Hallo
Wir haben uns aufgrund von Testberichten vor etwa 6 Monaten Eneloop
Akkus angeschafft in der Bauform AA und AAA. Diese sitzen nun vor allem
in Fernbedienungen, el. Thermometern, Funkmäusen usw. Geladen werden sie
in den mitgelieferten Panasonic Ladegeräten
Meine Erfahrungen damit würde ich als äußerst dürftig bezeichnen. In
Fernbedienungen für TVs z.B. haben normale Duracell gut ein Jahr
gehalten. Bei den Eneloop ist nach 4-6 Wochen Schicht im SChacht und sie
müssen wieder geladen werden.
Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
Roland Steiger schrieb:> Bei den Eneloop ist nach 4-6 Wochen Schicht im SChacht und sie müssen> wieder geladen werden.
Da ist dann irgendwas entschieden nicht in Ordnung. Entweder lädt das
Ladegerät nicht vernünftig, oder die Akkus sind sehr lange sehr falsch
gelagert worden.
Ich lade meine eneloops & Co. mit einem AP2010 und die Dinger halten
tatsächlich das, was sie versprechen, auch nach mehreren Jahren Nutzung.
Wenn Du allerdings eine Sammlung von Geräten hast, die für den Betrieb
eine Zellspannung von 1.5V benötigen, dann bist Du mit Akkus generell
schlecht beraten. Solche Geräte sind in den vergangenen Jahrzehnten aber
sehr selten geworden.
Das Problem ist wie immer, dass die meisten Geräte auf Batterien auslegt
sind und dadurch halt die ~1.3V als "leer" ansehen.
Da ändert es auch nichts dass die Eneloops eine etwas höhere
Nennspannung haben.
Meine Funkmaus (welche für Akkkus ausgelegt ist) hält mit Eneloops fast
doppelt so lange wie mit klassischen NiMHs (aber ein Refresh
zwischendurch muss schon sein)
Roland Steiger schrieb:> Bei den Eneloop ist nach 4-6 Wochen Schicht im SChacht und sie> müssen wieder geladen werden.
Gefühlt 2 Monate Betriebszeit in einer elektrischen Zahnbürste.
Roland Steiger schrieb:> Fernbedienungen für TVs z.B. haben normale Duracell gut ein Jahr> gehalten.
Was sind das für beknackte Fernbedienungen? Die sollten mindestens fünf
Jahre überstehen.
Timmo H. schrieb:> Das Problem ist wie immer, dass die meisten Geräte auf Batterien auslegt> sind und dadurch halt die ~1.3V als "leer" ansehen.
Nope. Wer die üblichen Alkali-Mangan-Zellen bei 1,3V wegwirft, der nutzt
nur einen Bruchteil der Kapazität. Die Entladekurve von NiMH verläuft
flacher und deshalb im weiteren Verlauf mit höherer Spannung.
A. K. schrieb:> Timmo H. schrieb:> Das Problem ist wie immer, dass die meisten Geräte auf Batterien auslegt> sind und dadurch halt die ~1.3V als "leer" ansehen.>> Nope. Wer die üblichen Alkali-Mangan-Zellen bei 1,3V werwirft, der nutzt> nur einen Bruchteil der Kapazität. Die Entladekurve von NiMH verläuft> flacher.
Kann man nichts machen,machen halt die meisten so
Manche Akkus brauchen erstmal einige richtige Lade- und
Entladezyklen bevor sie die volle Kapazitaet zeigen.
Das ist bei den RTU-Akkus auch nicht anders.
Die entnommenen Stroeme einer Fernbedienung werden fuer
diese initialen Zyklen wahrscheinlich nicht reichen.
Roland Steiger schrieb:> Meine Erfahrungen damit würde ich als äußerst dürftig bezeichnen. In> Fernbedienungen für TVs z.B. haben normale Duracell gut ein Jahr> gehalten. Bei den Eneloop ist nach 4-6 Wochen Schicht im SChacht
Du vergleichst Primärzellen mit Akkus. Das ist ausgesprochen doof.
Sorry, anders kann man es nicht ausdrücken.
Icke ®. schrieb:> Du vergleichst Primärzellen mit Akkus. Das ist ausgesprochen doof.> Sorry, anders kann man es nicht ausdrücken.
In diesem Fall ausdrücklich nicht doof. Bei mir halten
nicht originale Eneloops in Klimasensoren über drei Jahre durch,
die originalen Eneloops in der Digicam auch locker ein Jahr. Die
sind da besser als Primärzellen.
Falls ein Multimeter im Haus vorhanden könnte man ja mal die
Stromaufnahme von der FB messen.
Ich halte die Lebensdauer auch für viel zu kurz, würde aber auch nie auf
die Idee kommen Akkus (egal ob Eneloop oder nicht) für solche
Langzeitverbraucher einzusetzen. Eneloop mögen zwar besser sein als
normale Akkus ohne geringe Selbstentladung, aber mittlerweile
verbrauchen die meisten Geräte so wenig, da kauf ich halt neue Batterien
und entsorge die alten richtig. Hier ist Umweltschutz glaube ich kein
allzu großes Problem weil die Batterien (Zink) sehr leicht recyclt
werden kann.
