Federkontaktstifte und Verguss

Gast #6290184
Hallo zusammen,

in einer Produktentwicklung spielen wir mit dem Gedanken, zwei Platinen 
übereinander zu platzieren und über Federkontakte wie diese zu 
kontaktieren: 
https://www.reichelt.de/d-sub-einzelkontakt-10-a-stecker-gerade-rnd-205-00731-p238131.html?PROVID=2788&gclid=CjwKCAjwt-L2BRA_EiwAacX32UNpgbXZj2EnBAqcZ11Yrz48kUjg81_Fi82jxne8G6iP9HPEbm5fwRoColUQAvD_BwE&&r=1

Nun sollen die Platinen aber hinterher vergossen werden und wir haben 
die Befürchtung, dass der Verguss die Kontaktierung beeinträchtigen 
könnte. Hat jemand Erfahrung damit und kann die Sorge bestätigen oder 
ausräumen?
Gast #6290201
Abgesehen davon, dass der Stift aus deinem Link kein Federkontaktstift 
ist, verstehe ich nicht welchen Vorteil du dir durch einen 
Federkontaktstift erhoffst. Federkontaktstifte machen keinen Sinn bei 
nicht trennbaren Verbindungen.
Gast #6290205
Bernd schrieb:
> über Federkontakte wie diese zu
> kontaktieren:

Das ist überhaupt kein Federkontakt, sondern ein Hochstromkontakt für 
SubD-Stecker. Wird verwendet mit den entsprechenden Gegenstück (Buchse).

SubD-Steckverbindungen kann man zwar vergiessen, aber was das soll ist 
eine ganz andere Frage.

Georg
Gast #6290231
Der Verguß verhindert das funktionieren der Feder,
soetwas würde ich mich nicht trauen.
Wir haben alle Verbindungen im Verguß mit Lötkontakten.

Gruß
Anselm
Gast #6290400
Hoppla, der Link war natürlich Quatsch. Aber ihr wisst ja was gemeint 
war ;)

Vielen Dank für eure Einschätzung. Dann müssen wir uns wohl etwas 
anderes überlegen. Die Idee war, dass jede Platine fest mit einer 
Gehäusehälfte verbunden wird und bei der Montage der Gehäusehälften 
automatisch eine Verbindung entsteht. Zum Löten wäre dann kein 
Herankommen mehr. Warum genau wir das gerne so gemacht hätten, würde den 
Umfang hier sprengen aber es wäre sehr angenehm in der Fertigung 
gewesen.
Gast #6291560
Bernd schrieb:
> Warum genau wir das gerne so gemacht hätten, würde den
> Umfang hier sprengen

Ich rate mal ins Blaue: damit man im Fehlerfall dem Kunden umgehend für 
entsprechend teuer Geld eine neue Einheit vertickern kann und das 
fehlerhafte Teil (nicht instandsetzbar, da ja vergossen) sogleich der 
Elektrogeräte-Altstoffentsorgung zuführen kann, da man sich mit 
(lästigen) Reparaturarbeiten eh' nicht abgeben möchte...?

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