Die BRUSA Elektronik (in 20 Jahren nie gehört) hat heute direkt 7 Jobs
auf Linked In gepostet. Natürlich wieder alles dabei, was die Branche
fordert, damit auch ja jeder angesprochen sein könnte.
Also los: Schickt eure Lebensläufe hin!
Brusa entwickelt Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge und sitzt in
der Schweiz. Viel besser kann man es kaum treffen. Das hat nichts mit
Ferchau und Co zu tun. Zu blöd eine Suchmaschine zu bedienen, oder was
ist hier los?
Wayne schrieb:> Das hat nichts mit> Ferchau und Co zu tun. Zu blöd eine Suchmaschine zu bedienen, oder was> ist hier los?
Ich schätze eher, da hat sich einer mit pathologischer
Dienstleisterallergie angesteckt und das hat ihn den Verstand getrübt.
Soll hier im Forum öfters vorkommen, muss man mal ne
Immunisierungskampagne starten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitstherapie
>µC-19 erkrankt.
Gab auch vorher schon ansteckende Krankheiten. µC-09 zum Beispiel.
Vor 10 Jahren hatte ich mal einen Bewerber, der viel bei µC.net
unterwegs war (Stundent). Er hatte mir im Vorstellungsgespräche erklärt,
wie sch*** PIC ist und wie toll hingegen AVR. Hatte sich hier wohl
angesteckt (vermutlich zuwenig Abstand oder keine Maske getragen).
Wir hatten ihn aber trotzdem eingestellt, weil ich mir sicher war, dass
das mit einer Autoimmunisierung heilbar wäre. War es auch :)
Felix schrieb im Beitrag #6555847:
> Keiner gibt mir eine Chance trotz exzellenten Noten... Im Studium war> ich im oberen Prozentil und jetzt ganz unten...
Dir ist aber schon bewusst, dass Noten nicht alles sind? Gute Noten sind
und waren schon immer nur ein Faktor von vielen, der einen Menschen
für einen bestimmten Job qualifiziert. Wenn es bei dir mit Bewerbungen
nicht klappen will, dann solltest du an dir arbeiten und versuchen deine
Schwächen soweit möglich auszubügeln.
Felix schrieb im Beitrag #6555882:
> Senf D. schrieb:>> du an dir arbeiten und versuchen deine>> Schwächen soweit möglich auszubügeln.>> das heißt ich soll meinen lebenslauf fälschen? ändern kann man den> leider nicht mehr außer du hast eine zeitmaschine
Doch einen Lebenslauf kann man ändern,es kommt nur auf den ersten
Schritt an. Also vergiß deine Noten-fixierung und und mach was, das
gesucht wird.Pflege und Medizin beispielsweise, da hast du ja wertvolle
Innenansichten.
> Wenn ich meinen Lebenslauf hinschicke, dann formatiert sich der Main> Frame!
Das weist Du garnicht, das bildest du Dir ein. Ausserdem ist 'Main
stream' (nicht 'main frame' - du Wortakropaht ;-)) gesünder als `soziale
Randlage`.
Brusa?
Ist in den regionalen Jobbörsen (Ostjob.ch & ähnliche) eigentlich immer
am suchen.
Ich war mal bei dem Laden, es zieht mich nichts dorthin zurück.
Der Ex schrieb:> Ist in den regionalen Jobbörsen (Ostjob.ch & ähnliche)
Und ich dachte immer, die Schweiz ist zu klein für 'Regionen', bei 40
T-km² ist alles Nahverkehr ;-) . Und wenn regional begrenzt gesucht
wird, dann wegen der Sprach- und Kulturbarriere.
Durchsacker schrieb:
> Keiner gibt mir eine Chance trotz exzellenten Noten... Im Studium war> ich im oberen Prozentil und jetzt ganz unten...
Relativ schnell nach der Ausbildung zaehlen nur noch die Projekte und
nicht mehr die Noten. Also einfach Projekte durchziehen.
Senf D. schrieb:> Auf jeden Fall ist man in der Regel nicht gerade willkommen und beliebt,
Das sind halt die kulterellen Unterschiede, im NahOst deutschlands sind
die Wessies auch nicht gern gesehen. Und in Obbayern sind die Franken
Spottzielscheibe.
> Bezahlung ist halt relativ (was für einen Schweizer auf einer> Kaderstelle wenig ist, mag einem Deutschen schon viel erscheinen).
Ebenso einen Schweizer auf ner Nicht-Manager Stelle. Ist ja nicht so das
ein Schweizer mehr Gehalt bekommt dafür das er Schweizer ist, er muss
auch was leisten dafür. Außer bei Privatbanken und family-offices
vielleicht.
Und wer es nicht schafft sich den 'Verschrobenheiten' seine Schweizern
Nachbarn anzupassen, ist selbst Schuld wenn er nicht glücklich wird.
Ist halt wie bei einem feminazischen Grünen, der partout in einem
Bayrischen Biergarten bio-organischen Kamilentee trinken will und die
Humpenstürzenden Lederhosler scheel anschaut... Wenn du nicht Schweiz
kannst, kannst Du nicht Schweiz.
Müllabfuhr schrieb:> Das sind halt die kulterellen Unterschiede, im NahOst deutschlands sind> die Wessies auch nicht gern gesehen. Und in Obbayern sind die Franken> Spottzielscheibe.
Und ich war der Meinung, das wäre jeweils genau anders herum. 😅
Berufsrevolutionär schrieb:> Felix schrieb:>> Senf D. schrieb:>>> du an dir arbeiten und versuchen deine>>> Schwächen soweit möglich auszubügeln.>> das heißt ich soll meinen lebenslauf fälschen? ändern kann man den>> leider nicht mehr außer du hast eine zeitmaschine>> Doch einen Lebenslauf kann man ändern,es kommt nur auf den ersten> Schritt an. Also vergiß deine Noten-fixierung und und mach was, das> gesucht wird.Pflege und Medizin beispielsweise, da hast du ja wertvolle> Innenansichten.
Bei Pflege passe ich lieber ;) Da bin ich dann lieber arbeitslos. Es
sollte schon in meine Richtung gehen (Technik). Projekte ziehe ich
gerade eins durch im Bereich Regelung von EAntrieben 😎 und
Echtzeitparameterschätzung 😍
Senf D. schrieb:> Auf jeden Fall ist man in der Regel nicht gerade willkommen und beliebt,> Bezahlung ist halt relativ (was für einen Schweizer auf einer> Kaderstelle wenig ist, mag einem Deutschen schon viel erscheinen).>> […]> https://www.focus.de/politik/ausland/beschimpft-ausgegrenzt-unwillkommen-so-sehr-leiden-deutsche-unter-dem-taeglichen-rassismus-der-schweizer_id_4663815.html
Aus dem Artikel: "Deutlich wird die Ablehnung vor allem in der
Aussprache: Jeder fünfte Befragte wird mehrmals pro Monat von
Arbeitskollegen in seiner Aussprache imitiert oder sich muss sich
Kommentare dazu gefallen lassen."
Dann sind die Schwaben auch 'rassistisch' gegenüber hochdeutsch
sprechenden Rheinländern. Ich weiß nicht, was da vorgefallen ist, aber
das erscheint mir eher dem letzten Satz des Artikels zu entsprechen:
"Die Deutschen sind einfach so empfindlich."
Senf D. schrieb:> Müllabfuhr schrieb:>> Cyblord -. schrieb:>>> In der Schweiz ist man dann trotzdem nur der relativ schlecht bezahlte>>> Deutsche.>>>> Unbelegt Privatmeinung.>> Auf jeden Fall ist man in der Regel nicht gerade willkommen und beliebt
Was ältere Schweizer angeht magst Du sogar recht haben, allerdings ist
über sieben Dekaden nach Kriegsende die Bevölkerungsgruppe, die
Ressentiments gegenüber den Deutschen pflegt, praktisch ausgestorben.
Wenn man gewisse Gepflogenheiten akzeptiert und beachtet, ist man als
Deutscher in der Schweiz durchaus geachtet und willkommen.
Hospitant schrieb:> Was ältere Schweizer angeht magst Du sogar recht haben, allerdings ist> über sieben Dekaden nach Kriegsende die Bevölkerungsgruppe, die> Ressentiments gegenüber den Deutschen pflegt, praktisch ausgestorben.> Wenn man gewisse Gepflogenheiten akzeptiert und beachtet, ist man als> Deutscher in der Schweiz durchaus geachtet und willkommen.
