AD Wandler Messwert springt bei Messung von Gleichspannung

Gast #6740324
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Guten Abend,

Nachdem ich gesucht habe aber nicht wirklich fündig wurde wende ich mich 
hier an euch.

Ich habe einen Arduino Nano und Messe damit die Spannung über einen 
18650 beim entladen. An AREF hängt ein TL431 als Referenz mit einem 
Kondensator.

Leider bekomme ich keinen geraden Wert heraus. Die Messwerte springen 
herum um 0,18V wie man in dem Diagram sehen kann.

Hat jemand einen Hinweis wieso der Wert so springt und wie ich das 
beheben kann?

Ich habe schon nach einem Tiefpass gesucht aber ich habe nicht gefunden 
wie dieser dimensioniert sein soll. Nachdem es Gleichspannung ist habe 
ich ja keine Grenzfreqzenz oder doch? Ich messe 4 mal pro Sekunde eine 
Gleichspannung und denke mir ich sollte doch eigentlich immer den 
gleichen Wert herausbekommen.

Danke
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Gast #6741387
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Guten Abend,

Hier der Schaltplan. Ich bilde jetzt noch den Mittelwert von Messungen, 
allerdings wird der Wert dann nur ein wenig stabiler. Ich habe die 
Schaltung im Moment auf einem Breadboard aufgebaut und hier die 
Leitungen gekürzt. Das hatte gar keinen Einfluss auf das MEssergebnis.

Hat noch jemand eine Idee was das sein kann?
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Gast #6741424
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Mit einerm PIC 12F675 kann man die Durchlassspannung von 4
hintergeschalteten 1N4148 Si-Dioden selbst auf einem Steckbrett
mit einem stablen LSB messen.

Du machst also was flasch [x].

Vllt solltest du dein Dummfon einen Meter weiter weg legen...
Gast #6741544
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Hallo,

Kein PWM am FET. Der ist einfach nur eingeschaltet.

Kondensatoren hinzugefügt und den Spannungsteiler von 10k auf 4k7 
geändert. Telefon ist weit weg.

Keine Verbesserung! :(

Herrn Nyquist ist sicher ganz ein netter! Ich habe hier aber eine 
Gleichspannung die ich messen möchte. Also eine Frequenz von 0. Wie gehe 
ich damit um?
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Gast #6741560
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Welchen Kanal zeigt deine Messung? A0 oder A1? Oder misst du 
differentiell zwischen zwei Eingängen?

Falls du differentiell misst: wie stabil ist die Gate-Ansteuerung des 
FET?
Wie sieht die Messung von A0 aus wenn der FET nicht eingeschaltet 
sondern ausgeschaltet ist?

Dein Vref beträgt 2,5V, die gemessene Spannung liegt bei 3,5V. Diese 
3,5V sind wohl ein "zurückgerechneter" Wert, bei dem du wegen des 
Spannungsteilers einen Faktor 2 ranmultipliziert? Zeige möglichst auch 
die Originaldaten der ADC-Messung ohne dass irgendwelche Korrekturen 
reingerechnet wurden.
Gast #6741612
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Andreas schrieb:
> Leider bekomme ich keinen geraden Wert heraus

Na ja, Steckbrett ist schon mal mies, Masse vom uC ist ja nicht nur 
Massebezugspunkt des A/D-Wandlers, sondern auch für die pulsförmig 
wechselnde Stromaufnahme des uC.

Da du aber keinen nackten Chip hast, sondern einen Nano, versuche mal 
die Schaltung so zu verdrahten, dass die Stromversorgung über den einen 
GND und der TL431 und Analogeingang über den AGND kommen. Anlöten kann 
auch helfen. Manche Nanos sind aber auch intern (4, 29) schlecht 
geroutet.

5k Spannungsteilerimpedanz ist in Ordnung.

Ein TL431 will übrigens mit 4u7 abgeblockt werden.

Du hast (scheinbar) eine eigene 5V Versorgung, du nutzt nicht die zu 
messende Batterie als Quelle, das ist ja erst mal gut.

