Gast
#6206314
Hallo, die Suchfunktion hat mich zwar auf einen älteren Thread (Beitrag "Ein Stromstoßschalter, zwei FIs - Ärger vorprogrammiert?") verwiesen, ich würde mich aber über etwas mehr als ein einfaches "Nein." freuen, insbesondere da ich im WWW auch nichts dazu gefunden habe... Meine Frau beschwerte sich über das laute Klacken unseres mechanischen Stromstoßschalters, den ich nun durch einen elektronischen ersetzen wollte. Ich habe mir einen Finder 13.81 bestellt, gestern ausgepackt und leider erst beim Einbau festgestellt, dass die bestehende Elektroinstallation nicht auf den Standardfall passt. Steuer- und Schaltstrom laufen sowohl über unterschiedliche RCDs als auch unterschiedliche Außenleiter. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei drei Fragen weiterhelfen könntet: 1) Im Datenblatt des 13.81 (https://www.finder-relais.net/de/finder-relais-serie-13.pdf) wird unter "Spannungsfestigkeit Versorgung / Kontakt" keine Angabe gemacht. Wären die 400 Volt zwischen L1 und L2 (erfahrungsgemäß) problematisch? Grundsätzlich wäre der Umbau auf den jeweils selben Außenleiter möglich, aber mit größerer Arbeit verbunden. 2) Um Steuer- und Schaltkreis an den gleichen FI zu legen, müsste ich die Wände aufreißen oder einen der beiden RCDs ausbauen (beides keine Option). Wenn ich die Funktionsweise richtig verstanden habe, teilen sich Impulserkennung und Haltespannung den gleichen Neutralleiter. Das wird die 30 mA nicht reißen, aber ist das sauber? 3) Abschließend eine Verständnisfrage: Das 13.81 schaltet im Nulldurchgang, weshalb ich einen Triac, einen Kondensator und einen Optokoppler zur galvanischen Trennung vermutet hättet. Allerdings hört man deutlich, dass beim Einschalten ein Relais anzieht. Wie funktioniert das Teil eigentlich? Anbei nochmal eine Skizze meines Problem (links aus dem Datenblatt, rechts wie ich es einbauen müsste). Vielen Dank vorab und "bleibt gesund!". Max

