche Behandlung wegen Panikattacken zu Hause ,resultierend 
u.a.dadurch, dass  sich der Mann im Türrahmen aggressiv aufgebaut hat. 
Der Sohn und die Sekräterin haben das bezeugt.

Kann sein, klingt aber..

Beitrag #5804589 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Abakadabra (Gast)
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Der will sich wahrscheinlich bloss wichtig machen

Autor: Claus W. (claus_w)
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- Ja warum steht nicht in der Zeitung: "Wie der Ing. "Sauerbruch" im 
Mikrocontroller Forum schrieb...?" Er kann doch selber schreiben, oder? 
Sucht sich ein Medium aus, das man noch bezahlen muss für Lügen und 
Werbelügen.

- Personalchefinas alle Frauen und Informatiker zu 97% Männer. Frauen 
sind auch selber schuld, unsere englischen Freunde unterscheiden sie 
unwidersprochen in MS und MRS, bei MR nicht üblich. Wo doch Männer und 
Frauen so gleich sind wie eine Katze die man an die Hundeleine legt.

- Und die Idee mit ADDBLUE ist auch nicht schlecht. Mit Patentablauf von 
ADDBLUE werden alle Autos elektrisch betrieben.

- Eine Idee für Autoposer: Bekannte Autoposer sollten am Krachmachen 
gehindert werden mit einem Eintrag im Führerschein - darf nur E-Bikes 
fahren. Klasse "Be".

Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.arbeitsgericht-stuttgart-ex-betriebsrat-bei-bosch-vor-gericht-erfolglos.cb72f239-ffda-4aef-a0e5-0cc83bb07c50.html
Der 50-jährige war seit 1997 als Entwicklungsingenieur in Feuerbach tätig, bis ihm am 13. Februar von Bosch fristlos gekündigt wurde. Am 8. Februar hatte er aufgrund früherer Auseinandersetzungen die Personalleiterin des Standorts in deren Büro sowie im Beisein ihres Sohnes und ihrer Assistentin verbal angegangen. Zumindest stellen diese drei Beteiligten die fragliche Szene – wie schon den Schriftstücken der Unternehmensseite zu entnehmen ist – fast gleichlautend als sehr bedrohlich dar. „Er hat angefangen zu brüllen: ich wäre mutig, mich mit ihm anzulegen – er würde mich fertig machen“, schildert die Personalleiterin. Weil er sich aggressiv im Türrahmen aufgebaut hätte, „kam ich mir vor wie in der Falle“. Tage später habe sie sich deswegen in psychologische Betreuung begeben und krankschreiben lassen müssen. Auch der als Dualstudent zufällig anwesende 19-jährige Sohn fühlte sich nach seinen Worten verängstigt – er habe Sorge gehabt, dass der Mutter etwas angetan werde.

Ist wohl reiner Zufall, wenn der Sohn der Personalleiterin von Bosch 
Feuerbach zufällig bei Mama arbeitet. Da sehe ich keinen Nepotismus. Das 
hat nichts mit Korruption oder Vetternwirtschaft oder 
Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige zu tun. Da ist gar 
kein Geschmäck'le. Der war einfach besser als die anderen 399 Bewerber. 
"Die Personalleitung ist stets darum bemüht ein faires Auswahlverfahren 
durchzuführen." Vollstes Vertrauen.

: Bearbeitet durch User
Autor: 110k Performer (Gast)
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Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass es 
sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!

Autor: Gustl Mollath (Gast)
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110k Performer schrieb:
> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass
> es
> sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!

Das hat sich mit gleicher Wahrscheinlichkeit genauso zu getragen, wie 
ich berechtigt weggesperrt wurde...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Das Gericht hat eben auch zu bewerten, ob dem B-Rätler dergleichen 
zuzutrauen ist, also ob sein sonstiges Erscheinen zu der geschilderten 
Tat passt.

Und dann wäre noch zu schauen, ob die Arbeitnehmer die ja der B-Rätler 
vertreten soll, sich für "Ihren Mann" vor Gericht schlagen und 
beispielsweise als "Fürsprecher für den Fürsprecher auftreten. Darüber 
hat man in den Berichten nichts gelesen. Vielleicht wäre es gut gewesen 
mal vom BR-Job ne freieillige Pause einzulegen oder durch reguläre 
Produktionsarbeit den Kontakt zur Belegschaft wieder herzustellen.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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110k Performer schrieb:
> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass
> es sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!

Experten sprechen hier vom #LikeABosch - Effekt.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Bernd K. schrieb:
> IQ-Reflektor schrieb:
> F. B. schrieb:
> Hier gibt es eine Zusammenfassung:
> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247
>
> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig
>
> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen
> Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im
> Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt."
> durchführen? Hut ab!

Mein Chef kann das. Der braucht nur das Wort Betriebsrat zu hören, dann 
ist die Meinung gebildet.

Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen 
für den alle Personalvertreter Querulanten sind.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Martin S. schrieb:

> Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen
> für den alle Personalvertreter Querulanten sind.

Och, heutzutage gehört Querulantentum, also anlassloses Rumgehacke auf 
allem und jedem, zu den üblichen Umgangsformen, da muss man nicht erst 
zum Personalvertreter berufen sein.
Oder "Querstellen" ist angeboren und zählt zum lokalen Naturell wie beim 
sprichwörtlichen Mecker-Ossi: 
Youtube-Video "Dieser Opa vermiest euch den Valentinstag!"

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Martin S. schrieb:
>
> Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen
> für den alle Personalvertreter Querulanten sind.
>
> Och, heutzutage gehört Querulantentum, also anlassloses Rumgehacke auf
> allem und jedem, zu den üblichen Umgangsformen, da muss man nicht erst
> zum Personalvertreter berufen sein. Oder "Querstellen" ist angeboren und
> zählt zum lokalen Naturell wie beim sprichwörtlichen Mecker-Ossi:
> Youtube-Video "Dieser Opa vermiest euch den Valentinstag!"

Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O
Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde. Gewerkschaftsmiley

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Eine saubere Sache schrieb:

> Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O
> Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde.

Argumentum ad hominem - auch eine Unsitte in der heutigen Streitkultur.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Eine saubere Sache schrieb:
>
> Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O
> Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde.
>
> Argumentum ad hominem - auch eine Unsitte in der heutigen Streitkultur.

Brunnenvergiften ist die weitaus bedenklichere Unsitte ;)

Autor: A. S. (achs)
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Im wesentlichen geht es doch darum: rechtfertigt einmal brüllen + im 
Türrahmen aufbauen + "ich mach dich fertig" eine ~ 200.000 Strafe? Also 
das Streichen der dort sonst fälligen Abfindung.

Wobei ich nicht weiß, ob das Du statt Sie eine Rolle spielt, was das für 
ein Türrahmen war, dass 3 Leute Angst haben müssten und ob "mach dich 
fertig" wirklich körperliche / private Übergriffe impliziert oder eher 
schlechter aber nur grenzwertiger Ton ist.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Tip vom HR-Profi: Besser löst man solche Probleme mit einem 
Outplacement-Dienstleister. Denn auch ein Trennungsgespräch will gut 
vorbereitet sein!

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Kann auch alles erstunken und erlogen sein. Einen Betriebsrat bekommt 
man so schnell nicht gekündigt außer so. Dem ganzen schwäbischen 
Verwaltungsinzest bei Bosch ist nur so weit zu trauen, wie man sie 
werfen kann. Fakt ist, in Zukunft muss bei Bosch mehr kommen als 
Mauscheln und sich auf den Lorbeeren der 90er ausruhen, ansonsten zieht 
die asiatische Konkurrenz denen schnell final den Stecker.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Da hat er recht.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Sorry. Er (d/w/m).

Autor: Dirk K. (merciless)
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Sehr schön, wie hier nur in schwarz und weiß gedacht wird:
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und ist grau,
bunt, unsichtbar oder sonst was.

Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,
erst recht nicht, wenn der sich wehrt. Da müssen erstmal
Gründe geschaffen werden. Das kann dann schonmal Jahre dauern
(war in einer Firma so, bei der ich mal angestellt war).
Ein persönlicher Angriff rechtfertig natürlich eine
fristlose Kündigung. Btw: Eine Personalmanagerin ist
psychologisch geschult, die lässt sich nicht so einfach
einschüchtern wie die blonde Vorzimmerdame vom Chef.

Just my 2 cents

merciless

Autor: Arkus Tangens (Gast)
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Man muß sich trotz berechtigtem Unmuts auch mal die Zeit nehmen, eine 
trauliche Fahrstuhlfahrt im engsten Personenkreis abzuwarten. Dort kann 
man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.

Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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Der Sohn der Personalerin ist einer der Zeugen - BRUHUAHAHAHA!

Ist halt auch nur eine Inzestbude wie jeder andere Konzern, wo Clan und 
Sippenstrukturen herrschen wie ab dem Balkan ostwärts üblich.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Wieder mal ne kleine Drohung? ;)

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Arkus Tangens schrieb:
> Dort
> kann man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.

Kannst du mal deutlich ausführen, mit was genau du hier gerade drohst?

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,
> erst recht nicht, wenn der sich wehrt.

Betriebsräte müssen sich doch jährlich zur Wahl stellen ? Da wird man 
selbstverliebte Querulanten, die vornehmlich ihre eigenen Interessen 
gegen Angestellte und Betriebsleitung durchsetzen recht leicht als 
Betriebsrat los?

Und wenn der abgewählte Bürohengst inzwischen sein Handwerkszeug 
verlernt hat, kann man ihn als Minderleister resp. aus betrieblichen 
Gründen wieder dem restlichen Arbeitsmarkt zuführen, oder?

Autor: Dirk K. (merciless)
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IQ-Reflektor schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,
>> erst recht nicht, wenn der sich wehrt.
>
> Betriebsräte müssen sich doch jährlich zur Wahl stellen ? Da wird man
> selbstverliebte Querulanten, die vornehmlich ihre eigenen Interessen
> gegen Angestellte und Betriebsleitung durchsetzen recht leicht als
> Betriebsrat los?
>
> Und wenn der abgewählte Bürohengst inzwischen sein Handwerkszeug
> verlernt hat, kann man ihn als Minderleister resp. aus betrieblichen
> Gründen wieder dem restlichen Arbeitsmarkt zuführen, oder?
Nein, die Wahl findet bestimmt nicht jährlich statt
und der Kündigungsschutz besteht auch noch nach der
Abwahl. Außerdem müssten ihn seine Kollegen abwählen.

Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt
ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer
im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn
dann abwählen?

merciless

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Arkus Tangens schrieb:
> Man muß sich trotz berechtigtem Unmuts auch mal die Zeit nehmen,
> eine trauliche Fahrstuhlfahrt im engsten Personenkreis abzuwarten. Dort
> kann man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.

Und, was ist jetzt? Willst du nicht konkreter werden? :) Wie können das 
Gespräch auch gerne hier führen. Hier stören auch keine Dritten.

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt
> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer
> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn
> dann abwählen?

Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den 
Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?

Autor: Toni Tester (Gast)
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Kreuzlümmel schrieb:
> Ist halt auch nur eine Inzestbude wie jeder andere Konzern, [...]

Nee, ist in diesem Fall noch wesentlich schlimmer: Das ist ein 
schwäbischer Konzern.

