Suche Grob/Fein Drehknopf für Poti (Getriebedrehknopf..)

Gast #6014956
Lesenswert?

Hallo,

ich würde da mehrere benötigen.
Ich muss ein normales Poti schnell auf einen bestimmten Wert hindrehen 
können, und dann die Feineinstellung mit der "Übersetztung" einstellen..

ich werde mal weitersuchen..
#6015141
Lesenswert?

Der "Fein-Trieb" läßt sich auch so montieren, dass man 1:1 oder 1:6 
drehen kann. Der Knopf "Grob" muss auf den eigentlich feststehenden 
Achsteil geschraubt werden und die Klemmbacken außen locker bleiben.
Man muss allerdings dann für Grob beide Knöpfe festhalten, sonst dreht 
der Fein-Knopf rückwärts. Ich gebe zu, etwas kompliziert wird das schon.

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B400/KNOPFAUTOMAT%23MEN.pdf
anscheinend hatte den Reichelt auch mal, und Bürklin, Distrelec. Aber 
überall ausverkauft, nicht mehr im Programm.
Gast #6015157
Lesenswert?

Georg schrieb:
> Thomas W. schrieb:
> Nein, das löst man heute nicht mehr mechanisch, sondern mit 2
> Potentiometern für grob und fein.

Man kann ein Poti mit einem mechanischen Grob/Fein-Getriebe oder ein 
10-Gang-Wendelpoti (wie z.B. wie das Hewlett-Packard u.ä machen) 
verwenden .

Natürlich kann man stattdessen auch 2 getrennte Potis für grob und fein 
verwenden.

Ein Beispiel:
Ein Netzgerät steht auf 12.0V, nun will ich den auf 14.0V einstellen.
Der Grobpoti ist zu grob, das Feinpoti schafft nur 1V.
Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig.

Die 2-Poti-Lösung nennt man
linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk, 
unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer 
benutzbar

Dafür ist die 2-Poti-Lösung bei der Herstellung billiger.
Angehängte Dateien:
Gast #6015228
Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig

Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti 
koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer 
mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem 
millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.

Thomas R. schrieb:
> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,
> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer
> benutzbar

Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden 
Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.

Georg
Gast #6015454
Lesenswert?

Georg schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig
>
> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti
> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer
> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem
> millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.
>
> Thomas R. schrieb:
>> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,
>> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer
>> benutzbar
>
> Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden
> Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.
>
> Georg

Zitat von Georg:
...Grob- und Feinpoti...ist ausserdem millionenfach im Einsatz, z.B. bei 
allen meinen Tektronix-Oszis...
Ende des Georg-Zitates

Alle meiner Tektronix-Oszis haben gar keine Grob- und Feinpotis.
Das, was du auf dem äusseren grauen Knopf siehst ist ein STUFEN-SCHALTER 
und kein Grob/Fein-Poti.
Bei dem STUFEN-SCHALTER darfst du zwischen 50V/DIV - 10V/DIV - 5V/DIV - 
2V/DIV - 1V/DIV und so weiter wählen.
Den roten Knopf darst du nur verändern wenn du die Calibration bewußt 
verändern willst. Darum heißt der Knopf auch "CAL".

Entwickler von Tektronix, HP usw. sind aber alle gescheit und verwenden 
darum niemals Grob- und Feinpotis.

Hast du das jetzt verstanden?

Wenn du nochmal erzählst, daß Oszis Grob/Fein-Poti verwenden, dann 
kriegst du ganz große Schimpfe.
Angehängte Dateien:
#6015619
Lesenswert?

Peter schrieb:

> Hier ist Grob/Feintrieb bei einem alten HP Signalgenerator. Der mit
> "VERNIER" bezeichnete Knopf treibt als Art Reibrad - untersetzt - die
> große Skalenscheibe an. Klappt ganz gut.

Man sollte aber nicht vergessen, das eine solche Grob/Feineinstellung
nur mit hochwertigen Potis funktioniert. Billigpotis haben garnicht
die nötige Auflösung und Genauigkeit. Will man wirlich eine hohe
Genauigkeit, sollte man Zehngangpotis nehmen.
Gast #6015686
Lesenswert?

Georg schrieb:
> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti
> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer
> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden

Hallo Georg,

doch, sie lässt sich Unterscheiden: Wenn du beim Feinpoti am Anschlag 
bist, musst du wohl oder übel erst mal etwas am Grobpoti drehen. Beim 
mechanischen Trieb hat der Feinknopf keinen Anschlag.
Gast #6991309
Lesenswert?

Peter D. schrieb:
> Typisch nimmt man heute einen Drehencoder und programmiert in den MC
> eine Dynamik rein, d.h. bei schnellem Drehen erhöht man die
> Schrittweite.

Nee. Typischerweise hält man die Fresse, wenn man nach Jahren das Thema 
komplett verfehlt hat.

Du brauchst mal wieder einen Reset, der Dich aus Deiner 
Endlos-Sabbel-Schleife befreit!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren