Gast
#6014259
Hallo was würdet ihr, und vor allem warum, Antworten wenn ich innerhalb eines Test bzw. in der "Guten" Praxis gefragt werden würde: "Ermittele aus dem Datenblatt des ATmega32A wie hoch der vom Ausgang gelieferte Strom maximal sein darf?" Leider ohne weiter Erläuterungen in einen Assemblertutorial gestellt... -Die Absolute Maximum Ratings? -Stimmt zwar irgendwie aber man soll ja nicht an die Grenzen gehen - oder ist das eine "Forum Legend" die durch andauernde Wiederholung auch nicht wahrer wird, und das absolut Maximum ist zwar das Maximum aber trotzdem -innerhalb von im Datenblatt gegebene Einschränkungen- eben kein Problem (Und jetzt bitte nicht Äpfel wie Elkos mit Birnen µC und Halbleiterschaltungen vergleichen...) Oder was hier vor vielen Jahren ein Foren bekannter "Spezialist" (im Doppelten Wortsinn) auf eine noch älteren Frage geantwortet hatte: "Die 40mA kommen nicht freiwillig. Die 40mA sind der Grenzwert. Wenn man mehr Strom hineindrückt (durch eine zu hohe positive Spannung von aussen) oder abzieht (durch eine negtaive Spannung von aussen) dann het der Chipe jedes Recht, kaputt zu gehen. Von selbst liefert der ATMega32 AVR bei 5V Versorgung nur garantiert 20mA, zu finden unter Output Low Voltage(3) (Ports A,B,C,D) IOL = 20mA, VCC = 5V Output High Voltage(4) (Ports A,B,C,D) IOH = -20mA, VCC = 5V Irgendwo über 20mA schnürt ..." Beitrag "Atmega - maximal Strom an Portpins" Die erste Antwort scheint mir streng genommen korrekt zu sein, aber in der Praxis würde ich auch nur sehr ungern an die Grenzdaten gehen - aber eventuell bin ich dann auch nur "Opfer" einer "Forum-Legend" bzw. was bei anderen Bauteilen wahr ist oder irgendwann (Germanium, frühe Si-Halbleiter, unausgreifte Produktiontechniken die es so schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr gibt...) richtig wahr, jetzt aber nicht mehr? Die zweite Antwort vom als fachlich zuverlässigen bekannten "Foren Spezialisten" erscheint mit fachlich sehr Sinnig und nachvollziehbar - aber eben nur für einen "Spezialisten" der weiß welche Technik genutzt wird und wie diese funktioniert und welche physikalisch/technische Gegebenheiten halt vorliegen und Praktisch wichtig sein können (z.B. Spannungsabfall der in der jeweiligen Anwendung geduldet werden kann). Die Frage besteht aber innerhalb eines Tutorials bei den es vorrangig um die Vermittlung von Assembler geht und wo tief gehndes e-Technik Wissen nicht vorausgesetzt wird. Unabhängig von den Tutorial und den AVR: Wie antwortet ihr korrekt auf solche recht oberflächliche Fragestellungen, bzw. was würdet ihr erwarten wenn ihr als "Lehrer" so eine Frage stellen würdet? Weidschulze