Dann lies doch mal aufmerksam diesen Artikel:
https://sozialkontakt.ch/Als-Deutscher-in-der-Schweiz.htm
Es gibt dieses Problem, man liest und hört immer wieder davon. Aber
natürlich trifft es nicht jeden deutschen Einwanderer gleichermaßen.
Hospitant schrieb:> Welcher Teil des Artikels widerspricht denn meiner Aussage, Senf?
Ich habe deinen Beitrag so verstanden, als wenn es mittlerweile bei der
aktuellen Generationin der Schweiz keine Vorbehalte gegen Deutsche mehr
geben würde, diese willkommen sind, und auch im Schweizer Sozialleben
integriert sind. Das scheint aber flächendeckend nicht der Fall zu sein,
dafür gibt es diverse Gründe, die der Artikel aufzeigt.
Dussel schrieb:> Senf D. schrieb:>> Auf jeden Fall ist man in der Regel nicht gerade willkommen und beliebt,
...
> Aus dem Artikel: "Deutlich wird die Ablehnung vor allem in der> Aussprache: Jeder fünfte Befragte wird mehrmals pro Monat von> Arbeitskollegen in seiner Aussprache imitiert oder sich muss sich> Kommentare dazu gefallen lassen."> Dann sind die Schwaben auch 'rassistisch' gegenüber hochdeutsch> sprechenden Rheinländern.
...
Sehe ich genauso, das was da 'täglicher Rassismus' genannt wird, hat mit
dem 'Rassismus' wie man ihn hier versteht nichts zu tun. Ich kenne
einige Deutsche die in den Neunzigern in die Schweiz ausgewandert sind
und deren Kinder jetzt einen Schweizer Pass haben. Und andere die nach
10 Jahren wieder zurück, weil der 'Auslandsjob' dann eben vorbei ist und
seine Schuldigkeit getan hat.
> Ich weiß nicht, was da vorgefallen ist, aber> das erscheint mir eher dem letzten Satz des Artikels zu entsprechen:> "Die Deutschen sind einfach so empfindlich."
Es gibt halt Menschen, die vergessen nichts und halten sich deswegen
auch noch für besonders intelligent.
Derweil zeichnet es gerade den umgänglichen Mitmenschen aus, über
'Fehler' andere geflissentlich hinweg zu sehen.
Wobei es eben kein Fehler ist, wenn die Schweizer sich wie Schweizer
benehmen, das ist lediglich Kulturcrash. Ich empfinde die Schweizer
Sprachmelodie (hochgezogenes Satzende) auch als 'aggressiv' und deren
Langsamkeit kann einen auf die Palme bringen - na und! Besser als
besoffen gröllende Fussballfans oder streitsüchtige Schwaben in der
Nachbarschaft: https://youtu.be/7zR1Ph3Pl6o?t=10
Senf D. schrieb:> Ich habe deinen Beitrag so verstanden, als wenn es mittlerweile bei der> aktuellen Generationin der Schweiz keine Vorbehalte gegen Deutsche mehr> geben würde
Ein ganzes Volk völlig ohne Vorbehalte, immer rational? Wo soll es
diesen Ort geben?
Senf D. schrieb:> diese willkommen sind, und auch im Schweizer Sozialleben integriert> sind. Das scheint aber flächendeckend nicht der Fall zu sein, dafür gibt> es diverse Gründe, die der Artikel aufzeigt.
Sind denn die Computer Inder in Deutschland willkommen? Freust du dich
so sehr über ein dadurch niedrigeres Gehaltsgefüge, dass du sie zum
Abendessen einlädst? Hast du dich um die soziale Integration
ausländischer Kollegen oder gar Flüchtlingen gekümmert? Nein? Warum
erwartest du es dann von den Schweizern?
Senf D. schrieb:> und auch im Schweizer Sozialleben integriert sind.
Das könnte der erste fatale Irrtum sein, das die Schweizer ein
'Sozialleben' im Teutonisch-extrovertierten Sinne kennen.
Schon beim Bierkonsum ist der Schweizer halbiert. Und für den 'Sport'
ist im Schwezer Jahreskalender genau ein/zwei Wochen um Februar als
Sportferien vorgesehen. Pralles Freizeitleben spielt sich eher außerhalb
der 'langweiligen' (Deutsch-)Schweiz ab, das hat man dem Calvinismus aka
protestantische Askese und Kirchenzucht zu verdanken.
Wayne schrieb:> Hast du dich um die soziale Integration ausländischer Kollegen oder gar> Flüchtlingen gekümmert?
Ja.
> Warum erwartest du es dann von den> Schweizern?
Weil ich selbst so handele.
Felix schrieb im Beitrag #6555847:
> Im Studium war ich im oberen Prozentil und jetzt ganz unten...
Was hast Du denn studiert? In den meisten mir bekannten Studienfächern
kennt man allenfalls Perzentile, besonders als Leistungsträger ...
Senf D. schrieb:> Keine. Das ist privat und gehört hier nicht hin.
Könnte man auch über das Gehalt sagen. Es hat keiner nach konkreten
Daten wie Namen gefragt, sondern es ging nur darum zu beurteilen, ob du
selbst besser bist als was du der allgemeinen Bevölkerung der Schweiz
vorwirfst.
Wayne schrieb:> es ging nur darum zu beurteilen, ob du selbst besser bist als was du der> allgemeinen Bevölkerung der Schweiz vorwirfst.
Oh, dann ist das ein Missverständnis. Ich werfe das den Schweizern gar
nicht vor, ich habe als neutraler Beobachter nur viel darüber gehört und
gelesen. Mir persönlich ist das relativ wurscht, da ich niemals in die
Schweiz auswandern werde.
Senf D. schrieb:> Wayne schrieb:>> es ging nur darum zu beurteilen, ob du selbst besser bist als was du der>> allgemeinen Bevölkerung der Schweiz vorwirfst.>> Oh, dann ist das ein Missverständnis. Ich werfe das den Schweizern gar> nicht vor, ich habe als neutraler Beobachter nur viel darüber gehört und> gelesen.
Nein du bist nicht neutral, du hast dir deine Quellen so ausgesucht das
sie ein zu deinen Erfahrungen und Erwartungen konsistentes Bild liefern.
Und das schaut so aus:
Senfi schrieb:
> Cyblord -. schrieb:>> In der Schweiz ist man dann trotzdem nur der relativ schlecht bezahlte>> Deutsche.> Auf jeden Fall ist man in der Regel nicht gerade willkommen und beliebt,
Und das das eben nicht in jeden Fall gilt wurde dir bereits an einfachen
und leicht verständlichen Gegenbeispielen dargelegt. OK, du formulierst
keinen 'Vorwurf' sondern eine (widerlegte) Tatsachenbehauptung, aber das
lässt Dich auch nicht in einem positiven Licht erstrahlen - 'Klappe
halten' wäre die bessere Variante gewesen.
Müllabfuhr schrieb:> OK, du formulierst> keinen 'Vorwurf' sondern eine (widerlegte) Tatsachenbehauptung, aber das> lässt Dich auch nicht in einem positiven Licht erstrahlen - 'Klappe> halten' wäre die bessere Variante gewesen.
Heul leise, Herr oder Frau "Müllabfuhr".
Wo hast du denn die "Tatsachenbehauptung" widerlegt? Das kannst du doch
gar nicht, oder bist du der offizielle Pressesprecher für das Schweizer
Volk?
Meinetwegen ist alles genau anders herum, und die Schweizer lieben alle
deutschen Einwanderer. Ehrlich, da hängt mein Herz nicht dran.
Senf D. schrieb:> Meinetwegen ist alles genau anders herum, und die Schweizer lieben alle> deutschen Einwanderer.
... wie schon zwischen 1933 und 1945. Immerhin, das Geld haben sie ins
Land gelassen.
Percy N. schrieb:> .. wie schon zwischen 1933 und 1945. Immerhin, das Geld haben sie ins> Land gelassen.
Den Schweizern sagt man auch eine Affinität zu Geld nach, aber ich muss
vorsichtig formulieren, vielleicht stimmt das gar nicht, und in
Wirklichkeit verabscheuen sie Geld - ich weiß es schließlich nicht
genau.
Senf D. schrieb:> eine Affinität zu Geld nach
Wem nicht?
Senf D. schrieb:> Meinetwegen ist alles genau anders herum, und die Schweizer lieben alle> deutschen Einwanderer. Ehrlich, da hängt mein Herz nicht dran.
Warum dann Links raussuchen und Behauptungen aufstellen, wenn dir das
Thema egal ist?
