Hallo,
um lichtempfindliche Elektronik in einen lichtdichten Kasten mit
verschiedenen Kabel zu erreichen, sollten in die Gehaeusewand D-SUB
Durchfuehrungen. Dazu wurde
https://www.reichelt.de/d-sub-adapter-9-polig-stecker-buchse-ip67-d-sub-ad-09-ip-p113989.html?&trstct=pos_0
gekauft. Sobald allerdings das Teil mit den mitgelieferten UNC 4-40
Schrauben in eine Frontplatte endlicher Dicke geschraubt wird,
verhindern die Schrauben ein Einstecken der Buchse des externen Kabels.
Ich sehe jetzt keine andere Moeglichkeit die Teile zu verwenden, als den
Kopf der UNC Schraube abzudrehen. Vollstaendig kann dann die Buchse
immer noch nicht eingesteckt werden.
Verstehe ich da etwas falsch oder ist das Teil eine Fehlkonstruktion?
Das Problem dürften normale Einbau-SUB-Ds ja auch haben, die hinter
einer Frontplatte montiert werden... Wenn die Platte zu dick ist, stehen
die Schrauben zu weit vor.
eigentlich kommt dort auch ein Stehbolzen mit wiederum Innengewinde
drauf. Es gibt diese Bolzen zum versenken in Frontplatten, nur müssen
die Maße stimmen oder die Frontplatte an den Stellen abfräsen
Uwe Bonnes schrieb:> bald allerdings das Teil mit den mitgelieferten UNC 4-40> Schrauben in eine Frontplatte endlicher Dicke geschraubt wird,> verhindern die Schrauben ein Einstecken der Buchse des externen Kabels.
Die Frontplatte sollte bei dieser Buchse einen Cutout haben, der die
Befestigungslöcher mit umfasst.
Lies: Das Loch mus ungefähr so groß sein dass die blaue Dichtung das
grade noch abdichtet.
Die Verschraubung der Buchse selber erfolgt von "hinten". Sieht man in
der Draufsicht im Datenblatt - dafür sind die Schraublöcher auf der
Lötseite gedacht.
Jim M. schrieb:> Die Frontplatte sollte bei dieser Buchse einen Cutout haben, der die> Befestigungslöcher mit umfasst.
neee, wenn die Bolzen 4,8mm haben und der Kragen des SUB-D 5,1mm dann
muss an der Stelle die Frontplatte auf 1mm Dicke abgefräst werden
Hi
>Die Verschraubung der Buchse selber erfolgt von "hinten". Sieht man in>der Draufsicht im Datenblatt - dafür sind die Schraublöcher auf der>Lötseite gedacht.
Da gibt es keine 'Lötseite'. An der Rückseite ist eine Buchse.
MfG Spess
Wenn die externe Buchse auf dem "Kragen" der Einbaubuchse aufsetzen,
darf die Frontplatte bei Verwendung der mitgelieferten Schrauben nur
Null sein.M.e.a. muesste der Kragen des Steckerteils der
Durchgangsbuchse deutlich weiter als die 5.1 mm aus der Ebebe des
Dichtringes herausragen.
Denkfehler oder Fehlkonstruktion?
Thomas S. schrieb:> neee, wenn die Bolzen 4,8mm haben und der Kragen des SUB-D 5,1mm dann> muss an der Stelle die Frontplatte auf 1mm Dicke abgefräst werden
hab ich noch Rechenfehler drinne.. die Bolzen sind zu lang.. nach dem
Einbau muss der Kragen des Sub-D etwas über dem Bolzen stehen
Jim M. schrieb:> Uwe Bonnes schrieb:>> bald allerdings das Teil mit den mitgelieferten UNC 4-40>> Schrauben in eine Frontplatte endlicher Dicke geschraubt wird,>> verhindern die Schrauben ein Einstecken der Buchse des externen Kabels.>> Die Frontplatte sollte bei dieser Buchse einen Cutout haben, der die> Befestigungslöcher mit umfasst.