Ja, genau, das Schwaben - inkl. inzestuöser Strukturen, 
dörflich-bäuerlich geprägtem Gemauschel, Kehrwoche - und natürlich dem 
unbedingten Zwang zum Geldsparen, unabhängig davon, ob es dann am Ende 
drei Mal so teuer wird.

Bevor man freiwillig bei sowas anfängt, sollte man sich wirklich gut 
überlegen, nicht doch stattdessen lieber regelmäßig "freiwillig" 
Schutzgeld an die regionale Mafia abzudrücken - führt zu einem insgesamt 
wertigeren und inhaltsvolleren Leben.

Autor: Eine saubere Sache (Gast)
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Mit diesem Vorgang werden die Gewerkschaften geschwächt. Kein Grund, den 
entschlossenen Kampf FÜR mehr Menschlichkeit im Arbeitsleben 
einzustellen. Im Gegenteil, nun geht es um die Wurst!

Autor: Axel L. (axel_5)
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IQ-Reflektor schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt
>> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer
>> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn
>> dann abwählen?
>
> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den
> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?

Vielleicht, weil die die Warnung verstanden haben ?

Gruß
Axel

Autor: Axel L. (axel_5)
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Eine saubere Sache schrieb:
> Mit diesem Vorgang werden die Gewerkschaften geschwächt. Kein Grund, den
> entschlossenen Kampf FÜR mehr Menschlichkeit im Arbeitsleben
> einzustellen. Im Gegenteil, nun geht es um die Wurst!

Eher das Gegenteil.

Bei Betriebsratswahlen gilt das Listenverfahren, es werden also keine 
Menschen gewählt, sondern Listen (so wie Parteien). Damit sorgen die 
Gewerkschaften dafür, dass keine Einzelpersonen gewählt werden, die die 
Pfründe der Gewerkschaften stören könnten. Wenn das doch passiert (wie 
hier anscheinend) oder sich jemand in die Liste einschleicht, der der 
Gewerkschaftslinie nicht folgt, ist das extrem ärgerlich und wird mit 
allen Mitteln bekämpft.

Da nützt dann auch der Kündigungsschutz als Betriebrat nicht mehr, der 
kann durch den Betriebsrat aufgehoben werden.

Wenn der aber gegen die Dominanz der Gewerkschaften in den BR gewählt 
worden ist, muss der schon extrem beliebt bei großen Teilen der 
Belegschaft gewesen sein.

Gruß
Axel

Autor: Mach (Gast)
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Das Problem bei der betriebsraetlichen Unkuendbarkeit ist, dass die 
Betriebsraete das wissen und sich das mit manchem Charakter nicht 
vertraegt, d.h. manche "fuehren sich auf". Ein unloesbarer Zielkonflikt.

In diesem Fall, denke ich, kann man nicht nach Plausibilitaet gehen, wir 
wissen einfach nicht, welche Partei luegt/uebertreibt/sich was zu 
Schulden kommen lassen hat. Genaueres ist hoffentlich im Laufe des 
Prozesses noch zu erfahren.

Autor: A. S. (achs)
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Axel L. schrieb:
> Bei Betriebsratswahlen gilt das Listenverfahren, es werden also keine
> Menschen gewählt, sondern Listen (so wie Parteien). Damit sorgen die
> Gewerkschaften dafür, dass keine Einzelpersonen gewählt werden, die die
> Pfründe der Gewerkschaften stören könnten. Wenn das doch passiert (wie
> hier anscheinend) oder sich jemand in die Liste einschleicht, der der
> Gewerkschaftslinie nicht folgt, ist das extrem ärgerlich und wird mit
> allen Mitteln bekämpft.
>
> Da nützt dann auch der Kündigungsschutz als Betriebrat nicht mehr, der
> kann durch den Betriebsrat aufgehoben werden.
>
> Wenn der aber gegen die Dominanz der Gewerkschaften in den BR gewählt
> worden ist, muss der schon extrem beliebt bei großen Teilen der
> Belegschaft gewesen sein.

Leider wird nichts dazu gesagt.

Wenn er auf der Liste der führenden Gewerkschaft ist, dann ist er beim 
nächsten mal wieder runter. Das ganze macht also nur Sinn, wenn er eine 
gehasste Splitterliste anführt. Da reichen oft ein paar % der 
Belegschaft, z.B. nur Rechtshandpressenführer. Dann sollte man das aber 
im Artikel auch erwähnen und nicht den Eindruck erwecken, dass seine 
Betriebsrats-Kollegen ihn loswerden wollen.

Und dann ist auch klar, dass von der Splitter-Minderheit keiner das Maul 
aufreisst, dann sind die die nächsten.

Eine Personenwahl ist wesentlich schwieriger für Splitterleute. Die 
profitieren von der Listenwahl.

Autor: Bernadette (Gast)
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Ich habe "gleichlautende Aussagen" gelesen.

Das ist ein Synonym "abgesprochene Aussagen".

Fazit für jeden Richter: unglaubwürdig!

Autor: Dirk K. (merciless)
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IQ-Reflektor schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt
>> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer
>> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn
>> dann abwählen?
>
> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den
> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Zitate aus 
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-arbeitsgericht-schlechte-aussicht-fuer-mitglied-des-bosch-betriebsrats.2850a96c-de00-4721-be20-d2c5561ccee2.html

„Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager 
des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer. 
Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht 
allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.

Richter Lips schließt einen Zusammenhang zum Verfahren ausdrücklich aus: 
„Die Betriebsratstätigkeit spielt hier keine Rolle.“ Doch wurde der Mann 
während der Betriebsratswahlen gefeuert. Anwalt Schaefer meint: Man 
werde dies nicht beweisen können, aber es liege nahe, dass der 
Betriebsratsvorsitzende seinen Mandanten nicht mehr im Gremium haben 
wollte – zumal es zwischen beiden schon im November 2017 einen verbalen 
Schlagabtausch gegeben hatte.

