Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem "Getriebedrehknopf" für ein Poti,
ähnlich diesem hier:
https://www.mentor-bauelemente.de/db/k/125.3.html
Kennt jemand zufällig eine Bezugsquelle für einen ähnlichen Drehknopf?
Danke!
Biffl1 schrieb:> Kennt jemand zufällig eine Bezugsquelle für einen ähnlichen Drehknopf?
Dann solltest du erst mal erklären, wieso dieser Knopf nicht in Frage
kommt, sonst kann man dir vernünftigerweise nichts empfehlen.
Georg
Hallo,
Biffl1 schrieb:> Der ist nirgends lieferbar
Am einfachsten ist es immer den Hersteller direkt zu kontaktieren und um
eine Händlerliste zu bitten.
Da ich auch so gebrauchen könnte, habe ich gerade bei Mentor angerufen.
Der Kopf ist nicht mehr im Sortiment und damit auch nicht mehr
lieferbar.
rhf
Hallo,
ich würde da mehrere benötigen.
Ich muss ein normales Poti schnell auf einen bestimmten Wert hindrehen
können, und dann die Feineinstellung mit der "Übersetztung" einstellen..
ich werde mal weitersuchen..
ja schade.., alternativ würde auch ein Doppelpoti (kein Stereopoti)
gehen, aber die sind genauso schwierig aufzutreiben...
es wird wohl auf eine 2 Poti-Lösung hinauslaufen..
Biffl1 schrieb:> ja schade.., alternativ würde auch ein Doppelpoti (kein Stereopoti)> gehen, aber die sind genauso schwierig aufzutreiben...
Schau mal beim Hersteller ALPS.
Da gibt es sowas.
Georg schrieb:> Nein, das löst man heute nicht mehr mechanisch, sondern mit 2> Potentiometern für grob und fein.
Und das ist dann nicht mehr mechanisch? Außerdem hat man das "schon
immer" so gemacht, außer der Platz war knapp. Da kam dann der Mentor ins
Spiel.
Der "Fein-Trieb" läßt sich auch so montieren, dass man 1:1 oder 1:6
drehen kann. Der Knopf "Grob" muss auf den eigentlich feststehenden
Achsteil geschraubt werden und die Klemmbacken außen locker bleiben.
Man muss allerdings dann für Grob beide Knöpfe festhalten, sonst dreht
der Fein-Knopf rückwärts. Ich gebe zu, etwas kompliziert wird das schon.
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B400/KNOPFAUTOMAT%23MEN.pdf
anscheinend hatte den Reichelt auch mal, und Bürklin, Distrelec. Aber
überall ausverkauft, nicht mehr im Programm.
Georg schrieb:> Thomas W. schrieb:> Nein, das löst man heute nicht mehr mechanisch, sondern mit 2> Potentiometern für grob und fein.
Man kann ein Poti mit einem mechanischen Grob/Fein-Getriebe oder ein
10-Gang-Wendelpoti (wie z.B. wie das Hewlett-Packard u.ä machen)
verwenden .
Natürlich kann man stattdessen auch 2 getrennte Potis für grob und fein
verwenden.
Ein Beispiel:
Ein Netzgerät steht auf 12.0V, nun will ich den auf 14.0V einstellen.
Der Grobpoti ist zu grob, das Feinpoti schafft nur 1V.
Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig.
Die 2-Poti-Lösung nennt man
linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,
unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer
benutzbar
Dafür ist die 2-Poti-Lösung bei der Herstellung billiger.
Christoph db1uq K. schrieb:> Man muss allerdings dann für Grob beide Knöpfe festhalten, sonst dreht> der Fein-Knopf rückwärts.
Nö!
Fast alle älteren Afu-Geräte verwenden die 2-Knopf-Lösung (koaxial),
siehe Foto oben.
Sowohl Grob- also der Feinknopf drehen sich in die gleiche Richtung.
Thomas R. schrieb:> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig
Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti
koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer
mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem
millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.
Thomas R. schrieb:> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer> benutzbar
Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden
Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.
