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Forum: Haus & Smart Home Ein Stromstoßschalter, zwei FIs - Ärger vorprogrammiert?


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Autor: Henry A. (dervorbereiter)
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Hallo zusammen,

die Suchfunktion hat leider nichts passendes ausgespuckt, daher eröffne 
ich den Thread.

Und zwar ist mein Elektriker leider gerade im Urlaub und nicht 
erreichbar - ich würde aber gerne mit den Vorbereitungen weitermachen:

Im Wohnzimmer werde ich zwei Stromkreise haben: Steckdosen und Licht
Die Ableitung zum Licht wird zwei NYM-J 3x1,5 bekommen, die Steckdosen 
NYM-J 5x2,5

Plan ist, mit den beiden zusätzlichen Adern einen Stromstoßschalter zu 
schalten, jeweils A1 wird dann von Grau bzw. Schwarz über die Phase 
befeuert.
Dies würde alles am ersten FI hängen. A2 hängt dementsprechend am 
Nullleiter am ersten FI.

Die Ableitung für das Licht bekommt dann den Außenleiter über den 
Ausgang (2) vom Stromstoßschalter, welcher den Außenleiter (1) über den 
zweiten FI bekäme. Den Neutralleiter der Ableitung würde man dann 
sinngemäß am zweiten FI verbinden.

Anbei eine Skizze dazu.

Könnte es hierbei nun zu regelmäßigen Fehlauslösungen durch Kriechströme 
oder sowas kommen?


Ich möchte halt soviel vorplanen, wie möglich. Und hier könnte ich dann 
ggf. nochmal eine extra Leitung für die Schalter sparen...

Plan ist nämlich an die gleiche NYM-J 5x2,5 auch noch eine Steckdose 
anzuschließen.

Also zwei Taster (Braun als Außenleiter, Grau und Schwarz als 
"Neutralleiter") und eine Steckdose (Braun und Neutralleiter)


Vielen Dank vorab und sonnige Grüße,
Henry

Autor: Richard B. (r71)
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Henry A. schrieb:
> Könnte es hierbei nun zu regelmäßigen Fehlauslösungen
> durch Kriechströme oder sowas kommen?

Nein.

Henry A. schrieb:
> Ich möchte halt soviel vorplanen, wie möglich.

Lasse es. Das wird so NIX.

Autor: Horst (Gast)
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Henry A. schrieb:
> Plan ist nämlich an die gleiche NYM-J 5x2,5 auch noch eine Steckdose
> anzuschließen.

Das Mischen von verschiedenen Stromkreisen in einem Kabel oder einer 
Abzweigdose ist kritisch. Es muß auf jeden fall an jeder Klemmstelle mit 
'Achtunf Fremdspannung' oder vergleichbar markiert werden.
Man sollte es vermeiden wo möglich und das Einsparen eines Kabels ist 
kein zwingender Grund.

Autor: Henry A. (dervorbereiter)
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Horst schrieb:
> Henry A. schrieb:
>> Plan ist nämlich an die gleiche NYM-J 5x2,5 auch noch eine Steckdose
>> anzuschließen.
>
> Das Mischen von verschiedenen Stromkreisen in einem Kabel oder einer
> Abzweigdose ist kritisch. Es muß auf jeden fall an jeder Klemmstelle mit
> 'Achtunf Fremdspannung' oder vergleichbar markiert werden.
> Man sollte es vermeiden wo möglich und das Einsparen eines Kabels ist
> kein zwingender Grund.

Hmmm, ab er gemischt wird doch gar nicht.

NYM-J 5 wird von RCD1 versorgt - komplett.
NYM-J 3 wird von RCD2 versorgt. Nur wird der Außenleiter vorher über den 
Stromstoßschalter geschaltet.
Und ausgelöst würde das über einen Strom über den Kreis vom RCD1.

Autor: Nix verstanden (Gast)
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Wozu dann noch das 3x1,5mm2?
Mit dem 5x2,5mm2 ist doch bereits alle möglich.