Tja, da ist wohl der Betriebsratsvorsitzende auf einer gesonderten 
Gehaltsliste
und etwaiige Kollegen haben Angst und halten sich deswegen zurück.

Was ich aus dem Artikel lese: Streitbarer Mann, der zu viele unbequeme 
Fragen
gestellt hat. Ich nehme an, Bosch hat allen einen Maulkorb verpasst, und 
das
wollte der wohl nicht mit sich machen lassen.

merciless

Autor: oszi40 (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> und etwaige Kollegen haben Angst und halten sich deswegen zurück.

Neuer Artikel dazu in der heutigen "Zeit". Leider waren wir alle nicht 
dabei und können uns nur zusammenreimen was gelaufen ist. Wenn einer als 
BR gewählt worden ist, werden sich die Wähler hoffentlich was gedacht 
haben.

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Bernadette schrieb:
> Ich habe "gleichlautende Aussagen" gelesen.
>
> Das ist ein Synonym "abgesprochene Aussagen".
>
> Fazit für jeden Richter: unglaubwürdig!

Deppette!

weil also 3 Gretchens die gleichlautende Aussage machen, das Wasser bei 
0 Grad friert, dann wäre das für jeden Richter unglaubwürdig ????

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
Datum:

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Dirk K. schrieb:
> „Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager
> des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer.
> Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht
> allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.

Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers 
zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das 
Macho-Schwätzers?
Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch 
Stiftung-

Autor: Dirk K. (merciless)
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IQ-Reflektor schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> „Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager
>> des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer.
>> Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht
>> allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.
>
> Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers
> zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das
> Macho-Schwätzers?
> Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch
> Stiftung-

Öhm du weisst schon, dass ich das nur aus dem Artikel zitiert habe?

merciless

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Dirk K. schrieb:

> Öhm du weisst schon, dass ich das nur aus dem Artikel zitiert habe?
>
> merciless

Ja schon, ist ja nix neues das Anwälte ihrenSschmarrn in Zeitungen 
abdrucken lassen. Das nennt sich Prozess-taktik, hat aber wenig mit 
Wahrheitsfindung zu tun. Ist halt der Verschleierte Versuch, das 
komplette Fehlen von Zeugen für die Darstellung einer Seite vergessen zu 
machen. Typischer Winkeladvokat eben, zeugen die einen nicht in den Kram 
passen als voreingenommen darzustellen.

Autor: Hubertus (Gast)
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IQ-Reflektor schrieb:

> Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers
> zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das
> Macho-Schwätzers?

Legastheniker 1

> weil also 3 Gretchens die gleichlautende Aussage machen, das Wasser bei
> 0 Grad friert, dann wäre das für jeden Richter unglaubwürdig ????

Legastheniker 2

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Hubertus schrieb:

> Legastheniker 1

> Legastheniker 2

Orthogravieh ist die Weisheit des armen Mannes

Autor: Klaus I. (klauspi)
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IQ-Reflektor schrieb:
> Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch
> Stiftung-

O-Ton einer untergeordneten HR-Kaffeemaschinenbedienerin bei Bosch:
"Aber IHR (also der Arbeitnehmer-Pöbel) habt ja bei den 
Tarifverhandlungen so viel rausgeschlagen!"

Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert hat sie 
nicht auf den Schirm gehabt.

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Klaus I. schrieb:
> Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert

Eigentlich sollte sie froh sein. Sowas kennt man auch aus anderen 
Firmen, daß sich die Sekretärin des Chefs als "Arbeitgeberin" fühlte. 
Auf dem Arbeitsamt waren sie dann wieder alle gleich arme Gestalten.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Rudi Radlos schrieb:
> Klaus I. schrieb:
>> Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert
>
> Eigentlich sollte sie froh sein. Sowas kennt man auch aus anderen
> Firmen, daß sich die Sekretärin des Chefs als "Arbeitgeberin" fühlte.
> Auf dem Arbeitsamt waren sie dann wieder alle gleich arme Gestalten.

Das ist nicht nur bei der Sekretärin so. Ich habe schon so manchen Chef 
erlebt, der in Anbetracht der eigenen Kündigung sein Herz für den 
Betriebsrat entdeckt hat.

Aber wie wird das wohl gelaufen sein ?

Die werden schon alle so zusammengestanden haben, der stand vermutlich 
auch in der Tür, und vielleicht hat der auch mal die Stimme erhoben.

Und im Nachinein wurde das dann ein bischen aufgebauscht. Nachdem Frau 
da ein paar Nächte drüber geschlafen hat (oder eher nicht geschlafen) 
ist der immer grösser geworden und immer bedrohlicher. Wahrscheinlich 
sind die zwei Damen mit Sohn sogar mitlerweile selbst fest davon 
überzeugt, dass das genau so war, wie sie ausgesagt haben. Ist 
vielleicht nicht mal böser Wille bei.

Gruß
Axel

: Bearbeitet durch User
Autor: Skeptisch (Gast)
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Hat er gedroht alle drei, zwei Frauen und einen Studi, mit Chuck Norris 
Tritte fertigzumachen? Naja......

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den
> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Da Du das deutsche Gerichtswesen offenbar überhaupt nicht kennst, kläre 
ich Dich mal auf - der Richter entscheidet, wenn er als Zeugen zuläßt; 
d.h. er entscheidet , ob das nur ein 'Gefälligkeitszeuge' ist und 
braucht ihn gar nicht zuzulassen bzw. aufrufen als Zeugen - habe ich 
selbst mal so erlebt.
Wer hat schließlich Bock auf unnötige Arbeit? Nur die TV-Richter, da 
herrscht noch die angeblich heile Welt der Gerechtigkeit.
Ähnlich ist das bei Klagen; nicht jede Klage wird zugelassen - man will 
sich ja nicht mit unsinniger Arbeit überlasten.

