pwm wandler von 0-5V zu 0-10V (Arduino zu FU) ohne 10V quelle

Gast #6619134
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Hallo zusammen

Ich bin dabei mir ein kleines Breakoutboard für meinen Arduino UNO zu 
zeichnen. Unter anderem muss ich das PWM-Signal von 0-5V auf 0-10V 
konvertieren. Da ich lediglich 5V zur verfügung habe, würde ich das gern 
mit einem Step up converter lösen. Ich habe mal was gezeichnet, was 
meiner meinung nach so funktionieren müsste. Könnte sich das mal einer 
anschauen, der sich auskennt? Die platine kostet 70Euro bei leiton und 
ich möcht ungern blödsin bestellen.

Zur Erklärung: Auf dem ersten Bild ist der PWM-Converter zu sehen, auf 
dem 2. Bild ist der converter zu sehen, mit dem ich aus den 5V die 
benötigten 10V wandeln will

Vielen Dank im Vorrausm ich hoffe das geht so und ich habe keinen 
Denkfehler.

Gruss Marcus
Gast #6619153
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Hallo hinz

danke für deinen Input, ich war mir auch nicht sicher, ob ich den 
Linearregler wirklich brauche. ich dachte nach dem Spannungsdoppler habe 
ich sicher einen ripple auf den 10V und der Linearregler glättet mir das 
dann wieder. vielleicht ist das aber auch unnötig....

Aber ohne dem Linearregler wollte das so klappen, oder?

Gruss Marcus
Gast #6619159
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Marcus Knop schrieb:
> Da ich lediglich 5V zur verfügung habe, würde ich das gern
> mit einem Step up converter lösen.

Wenn du 10V fuer die PWM benoetigst aber nur 5V Betriebsspannung zur 
Verfuegung hast:
https://www.ebay.de/itm/2A-DC-DC-Boost-Step-up-Volt-Converter-Power-Supply-2V-24V-to-3v-5v-6v-9v-12v-19v/233645347655?hash=item3666591347:g:x44AAOSwGQlfCBE8
Gast #6619187
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Marcus Knop schrieb:
> Ja, da soll eine Gleichspannung rauskommen (0v bis 10V)

Dann nimm doch einfach ein RC-Glied und einen OPV. So eine Schaltung 
habe ich in diesem Forum schon mal gesehen. Lediglich der 22k Widerstand 
(R4) muss dann durch 10k ersetzt werden.

Ein Stepup Converter von 5V auf 12V kommt noch dazu. Eine vernünftige 5V 
DC Quelle sollte aber schon zur Verfügung stehen!

Von nix kommt nix.
Angehängte Dateien:
Gast #6619189
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@Dietrich

Danke für den Hinweis, ist mir selbst nicht aufgefallen.

@M.K.
Bringt das Vorteile (ausser dass der IC sehr viel billiger ist, aber ich 
will ja keine Serienproduktion starten). Sollte ich den Ausgang hinter 
dem Doppler noch mit einem Widerstand strommässig begrenzen oder macht 
das keinen Sinn?

@all

Danke euch allen für die Hilfe, bin selbst nicht so fit in der 
Elektronik (auch wenn es mich sehr interessiert und ich Freude daran 
habe)

Gruss Marcus
Gast #6619192
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Marcus Knop schrieb:

> Das PWM-Signal ist nur ein steuersignal. Ich habe die Stromstärke noch
> nicht gemessen, es sit aber deutlich unter 20mA (geschätzt 5mA)

Dann heißt die Lösung: Spannungsvervielfacher. Sprich: ein paar Dioden 
und Kondensatoren. Du brauchst zwei Stufen, um die 10V bei 5mA durch die 
Last wirklich zu erreichen.

Details siehe:

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0604171.htm
#6619193
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Marcus Knop schrieb:
> Ja, da soll eine Gleichspannung rauskommen (0v bis 10V)

Dann funktioniert das so nicht du gibst ja ein PWM mit 10V aus das sich 
im Tastverhältnis ändert. Um z.B. 5V zu erhalten hast du 50% Tastgrad, 
du solltest genau klären was dein FU möchte und ob er ggf. einen Filter 
eingebaut hat. Wenn du es Filtern musst, solltest du auch bedenken wie 
schnell du das Signal ändern möchtest.
Gast #6619200
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@Hinz

Aktuell habe ich eine Drehbank mit einer ELS 3 Steuerung. Diese 
Steuerung soll künftig parallel zu einer CNC-Steuerung (Grbl1.1) 
betrieben werden.

die Drehzahl war bisher nicht über die Steuerung gesteuert sondern über 
ein Poti an der Drehbank selbst. Über den Arduino ist nun eine 
Drehzahlsteuerung möglich. Mein FU hat extra dafür einen Eingang PWM 
(o-10V). der Arduino liefert aber nur 0-5V, daher diese schaltung.

Was genau meinst du mit pwm gegen GND? vieleivht kann ich mir das alles 
ja sparen, wenn es einen einfacheren Weg gibt.

