Türklingel mit Personenerkennung (RFID?)

Gast #6373852
Hallo,

ich möchte eine Türklingel bauen, die normal nur einen Doppelgong hat, 
bei einem bestimmten Kind aber eine Melodie spielt. Die Klingel an sich 
und das umschalten ist kein Problem, dafür finde ich ne Lösung, aber wie 
könnte man es machen, das man nur diese spezielle Person erkennt.

Soll kein Fingerabdruckleser sein. Ein normaler Knopf. Kann man sowas 
wie einen RF-ID Fingerring machen, den das besondere Kind dann 
aufstecken müsste?
Geht sowas von der Reichweite?

Vielleicht auch noch einfacher mit einem LC-Schwingkreis im Ring? Muss 
keine  128bit-ID sein.

Oder wie könnte man sowas sonst noch lösen?

Morsecode ginge auch, den würden die anderen Kinder aber irgendwann 
abschauen.




.... ok ... gibs zu. Das ausgewählte Kind bin ich. Ändert aber nichts an 
der technischen Lösung :)

Jens
Gast #6373870
Frank L. schrieb:
> wer ohne den einzigen Magnetring klingelt wird nicht erkannt und
> klingelt melodielos

Wenn Jens schon Bedenken bei einem Morsecode hat ("den könnten die 
anderen Kinder abschauen") dann ist ja das simple ranhalten eines 
Magneten noch eine viel kleinere Hürde.
Gast #6373876
Da war neulich in den Nachrichten ein Bericht wo ein Privatmann sich das 
perfekte Haus mit Lückenloser Überwachung gebaut hat. Der hat alle Leute 
via Gesichtserkennung den Zugang gewährt.

RFID hat ein Nachteil. Man vergiss den Schlüssel.
Gast #6373899
>Könnte ein Raspberry die Lösung sein?
Scheint mir erst mal etwas zu kompliziert, aber ich behalt die Lösung 
mal im Auge.

>Wenn Jens schon Bedenken bei einem Morsecode hat ("den könnten die
>anderen Kinder abschauen") dann ist ja das simple ranhalten eines
>Magneten noch eine viel kleinere Hürde.
Könnte man vielleicht einen NE555 mit 100kHz irgendwo am Körper tragen 
und der Metall-Knopf erfasst die Frequenz. Alles natürlich nur kapazitiv 
gekoppelt.
Gast #6373955
Für eine zuverlässige Identifikation bietet es sich an, einen
RFID-Chip zu implantieren. Dies hat sich beispielsweise in den
USA bewährt bei Psychiatrie-Patient*innen, oder auch weltweit
ganz allgemein für Haustiere.
Gast #6374054
Praktiker schrieb:
> bietet es sich an, einen
> RFID-Chip zu implantieren

Damit das auch nur halbwegs fälschungssicher ist müsste man eine 
Lebenderkennung mit einbauen, z.B. Erfassung des Herzschlags. Ganz 
sicher ist das aber immer noch nicht.

Georg
Gast #6374055
100Ω W. schrieb:
> Praktiker schrieb:
>> USA bewährt bei Psychiatrie-Patient*innen
>
> Was soll das den Patienten bringen?

Wenn einer mit Alzheimer abhaut, ist das wie ein aufgefundenes Tier. Man 
weiß nicht wem es gehört, bzw. wer zuständig ist.

Ein Beispiel aus DE. Es gibt in der Nähe einer Spezial-Klink eine echte 
Bushaltstelle wo nie ein Bus hält. Der Grund. Die meisten die abhauen, 
können dort eingesammelt werden, weil sie in ihrer Erinnerung noch 
wissen wie das ist mit den Busfahren.

Es macht wirklich Sinn.

Oder ist es dir lieber, deine Angehörigen landen irgendwo wo keiner was 
mit Ihnen anfangen kann. ??
Gast #6376874
Ich habe da was änliches am laufen.

Habe einen BT Beacon in der Tasche (kann auch das Smartphone) und wenn 
ich in einer sehr kurzen Distanz zum gegenstück stehe, ird ein Taster 
freigeschaltet.

Die Hardware habe ich dabei so plaziert, dass die Distanz ziemlich gut 
bestimmt werden kann und von innen nicht erkannt wird.

Alternativ könnte man im WLAN angemeldete Smartphones als 
Präsenzerkennung mit auswerten (TR064 Protokoll) und damit etwas 
anstellen.

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