Autor: Boschi (Gast)
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Habe mich gestern mal in der Kantine mit seinen Ex-Kollegen unterhalten 
und weiss nun, dass es keinen Falschen erwischt hat. Hatte ich mir auch 
schon gedacht.

Autor: Werner (Gast)
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Skeptisch schrieb:
> Hat er gedroht alle drei, zwei Frauen und einen Studi, mit Chuck Norris
> Tritte fertigzumachen? Naja......

Genau, erst mal einen gepflegten Roundhouse-Kick in die anwesenden 
Fressen - ich musste auch gleich an Chuck denken :)

Die ganze Sache stinkt doch gewaltig! Laut Presse war doch sein 
vorheriges Verweilen in einem Vorraum(!) der Umkleideräume Stein des 
Anstoßes, und in Folge dessen wurde dann angeblich die Personalleiterin 
eingeschaltet. Die haben also ihren "Kampfhund" von der Leine gelassen 
und der zog dann nach einem Schein-Angriff winselnd den Schwanz ein? Ich 
hätte ja eher die Personalleiterin fristlos gekündigt.

Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem 
Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der 
"Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den 
situativen Kontext zu berücksichtigen.

Autor: MeierKurt (Gast)
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110k Performer schrieb:
> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass es
> sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!

Ah, Du kommst wohl direkt aus der Praxis?
Nee, kann ja bei dem Geschreibsel nicht sein - war nur Spaß die Frage.

Um BR-Mitgliedern zu kündigen hat man sich schon ganz andere Sachen 
einfallen lassen (Naujoks und Kumpanen). Ab und zu sogar mit Erfolg 
(Erfolg meint damit dass die Kündigungsschutzklage gescheitert ist).
Hängt dann auch bisschen am BR (Anhörungsrecht bei Kündigungen)- wenn 
die dem AG hörig sind oder den lieben Kollegen sowieso nicht leiden 
können, dann siehts nicht mehr so gut aus.

Autor: A. S. (achs)
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Werner schrieb:
> Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem
> Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der
> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den
> situativen Kontext zu berücksichtigen.

Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.

höchstens andersrum, dass nur diese Beschuldigung (unter vielen 
unzureichenden) das zu einer Klage hat.

Boschi schrieb:
> Habe mich gestern mal in der Kantine mit seinen Ex-Kollegen unterhalten
> und weiss nun, dass es keinen Falschen erwischt hat.

Was meinst Du damit. Jemanden der die Klappe aufgerissen hat und nun 
halt sehen muss, was er davon hat? Der Bosch besudelt hat?

Oder jemand, der arbeitsrechtliche Verfehlungen auf dem Kerbholz hat, 
egal ob dieser Fall nun vorgeschoben war?

Autor: Werner (Gast)
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A. S. schrieb:
> Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gueteverhandlung-vor-arbeitsgericht-unruhe-bei-bosch-betriebsrat-fristlos-gefeuert.a33b8ffd-fcec-4f74-8a16-361fbb6641a7.html

Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:
"Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine 
fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Wenns kein Pseudonym ist, dort eine Rede des BRäter an die Wutbürger von 
Stuttgarter Bahnhof: 
https://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/11/19/rede-von-dipl-ing-karsten-vom-bruch-bei-der-149-montagsdemo/

Und ohne direkten Zusammenhang ein Video von den üblichen Umgangsformen 
im Ländle: Youtube-Video "ACAB "All Copsch ahr Baschtards" Schwabe beschimpft Polizisten übel"

Autor: Axel L. (axel_5)
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Werner schrieb:

> Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem
> Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der
> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den
> situativen Kontext zu berücksichtigen.

Was soll der Richter denn machen ? Das ganze Drunherum ist alles nur 
Hörensagen, kann stimmen, muss nicht.

Dann hat er drei Zeugen, die einstimmig aussagen, was passiert sein 
soll. Das der eine nun der Sohn der anderen ist, ist natürlich 
ungünstig, aber kein Grund die Aussage grundsätzlich in Frage zu 
stellen. Man kann sich seine Zeugen nun mal nicht aussuchen (ausser man 
plant es, dann wäre der eigene Sohn als Zeuge widerum reichlich 
dämlich). Keiner von denen hat einen persönlichen halbwegs direkten 
Vorteil aus so einer Geschichte. Die Personaldame wird aufgrund so einer 
Aktion kaum befördert werden.

Und dann gibt es einen, der behauptet, daß es nicht so war. Was nicht 
besonders hilfreich ist, denn der wird auf gar keinen Fall zugeben, wenn 
es doch so gewesen wäre.

Ansonsten halte ich die Geschichte nicht für völlig an den Haaren 
herbeigezogen. Unter Stress reagieren manche Leute über und ich habe 
schon Kollegen gehabt, die die unglaublichsten Dinge gebracht haben.

Gruß
Axel

Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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Werner schrieb:
> fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."
Es gibt genug Zeugen, sogar selbst gezeugte, deshalb heisst es auch 
Zeugen. BRUHUAHAHA!

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Unter Stress reagieren manche Leute über und ich habe
> schon Kollegen gehabt, die die unglaublichsten Dinge gebracht haben.

Und genau deshalb sind Streßgezündete Zeitbomben im Betriebsrat ganz 
sicher an der falschen Position, da gerade dem BR eine Mittlerfunktion 
abverlangt wird.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Werner schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.
>
> 
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gueteverhandlung-vor-arbeitsgericht-unruhe-bei-bosch-betriebsrat-fristlos-gefeuert.a33b8ffd-fcec-4f74-8a16-361fbb6641a7.html
>
> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:
> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine
> fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."

