Frank E. schrieb:
> Gibts irgend eine Möglichkeit, zur Not auch unter Linux, eine
> USB-Schnittstelle irgendwie so zu konfigurieren, dass die
> Mauseigenschaften des Tablets nicht bis ins System "durchschlagen", ich
> aber z.B. mittels gezielter Abfragen aus meiner App heraus trotzdem
> Position und Stiftstatus abfragen kann?
Unter Linux sollte das per xinput möglich sein. In Xorg ist eine
virtuelle Maus und eine virtuelle Tastatur definiert, die als Master
fungieren, und alles, was als Zeigegerät bzw. als Tastatur erkannt wird,
wird diesen virtuellen Geräten als Slave zugeordnet, und der Master
schickt dann die Inputs von allen Slaves weiter an die Oberfläche. Diese
Zuordnungen kann man ändern.
Mach mal
Das zeigt dir die Geräte alle an und deren Zuordnung zu den virtuellen
Geräten. Dann kannst du mal probieren, was passiert, wenn du
1 | xinput float <id_deines_Tablets>
|
eingibst. Das sollte es vom Virtual core pointer trennen, so dass keine
Maus-Events mehr erzeugt werden.
Mit
1 | xinput reattach <id_deines_Tablets> <id_des_Master>
|
kannst du die Zuordnung wieder herstellen.
PS: Kleiner Fun-fact am Rande: Man kann auch mehrere virtual core
pointers definieren und Mäuse darauf verteilen. Dann hat man für jeden
virtual core pointer einen eigenen Mauszeiger, den man separat auf dem
Desktop nutzen kann. Allerdings kommt nicht jede Software damit klar.