Wovon hängt es ab, ob sich gekochte Eier einfach oder schwierig schälen lassen?

Gast #5820200
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Sieben Amateurfunker und sieben Leute aus dem Computerkurs möchten auf 
dem Osterfest mit Eierlikör anstoßen. Jeder der 14 Teilnehmer hat mit 
jedem angestoßen.

Frage: Wie oft klangen die Gläser?

Man kann das mit einer Formel ausrechnen, die gerne für Folgen und 
Reihen angewendet wird. Ich komme aber gerade leider nicht drauf. Weiß 
jemand die Formel? Das Ergebnis habe ich mühsam zu Fuß ausgerechnet.
Gast #5820230
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Rübezahl schrieb:
> Sieben Amateurfunker und sieben Leute aus dem Computerkurs möchten
> auf dem Osterfest mit Eierlikör anstoßen. Jeder der 14 Teilnehmer hat
> mit jedem angestoßen.
>
> Frage: Wie oft klangen die Gläser?

Der erste mit 13, der zweite mit 12 weiteren, der vorletzte mit einem.

1+2+....+m-2+m-1



Nach gausser Anekdote mit n=13 : (n+1)n/2

Bei ungeraden n besser n((n+1)/2)

Also 13*7
#5820783
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Rübezahl schrieb:
> Ja, wenn ich für n die 13 einsetze, dann kommt es hin:
>
> Anzahl = (n + 1) * n / 2
> Anzahl = (13 + 1) * 13 / 2
> Anzahl = 14 * 6,5
> Anzahl = 91

Warum teislt du die 13 durch 2? Die 14 ist doch viel einfacher

Genaugenommen solltest du auch erst 14 * 13 rechnen.


Die Formel für dein Problem lautet auch n * (n-1) / 2

Gilt auch für Spiele "Jeder gegen Jeden" (z.b Fußball Bundesliga, da 
allerdings nur für eine Runde)
Gast #5821920
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Wenn sich das Ei schlecht pellen lässt, und das hat man beim heutigen 
Frischegrad eigentlich immer, dann schlägt man die Schale überall leicht 
an, und legt es für ein paar Minuten in Wasser. Danach lässt es sich 
verhältnismäßig gut pellen.

Ich kenne übrigens niemanden, der seine Eier schält. Mit nem 
Spargelschäler, oder wie?
Moderator #5822060
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Noch einfachstere Mathematik:

Jeder der n Teilnehmer stößt mit n-1 anderen Teilnehmern an. Das
resultierende Produkt n·(n-1) zählt dabei aber jeden Anstoß (an
dem ja jeweils zwei Teilnehmer beteiligt sind) doppelt und muss
deswegen noch durch 2 dividiert werden. Somit ist die Anzahl der
Anstöße n·(n-1)/2.
Gast #5822266
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Mir ist etwas aufgefallen: hartgekochte Eier haben zwischen Schale und 
Eiklar noch eine Haut. Die Schale ist scheinbar an dieser Haut aussen 
aufgeklebt - so ist das Schälen kaum möglich.

Wenn man gleich zu Beginn ein Stück dieser Haut mit runterzieht kann man 
wenn man weiterschält immer unter diese Haut mit dem Finger gehen und 
die Schale sauber abheben.
#5822374
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Harald W. schrieb:
> In welchem Teil Deutschlands sagt man zum Eierpellen schälen?

Das ist bei Eiern wie bei Kartoffeln. An den Pellkartoffeln ist die 
Schale noch dran, damit man die Pellkartoffeln abpellen kann; bei den 
Salzkartoffeln ist die Schale abgeschält. Dabei hilft der 
Kartoffelschäler, aber es gibt weder Eierschäler noch Eierpeller. Und 
Eier mit dem Kartoffelschäler zu schälen ist keine gute Idee.

Sprache ist nicht immer logisch...
Gast #5822612
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Möglicherweise hat die Kochdauer einen gewissen Einfluss auf die
leichte Schälbarkeit. Dies stelle ich immer wieder fest bei der
Zubereitung von Soleiern. Der Frischezustand spielt hierbei keine
Rolle.

Die Eier lasse ich etwa 12 Minuten kochen und schrecke sie dann
mit kaltem Wasser ab. Danach rolle ich sie mit der Handfläche
kräftig über den Tisch, sodass die Schale allseitig in kleine
Segmente gebrochen wird.

Mit dem Daumen schiebe ich die Eierschale an zwei oder drei Stellen
seitlich weg. Sie löst sich dabei ganz leicht vom Ei – meist sogar
in einem einzigen zusammenhängenden Stück. Das dauert vielleicht
drei bis vier Sekunden.
#5822632
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Matthias L. schrieb:
> An den Pellkartoffeln ist die
> Schale noch dran, damit man die Pellkartoffeln abpellen kann; bei den
> Salzkartoffeln ist die Schale abgeschält.