Georg
Georg schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig>> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem> millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.>> Thomas R. schrieb:>> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,>> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer>> benutzbar>> Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden> Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.>> Georg
Zitat von Georg:
...Grob- und Feinpoti...ist ausserdem millionenfach im Einsatz, z.B. bei
allen meinen Tektronix-Oszis...
Ende des Georg-Zitates
Alle meiner Tektronix-Oszis haben gar keine Grob- und Feinpotis.
Das, was du auf dem äusseren grauen Knopf siehst ist ein STUFEN-SCHALTER
und kein Grob/Fein-Poti.
Bei dem STUFEN-SCHALTER darfst du zwischen 50V/DIV - 10V/DIV - 5V/DIV -
2V/DIV - 1V/DIV und so weiter wählen.
Den roten Knopf darst du nur verändern wenn du die Calibration bewußt
verändern willst. Darum heißt der Knopf auch "CAL".
Entwickler von Tektronix, HP usw. sind aber alle gescheit und verwenden
darum niemals Grob- und Feinpotis.
Hast du das jetzt verstanden?
Wenn du nochmal erzählst, daß Oszis Grob/Fein-Poti verwenden, dann
kriegst du ganz große Schimpfe.
Hier ist Grob/Feintrieb bei einem alten HP Signalgenerator. Der mit
"VERNIER" bezeichnete Knopf treibt als Art Reibrad - untersetzt - die
große Skalenscheibe an. Klappt ganz gut.
Thomas R. schrieb:> Das, was du auf dem äusseren grauen Knopf siehst ist ein STUFEN-SCHALTER> und kein Grob/Fein-Poti.> Bei dem STUFEN-SCHALTER darfst du zwischen 50V/DIV - 10V/DIV - 5V/DIV -> 2V/DIV - 1V/DIV und so weiter wählen.
ja, sowas nennt man dann GROB-Einstellung.
Peter schrieb:> Hier ist Grob/Feintrieb bei einem alten HP Signalgenerator. Der mit> "VERNIER" bezeichnete Knopf treibt als Art Reibrad - untersetzt - die> große Skalenscheibe an. Klappt ganz gut.
Man sollte aber nicht vergessen, das eine solche Grob/Feineinstellung
nur mit hochwertigen Potis funktioniert. Billigpotis haben garnicht
die nötige Auflösung und Genauigkeit. Will man wirlich eine hohe
Genauigkeit, sollte man Zehngangpotis nehmen.
Georg schrieb:> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden
Hallo Georg,
doch, sie lässt sich Unterscheiden: Wenn du beim Feinpoti am Anschlag
bist, musst du wohl oder übel erst mal etwas am Grobpoti drehen. Beim
mechanischen Trieb hat der Feinknopf keinen Anschlag.
Georg schrieb:> und ist ausserdem> millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.
Mit dieser Aussage hast du dir selber ins Knie gefickt. Du kennst
Tektronix-Oszis nur von Bildern, stimmts?
Dieter W. schrieb:> Wenn er auch etwas größer und schon älter (ca. 40 bis 50 Jahre) sein> darf, hätte ich einen übrig.>> Durchmesser ist unten 48 und oben 32mm.
Hallo Ewald, der Knopf liegt nicht mehr da, wo ich ihn bisher aufbewahrt
habe bzw. hatte.
Daraus folgen 2 Möglichkeiten: er ist verkauft (sehr wahrscheinlich)
oder so gut weggeräumt dass ich ihn nicht mehr finde.
Ergebnis: er ist nicht mehr verfügbar.
Georg schrieb:> Nein, das löst man heute nicht mehr mechanisch, sondern mit 2> Potentiometern für grob und fein.
Typisch nimmt man heute einen Drehencoder und programmiert in den MC
eine Dynamik rein, d.h. bei schnellem Drehen erhöht man die
Schrittweite.
Peter D. schrieb:> Typisch nimmt man heute einen Drehencoder und programmiert in den MC> eine Dynamik rein, d.h. bei schnellem Drehen erhöht man die> Schrittweite.
Nee. Typischerweise hält man die Fresse, wenn man nach Jahren das Thema
komplett verfehlt hat.
Du brauchst mal wieder einen Reset, der Dich aus Deiner
Endlos-Sabbel-Schleife befreit!