Das ist ja auch so. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Gruß
Axel

Autor: Werner (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Das ist ja auch so. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Bitte? Wir hören hier nur EINE Seite! Was davor von der anderen Seite 
gesagt wurde, spielt also keine Rolle? Schon mal gehört, dass ein Wort 
das andere gibt? Dass es etwas lauter wird? Du kannst mit dem Richter 
Golf spielen gehen.

Autor: IQ-Reflektor (Gast)
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Werner schrieb:
> Bitte? Wir hören hier nur EINE Seite!

wenns halt die richtige Seite, nämlich die auf der steht wenn eine 
ausserordentliche Kündigung rechtens ist: 
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__626.html

Und wenn der Beklagte nicht für eine gütliche Einigung erreichbar ist 
...
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gueteverhandlung-vor-arbeitsgericht-unruhe-bei-bosch-betriebsrat-fristlos-gefeuert.a33b8ffd-fcec-4f74-8a16-361fbb6641a7.html

Autor: Axel L. (axel_5)
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Werner schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Das ist ja auch so. Da gibt es nichts zu diskutieren.
>
> Bitte? Wir hören hier nur EINE Seite! Was davor von der anderen Seite
> gesagt wurde, spielt also keine Rolle? Schon mal gehört, dass ein Wort
> das andere gibt? Dass es etwas lauter wird? Du kannst mit dem Richter
> Golf spielen gehen.

Ganz offensichtlich bist Du auch so einer, der schnell mal laut wird und 
das Gehirn dabei abschaltet.

Der Richter hat erstmal eingeschränkt "wenn sich das beweisen lässt".

Und dann ist die Aussage völlig korrekt. Wenn Bosch tatsächlich beweisen 
kann, dass der Mann Drohungen gegen die Personalcheffin ausgesprochen 
hat, ist der raus.

Kann man unfair finden oder was auch immer, das ändert nichts an den 
Tatsachen. Es ist dann auch ziemlich egal, was da vorher war, man droht 
seinem Arbeitgeber unter gar keinen Umständen (vor Zeugen).

Und als Betriebsrat hätte ihm das klar sein sollen.

Gruß
Axel

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:
> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine
> fristlose Kündigung rechtfertigt

Ob der noch alle Tassen im Schrank hat ?

Autor: A. S. (achs)
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Werner schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.
>
> 
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gueteverhandlung-vor-arbeitsgericht-unruhe-bei-bosch-betriebsrat-fristlos-gefeuert.a33b8ffd-fcec-4f74-8a16-361fbb6641a7.html
>
> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:
> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine
> fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."

Das bedeutet aber eher:

A. S. schrieb:
> andersrum, dass nur diese Beschuldigung (unter vielen
> unzureichenden) das zu einer Klage hat.

(sollte heißen: "das Zeug zu einer erfolgreichen Klage hat")

und nicht:

>> die fristlose Kündigung nur aufgrund der
>> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den
>> situativen Kontext zu berücksichtigen.

Autor: Werner (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Ganz offensichtlich bist Du auch so einer, der schnell mal laut wird und
> das Gehirn dabei abschaltet.

Nein, absolut nicht. Ich bin ein eher ruhiger Typ und mein Gehirn 
arbeitet stets unauffällig im Hintergrund.

Axel L. schrieb:
> Der Richter hat erstmal eingeschränkt "wenn sich das beweisen lässt".
>
> Und dann ist die Aussage völlig korrekt. Wenn Bosch tatsächlich beweisen
> kann, dass der Mann Drohungen gegen die Personalcheffin ausgesprochen
> hat, ist der raus.

Mit der Interpretation von Gesetzestexten bist Du "ganz offensichtlich" 
überfordert. Mit gezielter Provokation als Angestellter hast Du 
anscheinend auch noch nie Bekanntschaft machen müssen. Öffentliche 
Äußerungen von Richtern zu laufenden Verfahren sind äußerst 
problematisch. Sollte der Richter wirklich derartig vorgeprescht sein, 
schädigt er das Vertrauen in seine Unabhängigkeit.

A. S. schrieb:
> (sollte heißen: "das Zeug zu einer erfolgreichen Klage hat")

So wie die Zeitung die Aussage des Richters dargestellt hat, ist da 
einfach kein Spielraum für Deine (oder A.S.) Spekulationen. Da hilft 
auch kein nachträgliches Hinzudichten von Informationen, die in 
Wirklichkeit nicht da sind.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Werner schrieb:

> Öffentliche
> Äußerungen von Richtern zu laufenden Verfahren sind äußerst
> problematisch.

Schlag mal nach, was "Verfahren" in diesem Zusammenhang bedeudet. 
Kleiner Tipp, es gibt da einen Unterschied zwischen Ermittlungsverfahren 
und Gerichtsverhandlungen.
Ferner läuft da nichts mehr, da die Gerichtsverhandlungen wegen dem 
Fehlverhalten am 08.02.2018 im Frühjahr und Sommer 2018 stattfanden.

Der Drops ist gelutscht, aber der Karsten möcht halt gern seinen "Money 
for nothing"-Job zurück. Manche finden eine solche Einstellung 
sympathisch, andere dagegen problematisch.

Autor: Martin S. (sirnails)
Datum:

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Ich kann aus vielen Verhandlungen , denen ich als Zeuge , oder als 
Kläger beigewohnt habe feststellen: glaubt ja nicht an die Justiz!

Ich habe derart katastrophale Fehlurteile erlebt, dass das mit gesundem 
Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar ist.

Es geht vor Gericht zu 100% darum, wer sympathisch ist, und wer am 
dreistesten lügt.