Wer pellt schon gerne. Nur mit Pelle, kein Salz in der Kartoffel. Schält 
sich dann nur um so besch.... (kaum Aqua unter der Pelle).
(Das sollte man auch mal den Sterne-Köchen sagen, die machen sich da 
regelmäßig lächerlich, mit ihrem gesalzenen Pellkartoffel-Wasser:)
#5822670
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Teo D. schrieb:
> (Das sollte man auch mal den Sterne-Köchen sagen, die machen sich da
> regelmäßig lächerlich, mit ihrem gesalzenen Pellkartoffel-Wasser:)

ich bin da nicht sicher ob es ums salzen der Kartoffel geht oder nur um 
das Wasser auf eine andere Kochtemperatur zu bringen.

http://www.koch-welten.de/salzesiedepunkt.htm

Ob das nun was bringt, darüber lässt sich ja trefflich streiten, aber 
ich bin kein Sternekoch, ich mache das nach Lust und Laune, wie JEDER 
mal vermutlich Unsinn treibt.
Gast #5823480
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Bei uns in der Familie wurden Kartoffeln wie auch Eier immer geschält 
(nicht gepellt). Es gab aber auch manchmal Pellkartoffeln auf den Tisch. 
Auch diese wurden geschält; ich verzehre sie allerdings auch oft mit 
Schale. Ich habe zwar immer vermutet, dass manche Leute zum Schälen von 
Pellkartoffeln pellen sagen, aber in unserem Kulturkreis war und ist 
diese Redensart ungebräuchlich. Ich und meine Vorfahren kommen aus der 
Nähe von Darmstadt.
Gast #5823696
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Harald W. schrieb:
> Fürs Schälen benutze ich typischerweise ein Werkzeug, z.B. ein Messer.
> Pellen ist das Abziehen einer Haut ohne Werkzeug.

Ach?
Finger und Fingernägel sind wohl kein Werkzeug?

Pellen statt schälen wird dort gesagt, wo man statt Traktor Trekker 
sagt.

Teo D. schrieb:
> (Das sollte man auch mal den Sterne-Köchen sagen, die machen sich da
> regelmäßig lächerlich, mit ihrem gesalzenen Pellkartoffel-Wasser:)

Ich wurde da bei gestandenen Hausfrauen angefaucht, weil ich das nicht 
kannte und für unnütz befunden hatte.

Man kann Eier schließlich auch braten.
Braucht man dann nicht schälen.
Ich esse nur gekochte Eier, wenn jemand anderes sie für mich schält.
Leider ist Mutti schon lange tot :-(

Eierschalen gibt es, aber Eierpelle habe ich noch nie gehört.
#5823740
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Osterhase schrieb:
> Wovon hängt es ab, ob sich gekochte Eier einfach oder schwierig schälen
> lassen?

Nach dem Kochen in kaltes Wasser legen und zügig abkühlen, dann lassen 
sie sich einfach schälen. Es hängt nicht wirklich mit dem Alter 
zusammen.

Alte Eier kann man schütteln und hört wie sich innen das innere Ei 
bewegt.
Da hat sich die erste Pelle (an der Schale) von der zweiten (um dem 
Dotter) getrennt und das Ei hat auch Feuchtigkeit verloren, so dass man 
dumpf hört wie dieser Dotterbeutel sich im Ei an die Wände klopft wenn 
man es schüttelt.
#5823810
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Thomas schrieb:
> Bei uns in der Familie wurden Kartoffeln wie auch Eier immer geschält
> (nicht gepellt). Es gab aber auch manchmal Pellkartoffeln auf den Tisch.
> Auch diese wurden geschält; ich verzehre sie allerdings auch oft mit
> Schale. Ich habe zwar immer vermutet, dass manche Leute zum Schälen von
> Pellkartoffeln pellen sagen, aber in unserem Kulturkreis war und ist
> diese Redensart ungebräuchlich.

Schon seltsam, dass ihr sie trotzdem nicht "Schälkartoffeln" nennt.

Meiner Meinung nach ist Pellen begrifflich etwas anderes als Schälen. 
Pellen ist für mich das abziehen einer Haut, wie etwa bei 
Pellkartoffeln, oder auch bei der Wurstpelle. Das geschieht regelmäßig 
mit bloßen Händen. Dieser letzte Gesichtspunkt ist für mich die eine 
sinnvolle Begründung, warum manche Eier "pellen".