Ich stell mir nur gerade folgende Situation vor:
"Du Schatz, mach mal die Sicherung für die Lampen im Wohnzimmer aus."
"Klar, schon passiert"

Und dann wird am Taster gearbeitet.

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht.
Und Missverständnisse sind auch noch vorprogrammiert:
Zwei unterschiedliche FI in einem Raum.

Autor: Henry A. (dervorbereiter)
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Ich mach nochmal eine Zeichnung.
Anscheinend, kann man es nur so schwer nachvollziehen, wie ich das 
meine... :D

Autor: Henry A. (dervorbereiter)
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So, nochmal eine neue Skizze.

Ich hoffe, dass man mich damit verstehen kann. :D
Runde Verbinder = Kreislauf für Licht
Eckige Verbinder = Kreislauf für Steckdosen


In der Skizzen außen vor ist der PE - sonst wäre alles voller Linien... 
:D

Autor: Matthias (Gast)
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Scheinbar ist Dein Problem die Taster-Steckdosenkombi.
Ich würde 2 Kabel ziehen, 3x2.5 für die Steckdose und 4(5)x1.5 für die 
Taster.

Autor: Stephan (Gast)
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Er  muss eh eine Steckdose auf den Lichkreis legen, sonst darf er sie 
nicht mit 16A absichern.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Im Wohnzimmer?
Was für eine Steckdose?
Was wird denn da angeschlossen?

Ein Stromstoßschalter?
warum nicht einfach Wechselschalter? Das wäre wahrscheinlich weniger 
Aufwand und weniger Leitung.

Besser man überlegt sich erst was man da alles machen will und was man 
dann im Einzelnen braucht. So das der Elektriker möglichst "normales" 
macht.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
würde der Übersichtlichkeit halber lieber erst einen Stromlaufplan in 
aufgelöster Form skizzieren.

"...Als Beispiel die Stromlaufpläne einer Wechselschaltung in 
aufgelöster und zusammenhängender Darstellung..."

http://www.hobby-bastelecke.de/elektro/schaltungen_wechsel.htm

Steuerkreis und Lastkreis niemals in einem Kabel.
Wenn schon, dann auf mehrere NYMs, die in dasselbe Rohr eingezogen 
werden, verteilen.
Also, auf "unsereren" Baustellen wurden alle Kabel bis zum 
Verteilerschrank geführt. Und da geklemmt. Da gab es keine sonst 
üblichen Decken-/Wand- Verteilerdosen.

ciao
gustav

Autor: Niemand (Gast)
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Wieso genau 2x RCD´s , den einen Lampendraht bekommste dann auch noch 
mit in der 5x2,5 , den Eli interessiert das eigentlich weniger wenn nur 
Monteur, Aber über 2 RCD´s ist das nicht zulässig, weil dir dann der 2x 
N und der PE nicht mehr mit in das eine Kabel 5x2,5 passt.
Es gibt auch Eltakos für UP-Montage, den kann man vor Ort unter einen 
der Taster platzieren, spart mächtig viel Kabel  Leitungen  Drähte!

Autor: Niemand (Gast)
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Karl B. schrieb:
> Steuerkreis und Lastkreis niemals in einem Kabel.
das ist dann aber immer noch ein Kreis über einen RCD , wieso das nicht?

> Wenn schon, dann auf mehrere NYMs, die in dasselbe Rohr eingezogen werden, > 
verteilen.
NYM´in Rohr und dannn noch mehrere, hier sinbd es schon 3  ... alles 
klar!

> Also, auf "unsereren" Baustellen wurden alle Kabel bis zum Verteiler-
> schrank geführt. Und da geklemmt.
das waren sicherlich keine EFH´s oder Wohnungen?
> Da gab es keine sonst üblichen Decken-/ Wand- Verteilerdosen.
die braucht es auch so nicht, dafür gibt es tiefe oder 
Kaiser-Elektronik-Dosen

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