Guido B. schrieb:> In diesem Fall ausdrücklich nicht doof.
Doch, absolut. Die Spannungslage von Akkus ist von vornherein deutlich
geringer als bei Primärzellen. Auch die Kapazität ist geringer. Dafür
kann man Akkus mehrfach verwenden, was z.B. in Digitalkameras, wo
Hochstromfähigkeit zählt, von Vorteil ist. In Fernbedienungen sind
Primärzellen wegen ihrer hohen Spannungslage und der extrem niedrigen
Stromaufnahme natürlich haushoch überlegen. Apfel-/Birneprinzip.
Timo N. schrieb:> Falls ein Multimeter im Haus vorhanden könnte man ja mal die> Stromaufnahme von der FB messen.
Die Stromaufnahme wird nicht das Problem sein. Wahrscheinlicher ist, wie
bereits weiter oben geschrieben, dass die Spannung nicht ausreicht. Wenn
der TO neben einem Multimeter auch ein regelbares Netzteil hat könnte er
testen wann seine Geräte aussteigen.
Ich nutze die Eneloop für Led-Taschenlampen, Radio, Led-Dekobeleuchtung
usw. ohne Probleme. Für Verbraucher mit geringer Stromaufnahme würde ich
si nicht verwenden...obwohl die Selbstentladung gering ist. Da kommen
normale Alkaline-Batterien zum Einsatz.
Icke ®. schrieb:> Guido B. schrieb:>> In diesem Fall ausdrücklich nicht doof.>> Doch, absolut. Die Spannungslage von Akkus ist von vornherein deutlich> geringer als bei Primärzellen. Auch die Kapazität ist geringer. Dafür> kann man Akkus mehrfach verwenden,
Nein, und wie schon geschrieben hat der TO nicht verglichen. Er hat die
Erfahrung gemacht dass die Akkus nicht so lange durchhalten wie erhofft.
Das Problem mit der geringeren Spannung war im evtl. nicht bewusst bzw.
nicht bekannt. Und daran wird es liegen denn es ist kein
Kapazitätsproblem.
Tonja S. schrieb:> Zink!?!? Kein Mensch kauft Zink...wenn dann hoffentlich Alkaline!> Die Zink altern ja schon beim Zusehen
Eine Alkali-Mangan-Zelle verwendet Zink und Manganoxid.
Rufus Τ. F. schrieb:> Ich lade meine eneloops & Co. mit einem AP2010 und die Dinger halten> tatsächlich das, was sie versprechen, auch nach mehreren Jahren Nutzung.
Du meinst, Du kannst Geräte wie z.B. Fernbedienungen , Uhren o.ä.
mehrere Jahre ohne Nachladen betreiben, so wie das mit normalen
AlkaliManganPrimärzellen funktioniert? M.E. sind solche Zellen für
Verbraucher mit geringen Strömen wesentlich besser geeignez als Akkus.
Ich benutze Eneloops seit ca. 10 Jahren z.B. in ein paar Stellantrieben
(FHZ?), und muss pro Jahr einmal tauschen/laden.
Afair ist das auch das nominelle Intervall für Alkaline.
Allerdings benutze ich nur „echte“ Eneloops - früher Sanyo, heute
Fujitsu.
Die Fujitsus sind nach wie vor „made in Japan“, die heutigen Panasonics
sind „made in China“ - und da ist afaik eigentlich nur noch das Label
von Eneloop...
Roland Steiger schrieb:> Bei den Eneloop ist nach 4-6 Wochen Schicht im SChacht und sie> müssen wieder geladen werden.
Dann ist irgendwas schief gelaufen bzw. defekt.
Meine Eneloops haben mehr Kapazität als gleich große Einwegbatterien von
Aldi/Ikea/Rossmann und sie sind nach 6 Monaten Lagerzeit immer noch gut
brauchbar.
Im Vergleich dazu funktionieren billigere Akkus bei mir anfangs auch
gut, aber dann steigt der Innenwiderstand rasch an, so dass sie nicht
mehr für alle Verbraucher geeignet sind. Die Eneloops sind diesbezüglich
besser, man bekommt da schon was für's Geld.
Was die Spannung angeht:
Einwegbatterien liefern ganz frisch 1,6 Volt. Bei Gebrauch fällt die
Spannung allmählich auf 0,9 Volt ab. Erst dann gelten sie als
verbraucht.
NiMh Akkus beginnen bei 1,45 Volt und enden bei 1,1 Volt.
Die Entlade-Schluss Spannung von NiMh Akkus ist somit sogar deutlich
höher, als die von Einweg Batterien. Akkus liefern zu 90% ihrer
Nutzungsdauer etwa 1,25 Volt. Einwegbatterien sind schon nach etwa 50%
Entladung unter 1,2 Volt.