Wayne schrieb:> Senf D. schrieb:>> Meinetwegen ist alles genau anders herum, und die Schweizer lieben alle>> deutschen Einwanderer. Ehrlich, da hängt mein Herz nicht dran.>> Warum dann Links raussuchen und Behauptungen aufstellen, wenn dir das> Thema egal ist?
Ich habe aber auch schon Geschichten über bestimmte Ressentiments von
Schweizern gegen Deutsche gehört. Ich denke, ein Funke Wahrheit ist da
schon dran.
Wayne schrieb:> Warum dann Links raussuchen und Behauptungen aufstellen, wenn dir das> Thema egal ist?
Weil ich mir sicher war, dass es stimmt. Nachdem ich so drangsaliert
wurde, habe ich festgestellt, dass es mir eigentlich scheißegal ist,
daher habe ich kein Problem damit, wenn es doch vollkommen anders ist.
Eigentlich glaube ich das zwar immer noch nicht, aber das behalte ich
lieber für mich. Zufrieden jetzt?
Mensch Senf, komm mal damit klar, dass es für manche Deiner Aussagen
eben Gegenwind gibt. Wer polarisieren möchte, sollte damit auch
klarkommen, ansonsten klingt das doch recht weinerlich.
AVR schrieb im Beitrag #6553244:
> In diesem Forum sind wohl manche an µC-19 erkrankt.
total dies Forum hat das Trollen erfunden, ganze Doktorenschaften der
sozil. haben in diesem Forum schriftlich promoviert.
Zero Knowledge schrieb:> Ich habe aber auch schon Geschichten über bestimmte Ressentiments von> Schweizern gegen Deutsche gehört. Ich denke, ein Funke Wahrheit ist da> schon dran.
Und Deutsche haben Ressentiments gegenüber Polen, Russen, Türken und
vielen anderen Völkern. So what? Es gibt in jedem Land dumme Rassisten,
aber auch kluge Köpfe. Welcher Mensch ist denn schon völlig frei von
Vorurteilen und 100% objektiv.
Wayne schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>> Ich habe aber auch schon Geschichten über bestimmte Ressentiments von>> Schweizern gegen Deutsche gehört. Ich denke, ein Funke Wahrheit ist da>> schon dran.>> Und Deutsche haben Ressentiments gegenüber Polen, Russen, Türken und> vielen anderen Völkern. So what? Es gibt in jedem Land dumme Rassisten,> aber auch kluge Köpfe. Welcher Mensch ist denn schon völlig frei von> Vorurteilen und 100% objektiv.
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es keine Deutsche ohne
Ressentiments gibt.
Nur geht es jetzt in dieser Diskussion nicht um Deutschland, sondern um
die Schweiz.
Zero Knowledge schrieb:>> Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es keine Deutsche ohne> Ressentiments gibt.>> Nur geht es jetzt in dieser Diskussion nicht um Deutschland, sondern um> die Schweiz.
Und in der Schweiz gibt es keine Deutsche mit Ressentiments? Oder in
Deutschland gibt es keie Ressentiments der Schweizer Art?!
https://www.youtube.com/watch?v=E7iyAQ64GTA
Berufsrevolutionär schrieb:> Zero Knowledge schrieb:>>>> Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es keine Deutsche ohne>> Ressentiments gibt.>>>> Nur geht es jetzt in dieser Diskussion nicht um Deutschland, sondern um>> die Schweiz.>> Und in der Schweiz gibt es keine Deutsche mit Ressentiments? Oder in> Deutschland gibt es keie Ressentiments der Schweizer Art?!>> https://www.youtube.com/watch?v=E7iyAQ64GTA
Ja natürlich. :-)
Hospitant schrieb:> Mensch Senf, komm mal damit klar, dass es für manche Deiner> Aussagen eben Gegenwind gibt.
Das ist normalerweise gar kein Problem für mich, ich diskutiere ja
gerne, wenn es halbwegs sachlich zugeht. Aber manchmal...
> Wer polarisieren möchte, sollte damit auch> klarkommen, ansonsten klingt das doch recht weinerlich.
Ach was, nix weinerlich, ich reiß mich nur zusammen, damit sich auch ja
keiner beleidigt fühlt. Manchmal stimmt der Spruch: Der Klügere gibt
nach.
Senf D. schrieb:> Der Klügere gibt nach.
Warum kommentierst du dann weiterhin ein Thema was dich nach einer
plötzlichen Eingebung doch angeblich nicht mehr interessiert? Du hast ne
dumme Aussage getroffen, kein Problem, passiert auch Leuten mit 110k
p.a. Gehalt. Lächerlich macht man sich erst durch so ein kindisches
Verhalten danach.
Wayne schrieb:> Warum kommentierst du dann weiterhin ein Thema was dich nach einer> plötzlichen Eingebung doch angeblich nicht mehr interessiert?
Gegenfrage: Warum reagierst du eigentlich immer noch auf dieses
mittlerweile totgerittene Nebenthema? Und warum liegt hier überhaupt
Stroh?
Wayne schrieb:> Du hast ne dumme Aussage getroffen, kein Problem,
Das bestreite ich. Man kann auch recht haben, ohne darauf zu bestehen.
Meine Hoffnung war eigentlich, dass dann Ruhe im Karton ist, aber da
habe ich mich geirrt.
> passiert auch Leuten> mit 110k p.a. Gehalt. Lächerlich macht man sich erst durch so ein> kindisches Verhalten danach.
Jeder macht sich so lächerlich, wie es ihm möglich ist, da stellst du
keine Ausnahme dar. Das Gehalt hat damit rein gar nichts zu tun.
Senf D. schrieb:>> passiert auch Leuten>> mit 110k p.a. Gehalt. Lächerlich macht man sich erst durch so ein>> kindisches Verhalten danach.>> Jeder macht sich so lächerlich, wie es ihm möglich ist, da stellst du> keine Ausnahme dar.
Nein, der Clown im Zirkus schöpft sein 'Lächerlichkeitspotential' aus,
andere haben eine Persönlichkeit oder 'verinnerlichte Benimmregeln'
mittels derer sie 24h/7d seriös sind.
> Das Gehalt hat damit rein gar nichts zu tun.
Das ist falsch, wie jede Absolutheitsaussage.
Gehalt wird eben als verallgemeinerte Bestätigung angesehen - kriege ich
gutes Gehalt muß ich gut sein und insbesonders muß ich besser sein als
die die weniger bekommen. Das haben ein paar Wirtschaftsjournalisten
anhand des 'Peter-Prinzips' auf humoristische Weise herausgearbeitet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip
IMHO ist Selbstreflexion geeignet, aus der Lächerlichkeitsschleife
rauszukommen. Also nicht immer auf ne Bühne rennen, wenn man sich an der
eigenen Persönlichkeit abarbeitet, sondern es mal mit meditativer Stille
versuchen.
Tobias N. schrieb:> Die BRUSA Elektronik (in 20 Jahren nie gehört) hat heute direkt 7> Jobs> auf Linked In gepostet. Natürlich wieder alles dabei, was die Branche> fordert, damit auch ja jeder angesprochen sein könnte.>> Also los: Schickt eure Lebensläufe hin!
Na ist wohl nicht gelungen diene Hetzkampagne. Ich kann mir schon denken
was passiert ist. Du hast dich überworfen mit denen oder bist
unzufrieden. Lass dir sagen, dass dir sowas nichts bringt. Sei still,
mach deine Sache weiter und benutze deine Energie um was eigenes zu
machen. Alles andere bringt dich überhaupt nicht weiter.
Das stimmt so definitiv nicht. Ich lebe ca. 45 Autominuten von Konstanz
entfernt. Wie sich Schweizer aller Altersklassen dort aufführen ist
wirklich der Hammer und super unverschämt! Ich habe eine Bekannte die in
der Schweiz bei einer Bank arbeitet. So bald ihre Kunden mal telefonisch
Kontakt haben und sie deutsch spricht ändert sich bei vielen das
Verhalten im Handumdrehen (und zwar nicht positiv). Ich selbst habe mal
eine Schweizer Firma in einem Projekt als Lieferant gehabt (Volumen 750k
€). Die haben einen selbst bei kleinen Rückfragen deutlich spüren lassen
das man als Deutscher unerwünscht ist.
Sicher gibt es auch andere aber dieses Verhalten geht mir tierisch auf
den Sack. Ich meide dieses Land wo es nur geht. Allerdings beneide ich
sie sehr um ihr politisches System und dies bzgl. machen sich die
cleveren Schweizer (die erfolgreich als einziges Land in EU zwei
Weltkriege nur als Zuschauer erlebt haben) zu recht über uns doofe
Deutsche lustig.
