S: Bezugsquelle für Widerstandsdraht mit hohem Temperaturkoeffizienten

OP (Firma: TU Wien) #5914851
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Hi

> Wolframdraht

Hmm, 4.4E-3 1/K das ist 400 mal mehr als Konstantan, aber immer noch 
wenig und mühsam zu messen. Bei Kanthal 70 würde von 20 auf 200 °C würde 
sich der Widerstand fast verdoppeln (1.73 fach) das würde die Messen und 
Regeln erleichtern. Und Wolfram ist auch schlecht zu löten, ich würde 
gern mit einem Silberhartlot löten. Immerhin ist Worlframdraht billig 
und einfach zu bekommen. Ich bestell mal eine Rolle. Sonst noch jemand 
eine Idee?

Grüße
Flo
#5915325
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Nach dieser Tabelle könntest du Nickel ausprobieren:
https://www.hug-technik.com/inhalt/ta/metall.htm
Bei den Edelstählen ist der Wert leider nicht spezifiziert. Könnte aber 
wegen der schlechten Leitfähigkeit interessant sein.

Was ist der Einsatzzweck, vielleicht gibt es bessere Lösungen.

Arno

P.S. Immer wieder schön zu sehen, wenn der Nachname abgekürzt wird und 
dann im Anmeldenamen ausgeschrieben wird und umgekehrt :)
#5915335
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Florian R. schrieb:

> kennt jemand vielleicht eine Quelle über die ich eine kleine Menge eines
> Widerstandsdrahtes mit hohem Temperaturkoeffizienten bekommen könnte.
> Kanthal 70 oder 52 würde z.B. passen, Durchmesser ca. 0.3-0.5mm.

Widerstandsdraht wird in vielen Geräten im Haushalt verwendet.
Man kann ihn leicht durch Auseinandernehmen von defekten Gerä-
ten gewinnen. Durch parallelschalten und verdrillen bekommt
man dan die gewünschte Strombelastbarkeit.
OP (Firma: TU Wien) #5915486
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Hallo Arno,
danke für den Nickel Tipp, scheint beschaffbar zu sein, als 
Schneidedraht für Styroporschneider. Den teste ich mal.

@Harald:
Ein altes Gerät schlachten ist vielleicht wirklich eine gute Idee. 
Vielleicht einen Haarföhn oder so was.

Bauen will ich übrigens eine spezielle Art Extruder für Kunststoff, 
ähnlich wie auf den billigen 3D Druckern, nur muss alles sehr viel 
kleiner sein und mit geeignetem Draht könnte ich mir einen extra 
Temperatursensor sparen und entweder kontinuierlich den Widerstand 
messen oder immer kurz ausschalten, messen und dann weiter heizen. Ich 
hab eh schon einen brauchbaren Prototypen, mit keinem kleinen 
Thermoelement, wenn ich das sparen könnte, dann könnte ich den 
Durchmesser nochmal um 0.5, vielleicht sogar 1 mm verringern und es gäbe 
ein Kabel weniger

Im Moment ist da aber ein NiCr Draht drauf, dessen Widerstand sich von 
20 auf 200°C schon ändert, die Auswertung scheint aber etwas mühsam.

Viele Grüße
Florian
#5915506
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https://www.buerklin.com/medias/sys_master/root/h27/hd7/8866526920734/8866526920734.pdf
Bürklin hat nur 12 Typen von Block, da wird eher ein niedriger 
Temperaturbeiwert beworben. 26-56 Euro für eine Rolle.
Interessant ist vielleicht noch der Punkt "leicht lötbar". Wenn es zu 
heiß wird nutzt das nichts mehr, dann ist crimpen oder ähnliches 
zweckmäßiger.
OP (Firma: TU Wien) #5915569
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Hallo,
ah, Bürklin, danke, da hab ich noch nicht geschaut. Der verlinkte Draht 
von Block ist allerdings eher nicht geeignet alpha=4E-5. Das ist auch 
ein CrNi Draht, so was ähnliches hab ich in meinem Testaufbau. Im 
Prinzip kann man das eh messen. Ich hab provisorisch einen 24bit ADC zur 
Strommessung angeschlossen und ein gutes Labornetzgerät im CV Betreib zu 
Speisung, wenn sich das alles eingependelt hat, kann man am ADC sehen, 
dass die Temperatur steigt, wenn man die Hand in die Nähe hält, aber nur 
mir laaanger Messzeit und Filterung um die 50Hz und alle möglichen 
anderen Störungen wegzubekommen. Und stärker als das erwähnte Handsignal 
ist klopfen am Tisch und Drift aus allen möglichen Gründen. :-)

Grüße
Flo

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