Schälen hingegen ist zumeist das Abtrennen einer Schicht von der 
Oberfläche eines Gegenstandes unter Verwendung eines scharfen 
Werkzeuges. Furnier wird zB auch geschält. Diese Lesart würde auch 
dagegen sprechen, Eier zu schälen.

Was Ihr mit Euren Pellkartoffeln macht, weiß ich nicht, aber vermutlich 
zieht Ihr ihnen nur die Haut ab, ohne das Solanin mit abzuschälen.

Ja, Sprache ist manchmal seltsam.

> Ich und meine Vorfahren kommen aus der
> Nähe von Darmstadt.

Und was machen Eure Nachbarn mit ihren Eiern?
#5824237
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Dirk B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Schälen hingegen ist zumeist das Abtrennen einer Schicht von der
>> Oberfläche eines Gegenstandes unter Verwendung eines scharfen
>> Werkzeuges.
>
> wie bezeichnest du das bei Bananen?

Herzlichen Glückwunsch! Du hast soeben den Unterschied zwischen 
"zumeist" und "immer" entdeckt.

Ad rem: Bananen haben eine derart geartete Schale, dass diese sich 
leicht ohne Werkzeug manuell entfernen lässt. Da diese aber dicker als 
eine pelke ist, schäle ich sie.

Ich kannte aber Leute, die Pfirsiche gepeilt haben, unter Verwendung 
eines Messers. Dabei wurde das arme Opfer lediglich gehäutet.
#5824248
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Dirk B. schrieb:
> Schälen oder pellen ist leider nicht dabei, aber sonst ganz nett:
>
> 
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dialekte-quiz-wo-spricht-man-so-wie-sie-a-1030362.html

Interessant ist auch das dort verlinkte Projekt. Danke für den link!

Der "dtv-Atlas zur deutschen Sprache" war zumindest für mich eine 
ziemliche Enttäuschung, was aber an meiner Erwartung lag.
#5824449
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Yalu X. schrieb:
> Es ist doch ganz einfach:
>
> Im nördlichen Drittel Deutschlands wird gepellt¹.
>
> Im südlichen Drittel wird geschält.
>

Das greift etwas zu kurz, denn auch im Norden wird geschält, aber meist 
nur Schalen (außer bei Nüssen, die werden geknackt), aber zB auch 
Furnier.

Wird im Süden überhaupt nichts gepellt? Gibt es dort auch  keine Pelle?
#5824455
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Percy N. schrieb:

>> Im nördlichen Drittel Deutschlands wird gepellt¹.
>>
>> Im südlichen Drittel wird geschält.
>>
>
> Das greift etwas zu kurz, denn auch im Norden wird geschält, aber meist
> nur Schalen (außer bei Nüssen, die werden geknackt), aber zB auch
> Furnier.
>
> im Süden. Gibt es dort auch keine Pelle?

Zumindest weiter südlich in Italien gibt es pelle.
https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung?q=leder&l=deit
#5824476
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Percy N. schrieb:
> Wird im Süden überhaupt nichts gepellt? Gibt es dort auch  keine Pelle?

Ich hab noch nie in meinem Leben irgendetwas gepellt, genausowenig hätte 
ich mitbekommen dass ein Freund, Kollege oder Verwandter etwas pellt.

Ich kenn den Begriff nur aus überregionalen Medien.
Da stehen auch manchmal so komische Sachen wie "Bulette" oder 
"Frikadelle" obwohl  eindeutig Fleischpflanzer gemeint sind.
#5824506
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Dirk B. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> so komische Sachen wie "Bulette" oder
>> "Frikadelle" obwohl  eindeutig Fleischpflanzer gemeint sind.
>
> das habe ich auch mal als Bezeichnung für Bremsklötze und Elefantenpopel
> gehört.

Vor Jahrzehnten sollen die Frikadellen in der Mensa an der FH Hamburg 
"Bremsklötzli" geheißen haben. Manchmal soll das erste "l" nicht 
ausgesprochen worden sein.

@Le X: meinst Du vielleicht "Fleischpflanzerl"? Von denen habe ich schon 
mal gehört ...
Gast #5824523
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Yalu X. schrieb:
> Es ist doch ganz einfach:
>
> Im nördlichen Drittel Deutschlands wird gepellt¹.
>
> Im südlichen Drittel wird geschält.