Hospitant schrieb:> Was ältere Schweizer angeht magst Du sogar recht haben, allerdings ist> über sieben Dekaden nach Kriegsende die Bevölkerungsgruppe, die> Ressentiments gegenüber den Deutschen pflegt, praktisch ausgestorben.
Stefan M. schrieb:> Hospitant schrieb:>> Was ältere Schweizer angeht magst Du sogar recht haben, allerdings ist>> über sieben Dekaden nach Kriegsende die Bevölkerungsgruppe, die>> Ressentiments gegenüber den Deutschen pflegt, praktisch ausgestorben.
Das ist zwar schon 10 Jahre her aber vielleicht mal das zur Info
https://www.youtube.com/watch?v=RlVjnV_XHyk
Stefan M. schrieb:> machen sich die> cleveren Schweizer (die erfolgreich als einziges Land in EU zwei> Weltkriege nur als Zuschauer erlebt haben) zu recht über uns doofe> Deutsche lustig.
Man kann es aber auch der Cleverness der Deutschen zurechnen, zwei
Weltkriege verloren zu haben und heute trotzdem in den Top-Ten zu
stehen.
Und was die Vorurteile der Schweizer betrifft, macht Euch mal kundig wie
der Kanton Jura entstand. Diese Region hat sich erst spät nach
Staatsgründung abgespalten und als eigener Kanton formiert, weil sie es
dort satt hatten, immer als Deppen der Schweiz zu gelten, die zu doof
sind 'richtige Ämter' zu übernehmen.
https://www.derbund.ch/bern/kanton/es-waere-ein-desaster-fuer-die-jurapolitik/story/28692422
Den 'Clash of Culture' den die Nachbarländer mit den Schweizern
beschreiben, kennen die Schweizer auch innerhalb. Trotzdem leben 300k
Deutsche in der Schweiz:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150427/umfrage/in-der-schweiz-lebende-deutsche/
also 3-4% .
Viele denken, dass die Schweiz ein zweites Österreich ist. Aber das ist
nicht so. Sie sprechen zwar (auf eine Art) unsere Sprache, das sollte
aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mentalität ganz anders ist.
Genauso wie man als Deutscher in Polen vermutlich nur schwer Freunde
findet, ist es dort auch.
Senf D., du bist leider in die Falle getappt. Auf dem Diskussionsniveau
scheinst du keine Erfahrung zu haben. Mit Sachlichkeit kommt man da
nicht weiter.
Stefan M. schrieb:> die> cleveren Schweizer (die erfolgreich als einziges Land in EU zwei> Weltkriege nur als Zuschauer erlebt haben)
Man könnte diskutieren, ob es 'clever' ist, wegzuschauen.
Letztens bin ich an einer Unfallstelle vorbeigekommen, aber ich war so
clever, einfach weiterzufahren. Clever?
Stefan M. schrieb:> Allerdings beneide ich> sie sehr um ihr politisches System und dies bzgl. machen sich die> cleveren Schweizer […] zu recht über uns doofe> Deutsche lustig.
Was heißt doofe Deutsche? Warum wollen denn viele Deutsche in die
Schweiz? Nicht, weil sie das System in Deutschland so toll finden. Ich
würde auch wegen des politischen Systems in die Schweiz gehen.
Dussel schrieb:> Ich> würde auch wegen des politischen Systems in die Schweiz gehen.
Naja, als Ausländer in der Schweiz kann man sich die Schokoladenseiten
des politischen Systems raussuchen, als Schweizer musste auch die
bitteren Pillen mitschlucken. Beispielsweise Wehrpflicht, die ist in .de
ausgesetzt, bei den Eidgenossen nicht.
Internationale Zusammenarbeit und Nutzung Europäischer System (z.B.
Studentenaustausch Erasmus) ist wegen der Schweizer Neutralitätskasperei
(die sind erst nach 2000 der UNO beigetreten) nicht so reibungslos wie
.de.
Müllabfuhr schrieb:> Dussel schrieb:>> Ich>> würde auch wegen des politischen Systems in die Schweiz gehen.>> Naja, als Ausländer in der Schweiz kann man sich die Schokoladenseiten> des politischen Systems raussuchen, als Schweizer musste auch die> bitteren Pillen mitschlucken. Beispielsweise Wehrpflicht, die ist in .de> ausgesetzt, bei den Eidgenossen nicht.>> Internationale Zusammenarbeit und Nutzung Europäischer System (z.B.> Studentenaustausch Erasmus) ist wegen der Schweizer Neutralitätskasperei> (die sind erst nach 2000 der UNO beigetreten) nicht so reibungslos wie> .de.
Zurecht. Die haben wenig internationale Konflikte und sind wenig bedroht
einfach überrannt zu werden.
Zu Recht Saudoofe Deutsche (bin selbst einer) da die Masse der schon
länger hier im Land in dem wir gut und gerne Leben das ganz toll findet.
Dussel schrieb:> Was heißt doofe Deutsche? Warum wollen denn viele Deutsche in die> Schweiz? Nicht, weil sie das System in Deutschland so toll finden. Ich> würde auch wegen des politischen Systems in die Schweiz gehen.
Deinen Nick hast du zu recht wenn du die Folgen zweier Weltkriege mit
Milionen Toten und zerstörten Städten mit einem Unfall vergleichst. Es
ist definitv clever sich aus so was raus zu halten. Im WK I ist
Doitschland wegen der sog. "Niebelungentreue" in dieses ganze Chaos
gerutscht. Ziemlich clever oder?
Dussel schrieb:> Man könnte diskutieren, ob es 'clever' ist, wegzuschauen.> Letztens bin ich an einer Unfallstelle vorbeigekommen, aber ich war so> clever, einfach weiterzufahren. Clever?
Stefan M. schrieb:> Deinen Nick hast du zu recht wenn du die Folgen zweier Weltkriege mit> Milionen Toten und zerstörten Städten mit einem Unfall vergleichst.
Er vergleicht ja nicht direkt einen Weltkrieg mit einem Unfall. Es geht
bei dem Vergleich logischerweise um eine Haltung, ob man sich einfach
immer "neutral" aus Allem raushält, wenn es unangenehm wird, oder ob man
Stellung bezieht, weil man dadurch einen hoffentlich positiven Einfluss
auf die Dinge nehmen kann.
Müllabfuhr schrieb:> Dussel schrieb:>> Ich>> würde auch wegen des politischen Systems in die Schweiz gehen.>> Naja, als Ausländer in der Schweiz kann man sich die Schokoladenseiten> des politischen Systems raussuchen, als Schweizer musste auch die> bitteren Pillen mitschlucken. Beispielsweise Wehrpflicht, die ist in .de> ausgesetzt, bei den Eidgenossen nicht.
Zum einen gab es hier zu meiner Zeit auch Wehrpflicht im Sinne von
Grundwehrdienst. Zum anderen hätte ich auch kein Problem, das
mitzumachen. In einer Gesellschaft muss man auch mal Unannehmlichkeiten
in Kauf nehmen, das ist mir auch klar.
Stefan M. schrieb:> Deinen Nick hast du zu recht wenn du die Folgen zweier Weltkriege mit> Milionen Toten und zerstörten Städten mit einem Unfall vergleichst.
Zuerst dachte ich, du wolltest trollen, aber dann ist mir aufgefallen,
dass meine Aussage missverständlich war.
Ich meinte selbstverständlich nicht, dass die Kriege und insbesondere
auch die Massenmorde während der und nach den Kriegen 'Unfälle'
('passiert halt, kann man nichts machen') waren.
Mein Beitrag bezog sich nur darauf, ob wegschauen clever ist.
Stefan M. schrieb:> Zu Recht Saudoofe Deutsche (bin selbst einer) da die Masse der schon> länger hier im Land in dem wir gut und gerne Leben das ganz toll findet.
Das glaube ich nicht unbedingt. Es gibt doch manches, mit dem ein
Großteil, teilweise die Mehrheit, nicht einverstanden ist.
Mir persönlich ist in der Schweiz noch nie Fremdenfeindlichkeit
begegnet. Ich vermute, dass die Medien da sehr viel aufbauschen. Ist ja
immer so. Allerdings gibt es einige Deutsche, die durch ihr Verhalten in
der Schweiz schon zum fremdschämen sind. Beim Einführungstag aller neu
eingestellten Mitarbeiter gab es da einen Deutschen der immer sehr laut
gesprochen hat. In der Schweiz ist das verpöhnt (find ich gut so). Dazu
hat er sich besonders lautstark über die Preise in der Kantine und in
der Schweiz allgemein beschwert, in einerm sehr negativen Tonfall.