Siehe diese vergleichende Grafik:
https://www.pocketnavigation.de/wp-content/uploads/2016/02/akku-technik-vergleich.png
Wenn ein Gerät bei Akkus frühzeitig "Battery Empty" anzeigt oder gar
ausfällt, wurde es falsch konstruiert. Diese Geräte steigen auch mit
Einwegbatterien frühzeitig aus und erzeugen unnötigen Sondermüll.
Naja,
Eneloops haben noch einen zusätzlichen großen Vorteil!
Die Dinger laufen nicht aus, wenn sie leer sind.
Habe hier schon einige Primärzellen aus Messgeräten, Fernbedienungen
"operieren" müssen, weil die Mistdinger ausgelaufen sind, obwohl die
Geräte noch funktioniert haben, also waren sie noch nicht einmal leer.
Ja und best use before war auch noch nicht abgelaufen. (Eigentlich
müsste man den Hersteller von diesen Schrott mit einem nassen Handtuch
erschlagen)
mfg
Gast
Stefanus F. schrieb:> Siehe diese vergleichende Grafik:> https://www.pocketnavigation.de/wp-content/uploads/2016/02/akku-technik-vergleich.png
Das sind Entladekurven, also Kennlinien unter Last und die 500 mA aus
dem von die Verlinkten Beispiel sind weit weg vom Anwendungfall
Fernbedienung.
Jörg R. schrieb:> Timo N. schrieb:>> Falls ein Multimeter im Haus vorhanden könnte man ja mal die>> Stromaufnahme von der FB messen.>> Die Stromaufnahme wird nicht das Problem sein. Wahrscheinlicher ist, wie> bereits weiter oben geschrieben, dass die Spannung nicht ausreicht. Wenn> der TO neben einem Multimeter auch ein regelbares Netzteil hat könnte er> testen wann seine Geräte aussteigen.
Ich schlage vor die Leerlaufannung der Akkus zu messen, sobald sie in
den Fernbedienungen nicht mehr funktionieren. Das ist zwar nicht ganz
korrekt, aber der Anwendungsfall "Fernbedienung" kommt dem schon recht
nahe, bis auf sehr kurze Impulse bei Tastendruck.
Ich vermute, daß das Ergebnis im Bereich um 1,3 Volt liegt.
Zink-Kohle ist in diesem Bereich gar nicht mal so schlecht. Bei dem
geringen Verbrauch reicht die Kapazität für relativ lange Zeiten, sofern
man es nicht gerade mit qualitativ schlechten Zellen mit hoher
Selbstentladung zu tun hat. Und bei Kleinstlasten ist die
Leerlauspannung/Entadekurve überraschend flach und hoch.
Darum klappt die Batterieprüfung per Spannungsmessung im Leerlauf auch
so schlecht. Wenn man mal die Restekiste mit dem Multimeter durchgeht,
findet man da immer wieder Zellen mit scheinbar brauchbarer Spannung,
die aber nahezu vollständig leer sind und bei der geringsten Last mit
der Spannung einbrechen.
Akkus sind da auch nicht so anders. Bei 1 Volt Entladeschlußspannung
erholen sich die Zellen im Leerlauf in der Regel schnell wieder auf
"normale" Werte über 1,2 Volt. Wenn ein Akku eine Leerlaufspannung von 1
Volt hat, ist er sowas von leer.
1,2x Volt sind für manche Geräte aber chon grenzwertig bi zu wenig.
Roland Steiger schrieb:> Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
Ja natürlich, diese Akkus werden hier seit Bestehen in sämtlichen
Batterie betriebenen Geräten eingesetzt:
von Quartz-, Funkuhren (analog/digital), Funkthermometern, Nachtlicht
mit Bewegungsmeldern,
TV-Fernbedienungen, Taschenlampen, E-Fliegenklatsche ...
bisher konnte ich beim Nachladen noch keinen einzigen Ausfall dieser
Akkus beklagen...
Sie sind teuer aber zumindest aus meiner Sicht lohnt sich deren
Anschaffung...
Kurz:
Fernbedienungen und Uhren sind Kleinstlasten, so daß die
Entladeschlußspannung nahe der Leerlaufspannung liegt. Die Zellen sind
dann nach Gebrauch sehr leer.
Darum kommt man mit Zink-Kohle erstaunlich weit.
Bei Akkus muß man dann aufpassen. Hat man ein solches Gerät mit
niedriger Abschaltspannung, können die Akkus tiefentladen werden wenn
man sie vergißt. Daher sollte man in dem Fall keine Akkus nehmen oder
reglmäßig nachladen bevor das Gerät die Zellen komplett ausgelutscht
hat.
Ich habe dafür "Akkutage" im Kalender.