Und wehe, du wirst bei der scheiße der anderen Partei etwas 
ungehaltener, dann wirst du abserviert wie Mollath!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Zocker_55 schrieb:
>> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:
>> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine
>> fristlose Kündigung rechtfertigt
>
> Ob der noch alle Tassen im Schrank hat ?

Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!
Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!

Autor: Teiger Wutz (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:

> Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!
> Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!

Das Zerstören einer Existenz auch nicht. Da muß dann auch mal ein 
ernstes Wort geredet werden. Allerdings unter 4 Augen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Werner schrieb:
> Nein, absolut nicht. Ich bin ein eher ruhiger Typ und mein Gehirn
> arbeitet stets unauffällig im Hintergrund.

Pah. Mein Gehirn arbeitet so was von ruhig dass ich oft gefragt werde ob 
es überhaupt da ist. Jetzt kommst du!

Autor: Axel L. (axel_5)
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Teiger Wutz schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>
>> Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!
>> Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!
>
> Das Zerstören einer Existenz auch nicht. Da muß dann auch mal ein
> ernstes Wort geredet werden. Allerdings unter 4 Augen.

Wieso Zerstörung einer Existenz ?

Meines Wissens hat der schon wieder einen Job.

Gruß
Axel

Autor: Insider (Gast)
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Weil hier viel spekuliert wird,mal Butter bei die Fische:

- Die Betriebsratswahl

  Bei Bosch in Feuerbach wurde bei allen letzten Betriebsratswahlen nur 
eine Liste verwendet.
Da kann sich jeder raussuchen, wer gewählt wird.
Karsten v. Bruch wurde NACH der Kündigung trotzdem wiedergewählt.
Mit 1316 Stimmen von 5975 gültigen Stimmen. Ohne Chance, irgendwie für 
sich zu werben, weil er ja schon eine ganze Weile weg war.
Die Kollegen wissen schon, was sie an ihm haben.

- Die Verhandlungen

  In den Verhandlungen des Arbeitsgerichts waren jedesmal alle Räume zu 
klein, viele Kollegen standen auf den Gängen oder konnten gar nicht 
teilnehmen.
Und, weil das gefragt wurde: Im deutschen Rechtssystem kann man nicht 
einfach zur Unterstützung Aussagen machen. Man hat still dazusitzen und 
zuzuschauen und wenn man das nicht kann, fliegt man raus.

- Die Person Karsten v. Bruch

  Karsten v. Bruch ist ein Querdenker.
  Der die Firma weiterbringen will.
  Jemand den so eine Firma unbedingt braucht.
  Wer den Zeit-Artikel lesen kann, kann das ganz gut einschätzen.
  Er setzt sich sehr intensiv für seine Kollegen ein und ist kein 
Betriebsrat, der seine Zeit bequem absitzt.
Man wird nicht Betriebsrat, weil man höflich und still ist. Und er würde 
mit jedem den heftigsten Streit verbaler Art führen. Aber eben nur 
verbal.


- Die Kündigung

  Ein Betriebsrat kann nicht fristlos gekündigt werden.
  Es sei denn, der Rest des Betriebsrats stimmt dem zu.
  Das ist hier passiert. Über diese Sitzung ist nichts bekannt.
  Der Betriebsrat schweigt seit einem Jahr dazu.
  Über das Verhältnis von Karsten v. Bruch zu einigen BR-Kollegen und 
speziell zum BR-Vorsitzenden wurde ja schon genügend berichtet.

- Und jetzt?

  Der Revisionsprozess steht noch aus.
  Karsten v. Bruch arbeitet seit Anfang April wieder.
  Jetzt als Rettungssanitäter in Ludwigsburg bei den Maltesern.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Insider schrieb:
> Karsten v. Bruch arbeitet seit Anfang April wieder.
>   Jetzt als Rettungssanitäter in Ludwigsburg bei den Maltesern.

Das klingt für mich nach einer für die Gesellschaft sinnvollen und 
nutzbringenden Tätigkeit. Finde ich gut.

Autor: Kreuzlümmel (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Das klingt für mich nach einer für die Gesellschaft sinnvollen und
> nutzbringenden Tätigkeit. Finde ich gut.
Vielleicht rennt er auch nur im Rettungssanitäterkostüm von Haustüre zu 
Haustüre und tischt alten Leuten Schauermärchen um mit dieser Masche 
Spenden und Mitgliederbeiträge zu werben. Gestern war auch wieder so 
einer an der Haustüre und seine bekannten Stories runtergeleiert.
Ostzeit+gutes Wetter -> ideale Bedingungen für Nepper und Schlepper.

Autor: Threaded insert (Gast)
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Sieht man wieder, dass man als geschasster Konzerningenieur bei KMUs 
auch nicht willkommen ist und auch nicht gebraucht wird, wegen des 
weiter wachsenden Ingenieurüberhanges. Die Hochschulen sind ungebrochen 
weiter proppenvoll, während in den wirklichen Mangelberufen der 
Nachwuchs fehlt. Nach der Hochschule bleiben viele Absolventen auf der 
Strecke, auch Mintler, und schulen danach mit den Abbrechern und 
frühzeitig geschassten Ingenieuren zusammen auf die Mangelberufe um.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Es gibt dazu jetzt auch einen Beitrag im Ersten:
>
> 
https://www.mdr.de/brisant/video-diesel-ingenieur-kaempft-gegen-kuendigung-100.html

Ah, ein neuer MDR-Rekord, drei Sätze in der Inhaltsbeschreibung - drei 
Lügen.
Weder wusste die Pappnasse von der serienmäßigen Reinigungsabschaltung 
in VW-Modellen noch hat er irgendjemanden gewarnt, noch war das der 
Kündigungsgrund.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Es gibt dazu jetzt auch einen Beitrag im Ersten:
>>
>>
> 
https://www.mdr.de/brisant/video-diesel-ingenieur-kaempft-gegen-kuendigung-100.html
>
> Ah, ein neuer MDR-Rekord, drei Sätze in der Inhaltsbeschreibung - drei
> Lügen.
> Weder wusste die Pappnasse von der serienmäßigen Reinigungsabschaltung
> in VW-Modellen noch hat er irgendjemanden gewarnt, noch war das der
> Kündigungsgrund.

