Ich habe in einmen gößeren Projekt mehrere Dutzend Raspberries 3B+ über 24/7 am Laufen. Immer mal wieder und in ziemlich unregelmäßigen Abständen hat irgend einer von denen Boot- oder andere Probleme, weil die Logfiles die SD-Karten vollmachen, was natürlich nervt. Das Logging komplett zu unterbinden hat sich auch nicht als die Super-Idee herausgestetllt, weil dann ggf. die Infos zur Fehlersuche fehlen und die Konfiguration ziemlich aufwändig sein soll. Dazu kommt, dass ich nicht der große Linux-Experte bin, ich bin froh, wenn ich meine Anwendungen in das richitige Verzeichnis kopiert und per Autostart zum Laufen bekomme ... Langer Rede kurzer Sinn: Gibts im Raspian-Linux eine "zentrale Stelle", wo man alle (!) Log-Aktivitäten auf einen externen Syslog-Server (z.B. Synology) umleiten könnte?
Frank E. schrieb: > Langer Rede kurzer Sinn: Gibts im Raspian-Linux eine "zentrale Stelle", > wo man alle (!) Log-Aktivitäten auf einen externen Syslog-Server (z.B. > Synology) umleiten könnte? Blöde Frage, wo loggst du den Ausfall der Verbindung zum syslog-Server? Wie oft werden die Raspis neu gebootet? Vorschlag, bei erfolgreichem Hochfahren und als CronJob alte Logs auf den Server hochladen, sofern Serververbindung da ist. mfg mf
Dein Google-Suchwort lautet "rsyslog"
Frank E. schrieb: > die SD-Karten vollmachen Nicht nur die Log-Files. Schau auch einmal in die Caches von apt und die Dateien im Nutzerverzeichnis .cache , .mozilla, usw.
Warum lässt du Raspberries nicht von einem zentralem Server booten? Dann ersparst du dir den ganzen SD-Karten-Voodoo.
100Ω W. schrieb: > Warum lässt du Raspberries nicht von einem zentralem Server > booten? Dann > ersparst du dir den ganzen SD-Karten-Voodoo. Ja, das wäre sicher die sauberste Lösung, aber dazu müsste ich zu viel umbauen. Ich bräuchte zig Bootimages, weil auf jedem Raspi eine andere Anwendung läuft ...