Immerhin scheint die Redensart "wie aus dem Ei gepellt"
meist bundesweit bekannt zu sein. Die veraltete Form
"wie aus dem Ei geschält" wird schon seit langem nicht
mehr verwendet.
Gast #5824542
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Percy N. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Es ist doch ganz einfach:
>>
>> Im nördlichen Drittel Deutschlands wird gepellt¹.
>>
>> Im südlichen Drittel wird geschält.
>>
>
> Das greift etwas zu kurz, denn auch im Norden wird geschält, aber meist
> nur Schalen (außer bei Nüssen, die werden geknackt), aber zB auch
> Furnier.
>
> Wird im Süden überhaupt nichts gepellt? Gibt es dort auch  keine Pelle?

Wurst ;)

Die hat hat ja schließlich auch keine Schale ;)
Solange Eier mit Schale kommen gibts da nichts zu pellen.

Rohe Kartoffel, hart -> schälen = Rohe Kartoffel + Kartoffelschale
Gekocht, weich        -> pellen = Pellkartoffel + Haut

noch Fragen?
Gast #5824675
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A. K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>>> "Frikadelle" obwohl  eindeutig Fleischpflanzer gemeint sind.
>> ...und was ist daran pflanzlich?
>
> Das Brötchen darin.

Mit pflanzlich hat das aber nichts am Hut.

Das kein 'Fleischpflanzer' sonder ein Fleisch-"Pflanzl"
das stammt vom in der Pfanne gemachtem Zelten ;)


https://de.wiktionary.org/wiki/Zelten


Das man dann Brötchenartiges wiederum unter den Zelten findet ist eine 
andere Geschicht ;)
Gast #5826513
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Nö.


Fr. Boule, Kugel -> Boulette
It. frittatela → it für „Gebratenes“

und damit das die oft Fleischreste mit Semmelbrösel, Brot, Brötchen 
gestreckt wurden, heute sagt man wohl verfeinern hat das erstmal nichts 
zu tun.


Fleischküchla ;)
#5826524
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Eiei Ei schrieb:
> Nö.
>
>
> Fr. Boule, Kugel -> Boulette
> It. frittatela → it für „Gebratenes“
>
> und damit das die oft Fleischreste mit Semmelbrösel, Brot, Brötchen
> gestreckt wurden, heute sagt man wohl verfeinern hat das erstmal nichts
> zu tun.
>
>
> Fleischküchla ;)

Schön zu wissen.

Und was hat das jetzt mit Frika(n)dellen oder fricandeau zu tun?
(Und erzähle mir jetzt bitte nicht, dass eine frz Bulldogge eigentlich 
ein "Kugelhund" ist)
Gast #5826543
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Percy N. schrieb:

> (Und erzähle mir jetzt bitte nicht, dass eine frz Bulldogge eigentlich
> ein "Kugelhund" ist)

Klar warum nicht ;) boule-dogue

Ja mai ist halt so das oft auch das Erscheinungsbild und nicht der 
Inhalt namensgebend wird.


Und frika steht sicherlich in irgendeiner mir nicht bekannten Sprache 
für Fleisch und Delle nicht unwahrscheinlich für die Form, woher das 
stammt weis ich auch nicht.
Gast #5826576
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Percy N. schrieb:
> Eiei Ei schrieb:
>>
>> Und frika steht sicherlich in irgendeiner mir nicht bekannten Sprache
>> für Fleisch und Delle nicht unwahrscheinlich für die Form, woher das
>> stammt weis ich auch nicht.
>
> Versuche es mal mit Französisch ...
> ... und schon entpuppt sich ~elle als Diminutiv.

Nee, wenn franz. könntest du das doch erleutern.

Franz. frica ist ein Klotz/Stück/?Klumpen?,
-> z.B. fricassée ein Ragout mit Abschnitten des Fleisch vom selbigen.

https://de.wiktionary.org/wiki/Frikassee


---

Evtl. nach dem slowenischen/itailienischen Omlett*

Frigga (auch Frigge, Frikka oder Fricka; slowenisch: frika; 
furlanisch/italienisch: frico)

*nat. erstmal Fleischlos :-)


O.K. have fun.
Gast #5826632
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Hehe, doch nochmal nachsehen müssen. -fric- hieß das nicht frica und das 
ist echt nat. wieder was völlig anderes.

dict.cc
fric {m} [fam.] [monnaie]
Klotz {m} [ugs.] [pej.] [schweiz.] [viel Geld]]

---

zurück zum mglw. ähnlichen fricassée, laut wiktionary ja
von frire braten und casser zerkleinern

zur Frikadelle steht bei wiktionary ldgl.
 von italienisch frittatela → it für „Gebratenes“[1]

und damit erschöpft sich das in dieser Quelle. Sicherlich falls 
überhaupt franz. Ursprung dann auch fri fürs Braten wie es dann 
weitergeht k.A., holländische? Frikandel sind wahrsch. nur eine moderne 
Variation.

Jetzt bin ich aber weg, bye.

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