Da weiß aber einer gut bescheid.

Autor: Bernd (Gast)
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Berufsrevolutionär vs. Ingenieur.

Schwätzer gegen Schwätzer.

Beitrag #5823556 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Unbeteiligter (Gast)
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Insider schrieb:
> Der Betriebsrat schweigt seit einem Jahr dazu.
>   Über das Verhältnis von Karsten v. Bruch zu einigen BR-Kollegen und
> speziell zum BR-Vorsitzenden wurde ja schon genügend berichtet.
>
> - Und jetzt?
>
>   Der Revisionsprozess steht noch aus.

Unbequeme Kollegen haben leider nicht nur Freunde, sie könnten aber als 
Querdenker für die Firma auch sehr nützlich sein. Der BR-Vorsitzende 
hätte seinen Kollegen Karsten sicher etwas besser schulen können um die 
Kritik angemessen unter die Leute zu bringen? Die spätere Revision wird 
interessant. Eine heiße Kartoffel fallen zu lassen, entspricht nicht der 
feinen Art eines Arbeitnehmervertreters /BR?

Autor: Steven (Gast)
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Was heißt hier Pfui?
Ich hatte mit ihm schon als Kollege Kontakt und seine Meinungen im 
Intranet verfolgt. Aus meiner Perspektive handelt es sich hier um eine 
Schmutzkampagne gegen ihn.
Und ihn "Nestbeschmutzer" zu nennen ist ja wohl ein Witz!
Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den 
schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!

Autor: Annegret Kramp-Karrenbauer (Gast)
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Gerüchten zufolge dreht sich der Firmengründer Robert Bosch zur Zeit im 
Grab wie ein Grillhendl am Spieß: er rotiert aufgrund dessen, wie in 
seiner Stiftung mit Menschen umgegangen wird und das aus "Technik für 
Menschen" "Technik gegen Menschen" gemacht wurde. Von wegen "sozialer 
Verantwortung" und so.
Und das so ein Riesenkonzern es nicht fertigbringt, die Angelegenheit 
mit diesem Vom Bruch geräuschloser abzuwickeln, spricht auch nicht für 
die Professionalität der beteiligten Personen. Da sind wohl mehrere 
Personen Ihren Aufgaben nicht gewachsen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Steven schrieb:

> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den
> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!

Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen 
vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er 
eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich 
rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu 
haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.
'Warum ne Personalerin überzeugen wollen, wenn man sie einschüchtern 
kann' - da hat einer seine Verantwortlichkeit als 
Arbeiternehmervertreter aber sehr eigennützig ausgelegt.

Autor: Annegret Kramp-Karrenbauer (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Steven schrieb:
>
>> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den
>> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!
>
> Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen
> vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er
> eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich
> rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu
> haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.
> 'Warum ne Personalerin überzeugen wollen, wenn man sie einschüchtern
> kann' - da hat einer seine Verantwortlichkeit als
> Arbeiternehmervertreter aber sehr eigennützig ausgelegt.

1. Ich glaube nicht, dass der eine großartige Abfindung erhalten hat
2. Hätte er eine Abfindung bekommen, dann wäre die Geschichte nie so an 
die Öffentlichkeit gekommen und da so am Köcheln gehalten worden
3. Ich kenne den nicht persönlich, aber Bekannte von mir (ehemalige 
Kollegen von dem). Und von denen sagt keiner was negatives über ihn, 
halt, dass er's Maul aufmacht

4. Unterm Strich hat sich da der Bosch extrem schlecht verkauft. Ich 
glaube, die wollten mit Absicht ein Exempel statuieren. Das ist aber 
Mutmassung. Aber wer weiß, was für Leichen die noch im Keller haben?

Autor: Axel L. (axel_5)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Steven schrieb:
>
>> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den
>> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!
>
> Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen
> vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er
> eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich
> rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu
> haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.

Welche Fakten meinst Du genau ?
Die 300 Mio Schadenersatz, die Bosch in den USA gezahlt hat ? Oder die 
Milliardenklagen, die noch anhängen ? Oder etwa die die diversen 
Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltscheft, wo nochmal 
Milliardenzahlungen drohen ?

Gruß
Axel

Autor: Deepdiver (Gast)
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Nachdenken! Die Situation mit der Personalerin war so bedrohend, dass 
weder die Sekretärin noch ihr eigener Sohn eingegriffen haben. Auch 
riefen sie nicht nach der Polizei oder dem Werkschutz. Ergo voll brutal, 
gell?!?

Autor: NieWiederBoschler (Gast)
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Deepdiver schrieb:
> Nachdenken! Die Situation mit der Personalerin war so bedrohend,
> dass
> weder die Sekretärin noch ihr eigener Sohn eingegriffen haben. Auch
> riefen sie nicht nach der Polizei oder dem Werkschutz. Ergo voll brutal,
> gell?!?

Tja und wenn dann noch dieser Sohn als Kampfsportler bekannt ist, würde 
ich mir als "Aussenstehender" den Kollegen von Bruch evtl. (damit die 
Story von den 3 zutiefst eingeschüchterten passt) als 2,20m und 140Kilo 
Mann vorstellen (ist er aber nicht). . .

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