Immer dran denken: Arduinos sind wie Lego: einfach zusammenzustecken, 
auch für Kleinkinder. Von echter Elektronik aber so weit entfernt wie 
Lego von Maschinenbau. Die Perforrmance echter Elektronik ist damit 
nicht zu erreichen.
Gast #6741639
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A) Du ziehst 1 A? Vielleicht begrenzt da schon was. Versuch Mal, ob 0A 
besser sind.

B) Misst Du beide ADs? Versuch Mal nur einen. (Kann bei A entfallen

C) verlängere die Sample-Zeiten auf Maximum und schalte den AD ein paar 
100ms vorher schon zu.

Das ist nur, um den Fehler zu finden. Nachher kannst Du das zurückbauen.
#6741723
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Bei V_ref 2.5V und dem Spannungsteiler sollte ein LSB 48.83mV sein, also 
ca. 2.5 Linien. Die Werte im Diagram sind auf zwei Nachkommastellen 
gerundet, das bringt zusätzliche Fehler.

Wie konfigurierst du denn den ADC (Frequenz, sampling Art, noise 
reduction sleep usw...)? Sehr viel genauer wirds aber nur mit einem 
externen ADC.
Gast #6741856
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Den FET darf man zum testen auch abschalten, genauso wie jeden anderen 
Ausgang (z.B. die LED). Das minimiert in Bezug auf die eigentliche 
Messung externe Störungen.
Ansonsten: Messeingang der Batterie wech, externe Referenz wech, Poti 
oder Spannungsteiler am ADC anklemmen und mit dieser 
Minimalkonfiguration erst einmal gegen die internen Referenzen schauen, 
was man an Rauschen am ADC erwarten kann.
Danach sukzessiv wieder aufbauen und sehen, woran es hapert.
#6741935
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Andreas schrieb:
> Herrn Nyquist ist sicher ganz ein netter! Ich habe hier aber eine
> Gleichspannung die ich messen möchte. Also eine Frequenz von 0. Wie gehe
> ich damit um?

Du lebst also in einer idealen Welt ohne externe Störungen? Das ist 
besonderst gut wenn alles über zig Steckbrettkabel geht.

Nimm die Sampling Frequenz des ADC, teile sie durch 5 bis 10 und du hast 
deine Grenzfrequenz.
Gast #6742319
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Peter D. schrieb:
> Ohne die Umrechnung zu kennen, sind diese Werte wertlos. Zeige mal die
> Rohwerte, also die echten 10 Bit.

Hier sind die 10 Bit. Es macht dabei keinen unterschied ob die Batterie 
belastet ist oder nicht. Ich hab den FET mal entfernt und es Schwankt 
weiter.

Peter D. schrieb:
> Die Schaltung zeigt ja nicht, was da noch so alles dranhängt (Netzteil,
> USB, RS-232?), ob es darüber zu Masseschleifen kommt, wie stabil
> überhaupt die unbekannte Batterie ist, ob die belastet wird usw.

Die Schaltung ist so wie auf dem Schaltplan. Strom kommt über USB vom 
Laptop. Ich habe auch schon mit einem externen Netzteil versucht.


Ich habe jetzt noch einen anderen Nano probiert und anderen 
Batteriehalter. Gleiches Ergebnis.

Ich muss werde mir jetzt mal ansehen wie ich die Samlpingrate ändern 
kann. Das habe ich noch nicht versucht, weiß aber auch noch nicht wie 
ich das mache.
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Gast #6742644
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Matthias S. schrieb:
> Ich verweise mal auf Fig. 16 im TI Datenblatt des TL431.

Danke dass du dir die Mühe gemacht hast etwas genauer
hinzuschauen.

Daraus lernt man dass man für Hobbyzwecke keine solche Mimose
von Referenz verwenden sollte. Aus meiner Erfahrung haben sich
die Referenzen

REF3012, REF3020, REF3025, REF3030, REF3033, REF3040

als unkritisch bewährt.