Hallo
Roland Steiger schrieb:> Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
Ja, z.B. in meiner Funktastatur halten die etwa 1 Jahr. Es gibt aber
auch Geräte, da lohnen sich Akkus einfach nicht. Meine Funkmaus
funktioniert mit Batterie fast 3 Jahre, bei vielen Geräten wie
Fernbedienung, Wecker, Thermometer, Taschenrechner, selten genutzte
Digitalkamera wechsel ich die Batterien nach 5 Jahren, damit ich nicht
irgendwann mal in den "Genuß" ausgelaufener Batterien komme.
Wenn Deine Geräte mit Akkus so deutlich kürzer laufen als mit Batterie,
dann hast Du halt einfach das Pech, daß die Geräte nicht für den Betrieb
mit Akkus geeignet sind.
MfG
M.M.M schrieb:> Wenn Deine Geräte mit Akkus so deutlich kürzer laufen als mit Batterie,> dann hast Du halt einfach das Pech, daß die Geräte nicht für den Betrieb> mit Akkus geeignet sind.
Das denke ich auch. In mein uraltes Philips-Transistorradio kann ich
auch keine Akkus einsetzen. Es will 2xAA-Mignons und läuft damit
gefühlte 2 Monate. Setze ich Eneloop ein, ist sofort Schicht!
Gruß Rainer
Carsten R. schrieb:> Das sind Entladekurven, also Kennlinien unter Last und die 500 mA aus> dem von die Verlinkten Beispiel sind weit weg vom Anwendungfall> Fernbedienung.
Ja sicher. Das Bild reicht aber, um eine grobe Vorstellung von den
Unterschieden zu erhalten.
Laut diesem Bild ist die Alkalische Zellen schon bei ca. 30% der Zeit
unter 1,2V. Ich habe 50% geschrieben, weil ich das für den Fall des TO
für realistischer halte.
> 1,2x Volt sind für manche Geräte aber chon grenzwertig bi zu wenig.
Ja, leider. Es sollte nicht so sein.
Für die grobe Orientierung innerhalb eine Produktart (Entwder Akku oder
Alkali) reicht es und die steigende Tendenz mit 50 anstatt 30% stimmt
auch.
Allerdings paßt es dann nicht zu diesem Fall:
Hier versagt der Akku vor der Batterie
In deinem Beispiel liegt die Batterie aufgrund der Last mit der Spannung
niedriger als beim Akku.
Die Lastabhängigkeit ist also noch stärker als du schätzt, so daß sich
der Vergleich Akku zu Alkali umkehrt. Bei so kleiner Last ist die
Spannung der Batterien höher als die von Akkus. und dann paßt es auch
wieder zum Problem hier.
Interesant:
http://sites.prenninger.com/akkus-laden/alkaline-batterien-laden
Da gibt es eine Reihe von Kennlinien, allerdings mit ohmschen
Widerständen anstatt Kontantstromlast. Das Beispiel mit 500 mA liegt
dann zwischen den Beispielen mit 1 und 5 Ohm und fällt schnell unter die
Kennlinie von Akkus.
Die Fernbedienung hätte eine Kennlinie, die höher/weiter rechts liegt
als das 50 Ohm Beispiel. Jene Kenninie liegt damit etwas höher als beim
Akku bzw umgekehrt fällt die Akkukennlinier unter die Kennlinie von der
Batterie.
Carsten R. schrieb:> Allerdings paßt es dann nicht zu diesem Fall:> Hier versagt der Akku vor der Batterie
Eben deswegen bin ich der Meinung, dass da etwas defekt ist. Vermutlich
der Akku, oder das Ladegerät.
> Bei so kleiner Last ist die Spannung der Batterien höher> als die von Akkus. und dann paßt es auch> wieder zum Problem hier.
Dann hätte das Gerät eine Fehlkonstruktion. Es sollte nicht schon bei
z.B. 1,25V aussteigen.
Ich hatte mal Funkgeräte, die haben sich auch so blöd angestellt. Da
konnte ich das Problem umgehen, indem ich zusätzliche Batteriehalter auf
dran klebte, um sie mit 4 statt 3 Zellen zu betrieben.
Die Vergleichskurve zu den Batterien passt überhaupt nicht: die NiMH
Akkus gehen deutlich schneller in Richtung 1.28 V. bei den Alkalinen
geht es dagegen deutlich langsamer und bei 1.3 V hat man schon deutlich
mehr als 50% der Kapazität.
Bei den alten Zink-kohle Batterien hat man mit der Entladung vor allem
einen Einfluss auf den Innenwiderstand, aber kaum auf die
Leerlaufspanung. Da hat man auch bei einer schon zu 95% leeren Batterie
noch 1.5 V ohne Last, aber die Spannung bricht unter Last schnell ein.
Beim Quarz-Wecker geht das dann in die Richtung dass mit Zink-Kohle die
Uhr zwar noch läuft (mit wenig Strom), aber das Wecken nicht mehr geht.