Außerdem beschwerte er sich über Schweizerdeutsch und er meinte, dass ja
selbst das Hochdeutsch vieler Schweizer schon total unverständlich und
das ganze doch keine Sprache wäre. Sowas kommt natürlich absolut nicht
gut an, wenn man gerade erst neu in ein Land gekommen ist. Dass so
jemand auf Ablehnung stösst, ist nicht verwunderlich. Es gibt eine
Vielzahl von Ratgeber im Internet, die einem den Start in der Schweiz
einfacher machen.
Generell ist es aber so, dass in der Schweiz, aufgrund der Geschichte,
es salonfähiger ist, Themen beim Namen zu nennen, z.B. hohe Zuwanderung.
Liegt aber auch an der Kompromisskultur. In der Schweiz ist es durchaus
üblich, dass die Partei der jungen Sozialisten die rechts-konservative
SPV einläd, um gemeinsam Themen wie Zuwanderung, Flüchtlinge, Europa
usw. zu diskutieren.
Dussel schrieb:> Mein Beitrag bezog sich nur darauf, ob wegschauen clever ist.
Wegschauen ist in der Tat sehr clever was Krieg o. ä. betrifft. Für eine
Regierung sollte der Schutz der EIGENEN Bevölkerung ganz oben stehen.
Was haben den die vielen Jahre "Nationbuilding" in Afghanistan gebracht?
Gesteigerte Opiumproduktion und den Einmarsch in ein fremdes Land in dem
wir definitiv nichts zu suchen haben. Das ist auf gar keinen Fall das
Leben oder die Gesundheit meines Sohnes wert (war übrigens selbst vor
langer Zeit Ztler).
Stefan M. schrieb:
> Zu Recht Saudoofe Deutsche (bin selbst einer) da die Masse der schon> länger hier im Land in dem wir gut und gerne Leben das ganz toll findet.
Das glaube ich nicht unbedingt. Es gibt doch manches, mit dem ein
Großteil, teilweise die Mehrheit, nicht einverstanden ist.
Umfragen und Wahlergebnisse (wir leben doch in einer Demokratie oder
nicht?) sprechen eine ganz andere Sprache. Der Rest ist nicht relevant
weil sich dadurch nichts ändert. Die ganz überwiegende Masse der
Bevölkerung möchte keine direkte Demokratie und damit Mitsprache. Das
muß man zur Kenntnis nehmen und akzeptieren.
Stefan M. schrieb:> Dussel schrieb:>> Mein Beitrag bezog sich nur darauf, ob wegschauen clever ist.>> Wegschauen ist in der Tat sehr clever was Krieg o. ä. betrifft.
Auch wenn die Diskussion jetzt vollends abschweift, ich störe mich an
dem Wort „wegschauen“ in diesem Kontext.
Warum und mit welchen Zielen hätte sich z.B. die Schweiz in einen
(Welt–)Krieg stürzen sollen, in dem Sie nur zwischen den Achsenmächten
und Alliierten zerrieben worden wäre.
CH Worker schrieb:> In der Schweiz ist das verpöhnt (find ich gut so).
Ich finde das auch besser.
CH Worker schrieb:> In der Schweiz ist es durchaus üblich, dass die Partei der jungen> Sozialisten die rechts-konservative SPV einläd, um gemeinsam Themen wie> Zuwanderung, Flüchtlinge, Europa usw. zu diskutieren.
Die Schweizer gefallen mir immer mehr.
Hospitant schrieb:> Warum und mit welchen Zielen hätte sich z.B. die Schweiz in einen> (Welt–)Krieg stürzen sollen, in dem Sie nur zwischen den Achsenmächten> und Alliierten zerrieben worden wäre.
Ja, da war es sicherlich sinnvoller, zwar das Geld der Juden auf seither
nachrichtenlosen Konten zu bunkern und die Kontoinhaber an der Grenze
zurückzuweisen. Und es war sicherlich eine klandestin antifaschistische
Tat, dem Nazi-Regime auf diese Weise Millionen zu entziehen und
vorzuenthalten. Außerdem mussten sich die Nazis dadurch der
zurückgewiesenen Emigranten annehmen, was weiterhin Personal und
Material gekostet hat.
Ja, die Konföderierten haben sich in aller Heimlichkeit die größten
Meriten im Kampf gegen Nazideutschland erworben!
Percy N. schrieb:> Ja, da war es sicherlich sinnvoller, zwar das Geld der Juden auf seither> nachrichtenlosen Konten zu bunkern und die Kontoinhaber an der Grenze> zurückzuweisen.
Für den Überwiegenden Teil der Hitlerherrschaft war die Schweizer Grenze
offen. Geschlossen wurde die Grenze (zu Frankreich) am 13.08.42 - also
mehr als zwei Jahre nach der Kapitulation Frankreichs.
https://www.deutschlandfunk.de/vor-75-jahren-schweiz-schliesst-grenzen-fuer-verfolgte-des.871.de.html?dram:article_id=393347
In einem Elektronikforum fehlt es eben an Fachwissen um geschichtliche
Ereignisse ausgewogen zu diskutieren. Deshalb disputiert man dergleichen
in Geschichtsforen!
Berufsrevolutionär schrieb:> In einem Elektronikforum fehlt es eben an Fachwissen um geschichtliche> Ereignisse ausgewogen zu diskutieren.
Und mancher kann nicht einmal lesen, zB
"Am 13. August 1942 verschärften die Behörden noch einmal die
Einreisebestimmungen für Juden."
A.a O.
Das passt nicht wirklich zu
Berufsrevolutionär schrieb:> Für den Überwiegenden Teil der Hitlerherrschaft war die Schweizer Grenze> offen.
"Offen" war die Grenze zuvor insoweit gewesen, als es möglich gewesen
war, sich kurzzeitig in der Schweiz aufzuhalten und dort zB ein Konto
einzurichten. Irgendwann kamen dann nur noch Menschen, die bleiben
wollten, aber kein frisches Geld mehr brachten.
Aber tröste Dich, der Unterschied zwischen kurzfristigem Aufenthalt und
dauernder Einreise ist nicht jedem geläufig.;es glauben auch sehr viele
Zeitgenossen, Schabowski habe im November 1989 die Reisefreiheit
verkündet. Dass tatsächlich lediglich von der "dauernden Ausreise", also
Auswanderung, die,Rede war, wird dabei gern übersehen.
Ich habe nur die Wortwahl meines Vorredners übernommen. Du hast
natürlich vollkommen recht.
Hospitant schrieb:> Auch wenn die Diskussion jetzt vollends abschweift, ich störe mich an> dem Wort „wegschauen“ in diesem Kontext.> Warum und mit welchen Zielen hätte sich z.B. die Schweiz in einen> (Welt–)Krieg stürzen sollen, in dem Sie nur zwischen den Achsenmächten> und Alliierten zerrieben worden wäre.
Percy N. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> In einem Elektronikforum fehlt es eben an Fachwissen um geschichtliche>> Ereignisse ausgewogen zu diskutieren.>> Und mancher kann nicht einmal lesen, zB> "Am 13. August 1942 verschärften die Behörden noch einmal die> Einreisebestimmungen für Juden."> A.a O.
Was Leute wie du glaube ich nie begreifen: Die Schweiz hat IHREN
EINWOHNERN sehr viel Leid und Zerstörung erspart! Sie war als einziges
europäisches Land in keinen der Konflikte des letzten Jahrhunderts
verwickelt! Auch wir Deutsche haben gelitten. EINE Lehre dieser
Auseinandersetzungen sollte sein das wir uns nie mehr in
Auseinandersetzungen die uns nichts angehen hineinziehen lassen (WK I -
Niebelungentreue u. ä.). Aktuell sind wir mit einem Afrikakorps in Mali,
in Afghanistan im nahen Osten und wer weis noch wo. Bei all den wenigen
Sympatien die ich für die Schweizer habe, das haben sie sehr clever und
gut gemacht.
Stefan M. schrieb:> Was Leute wie du
Ah, eine separate Spezies? In welche Kategorien ordnest Du Leute denn so
ein, erzähl mal!
Und was für ein Leut bist Du?
> glaube ich nie begreifen: Die Schweiz hat IHREN> EINWOHNERN sehr viel Leid und Zerstörung erspart!
Ja, schon 1937 hat man sich mit Hitler verständigt ...
> Sie war als einziges> europäisches Land in keinen der Konflikte des letzten Jahrhunderts> verwickelt!
Klar, sie war so neutral, dass der Sitz des Völkerbundes in Genf lag.
