Heizelement aus Widerstandsdraht herstellen.

OP #5829976
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Guten Abend,

ich möchte gerne ein Heizelement für Versuchszwecke bauen, das ich an 
meinem 30V/10A Labornetzteil betreiben will. An Heizleistung möchte ich 
bei 30V maximal ~250W raus bekommen. Jetzt stellt sich mir nur die 
Frage, wie viel Leistung so ein Draht verträgt, bevor durchbrennt. 250W 
sind ja nicht grad wenig und ein 0,2mm Heizdraht wird sich da vermutlich 
schnell verabschieden. Je dicker ich ihn dimensioniere, desto länger 
muss ich ihn ja machen, was ich auch nicht unbegrenzt machen kann. Gibt 
es klare Angaben wie maximale Leistung pro Meter oder ähnliches, oder 
kann man das nur durch Probieren ermitteln?
Gast #5829995
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Wenn du Hochlastwiderstand und Kühlkörper fertig kaufst, findest du 
Wärmewiderstand und zulässige Temperaturen im Datenblatt. Kannst alles 
recht einfach berechnen.

Willst du dein selbst gewickeltes Heizelement berechnen, findest du zwar 
Lehrbücher, wie du mit Materialeigenschaften, Luftgeschwindigkeit, Dicke 
und Flächen rechnen kannst. Aber diese Bücher sind für 
Maschinenbauingenieure gedacht. Musst erst mal ein Ingenieurstudium 
machen.
#5830043
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https://www.pollin.de/p/hochlast-widerstand-widap-wd50-10-o-220900

10 Stück von denen, günstiger wirds nicht. Dazu ein ordentlicher 
Alukühlkörper mit 120mm Lüfter.

Durch Reihen / Parallelschaltung kann der Widerstand angepasst werden.

Rechne mit maximal der halben angegebenen Nennleistung, hier also 25W 
pro Widerstand.

Ansonsten: Halogenlampen, aber die sind reichlich nichtlinear.
#5830047
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Alexander N. schrieb:
> Gibt es klare Angaben

Nein, es hängt ja von der Kühlung ab.

Wenn Draht in fliessendem Wasser (Blankdraht-Durchlauferhitzer) hält er 
mehr aus als in stiller Stickstoff-Atmosphäre (Glühlampe) wo er 
wenigstens glühend heiss werden darf.

Und wenn er lackiert nicht warm werden soll, dann muss er recht lang 
sein (grosse Oberfläche haben).

Warum eigentlich Widerstandsdraht, der zeichent sich ja dadurch aus, daß 
er seinen Widerstand auch bei steigender Temperatur nicht ändert. 
Ziemlich nutzlos. Man setzt als Heizdrähte eigentlich Nickelchrom 
(Kanthal) ein, und notfalls Edelstahl oder schlichten Eisendraht.

Das Kanthal-Buch zeigt viele Beispiele.
Gast #5830049
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