Mit Arduino 230 V-Gerät schalten

Gast #6417215
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Hallo,
habe noch keine fortgeschrittenen Kenntnisse mit Mikrocontrollern, aber 
möchte folgendes Basteln:


Der Controller soll ein Gerät mit 230 V AC abschalten, sobald ein 
Feuchtigkeitssensor (Luftfeuchtigkeit) einen bestimmten Höchstwert 
erreicht hat und erst wieder einschalten, wenn die Feuchtigkeit um 2% 
gefallen ist.

Ich dachte da an einen Arduino-Nano mit Optokopplern und einem 
12C-Sensor. Das Ganze soll natürlich auch ein wenig ordentlich aussehen 
und ein schönes Gehäuse haben.
Gibt es da evtl. auch schon etwas Fertiges und was bräuchte ich ausser 
Steckverbindungen noch? Evtl. auch Kühlkörper?

Danke schon mal im Voraus
Gast #6417230
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Guten Tag Daniel,

schau doch mal unter BME280    über I2C nach.
Dann hast du die Sensor Seite.

Zum Schalten der 220V AV würde ich ein Solid State Relais nehmen.
Bei dem Solid State Relais gibt es 2 Dinge.
1. 220V ist kein Spielzeug... Also Aufpassen

2. Über den Ausgang des Solid-State Relais sollte ein 280V (Oder höher) 
Varistor gelegt werden. Dieser verhindert, dass Spannungsspitzen von 
auslaufenden Motoren usw. das Solid State Relais killen.

Das ist der Minimalaufwand....   Und die Temperatur ist auch gleich mit 
dabei !!!

Gruß Thomas
Gast #6417306
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daniel schrieb:
> Der Controller soll ein Gerät mit 230 V AC abschalten, sobald ein
> Feuchtigkeitssensor (Luftfeuchtigkeit) einen bestimmten Höchstwert
> erreicht hat und erst wieder einschalten, wenn die Feuchtigkeit um 2%
> gefallen ist.

Warum für so eine primitive Logik einen Controller ?

https://www.ebay.de/itm/Hygrostat-RANCO-J10-6503-200-/143618028729

Klar, richtige Kellertrockenlüftung vergleicht Innen und Aussen Feuchte 
und lüftet nur wenn die absolute Feuchte draussen geringer ist als die 
absolute Feuchte innen.
Beitrag #6417316 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6417326
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Thomas schrieb:

> Zum Schalten der 220V AV würde ich ein Solid State Relais nehmen.
> Bei dem Solid State Relais gibt es 2 Dinge.
> 1. 220V ist kein Spielzeug... Also Aufpassen

...und die heutzutage üblichen 230V sind noch schlimmer. :-)
Ich würde hier eher ein Relaismodul vom Chinesen nehmen.
Man solle nur darauf achten, das das verwendete Relais auch
für 230V geeignet ist.
Beitrag #6417339 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6417351
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Harald W. schrieb:
> Ich würde hier eher ein Relaismodul vom Chinesen nehmen.

> Man solle nur darauf achten, das das verwendete Relais auch
> für 230V geeignet ist.

Genau das ist der Knackpunkt. Die Relais-Module aus China sind beinahe 
alle eben nicht für Betrieb an unserem 230 V Netz geeignet, weil ihre 
Isolation zur Kleinspannungs-Seite zu schwach ist.

An daniel:

Achte darauf, dass die Relais mindestens 4000V Isolationsspannung haben. 
Das ist Sicherheits-Standard in Deutschland. Die kleinen Würfelförmigen 
Relais in der 1 € Liga isolieren nur bis 1000 oder 1500 Volt.
Beitrag #6417355 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6417368
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Wenn alles in einem gut isoliertem Gehäuse steckt (wie z.B. ein 
Funkschalter in der Unterputz-Dose) und da kein Kabel mit Kleinspannung 
heraus führt, dann kann man auch mal ein Auge zudrücekn und so ein 
Relais verwenden.

Aber das ist ein Sonderfall. Ich würde es nicht tun. Ich habe nämlich 
keinen Bock, dass mein Laptop die Grätsche macht, bloss weil jemand beim 
Aufspielen der neuen Firmware gerade den Stecker von seinem Staubsauger 
gezogen hat oder eine Kreissäge eingeschaltet hat. Das sind nämlich die 
Momente, wo Spitzen über 1000V durchaus vorkommen.
Beitrag #6417459 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6417466 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6417495
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Harald W. schrieb:
>> Die kleinen Würfelförmigen Relais in der 1 € Liga
>> isolieren nur bis 1000 oder 1500 Volt.
>
> ...und sind, laut Datenblatt des Relais auch meist nur für die
> amerikanischen 120V geeignet.

