Hallo Leute,
eine SPS Busklemme Typ Kl4004 von Beckhoff hat 4 0-10V Ausgänge. 2
Ausgänge davon werden benutzt um HLG-100H Netzteile von Meanwell zu
steuern und damit die Helligkeit einer Treppenstufenbeleuchtung (LED)
einzustellen.
In der Dokumentation der Busklemme steht, dass die 0-10 V Ausgänge
galvanisch getrennt von dem SPS Bus sind, aber untereinander dieselbe
Masse haben.
Ich habe mir da nie drüber Gedanken gemacht, weil es da bisher keine
Probleme gab. Die beiden Netzteile hängen am selben Stromkreis/FI.
Das Netzteil für die SPS ist ein Meanwell Hutschienennetzteil, hängt
aber an einem separaten 1 phas. FI/Stromkreis.
Nun plane ich den Bau einer Wallbox, die so gesteuert werden soll , dass
(nur) überschüssiger PV Strom geladen wird. Da gibt's z.B. die Simple
EVSE, die durch ein externes 0-5 V Signal die Ladeleistung regeln kann.
Die SPS bekommt alle paar Sekunden die aktuellen Werte vom
Wechselrichter bzw. EHz und könnte davon abhängig den 0-10 V Ausgang
entsprechend nachführen.
Jetzt bin ich mir etwas unsicher, weil die 4 0-10V Ausgänge eine
gemeinsame Masse haben. Dadurch verbinde ich ja letztlich dann die
Massen der 0-10V Eingänge/Geräte der diversen Verbraucher miteinander.
Gerade wenn da Schaltnetzteile im Spiel sind und evtl. GND und PE
verbunden riecht das für mich irgendwie nach Masseschleifen,
Ausgleichsströme über den Schutzleiter, vagabundierende Ströme und all
son Zeug.
Gerade in der EDV hört man da ja immer wieder von Problemen.
Was meint ihr, mache ich mir da ganz umsonst Gedanken, oder kann da
irgendeine Problematik entstehen?
Das Haus hat ein TN-C-S Netz mit PEN Auftrennung direkt und nur im
Hausanschlußkasten.
Viele Grüße
Andi