Die Konferenz von 1938 musste dann aber im französischen Évian
abgehalten werden, weil die Konföderierten vor lauter Sorge, die
Nordstaatler zu verprellen, lieber zu neutral waren ...
> Auch wir Deutsche haben gelitten.
Am schwersten vermutlich diejenigen, denen entsorechend der
Vereinbarung mit der Schweiz ein "J" in den Pass gestempelt wirden war.
Und selbstverständlich auch diejenigen, die ohne ihren Willen auf
Fernreisen geschickt wurden.
Percy N. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> In einem Elektronikforum fehlt es eben an Fachwissen um geschichtliche>> Ereignisse ausgewogen zu diskutieren.>> Und mancher kann nicht einmal lesen, zB> "Am 13. August 1942 verschärften die Behörden noch einmal die> Einreisebestimmungen für Juden."> A.a O.>> Das passt nicht wirklich zu>> Berufsrevolutionär schrieb:>> Für den Überwiegenden Teil der Hitlerherrschaft war die Schweizer Grenze>> offen.> "Offen" war die Grenze zuvor insoweit gewesen, als es möglich gewesen> war, sich kurzzeitig in der Schweiz aufzuhalten und dort zB ein Konto> einzurichten. Irgendwann kamen dann nur noch Menschen, die bleiben> wollten, aber kein frisches Geld mehr brachten.
Naja das klingt von Dir geschrieben auch hinterfotziger als es
tatsächlich ist.
Es ist doch selbstverständlich das man bei fehlenden Asyl-plätze eine
Auswahl trifft. So wie im Spital bei knappen Intensivplätzen eine Triage
stattfindet.
Und das, wenn halb Europa seit Jahren auf der Flucht ist, in der kleinen
Schweiz die Möglichkeiten erschöpft sind ist doch offensichtlich. Und
dann fängt man eben an Prioritäten zu setzen beziehungsweise
fortzuschreiben. Politische Verfolgte dürfen die Grenze passieren, Juden
sind nicht pauschal als politisch anerkannt. Hart, war aber so
(notwendig).
Und es bleibt dabei, vorher waren die Schweizer Grenzen offen, von
1933-1942, das ist die Schweiz voll ihrer Lage als Transitland bewußt
gewesen.
Aber wie gesagt, das ist was für Geschichtsforen, bitte suche dort ein
für Deine Manipulationen empfängliches Publikum.
Percy N. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Transitland>> Was fällt auf?
Das du immer noch nicht den Absprung in ein passendes Polit-Forum
gefunden hast! Jetzt aber!
Berufsrevolutionär schrieb:> Transitland
Was fällt auf?
Berufsrevolutionär schrieb:> Das du immer noch nicht den Absprung in ein passendes Polit-Forum> gefunden hast! Jetzt aber!
Überdenke lieber Deine "Argumentation":
Berufsrevolutionär schrieb:> selbstverständlich das man bei fehlenden Asyl-plätze eine Auswahl> trifft.Berufsrevolutionär schrieb:> von 1933-1942, das ist die Schweiz voll ihrer Lage als Transitland> bewußt gewesen.
Ja, was denn nun? Asyl oder Transit?
Was man immer gern genommen hat, war zB Gold, um es in Devisen zu
konvertieren. Woher es stammte, war egal, ob nun schlicht geraubt oder
ermordeten KZ-Häftlingen aus dem Kiefer gerissen.
Percy N. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Transitland>> Was fällt auf?>> Berufsrevolutionär schrieb:>> Das du immer noch nicht den Absprung in ein passendes Polit-Forum>> gefunden hast! Jetzt aber!>> Überdenke lieber Deine "Argumentation":
Nein, ich habe meine Argumentation nicht zu überdenken, aber du hast
Dich immer noch um deinen Neigungen entsprechende Kommunikationspartner
zu bemühen.
Percy N. schrieb:> Ah, eine separate Spezies? In welche Kategorien ordnest Du Leute denn so> ein, erzähl mal!
Leute wie dich kommen bei mir in die Schublade der ewigen Nazi Sucher
die mich mit ihrem blöden Geschwätz nerven. Ich empfehle dir nach drüben
zu gehen.
> glaube ich nie begreifen: Die Schweiz hat IHREN> EINWOHNERN sehr viel Leid und Zerstörung erspart!
Ja, schon 1937 hat man sich mit Hitler verständigt ...
Du hast es immer noch nicht begriffen. Ihrer Bevölkerung. Es ist
außerdem nicht nur vom WKII die Rede gewesen sondern auch vom ersten
Weltkrieg der in Europa genug Leid verursacht hat. Auch Frankreich hat
einen Kriegsgrund mit Deutschland gesucht und gefunden. Russland
ebenfalls (Panslawismus).
> Sie war als einziges> europäisches Land in keinen der Konflikte des letzten Jahrhunderts> verwickelt!
Klar, sie war so neutral, dass der Sitz des Völkerbundes in Genf lag.
Die Konferenz von 1938 musste dann aber im französischen Évian
abgehalten werden, weil die Konföderierten vor lauter So
Bla, bla, bla. Nichts desto trotz ist meine Aussage richtig!
> Auch wir Deutsche haben gelitten.
Am schwersten vermutlich diejenigen, denen entsorechend der
Vereinbarung mit der Schweiz ein "J" in den Pass gestempelt wirden war.
Und selbstverständlich auch diejenigen, die ohne ihren Willen auf
Fernreisen geschickt wurden.
Ich empfehle dir dringend mal einen Besuch der Hamburger Nikolai Kirche
oder der Residenz in Würzburg. Da kannst du die Auswirkungen des
Bombenkrieges sehen. Meinst du dort gab es kein Leid? In meiner Familie
gibt es nächste Verawndte sog. Heitmatvertrieben. Die wurden z. T. unter
grausamsten Umständen zum Teufel gejagt (z.T. wurden Leute an Laternen
aufgehängt bei lebendigem Leib in Brand gesetzt), ihr Besitz enteignet.
Auch diese Leute haben gelitten. Darüber geredet wird nicht.
Stefan M. schrieb:> In meiner Familie gibt es nächste Verawndte sog. Heitmatvertrieben. Die> wurden z. T. unter grausamsten Umständen zum Teufel gejagt (z.T. wurden> Leute an Laternen aufgehängt bei lebendigem Leib in Brand gesetzt), ihr> Besitz enteignet. Auch diese Leute haben gelitten. Darüber geredet wird> nicht.
Da die Schweiz ja nahezu jeden Flüchtling mit offenen Armen aufgenommen
hat, hätte ein Fluchtweg offen gestanden, nicht wahr?
Ja, es gab scheußliche Verbrechen damals, überall und von jeder Gruppe
gegen jede andere Gruppe. Manches davon wäre unterblieben, wenn
die,Grenze zur Schweiz ganz offen geblieben wäre. Und manches wäre
möglicherweise unterblieben, wenn sich die Schweiz an das Embargo des
Völkerbundes gehalten hätte.
Percy N. schrieb:> Da die Schweiz ja nahezu jeden Flüchtling mit offenen Armen aufgenommen> hat, hätte ein Fluchtweg offen gestanden, nicht wahr?> Ja, es gab scheußliche Verbrechen damals, überall und von jeder Gruppe> gegen jede andere Gruppe. Manches davon wäre unterblieben, wenn> die,Grenze zur Schweiz ganz offen geblieben wäre. Und manches wäre> möglicherweise unterblieben, wenn sich die Schweiz an das Embargo des> Völkerbundes gehalten hätte.
Ich habe es satt mit dir zu "Diskutieren" aber ich erkläre es dir
nochmal, vielleicht begreifst du es dann: Die Schweiz hat durch eine
kluge Politik IHRE Bevölkerung aus zwei Weltkriegen heraus gehalten. Es
gab dort KEINE zerbombten Städte, Keine Besatzung, KEINe Kinder ohne
Eltern, KEINE Eltern deren Kinder gefallen sind, KEINE Vertreibung ...
Kapiert? Das auf diesem Weg Fehler gemacht worden sind ist möglich aber
im großen und ganzen hätte ich mir eine solche Politik auch in Doofland
gewünscht. Es wäre uns viel erspart geblieben.
Diese Kategorie Mensch die an jeder Ecke den Adolf sieht (DU) macht mich
besorgt. Bereits in den 80er Jahren habe ich einen Deutschen General
gehört (G. Schmückle) der damals während des Iran - Irak Krieges sagte:
"Die Generation der Kriegsteilnehmer stirbt langsam. In der Bevölkerung
steigt die Bereitschaft zu neuen Abenteuern". Das diese Aussage richtig
ist kann man die letzten 20 Jahre kontinuierlich beobachten. Das macht
MIR Sorgen.