Gibt natürlich viele andere .....
Gast #6742918
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Matthias S. schrieb:
> Ich verweise mal auf Fig. 16 im TI Datenblatt des TL431. Da sieht man,
> das der TL431 in einem weiten Bereich des parallelgeschalten CL unstabil
> ist und zum sicheren Oszillator wird (vor allem bei 0,1µF bis 1µF).
> Entweder beschränkt man sich bei CL auf unter 5nF oder man geht deutlich
> über 4,7µF, besser 10µF.

10uF eingebaut.... Es lag wirklich an dem Kondensator/TL431.

Hier die Spannung an der Batterie unter Last.

Vielen Dank an alle die mitgetüftelt haben.
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Gast #6743152
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Andreas schrieb:
>> das der TL431 in einem weiten Bereich des parallelgeschalten CL unstabil
> 10uF eingebaut.... Es lag wirklich an dem Kondensator/TL431.

Eine nette Falle.

Damit bist Du in guter Gesellschaft, auch im beruflichen Umfeld war es 
schon hilfreich, dass ein Kollege oder ich ein IC kannten, mit welchem 
jemand anders gerade auf die Nase gefallen ist.

Und eigentlich ein überflüssiges Bauteil, die interne Referenz des 
ATMega ist gut genug, damit habe ich mehrere Aufbauten. Unschön ist 
deren Serienstreuung, man muß für jeden µC individuell justieren.

Andreas schrieb:
> Ich bilde jetzt noch den Mittelwert von Messungen,
> allerdings wird der Wert dann nur ein wenig stabiler.

Das würde ich auch weiterhin so machen. Ich hole z.B. 11 Werte, den 
ersten werfe ich direkt weg. Danach werfe ich den größten und kleinsten 
weg und teile durch 8, das bringt zusätzliche Ruhe rein.

(Zur Ermittlung größer / kleiner kennt die Arduino-IDE "min" und "max")
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6743160
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Manfred schrieb:
> Eine nette Falle.

in die Selbe Falle gehen auch viele mit dem LM78xx, ohne Cerco schwingt 
der ganz schön.
Das selbe Fenomen beobachtet man auch oft bei LDO's.
Wir bekommen immer mal wieder Prints von Kunden zur Analyse, wo das 
selbe Problem besteht!
Keine oder zu Kleine "C" bei den Spannungsregler oder aber auch IC's ;-)
(Firma: matzetronics) #6743183
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Manfred schrieb:
> Und eigentlich ein überflüssiges Bauteil, die interne Referenz des
> ATMega ist gut genug, damit habe ich mehrere Aufbauten.

Die internen 1,1V? Puh, das ist eine Möglichkeit, aber erstens muss man 
die immer kalibrieren, weil kein Mega wie der andere ist und zweitens 
macht man damit die ADC Eingänge noch empfindlicher gegen Störungen, als 
sie jetzt schon sind. Beim TL431 weiß man wenigstens, das er seine 2,5V 
recht gut einhält, noch besser wird das mit dem TL431A.
CL ist ja auch nur eine Kleinigkeit, die man sich in Zukunft hinter die 
Ohren schreibt und gut isses.
Gast #6743199
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Patrick L. schrieb:
> Wir bekommen immer mal wieder Prints von Kunden zur Analyse, wo das
> selbe Problem besteht!
> Keine oder zu Kleine "C" bei den Spannungsregler oder aber auch IC's ;-)

Wer keine Cs verbaut, sollte auf Gärtner umschulen. Böse finde ich 
Regler, die trotz Kondensatoren schwingen, weil sie nur einen gewissen 
Bereich tolerieren.

Matthias S. schrieb:
>> Und eigentlich ein überflüssiges Bauteil, die interne Referenz des
>> ATMega ist gut genug, damit habe ich mehrere Aufbauten.
>
> Die internen 1,1V? Puh, das ist eine Möglichkeit, aber erstens muss man
> die immer kalibrieren, weil kein Mega wie der andere ist

Du hättest gerne lesen_ und _vollständig quoten dürfen:
Manfred schrieb:
> Unschön ist
> deren Serienstreuung, man muß für jeden µC individuell justieren.

