Alex schrieb:
> Leider habe ich keine so Kleine und Strake Sender gefunden.
Jede Leuchtdiode tut's. Die gibt es ja wohl kleiner als einem lieb ist.
Weit sind 15cm nun wahrlich nicht. Von weit redet man bei 15km. Zudem
ist ein Kickertor nur 8.2 cm hoch.
Du möchtest also wissen, in welchem 5tel der Ball ins Tor geht. Der Ball
selbst hat einen Durchmesser, sagen wir 3,4cm. Es reichen also 6
Strahlen für ein 20,5 cm breites Tor, das ergibt 2.9cm Strahlenabstand.
Leider wird damit nicht erfasst, in welchem 5tel der Ball einschlägt,
nur in welchem 6tel und die Grenzen sind nicht identisch. Man braucht
also 11 Lichtschranken
Eine LED und gegenüber eine Photodiode an einem Transimpedanzverstarker
funktioniert im Dunklen. Nur kannst du im Dunklen nicht spielen. Also
braucht man eine Fremdlichtunterdrückung. Normalerweise macht man das,
in dem man den Photodiodenverstarker Frequenzen unter 1000Hz nicht
verstärken lasst, sondern nur hohe Frequenzen. Dummerweise gibt es
Energiesparlampen die mit 32kHz flackern.
Ignorieren wird das Problem der Flimmerlampen mal. Dann hast du 11
Lichtschranken nebeneinander. Die könnte man so bauen, dass die eine
nicht das Licht der anderen sieht. Dan musst du nur deine LEDs mit einer
so hohen Frequenz, wie der Photodiodenverstärker gut verstärkt PWM
modulieren, sagen wir 10kHz, und dir das Ausgangssignal der 11
Photodiodenverstärker ansehen. Bei 1-2 wird es dunkel wenn der Ball
durchfliegt.
Man kann auch die 11 LEDs auf jeweils unterschiedlichen Frequenzen
modulieren, dann nutzt man im Photodiodenverstarker
Synchrongleichrichtung und kann die Sende-LEDs auseinanderhalten, selbst
wenn ihre Lichtstrahlen nicht gegeneinander abgeschirmt sind.
Besondere Optik braucht man nicht. Fremdlichtabxchirmung wäre aber gut,
denn Energiesparlampen stören. Man wird sie nichtmal mit
Synchrongleichrichtung los. Am besten, in dem man Frequenzen über 10kHz
auch nicht verstärkt.