Ich werde mich jetzt hier ausklinken da es sinnlos ist mit dir zu reden.
Weich W. schrieb:> Wir sollten zurück zum Thema kommen. Es ging um Dienstleister. Ich mag> Dienstleister nicht, ihr?
Nein, es geht um die Brusa Elektronik AG in der Schweiz, das ist kein
'Dienstleister'.
Für 'Dienstleister' gibt es genügend alte Threads, da muss es nicht ein
neuer sein.
Elektroniker schrieb:> Was mich wundert ist, dass bei den Stellenausschreibungen> Englsichkenntnisse wichtiger zu sein scheinen als Deutschkenntnisse...
Weil man viele billige Inder einstellen möchte.
Berufsrevolutionär schrieb:> Nein, es geht um die Brusa Elektronik AG in der Schweiz, das ist kein> 'Dienstleister'.
Ich hätte es anders formulieren sollen, ja - aber sie sind eben eine
verlängerte Werkbank für die OEMs und sie suchen vielfach auf Verdacht!
Berufsrevolutionär schrieb:> Aber sie sind schon da, der Anteil von Muslimen in der Schweiz ist höher> als der in .de (5,0% versus 3,5%)
Solange die integriert sind, kein Problem. Generell ist der
Ausländeranteil in der Schweiz erheblich höher als in Deutschland. Ca.
25% der Menschen in der Schweiz haben keinen schweizer Pass, weitere ca.
15% sind eingebürgerte Ausländer. Gerade in den großen Städten findet
man sehr viele, gerade auch junge Menschen, die perfekt schweizerdeutsch
(und hochdeutsch) sprechen, gut integriert sind und arbeiten, aber
mindestens ein Elternteil aus einem anderen Land haben. In der Schweiz
völlig normal. Für einen AfD Anhänger aus der Provinz, wo es kaum
Menschen mit Zuwanderungshistorie gibt, könnte das echt ein Kulturschock
sein, vielleicht aber auch ein heilsamer.
Es gibt manche Deutsche, die idealisieren die Schweiz etwas und meinen,
die Schweiz sei eine ideale Heidi Welt, wo wirklich alles in Ordnung
ist. Sehr vieles ist wirklich sehr gut in der Schweiz und klappt
hervorrangend, aber das idealisierte Paradies mancher Deutscher ist es
nicht. Das sind wahrscheinlich auch die, die bald wieder gehen.
Zur angeblichen Feindseligkeit Deutschen gegenüber kann ich nur auf
meinen Beitrag verweisen:
Beitrag "Re: Der nächste Dienstleister schmeisst mit Jobs um sich"
Tobias N. schrieb:> Auf der anderen Seite können die Schweizer froh sein, wenn Deutsche> kommen und nicht andere aus gewissen Ländern, die ihre Alpen mit> Minaretten vollpflastern.
Warum sollte das ein Anlass zur Freude sein?
Und wieso sollten Deutsche keine Minarette bauen?
Und wer will neben einem von diesen ständig lärmenden Kirchtürmen
wohnen?
Berufsrevolutionär schrieb:> Bleibst halt ne Kulturbanause:
Damit komme ich ja günstig weg; normalerweise werden Apostaten noch ganz
anders beschimpft.
Ist man eigentlich auch Kulturbanause, wenn man die Chaostage von
Hannover oder die Maifeiern in Kreuzberg versammlungstechtlich nicht als
Brauchtumspflege ansieht?
Was ist mit Bedenkenträgern, die Genitalverstümmelung von Kindern für
Körperverletzung halten?
Berufsrevolutionär schrieb:> Das ist sehr wohl ein Top-Thema in der Schweiz, schon mal was vom> https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Minarettstreit gehört.
Nicht in vollständigen Sätzen äußern?
Und was soll dieser Hinweis bedeuten? Bist Du der Ansicht, dass die
bloße Existenz einer gesellschaftlichen Kontroverse bereits darüber
Auskunft zu geben vermag, welche der wettstreitenden Ansichten richtig
ist?
Berufsrevolutionär schrieb:> Oder hört das Allgemeinwissen über die Schweiz 1945 auf?!
Wie sieht das insoweit bei Dir aus?
https://www.ekm.admin.ch/ekm/de/home/zuwanderung---aufenthalt/zuwanderung/geschichtliches/volksinitiativen.html
Xenophobie ist in der Schweiz mittlerweile Kulturmerkmal der
"Schweizerbürger".
Percy N. schrieb:> Ist man eigentlich auch Kulturbanause, wenn man die Chaostage von> Hannover oder die Maifeiern in Kreuzberg versammlungstechtlich nicht als> Brauchtumspflege ansieht?> Was ist mit Bedenkenträgern, die Genitalverstümmelung von Kindern für> Körperverletzung halten?
...
> Bist Du der Ansicht, dass die> bloße Existenz einer gesellschaftlichen Kontroverse bereits darüber> Auskunft zu geben vermag, welche der wettstreitenden Ansichten richtig> ist?
...
> Wie sieht das insoweit bei Dir aus?
...
Zum wiederholten Male:
Beitrag "Re: Der nächste Dienstleister schmeisst mit Jobs um sich"
"Aber wie gesagt, das ist was für Geschichtsforen, bitte suche dort ein
für Deine Manipulationen empfängliches Publikum."
Erweitere auf Politforum, dort kannst Du gerne über
gewaltverherrlichende Mai-Krawalle in Berlin, Sommerliche
Punk-Zusammenrottungen in Niedersachsen oder archaisch-animistische
Handlungsweisen in der Sahelzone etc. pp. polemisieren.
Berufsrevolutionär schrieb:> Zum wiederholten Male:> Beitrag "Re: Der nächste Dienstleister schmeisst mit Jobs um sich"> "Aber wie gesagt, das ist was für Geschichtsforen, bitte suche dort ein> für Deine Manipulationen empfängliches Publikum."
Ja, das ist schon blöd, wenn Deiner Ansicht mit Belegen entgegengetreten
wird. Da hilft dann nur noch, die Thematik als solche zu verdammen. Wie
damals, hierzulande, und dannmals, dortzulande. Konformitätsdruck und
Totalitarismus haben schon immer gut zusammengepasst.
Percy N. schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> Zum wiederholten Male:>> Beitrag "Re: Der nächste Dienstleister schmeisst mit Jobs um sich">> "Aber wie gesagt, das ist was für Geschichtsforen, bitte suche dort ein>> für Deine Manipulationen empfängliches Publikum.">> Ja, das ist schon blöd, wenn Deiner Ansicht mit Belegen entgegengetreten> wird.
Es ist nicht erkennbar, das du überhaupt versuchst die Ansicht der
Mitdiskutannten zu erkennen oder gar zu respektieren, ich seh hier nur
polemische Legimationsversuche der eigenen Denkweise.
> Da hilft dann nur noch, die Thematik als solche zu verdammen.
Was heisst verdammen, Geschichts-debatten sind im Rahmen eines
Berufsforums 'brotlose Kunst', das scheint Dir wohl auch zumindest
peripher bewußt, auch wenn Du es nicht akzeptieren willst. Vielleicht
ist es ja die einzige Thematik, die Dich antreibt.
> Wie> damals, hierzulande, und dannmals, dortzulande. Konformitätsdruck und> Totalitarismus haben schon immer gut zusammengepasst.
Für die einen ist es Anpassungszwang, für die anderen 'Platz in der
Arbeitsteiligen Gemeinschaft finden'. Und von 'Totalitären
Gesellschaftsformen' hast du nur soviel verstanden, das man es gut als
'Totschlagargument' gebrauchen kann, unäbhängig vom Kontext. Das kennt
man auch als 'Godwin's law':
https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law
Berufsrevolutionär schrieb:> Totschlagargument' gebrauchen kann, unäbhängig vom Kontext. Das kennt> man auch als 'Godwin's law':> https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law
Stimmt, Godwin's Law ist hier tatsächlich ein Totschlagsargument, dazu
noch ein ausgesorochen dümmliches. Nur hat es weder mit der Heiligen
Inquisition noch mit dem MfS zu tun.
Hier ging es eigentlich um Bruse und das Thema Dienstleister und weniger
um die Schweiz im Allgemeinen oder deren Verhalten und Position im
zweiten Weltkrieg, die Schuld der Deutschen oder was sonst noch alles
hier in die Diskussion geworfen wurde.