Und du meinst, dass auf vielen Relais deshalb u.a. "10A 250VAC" drauf 
steht?
Gast #6417610
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Wolfgang schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> glaubst du alles was geschrieben steht?
>
> Nein, meine Bemerkung bezog sich auf
>
> Harald W. schrieb:
>> ...und sind, laut Datenblatt des Relais auch meist nur für die
>> amerikanischen 120V geeignet.

Ja, in den USA ist auch eine geringere Spannungsfestigkeit der 
Isolierung zwischen Spule und Kontakten nötig.
Gast #6417808
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Wolfgang schrieb:
> Und du meinst, dass auf vielen Relais deshalb u.a. "10A 250VAC" drauf
> steht?

Die dürfen schon 250V schalten, aber die Ansteuerseite ist halt nicht 
nach unseren Vorschriften für berührbare SELV Spannung isoliert.
In einer Funksteckdose kann man nichts berühren, da ist dass Relais ok. 
Zumindest wenn es in der Steckdose steckt und nicht in einer Hutschiene 
fest installiert ist.
Aber die 1500V Isolationsfestigkeit reichen nicht an unsere geforderten 
2500 bei oer Stecker angeschlossenen Geräte, und schon gar nicht an die 
4000V für fest installierte (Hutschiene).
Gast #6418353
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Wenn du nicht die entsprechende Ausbildung hast, darfst du an 230Volt 
nicht "rumbasteln".
Lass dir lieber von einem Elektriker deines Vertrauens das Relais in 
einen entsprechenden Schaltkasten bauen und die Steuerleitung dafür 
herausführen. Je nach Relais kannst du dann mit 5V oder 12V DC das 
Relais mittels einer Bastelelektronik ansteuern.
Kommt sicher besser, wenn mal ein Versicherungsfall eintritt.
Gast #6418364
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Ich bin tatsächlich gelernter Elekroniker, aber aus der Praxis lange 
raus und kenne mich wie gesagt mit Mikrocontrollern nicht so gut aus... 
eine SPS bzw. KNX-Lösung hielt ich für diese Anwednung für ein wenig 
übertrieben^^
Gast #6418496
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Man kann doch einfach mit einem NPN Transistor T1 mit einem 2k2 
Basisvorwiderstand vom Arduino aus, ein Relais (RC) schalten. 
Antiparallele Diode zum Relais nicht vergessen! VCC sollte eine passende 
Spannungsquelle fürs Relais sein. Die beiden GNDs müssen miteinander 
verbunden werden.
Angehängte Dateien:
Gast #6419415
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Hallo Daniel,

ich bin es nochmal......
Viel Info  viele schlaue Dinge    und dir ist nicht geholfen......
Wenn ich sehe, wie andere ihr Halbwissen ergiessen müssen...

Du willst was einfaches simples
also 2 Widerstände z.B. 4K7 als Pullup für den I2C und einen BME
Kosten 3 €.

Solid State Relais   PowerTeil Ebay  7€
https://www.ebay.de/itm/Einzelne-Phase-3-32V-DC-AC-24-380VAC-SSR-40DA-40A-Solid-State-Relais-Modul/233694859964?hash=item36694c92bc:g:o9sAAOSwCZhfSLEQ

Varistor 0,5€

Alles Sauber verdrahtet  0,5 Stunden.  Fertig Rennt...
Und nicht immer das... ich weiss es besser....

PS: So baue ich seit Jahren CNC Anlagen. Und die Laufen alle noch...


Gruß Thomas
#6423995
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daniel schrieb:
> Watt und nicht Volt

ok mein Fehler! bleibt noch

Wolfgang schrieb:
> Nicht nur die Relais, sondern auch das Board Layout.
von Arduino Modulen mit den Würfelrelais sind meist ungeeignet

Ein Transistor und richtige 230V Relais von Finder sind besser geeignet!

Beitrag "Re: Welches Relais mit 230v Steuer- und Schaltspannung"

Dein Relais darf ja dann 5V oder 12V Spulenspannung nach deiner Wahl 
haben
Gast #6423998
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aber ich muss dazu sagen, ich habe die Pumpe noch nicht gesehen, die 
wird erst noch zusammen mit dem passenden Gerät geliefert. Ich bin halt 
von meiner 20 W-Gartenpumpe ausgegangen, die keinen Trafo hatte..

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