Ich hätte eine Frage an das Forum: Ich kenne mich mit Microcontrollern etwas aus und möchte Grafiken auf meinem 4K-Monitor abbilden. Beim ersten Schlaumachen bin ich dahin gelangt, dass ich einen Video-Chip brauche, den ich mit dem uC ansteuern kann, finde aber dazu nichts Konkretes. Mir stellt sich auch die Frage nach den Formaten: In diesem Gesprächsfaden wird angedeutet, man könne mit der 4K-Auflösung nur maximal 30fps fahren. Beitrag "UHD Monitore ansteuern" Ist dem so?
Wahrscheinlich hast du schon daran gedacht, aber was spricht gegen einen Raspberry Pi o.Ä.? Willst du Grafiken unbedingt hardwarenah ausgeben? Jens U. schrieb: > Mir stellt sich auch die Frage nach den Formaten: In diesem > Gesprächsfaden wird angedeutet, man könne mit der 4K-Auflösung nur > maximal 30fps fahren. > Beitrag "UHD Monitore ansteuern" Das dürfte darauf ankommen welches Protokoll der Grafik uC unterstützt. Eine klare Grenze ist da sicherlich nicht sofern du den Begriff Mikrocontroler richtig auslegst. Schließlich ist die GPU deines PCs im Endefekt auch ein Mikrocontroler. Du musst halt relativ große Geschütze auffahren für UHD und 60Fps.
Allenfalls eine NVidia Grafikkarte per PCIe ansteuern. Falls du die Unterlagen dazu bekommst. Ohne wirds schwierig. Per FPGA ? vielleicht. Es sind immerhin 12 Millionen Pixel. mit 24 bit Farbe, bedeutet 300MBit fuer ein Bild. Was war die Beschreibrate schon wieder ? 30 Frames ? Das waeren dann nur 9 Gbit/s.
Moin, Jens U. schrieb: > man könne mit der 4K-Auflösung nur > maximal 30fps fahren. > Beitrag "UHD Monitore ansteuern" > > Ist dem so? Kommt halt drauf an, was deine Quelle und Senke(Monitor) eben so an Taktfrequenzen "aushalten". Ist eigentlich ne simple Rechnerei, z.b. eine uebliche Pixelclk fuer 1080p50/60 ist 148.5MHz - 4k ist die vierfache Aufloesung, macht also 594Mhz. Da ein Pixel aus 3 Komponenten besteht, die oft mal 8 bit breit sind und die durch TMDS (fuer HDMI) noch auf 10bit aufgeblasen werden brauchts also z.B. 3 Lanes mit jeweils 5.94 GBit/sec Datenrate. Und eine 4. fuer die Clockuebertragung. Es gibt FPGAs mit speziellen, faxenbeaufschlagten SerDes-Einheiten, die solche Signale erzeugen koennen. Das ist aber alles mordskompliziert und ultrateuer. Irgendsoein Odroid, (S)tinkerboard, aufgepumpter RaspBerry, etc. koennen auch 4k Signale ausgeben und das sogar mit "sinnvollen" Bildern drinnen. Davon kann bei einem naggischen FPGA mit 4 HiSpeedlanes noch keinerlei Rede sein, obwohl da der blanke Chip schon N mal mehr kostet als der komplette Einplatinenrechner mit Netzteil, Gehauese, Luefter und allen Kabeln. Also sollte klar sein, wo die Reise hingeht... Gruss WK
Bin etwas weiter gekommen mit der Recherche. 4k braucht besondere Chips. Die normalen, die auf den üblichen Verdächtigen verbaut sind, schaffen das nicht. Ich habe heute beim Mediariesen einen 8k gesehen. Der betreibt upscsaling. Mir ist nicht klar, wie und was der tut, aber das 4k Signal ist doch schon nicht vollständig, sondern hat nur 16 Bit, statt 24. Arduino kann das meines Wissens gar nicht.
Ja, da kannst dir dann die serielle Konsole auf einem 8 k Screen angucken. Lesebrille nicht vergessen! L.O.L.
Jens U. schrieb: > Arduino kann das meines Wissens gar nicht. Doch klar! einfach die "4k-lib" importieren! Dann einfach die Funktion "4k.upscale()" aufrufen und fertig! Ironie aus Im Ernst, nein, kein Arduino kann das, dazu ist 4k zu speziell und schnell.
Moin, Jens U. schrieb: > Bin etwas weiter gekommen mit der Recherche. 4k braucht besondere > Chips. > Die normalen, die auf den üblichen Verdächtigen verbaut sind, schaffen > das nicht. Naja, sooo besonders sind die Chips nicht (mehr). Es wird wohl kein chinesischer Fabrikant fuer Androidbetriebene Mediaplayer noch einen Chip einsetzen, der kein 4K kann... > Ich habe heute beim Mediariesen einen 8k gesehen. Der betreibt > upscsaling. Mir ist nicht klar, wie und was der tut, aber das 4k Signal > ist doch schon nicht vollständig, sondern hat nur 16 Bit, statt 24. Wenn du mit ueblichen Codecs komprimierte Bilder/Filme hast, gibts automatisch eine Aufloesungsreduktion in den Farbdifferenzsignalen. Da sind dann 2 Pixel nebeneinander eben nur noch YUYV und nicht mehr RGBRGB. Die Farbraeume sind aber schon entsprechend so gewaehlt worden, dass das nicht gross auffaellt - es sei denn, man ist Liebhaber von z.B. gruen-violetten, kleinkarierten Mustern. Und klar ist's kein Spass mehr, ueber billige Zwillingsleitungen, die in HDMI-Kabeln stecken, irgendwelche Gigahertzsignale zu bringen. Da muss man schon schauen, wo man am Takt sparen kann. > Arduino kann das meines Wissens gar nicht. <Loriot>Ach was</Loriot> Gruss WK
Manche Themen sind für Bastler nunmal weiterhin zu hoch. Display Ansteuerung ist halt doof weil die benötigte Bandbreite mit den Pixeln pro Achse im Quadrat steigt. Darum kann man VGA mit etwas Mühe von arduino-compatiblen uCs ausgeben. HD aber schon praktisch nicht mehr.
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