Mit Alkalinen geht das Wecken noch auch wenn die Uhr nicht mehr läuft.
Eine IR Fernbedienung braucht im mittel wenig Strom, aber die
Stromspitzen sind schon recht hoch. Da sind dann Zink kohle Batterien
eher nicht geignet (außer ggf. D_Zellen).
Das Problem mit der bit NiHM / NiCd schnell auf etwa 1.25 V runter
gehenden Spannung ist nichts neues. Einige Geräte sind einfach nicht
dafür ausgelegt.
Für Geräte wo die Batterien / Akkus länger als 1 Jahr halten lohnen
Akkus eher nicht. So ganz viel Ladezyklen kommen da einfach nicht
zusammen, bevor die Akkus an Altersschwäche sterben. Die Enelopes sind
da schon etwas besser aber auch nur begrenzt haltbar.
Carsten R. schrieb:> Kurz:>> Fernbedienungen und Uhren sind Kleinstlasten, so daß die> Entladeschlußspannung nahe der Leerlaufspannung liegt. Die Zellen sind> dann nach Gebrauch sehr leer.>> Darum kommt man mit Zink-Kohle erstaunlich weit.>
Ja, die sind auch dafür gemacht. Nicht für kurzzeitig hohe Ströme.
Die Leerlaufspannung erholt sich immer wieder, egal wie leer sie sind.
Für FB oder Uhren zetze ich sowieso keine neuen ein.
Wenn die in der Taschenlampe, Blutdruckmesser, Radio, Knipse usw. nicht
mehr richtig gehen, kriegen sie ein zweites Leben in FB.
Hab gerade mal gemessen. In einer wenig benutzten FB sind Zellen mit
Ablauf 1/2015 drin und haben eine Leerlaufspannung von 1,5V.
> Ich habe dafür "Akkutage" im Kalender.
Mach ich auch, etwa 1-2 x im Jahr.
Hallo
als die eneloops vor ein paar Jahren auf dem Markt erschinen habe ich
sofort meine Kameras, Blitzgeräte, Funkgeräte und wo noch überall AA und
AAA-Zellen verbaut waren, die NiMH oder gar NiCad durch diese erstetzt.
In einigen Geräten steckt noch immer der erste Satz, für Funkgeräte habe
ich extra Packs gepunktet.
Aber auch in Elektrozahnbürsten, historischen Tek-Oszilloskopen (im
Wellenkino beschrieben) und kleinen Akkuschraubern sind die inzwischen
drin.
In letzter Zeit habe ich zumindest bei Fototechnik die weißen durch neue
schwarze (noch besser) ersetzt, ich bin nach wie vor begeistert.
Mitunter halten die bis über ein Jahr die komplette Ladung (zumindest
fast), wenn Geräte in der Zeit selten benutzt werden.
Völlig ungeeignet sind sie dagegen für Fernbedienungen, Uhren und
ähnliche Geräte, da diese sehr häufig mit den normalen 1,2V einer Zelle
nicht mehr klar kommen.
Nach dem Laden hat auch eine eneloop mitunter fast 1,6V, doch das fällt
in kurzer Zeit auf die Standardspannung von 1,2V ab.
Wer die Dinger also in eine FB lder Uhr stöpselt, der flucht über die
Kacke, obwohl er selber Schuld ist.
Old-Papa
John schrieb:> Restladung Eneloop: 70% nach 10 Jahren
Kann das wirklich wahr sein? Meine weißen Eneloops sind nach einem
halben Jahr schon deutlich entladen (aber noch brauchbar). Nach einem
Jahr würde erwarten, dass sie leer sind.
michael_ schrieb:>> Ich habe dafür "Akkutage" im Kalender.>> Mach ich auch, etwa 1-2 x im Jahr.
Früher habe ich das nicht gemacht. Da sind mir dann des öfteren Akkus
kaputtgegangen (kaputtgelagert). Da wußte ich es nicht besser.
Nun mit den LSD Akkus mache ich Akkutage, obwohl die wegen geringer
Selbstentladung weit weniger anfällig sind. Schon paradox :D
Meine Erfahrungswerte der letzen Jahre.
Aldi Süd (Activ Energy)(extra besorgt) standard / nicht LSD halten ihre
Spannung auch über ein Jahr.
Aldi Nord (Topcraft dunkelblau 2015), Lidl (Tronic Silber/Schwarz 2016),
Rossmann Rubin 2016 haben auch gute Kapazität mit der geringsten Streung
bei Aldi, wobei mir bei Lidl auch ein paar Zellen mit Selbstentladung
aufgefallen sind, die das aber überstanden haben.
Ikea Ladda habe ich 2 Jahre gelagert, nicht gebraucht und kürzlich
getestet. Die waren noch gleichmäßig voll und sind noch wie neu.
Lidl (Tronic aktuell schwarz/hellgrün), Panasonic und Tedi teste ich
gerade.
Die Eneloops machen genau das was sie sollen, ohne jede Auffälligkeit.
