Hallo Bastler und Tüftler,
kennt jemand den Chip CTC-GMZ1 von Motorola? Die Suche in Richtung CTC =
Conrad Technology Center oder GMZ = Geiger Müller Zähler waren bisher
erfolglos.
Ich habe eine Stange (ca. 20 Stück) von einem Bekannten bekommen. Weiß
jemand was damit etwas anzufangen?
Ist sicher ein kundenspezifisch programmierter OTP MC68HC05
Mikrocontroller, passend bestempelt.
Kann durchaus 1996 von Conrad für Geigerzähler verwendet wirden sein.
Stell sie halt bei eBay einzeln rein, für Leute die Ersatz suchen.
MaWin schrieb:> Ist sicher ein kundenspezifisch programmierter OTP MC68HC05> Mikrocontroller, passend bestempelt.
bist du Hellseher oder sowas? Woher kommt diese Schlaumeierei? Verbreite
hier nicht solchen Unsinn, solange du keine wirklichen Angaben und
Datenblätter dafür nachlegen kannst! Haste diejenigen? wenn ja, zeig
sie, andernfalls unterdrücke deine Hellseherei hier! Wie man solche
Typen nennt, schreib ich mal nicht!
Hallo
qed :-(
Beitrag "Art und Weise des Umganges"
Umgangston?
Persönliche ins beleidigende gehende Angriffe haben hier nichts zu
suchen.
Kritik vor allem mit Alternativvorschlägen oder einer freundlichen
erklärung worauf die Kritik beruht sind hingegen hochwillkommen.
Selbst in so manchen Politik- und Gesellschaftskritischen Forum mit
emotionalen Themen herrscht oft besserer Umgangston.
Das ist hier kein Stammtisch irgendwelcher reaktionären Links- oder
Rechtsradikalen oder Hauptschule (Vorurteil?) Klasse 8 bis 10... - oder
doch...?
Fremd Schämer
Danke MaWin!
Kann durchaus 1996 von Conrad für Geigerzähler verwendet wirden sein.
Stell sie halt bei eBay einzeln rein, für Leute die Ersatz suchen.
-> Das war auch mein ursprünglichewr Ansatz, ich wollte einen G. Zähler
bauen! Kennst jemand (Du) einen Zähler aus diesem Zeitraum von Conrad,
dass ich mal in die Richtung nach einem Scaltplan forschen kann?
Hallo Thomas!
Die Vermutungen hier sind nicht ganz verkehrt. ;)
Ich habe gestern aus meiner alten Conrad-Telemetrie-Wetterstation das
Geigerzähler-Modul ausgebaut, es liegt hier vor mir auf dem Tisch und da
ist dieser Chip drauf.
Das Modul hat jetzt fast 25 Jahre zuverlässig gearbeitet und ich will es
in meiner neuen Wetterstation weiter verwenden, ich war aber neugierig
wie es eigentlich funktioniert, also kurz die Bezeichnung auf dem Chip
gegoogelt und tadaa … hier her gefunden. ;)
Fotos von dem Modul meinst Du?
Das GMZ ist schon was Besonderes, deshalb treibe ich ja auch den Aufwand
es in meine neue Station wieder einzubauen.
Außerdem "lebt" so die gute alte Telemetrie-Wetterstation doch noch
etwas weiter ;)
@Andre K:
MAch doch mal ein Foto ...
Beim googeln nach Conrad Telemetrie geiger müller bin ich auf dieses
gestossen:
https://www.qsl.net/dg1xpz/elektronik/ccontrol/sensor3.html
Die Schaltung dort verwendet aber einen anderen Chip
Ansonsten hätte man anhand von typischen Bauteile-Bestückungen
(Spannungsversorgung, Quarz, I/O, Hochspannung) der ursprünglichen
Platine schon mal deutlich mehr Anhaltspunkte beim Rätsel raten gehabt,
welcher Baustein das wohl sein könnte, bzw. wie der anzuschließen wäre
Aber mal zum Grundverständnis:
Du willst also eine bestehende (funktionierende?) Telemetrie-Station
auseinander nehmen, um eine eigene Telemetrie-Station zu bauen? warum?
Ich mache später mal ein paar Fotos, kann ich die hier auch als Gast
anhängen?
Wie gesagt, die Station ist seit 1996 in Betrieb, hab ich damals noch
als Schüler aufgebaut. Zwischendurch hab ich nur mehrere Male das
Anemometer austauschen müssen.
Im Prinzip funktioniert sie auch noch, aber zum Beispiel Luftfeuchte
geht nicht mehr, der Windrichtungsgeber ist auch jenseits von gut und
böse, und die Auflösung ist mit 8 Bit pro Kanal halt auch nicht so
dolle. Und Rechner mit serieller Schnittstelle werden auch selten ;)
Die neue Station (basierend auf den Tinkerforge-Modulen) ist auch fast
schon fertig … hoffentlich wird die genau so zuverlässig und langlebig
sein.
Andreas schrieb:> Das Zählrohr mach mir jetz nicht wirklich empfindlichen Eindruck. Schaut> nach Gamma only aus.
Richtig, alles andere ergibt in einer Wetterstation ja auch keinen Sinn
…
André K. schrieb:> Habe mal noch ein wenig Reverse-Engineering betrieben. Sieht so> aus als> sei das ein MC68HC705K1.>> Passt jedenfalls so grob vom Pinout.
Und die könnte man zumindest auslesen und disassemblieren, bei nur 0,5kB
durchaus machbar.
Stimmt …
Aber es reicht mir ja wenn es funktioniert.
Auch gut: Ich hab extra einen kleinen Step-Up/Boost-Konverter besorgt um
an die 6,5 Volt für das Modul zu kommen (zur Verfügung habe ich nur 5V
und 3,3V)
Und was ist quasi das erste Bauteil am Spannungseingang?
5V Spannungsregler … yay! xD
Wegstaben V. schrieb:> es scheint also doch das von mir verlinkte Teil zu sein
Ja das ist korrekt. Es fehlt halt das Bild von der Unterseite mit dem
Chip.
Ich hab das gestern noch weiter untersucht und die Funktionsweise etwas
durchschaut. Der Oszillator entspricht nahezu exakt dem Referenzdesign.
Die vielen Widerstände auf dem Board ergeben einen Spannungsteiler, der
an den I/O-Ports hängt und quasi eine Art "D/A-Wandler" ist. Darüber
wird die Spannung von 0…2,5V am Ausgang erzeugt.
Ich hätte also das Messergebnis theoretisch auch über acht parallele
Leitungen und ein Digital I/O Board direkt abfragen können.
Den Spannungsregler habe ich herausgelötet und konnte das Board somit
direkt an die 5V-Versorgung hängen, läuft seit gestern zufriedenstellend
im Probebetrieb.