Nein, denn dann könnte man den Adapter ja nicht an der Frontplatte
wasserdicht anschrauben.
> Lies: Das Loch mus ungefähr so groß sein dass die blaue Dichtung das> grade noch abdichtet.
Zu groß.
> Die Verschraubung der Buchse selber erfolgt von "hinten". Sieht man in> der Draufsicht im Datenblatt - dafür sind die Schraublöcher auf der> Lötseite gedacht.
Nein, dort wird die 2. D-Sub Buchse verschraubt, denn es ist ein
Adapter!
Und wie soll denn dieser Adapter "von hinten" verschraubt und gegen die
Frontplatte gedrückt werden?
Uwe Bonnes schrieb:> Wenn die externe Buchse auf dem "Kragen" der Einbaubuchse aufsetzen,> darf die Frontplatte bei Verwendung der mitgelieferten Schrauben nur> Null sein.M.e.a. muesste der Kragen des Steckerteils der> Durchgangsbuchse deutlich weiter als die 5.1 mm aus der Ebebe des> Dichtringes herausragen.>> Denkfehler oder Fehlkonstruktion?
Ersteres. Du bist nicht der Erste, der die Dinger benutzt. Wir haben die
auch im Einsatz, allerdings nicht als Adapter sonder als eingeötete
VErsion auf einer Platine. Die werden dann mit den Schrauben am Gehäuse
mit ca. 1,8mm Wandstärke angeschraubt. Die Gegenstücke sind auch IP67
(alles schweineteuer).
So sieht das bei uns aus. Der Trick ist die umlaufende Aussparung der
Wand ;-)
Die Bolzen sind 4,5mm hoch, mit U-Scheibe in Summe ~5mm.
Hmm, wobei, der Schirmkragen ist hier ja schon dran, das Gegenstück ist
kleiner. Also braucht man die umlaufende Aussparung gar nicht. Komisch.
Uwe Bonnes schrieb:> Dazu habe ich mich schon wund gegoogelt. Eine Typenbezeichnung waere> nett.
Finde ich auf die schnelle nicht.
So weit ich mich erinnere: RS, Mouser, Farnell und zwar nicht unter
Stehbolzen, sondern SUB-D Zubehör.
Habe mich auch wund gesucht bis ein Kollege mir den Tip gab.
Michael K. schrieb:> Es gibt UNC Stehbolzen mit nur 3mm Höhe extra dafür.
Da kann man mit den Schrauben Schwierigkeiten bekommen, da das Gewinde
im Bolzen nicht tief genug ist. Ausprobieren.
Die üblichen Bolzen sind für Frontplatten mit etwa 1 mm Dicke
(Stahlblech) gedacht, nicht für dicke Alu-Frontplatten. Korrekt ist es
bei einer 3mm- Platte die Löcher für die Bolzen 2mm tief anzusenken.
Georg
kann man die Buchse nicht von außen an das gehäuse schrauben?
Dann beeinflusst die Wandstärke nur noch die Länge der Gewinde mit der
die Stehbolzen im Gehäuse festgeschraubt werden.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> kann man die Buchse nicht von außen an das gehäuse schrauben?
Schon mal das Bild angesehen? Und über IP67 nachgedacht?
> Dann beeinflusst die Wandstärke nur noch die Länge der Gewinde mit der> die Stehbolzen im Gehäuse festgeschraubt werden.
Glaubst du, die Hersteller dieses Adapters sind doof?
Falk B. schrieb:> Schon mal das Bild angesehen? Und über IP67 nachgedacht?Falk B. schrieb:> Glaubst du, die Hersteller dieses Adapters sind doof?
Hast du immer so ein Tonfall drauf?
Jetzt habe ich auch mal so ein Tonfall drauf.
Schon mal Datenblätter gelesen?
Ralph Berres