Daher vermute ich eher ein Problem bei den Geräten in diesem Fall. Da
wollte ich diesen Sommer mal die ganze Reihe in der Kapazität vermessen
nach 4 Jahren.
Ich verwende als Ladegerät den Technoline BC-700 für AA und AAA und das
Lidl-Gerät (Irgendetwas 1000^^) für den Rest, der nicht in den BC-700
paßt.
Leider sind mir die Meßwerte vom Technoline verschütt gegangen, so daß
ich nur schauen kann, wie gut die Akkus jetzt noch sind. Das BC-700 ist
eigentlich ganz nett, aber meines hat leider eine Macke, von Anfang an.
Die geringste Berührung und das Gerät macht einen Reset. :(
Das muß ich mal zerlegen.
Roland Steiger schrieb:> Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
Ich habe durchwegs gute Erfahrung gemacht. Die Selbstendladungsrate ist
tatsächlich sehr gering im Vergleich zu anderen NiH Akkus.
Auch für den Betrieb eines kleinen Handlötkolben sind sie gut geeignet.
Was sie absolut nicht vertragen ist ein permanentes Laden z.B. in einem
Handset von einem Schnurlostelefon (Gigaset).
Carsten R. schrieb:> Das sind Entladekurven, also Kennlinien unter Last und die 500 mA aus> dem von die Verlinkten Beispiel sind weit weg vom Anwendungfall> Fernbedienung.
Bei vielen Fernbedienungen werden die Infrarotdioden ohne Vorwiderstände
betrieben. Der Strom wird durch den Innenwiderstand der Batterien und
der Transistoren begrenzt.
GEKU schrieb:> Carsten R. schrieb:>> Das sind Entladekurven, also Kennlinien unter Last und die 500 mA aus>> dem von die Verlinkten Beispiel sind weit weg vom Anwendungfall>> Fernbedienung.>> Bei vielen Fernbedienungen werden die Infrarotdioden ohne Vorwiderstände> betrieben. Der Strom wird durch den Innenwiderstand der Batterien und> der Transistoren begrenzt.
Das stimmt zwar, allerdings ist der durchschnittliche Stromverbrauch
einer Fernbedienung trotzdem in nur der Größenordnung der
Akku-Selbstentladung. Die IR-Impulse sind kurz und selten...
Stefanus F. schrieb:> Da> konnte ich das Problem umgehen, indem ich zusätzliche Batteriehalter auf> dran klebte, um sie mit 4 statt 3 Zellen zu betrieben.
Man auch umgekehrt vorgehen. Man setzt Lithiumbatterie (LS15500 im AA
Format mit 2,6Ah) mit 3,6V ein und lässt dafür eine AA Zelle weg, indem
man die Klemmen überbrückt oder einen Batteriedummy einsetzt, der
kurzschließt
(https://www.elv.at/elv-batterie-dummy-set-bd-aa-1x-mignon.html)
Stefanus F. schrieb:> Dann hätte das Gerät eine Fehlkonstruktion.> Es sollte nicht schon bei z.B. 1,25V aussteigen.
Genau diese Fehlkonstruktionen sind in Massen auf dem Markt und damit
die Kandidaten, die für Akkubetrieb nicht taugen. Ich habe hier
DCF-Analoguhren, die, je nach Typ, schon bei 1,25 oder erst bei 1,1 Volt
ausfallen.
Ganz gemein: Ich habe ein Thermometer mit Funk-Außenfühler, wo schon ab
ca. 1,3 Volt pro Zelle der Empfänger schwerhörig wird.
GEKU schrieb:> Man auch umgekehrt vorgehen. Man setzt Lithiumbatterie (LS15500 im AA> Format mit 2,6Ah) mit 3,6V ein und lässt dafür eine AA Zelle weg
AA = 14500
Tolle Idee, wer will denn LiSocl2 bezahlen? Zum wiederholten Male
verkauft die Edeka-Gruppe vier Varta AA oder AAA für einen Euro, da
rechnet sich keine andere Technologie.
Und man muss schauen, ob die Schaltung das kann: Ein älteres Küchenradio
hier für zwei AA als Backupbatterie zieht bei 3,6V deutlich zuviel
Strom, meine Idee der Umrüstung war nicht gut.
Hallo, ich erlaube mir hier mal ein "interessant". Sparfüchse überall,
was ja an sich auch nicht schlecht ist...aber wenn das Zielobjekt nicht
sparen soll, dann ist alles doch für die Katz oder?! Elektrische
Zahnbürste...man oh man...Habe in meinen Temperaturmodulen seit Jahren
AA-Batt. drin, die laufen nicht aus und werden nicht leer...die Module
funktionieren aber mit Akkus nicht! (Low-Bat) Was soll man dazu sagen???