Mir ging es um die massenhafte Ausbeutung der Arbeitnehmer, durch
Wegwerfmentalität: Man sucht sich den gerade passenden fürs Projekt
(oder das Kundenprojekt) und wirft ihn hinterher raus, bzw födert ihn
nicht weiter, sodass er von selber geht. In der Schweiz könnte es
besonders kritisch werden, weil es dort mit der Selbständigkeit nicht so
einfach zu sein scheint, wie hierzulande und dort alles über Zeitarbeit
geht.
Gibt es eigentlich noch soziale Verantwortung der Firmen?
Der Ex schrieb:> Brusa?> Ist in den regionalen Jobbörsen (Ostjob.ch & ähnliche) eigentlich immer> am suchen.
Das ist für mich immer ein Zeichen hoher Flukuation.
> Ich war mal bei dem Laden, es zieht mich nichts dorthin zurück.
und solche Aussagen sind auch richtungsweisend
Tja, heute ist eben alles auf Profit getrimmt. Die Rendite muss stimmen,
damit die Aktionäre zufrieden sind. Die Ingenieure kommen da noch ganz
gut davon. Schau dir lieber die Paketsklaven bei Amazon an. Die haben
nicht mal ne Gewerkschaft und schlafen in irgendwelchen Containern, wie
die Affen im Zoo!
Dieter H. schrieb:> Tja, heute ist eben alles auf Profit getrimmt. Die Rendite muss stimmen,
Wenn man ehrlich ist, ist das genau die Mentalität von 99% der Foristen
hier. Ständig auf Optimierung des eigenen Vorteils bedacht, tendenziell
geizig, würden lieber 1 ha Regenwald abfackeln als selbst 20 € mehr
auszugeben und denken, dass sie selbst damit gut durch das System
rutschen. Spätestens im Pflegeheim kommt dann das Erwachen und der
Katzenjammer, wenn man bemerkt, dass Ethik und Nächstenliebe
verlorengegangen sind und einem die schönen virtuellen Depots nichts
mehr bringen, weil man zu dement ist, um den login des Tradingportals
wiederzufinden.
Veränderung beginnt bei euch selbst!
nurmalso schrieb:> Ständig auf Optimierung des eigenen Vorteils bedacht, tendenziell> geizig, würden lieber 1 ha Regenwald abfackeln als selbst 20 € mehr> auszugeben und denken, dass sie selbst damit gut durch das System> rutschen.
Wie kommst du auf das schmale Brett?
Ich schreibe dir mal was zum Thema Ingenieure und Moral:
Vor etwa 3 Jahren, als der große Skandal um die Panzerlieferungen von
Rheinmetall an Saudi Arabien in aller Munde war, hat man dort
beschlossen, sich noch mehr im Ausland zu engagieren, um den hiesigen
Export-Kontrollen durch das Bundeswirtschafstministerium zu entgehen.
(Es werden eigens zu diesem Zweck bereits Panzer auf Sardinien gebaut,
um Diskussionen um Lieferungen aus Deutschland zu vermeiden).
Dann ging man einen Schritt weiter und geht komplett aus der EU raus,
indem man kurzerhand begann, Panzer in Ismir zu bauen. Hatte einen
einfachen Grund: Die Grünen hatte eine kleine Anfrage im Bundestag
laufen, wegen möglicher Waffenlieferungen an die Türkei, da es kurz
zuvor das dubiose Referendum von Erdogan bezüglich seiner
Präsidentschaft und erweiterter Befugnisse gegeben hatte und man wieder
mit Stress rechnete. Hinzu kamen die Querelen um Deniz Ü. dem
Journalisten der unbedingt in die Türkei fahren musste, um sich dort
verhaften zu lassen und den Steinmeier nur mit viel Geld und
Zugeständnissen freikaufen konnte.
Weil im Zuge des Wechsel von von der Leyen auf Kramp-Karrenbauer mit
nichts Verlässlichem zu rechnen war, hat man bei Rheinmetall sich final
auf eine Panzerproduktion direkt in der Türkei entschieden und
bundesweit nach Ingenieuren gesucht, die helfen, dort in Ismir die
Panzerfabrik hochzuziehen. Auch intern waren mehrere Stellen
ausgeschrieben. Und natürlich waren wieder in großen Stil die lieben
Zeitarbeitsgeber aktiv, welche ihre Pferdchen anboten, weil es eben
nicht so einfach ist, für so einen Job Leute zu bekommen.
Das Ergebnis der Geschichte war, dass Rheinmetall am Ende abenteuerliche
Summen geboten hat und interne begann zu verpflichten, dort hinzureisen.
Es gab einen Aufschlag auf das Gehalt, eine Prämie und eine
Lebensstandardsausgleichspauschale pro Tag, weil das Leben in der Türkei
hat doch etwas "einfacher" gestrickt ist und man in seiner Freizeit dort
als Deutscher nicht viel mehr tun kann, als Döner futtern und dem Neid
der Türken aus dem Weg gehen.
Auch ich hätte da einen gewaltigen Gehaltssprung gemacht und für 3 Jahre
etwa 70% mehr bekommen. Nach Steuern geschätzt rund 50.000 Netto.
Hab ich aber nicht, weil ich dem Erdoregime nicht dabei helfe auf die
eigenen Leute zu schießen. Soviel zur Moral!
P.S. habe bei der damaligen Jauch-Aktion mehr als 10 Kisten Krombacher
gekauft. Jede der Kisten hat an die 20,- gekostet und es wurde immer 1qm
Regenwald aufgeforstet.
Mr. T. schrieb:> P.S. habe bei der damaligen Jauch-Aktion mehr als 10 Kisten Krombacher> gekauft. Jede der Kisten hat an die 20,- gekostet und es wurde immer 1qm> Regenwald aufgeforstet.
Genau deswegen bin ich natürlich Bierfan :-)
Wayne schrieb:> Brusa entwickelt Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge und sitzt in> der Schweiz. Viel besser kann man es kaum treffen. Das hat nichts mit> Ferchau und Co zu tun. Zu blöd eine Suchmaschine zu bedienen, oder was> ist hier los?
MS Bing: "BRUSA Elektronik"
https://www.bing.com/search?q=BRUSA+Elektronik&form=ANNTH1&refig=59f67e0f280f414f8f40ccb0ace360c6
Der erste Satz:
"BRUSA Elektronik AG ist ein führender Entwicklungsdienstleister für
alle elektronischen und mechanischen Komponenten des e-Powertrain ..."
Da kann man nur mehr eins machen:
SOFORT!!!!!!!!!!! die Flucht ergreifen. Notfalls auch über den Zaun
türmen.
Automotiv+Entwicklungsdienstleister, ich weis nicht was es noch
schlimmeres geben sollte!
Tobias (. schrieb:> In der Tat lässt sich mit einem guten Bier so mancher Sch....job> ertragen.
Da hilft kein "Flascherl" Bier!
Da müssen schon Psychopharmaka her um als IGM-Ing es in der Türkei
auszuhalten!
Selbst die Deutsch-Türken wollen nach ein paar Wochen "hard-care Türkie"
wieder ins geliebte Rheinland zurück.
Cha-woma M. schrieb:> Automotiv+Entwicklungsdienstleister, ich weis nicht was es noch> schlimmeres geben sollte!
Du bist scheinbar ein Mensch mit einer sehr begrenzten
Vorstellungskraft.
>>Wayne schrieb:>> Brusa entwickelt Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge und sitzt in>> der Schweiz. Viel besser kann man es kaum treffen. Das hat nichts mit>> Ferchau und Co zu tun. Zu blöd eine Suchmaschine zu bedienen, oder was>> ist hier los?>>MS Bing: "BRUSA Elektronik">https://www.bing.com/search?q=BRUSA+Elektronik&form=ANNTH1&refig=59f67e0f280f414f8f40ccb0ace360c6>Der erste Satz: "BRUSA Elektronik AG ist ein führender Entwicklungsdienstleister
für alle elektronischen und mechanischen Komponenten des e-Powertrain ..."
Nur mit dem kleinen Unterschied, dass das etwas anderes bedeutet wie von
Deutschen erwartet. Brusa bietet Entwicklungsdienstleistung an. Die
machen die Entwicklung fuer dich, wenn du genuegend Stueckzahlen nimmst,
resp die Entwicklung bezahlst. Die haben das Knowhow dazu, und bieten
dir eine guenstige Loesung. Guenstiger als wenn du selbst 5 Jahre
raushaust. Da wird niemand verliehen.
Das ist in der Schweiz auch nicht ueblich. Man wuerde sich hueten. Da
geht zu viel Wissen verloren. Wenn man jemanden entlassen will, kann man
das ohne Verleiher dazwischen. Wenn eine Firma Ingenieure entlaesst hat
sie eigentlich schon verloren.