Gruss Marcus
Gast #6619215
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Marcus Knop schrieb:
> Mein FU hat extra dafür einen Eingang PWM
> (o-10V). der Arduino liefert aber nur 0-5V, daher diese schaltung.
>
> Was genau meinst du mit pwm gegen GND? vieleivht kann ich mir das alles
> ja sparen, wenn es einen einfacheren Weg gibt.

Am FU gibts sicher die nötigen +10V, die hast du ja mit dem Poti schon 
genutzt. Du musst jetzt nur einen Widerstand (4k7?) vom Analogeingang 
des FU zu den 10V klemmen, und am Arduino brauchst du nur einen NPN oder 
n-MOSFET, der den Eingang per PWM nach Masse ziehen kann.
#6619235
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Marcus Knop schrieb:
> die Drehzahl war bisher nicht über die Steuerung gesteuert sondern über
> ein Poti an der Drehbank selbst. Über den Arduino ist nun eine
> Drehzahlsteuerung möglich. Mein FU hat extra dafür einen Eingang PWM
> (o-10V). der Arduino liefert aber nur 0-5V, daher diese schaltung.

Dann brauchst du, wie schon mehrfach gesagt 3 Dinge.

1.) Einen Schaltregler, der aus 5V Versorgungsspannung vom USB ca. 12V 
macht (denn der OPV braucht ein wenig mehr als er max. ausgeben soll). 
Für deinen OPV braucht es nur wenige mA, da reicht eine Ladungspumpe. 
Allerdings machen die meisten nur eine Verdopplung, das reicht nicht, um 
aus nicht so genauern 5V solide 12V zu machen. Dann eher einen kleinen 
Step Up Schaltregler, sowas hier.

https://www.reichelt.de/dc-dc-wandler-1-w-12-v-sil-4-1s4e-0512s1u-p242900.html?&trstct=pol_1&nbc=1

Der hat eine galvanische Trennung. Die braucht man hier zwar nicht, 
allerdings ist das Modul klein und preiswert. Sprich, die Masse am 
Eingang udn Ausgang werden verbunden mit der Arduino-Masse.

2.) einen OPV, der die PWM von max. 5V auf 10V verdoppelt. Der Klassiker 
LM358 reicht hier.


3.) einen RC-Filter, welcher aus der PWM vom Arduino eine Gleichspannung 
macht.

https://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweitenmodulation#DA-Wandlung_mit_PWM
Gast #6619258
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Hallo Falk

vielen Dank für deine Erklärung! Damit kann ich mir eine schaltung 
aufbauen und würde diese hier nochmal zur "prüfung" online stellen.

Der FU hat beide Steuereingänge, einen stuereingang für das 
Potentiometer und einen PWM-Eingang. Der PWM-Eingang ist noch ungenutzt, 
deas Potenziometer ist angeschlossen und sollte es auch bleiben (ich 
hoffe eine parallelnutzung ist machbar, eventuell mit einem schalter)

Gruss Marcus
Gast #6619336
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@all

Der FU ist schon ein paar Jahre alt (aliexpress gekauft für knapp 
100euro). Der hat keinen namen, wo ich ein Datenblatt zu finden kann (Es 
steht A2 VFD drauf).

der Poti iat an 10V, VI und GND angeschlossen, ein weiterer Eingang 
heisst PWM 0-10V. Ich gehe davon aus, dass da Das drann kommt, was drauf 
steht. getestet habe ich das aber noch nicht.
#6619338
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Marcus Knop schrieb:
> Hallo Falk
>
> vielen Dank für deine Erklärung! Damit kann ich mir eine schaltung
> aufbauen und würde diese hier nochmal zur "prüfung" online stellen.
>
> Der FU hat beide Steuereingänge, einen stuereingang für das
> Potentiometer und einen PWM-Eingang. Der PWM-Eingang ist noch ungenutzt,
> deas Potenziometer ist angeschlossen und sollte es auch bleiben (ich
> hoffe eine parallelnutzung ist machbar, eventuell mit einem schalter)

Na dann brauchst du doch gar keine 10V und keinen OPV, sondern nur eine 
PWM-Endstufe, die vermutlich aus einem einfachen Transistor + 
Basiswiderstand besteht.
#6619340
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Marcus Knop schrieb:
> der Poti iat an 10V, VI und GND angeschlossen, ein weiterer Eingang
> heisst PWM 0-10V.

Na dann miss mal mit dem Multimeter die Spannung an dem Eingang, wenn 
nix angeschlossen ist. Wenn du Glück hast, gibt es einen internen 
Pull-Up Widerstand, dann mißßt du 10V. Dann brauchst du nur einen 
Transistor, um den Eingang mit PWM auf LOW zu ziehen.
#6620055
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Marcus Knop schrieb:
> @M.K.
> Bringt das Vorteile (ausser dass der IC sehr viel billiger ist, aber ich
> will ja keine Serienproduktion starten). Sollte ich den Ausgang hinter
> dem Doppler noch mit einem Widerstand strommässig begrenzen oder macht
> das keinen Sinn?

Ein IC, zwei/drei Bauteile reichen. Ein Widerstand zur Strombegrenzung 
ist hier eigentlich nicht nötig. Ist ja nur ein Einzelprodukt wie du 
schon schriebst.

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