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Hallo, ich erlaube mir hier mal ein "interessant". Sparfüchse überall,> was ja an sich auch nicht schlecht ist...aber wenn das Zielobjekt nicht> sparen soll, dann ist alles doch für die Katz oder?! Elektrische> Zahnbürste...man oh man...
Naja, ich habe auch nicht aus Jux und Dollerei gewechselt, sondern immer
dann, wenn der Originalakku relativ tot war. Das war beim Handfunkgerät
schon fast ab Werk so (6 Stück AA NiCad) und meine heißgeliebte
Zahnbürste war nach ein paar Jahren auch tot.
Bei Fototechnik, hauptsächlich Blitzgeräte, habe ich die aber sofort
genommen.
> Habe in meinen Temperaturmodulen seit Jahren> AA-Batt. drin, die laufen nicht aus und werden nicht leer...die Module> funktionieren aber mit Akkus nicht! (Low-Bat) Was soll man dazu sagen???> Gruß Rainer
Wie schon geschrieben, Eneloop 1,2V, Alkaline 1,5V
Old-Papa
GEKU schrieb:> Bei vielen Fernbedienungen werden die Infrarotdioden ohne Vorwiderstände> betrieben. Der Strom wird durch den Innenwiderstand der Batterien und> der Transistoren begrenzt.
Und natürlich ein Stützkondensator.
GEKU schrieb:> Man auch umgekehrt vorgehen. Man setzt Lithiumbatterie (LS15500 im AA> Format mit 2,6Ah) mit 3,6V ein und lässt dafür eine AA Zelle weg, indem> man die Klemmen überbrückt oder einen Batteriedummy einsetzt, der> kurzschließt
Es gibt ja auch FB mit 2032-Zellen. Halten auch nicht länger.
Und warum glauben manche Leute, dass sie mit Akku besser kommen?
Kann man 1000 mal aufladen. Gut.
ENELOOP hält mindestens 1 Jahr.
Macht 1000 Jahre. Auch gut.
michael_ schrieb:> Und warum glauben manche Leute, dass sie mit Akku besser kommen?
Weniger Müll. Kein Auslaufen. Stellt man am Samstagabend fest, daß ein
Akku leer ist, kann man ihn aufladen und sonntag früh wieder verwenden.
Greift man zu gelagerten Primärzellenpaket, ist es entweder leer oder
abgelaufen ...
Oh, und bei Hochstromanwendungen (Digitalkameras, Blitze etc.) sind
Akkus schon sehr lange überlegen, die will man nicht mit Primärzellen
betreiben (es sei denn, man hat einen Patronengurtfetisch).
Roland Steiger schrieb:> Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
ja ich, mir ist es egal ob ich die Akkus nach 4-6 Wochen wechseln
müsste, aber meine laufen in Thermostaten an den Heizkörper auch ein
Jahr, in Fernbedienungen ähnlich, nur die Funktastatur läuft kürzer weil
ich den Ausschalter immer vergesse. Jedenfalls ist mir seit dem nie
wieder ein Gerät kaputt gegangen weil die blöden Alkaline ausgelaufen
sind!
Bei mir alles nur noch Eneloop.
batman schrieb:> Füher haben sich die Menschen nicht so angestellt, da wurde das bischen> Kalisalz rausgespült und weiter gings.
Früher hatten sie kein Google, sie mussten zwangsläufig selber was
lernen....
Das "bischen" Kalisalz kann man rausspülen, wenn man das rechtzeitig
merkt. Später ist wie immer alles zu spät.
Old-Papa
Stefanus F. schrieb:> John schrieb:>> Restladung Eneloop: 70% nach 10 Jahren>> Kann das wirklich wahr sein? Meine weißen Eneloops sind nach einem> halben Jahr schon deutlich entladen (aber noch brauchbar). Nach einem> Jahr würde erwarten, dass sie leer sind.
So weit ich weiß, ist man mit den Eneloop bei der 4. Generation. Für
ältere Generationen wurden auch keine 10 Jahre genannt, sondern eher 5.
Old P. schrieb:> Wie schon geschrieben, Eneloop 1,2V, Alkaline 1,5V
Neu haben Alkaline eher 1.6V.
Meine kürzlich gekauften, noch unbenutzten aber geladenen Eneloop haben
1.38V (1 Woche seit Aufladung).
Es gibt auch Geräte, die im Menü eine Einstellmöglichkeit haben, ob sie
mit Alkaline oder NiMh betrieben werden.
HildeK schrieb:>> Neu haben Alkaline eher 1.6V.
Stimmt.
> Meine kürzlich gekauften, noch unbenutzten aber geladenen Eneloop haben> 1.38V (1 Woche seit Aufladung).
Das geht aber bei denen auch bis 1,6V, was übrigens kein gutes Zeichen
ist.
Je höher die Abschaltspannung (also der Punkt, an dem sich der "Peak"
zeigt), desto näher am Lebensende ist eine NiMH-Zelle.
> Es gibt auch Geräte, die im Menü eine Einstellmöglichkeit haben, ob sie> mit Alkaline oder NiMh betrieben werden.