Matthias S. schrieb:
> Beim TL431 weiß man wenigstens, das er seine 2,5V
> recht gut einhält,

Wenn man eine Serie baut, macht das Sinn und wird vmtl. günstiger, als 
jede Baugruppe individuell justieren zu müssen.

> und zweitens
> macht man damit die ADC Eingänge noch empfindlicher gegen Störungen, als
> sie jetzt schon sind.

Das sehe ich als frei erfundenes Problem.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6743207
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Manfred schrieb:
> Das sehe ich als frei erfundenes Problem.

und kommt auch oft davon das die C's zu klein, Fehlen oder zu weit weg 
vom ATMega sind ;-) auch da konnten wir schon Kunden helfen in dem wir 
die "Flöhe" auf dem PCB mit C's eingefangen haben :-)

Bedenke:
"HF und Störsignale sind wie Flöhe, sind sie erst mal in den 
Leiterbahnen auf dem PCB, kann man sie kaum mehr einfangen ;-)
(Firma: matzetronics) #6743233
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Manfred schrieb:
> Das sehe ich als frei erfundenes Problem.

Nun, wir konnten ja das Problem des TE ohne deine geschätzte Mithilfe 
lösen. Und wer rechnen kann, wird feststellen, das eine AREF von 1,1V 
den Störspannungsabstand am ADC Eingang um mehr als die Hälfte 
vermindert im Vergleich zu 2,5V AREF.
Das kannst du gerne als 'frei erfunden' bezeichnen, aber eine Begründung 
fehlt dir wohl. Es fällt auf, das du erst reingekleckert kommst, 
nachdem alles gelöst ist und nun nach irgendwelchen Fehlern suchen 
möchtest.
Gast #6743259
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Patrick L. schrieb:
>> https://de.wiktionary.org/wiki/fenomen
> Hast du den Artikel Ganz gelesen
> Bedeutungen:
> [1] Phänomen, Erscheinung

Weil Dein Beitrag inhaltlich sinnvoll war, habe ich mir das verkniffen!

In deutschen Texten
> Cerco
schreibt man Kerko

und natürlich
> Fenomen
Phänomen

my2ct schrieb:
> Damit wirst du dich noch mindestens ...
gerade vorhin gefunden:
https://www.mein-schlüssel-zur-welt.de/index.html

Man darf auch einfach mal drüber hinweg lesen ...

Aktuell hat leider nur Hessen das Problem erkannt und möchte wieder 
Deutsch unterrichten: 
https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessen-verschaerft-die-regeln-fuer-den-deutschunterricht-in-der-schule-deutlich-90822321.html

Die Lehrergewerkschaft sieht das als großes Problem, es müssten erstmal 
Kurse für die Lehrkräfte angeboten werden :-(
Gast #6743372
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Du hast schon mal beim Papst gefrühstückt?

Dann bist Du sicherlich ein gläubiger Mensch, der glaubt, mit 
Datenmanipulation "wahre" Messwerte zu erhalten.
Anstatt alles durch Tiefpassfilter auf Mittelmaß zu reduzieren, rate 
ich, die Ursachen für vermeintliche Messfehler zu suchen. Wie man sieht, 
hat das bei anderen Leuten ja auch positiv funktioniert.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6743416
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Manfred schrieb:
> Weil Dein Beitrag inhaltlich sinnvoll war, habe ich mir das verkniffen!

Danke,

Ich schreibe immer mal wieder:
> "Deutsch ist NICHT meine Muttersprache!"
und:
> "Ich bin hier nicht im Forum Deutschunterricht"

ich versuche gerne zu helfen wenn ich kann. deshalb bin ich hier!
ich versuche eigentlich auch so gut es geht Pöbeleien zu ignorieren,
um den Thread nicht zu sehr verwässern.

Wenn man sucht findet man in fast jedem Thread von irgend ein User 
manchmal  "Tippfehler", haben aber kein Einfluss auf die guten Tipps.

So das war Offtopic genug :-D

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