Ja, hochwertige. Eine stono Fernbedienung gehört eher nicht dazu.
Old-Papa
Carsten R. schrieb:> Darum klappt die Batterieprüfung per Spannungsmessung im Leerlauf auch> so schlecht. Wenn man mal die Restekiste mit dem Multimeter durchgeht,
Die Zelle soll Strom liefern, also sollte man den auch messen und nicht
irgendwelche Leerlaufspannung.
Mal kurz mit dem 20A-Bereich des Multimeters kurzschliessen. Kommt da
kaum was (ich setze da eine Grenze - je nach Anwendungsfall - von ca.
400mA-1000mA) dann weg damit. Erfahrungsgemäß ist es wenig sinnvoll,
solche Zellen noch ausquetschen zu wollen.
Für Uhr oder Fernbedienung immer noch gut? Ja, wenn man sich das Risiko
des Auslaufens antun will - auch Markenbatterien (die da mit der
lustigen Häschenwerbung zum Beispiel) sind davor nicht gefeit.
HildeK schrieb:>> So weit ich weiß, ist man mit den Eneloop bei der 4. Generation. Für> ältere Generationen wurden auch keine 10 Jahre genannt, sondern eher 5.>
Ich habe eneloop aus einer sehr frühen Generation (evtl. 2007, man
sollte sich das Datum auf die Akkus schreiben) - die habe ich bis jetzt
ca. 4x geladen und die verrichten ihren Dienst in einem selten genutzten
älteren Voltcraft-Handheld-Oszi - ohne Ermüdungserscheinungen, das Gerät
ist dauerhaft einsatzfähig. Verglichen mit alten NiMH oder gar
NiCd-Akkus - die immer leer waren, wenn man sie gebraucht hätte - sind
eneloops (bzw. auch andere LSD-Akkus) schon eine Wohltat. Lt. Ladegerät
haben sie immer noch die Kapazität, die drauf gedruckt ist.
batman schrieb:> Füher haben sich die Menschen nicht so angestellt, da wurde das bischen> Kalisalz rausgespült und weiter gings.
Rausspülen? Weichei. Rauslecken ist angesagt.
Rufus Τ. F. schrieb:>> Oh, und bei Hochstromanwendungen (Digitalkameras, Blitze etc.) sind> Akkus schon sehr lange überlegen, die will man nicht mit Primärzellen> betreiben (es sei denn, man hat einen Patronengurtfetisch).
Nun, wenn es ganz schnell gehen soll (das mus es manchmal - bspw. das
Aufladen des Blitzes) sind ordentliche, frische Primärzellen
unschlagbar. Aber nur dann.
Roland Steiger schrieb:> Jemand hier der bessere Erfahrungen mit Eneloops gemacht hat?
NiMH-Akkus taugen für manche Geräte nicht bzw. manche Geräte kommen mit
diesen einfach nicht klar und wenn dann riskiert man oft Tiefentladung
so dass sie dann schnell im Eimer sind. Die einfach unbrauchbar für
Fernbedinungen, Temperatursender, Kabellose Mäuse/Tastaturen...
Kauf dir LiIon mit Micro-USB-Anschluss zum aufladen. Die funktionieren
dann auch in so kritischen Geräten wo NiMH nicht funktionieren, und
haben den Lader/Tiefentladeschutz schon eingebaut. Habe ich hier in
Funkmäusen, Tastaturen, ... wenn sie leer sind verhindert die
Schutzschaltung eine Tiefentladung, werden nicht hochohmig, sehen für
die Geräte aus wie eine 1.5V-Zelle, die 1.3V-Problematik fällt weg,....
kann ich nur empfehlen.
GEKU schrieb:>> Was sie absolut nicht vertragen ist ein permanentes Laden z.B. in einem> Handset von einem Schnurlostelefon (Gigaset).
Was heißt "absolut"? Ein Gigaset-Handgerät läuft bei mir mit 2 AAA
eneloop seit knapp zwei Jahren damit - die Zellen selbst sind wesentlich
älter und waren vorher in einer Taschenlampe.
Das Handgerät steht dabei dauerhaft in der Basisstation - bis jetzt
gibts noch keine Ausfallerscheinungen. Ganz normale AAA-NiMH Zellen sind
dagegen meist ziemlich schrottig.
Wir ärgern uns sicher alle, wenn ein Akku nach 2 Jahren oder 10x Laden
schon verschlissen ist. Aber wenn wir mal ehrlich sind: Selbst unter den
ungünstigsten Bedingungen sind sogar die billigsten Akkus meistens immer
och günstiger, als Primärzellen.
Von daher wundert es mich, dass man diese Akkus nicht längst an jeder
Ecke kaufen kann, wo man auch Primärzellen bekommt. Eigentlich müssten
das die Standard-Produkte sein, die man bekommt, wenn man nicht
ausdrücklich Primärzellen fordert.