Peterson schrieb:
> ich möchte in Abhängigkeit von der Drehzahl berechnen, wie viel Strom
> maximal bei 45 Volt durch die Spulen fließt.
>
> Bei einer einzelnen Spule im Wechselstromkreis erhöht sich der
> Widerstand in Abhängigkeit von der Frequenz, im Elektromotor sind die
> Spulen allerdings in Star- oder Deltaformation zusammengeschaltet.
> Gibt es eventuell eine Formel für Star bzw Delta Verbindungen?
Ist Dir klar, dass die Durchflutung der Rotormagnete eine Spannung in
der Wicklung induziert, die erheblich mehr Einfluss auf den Stromfluss
durch die Wicklung hat, als die Induktivität, sobald sich der Rotor
dreht?
Auch macht es physikalisch nicht unbedingt Sinn, in einer
Synchronmaschine Polradspannung und Selbstinduktion zu trennen, da es
sich aufgrund der Magnetisierungskennlinie des Eisens um ein
nichtlineares System handelt und der Überlagerungssatz hier idR. nicht
angewendet werden darf.
Da Du FEMM nutzt: Warum lässt Du FEMM nicht die Flussverkettung jeder
einzelnen Spule berechnen, drehst dann den Rotor um ein paar Winkelgrad,
bestimmst erneut die Flussverkettung und wendest auf die Änderung des
Flusses das Induktionsgesetz an? So erhältst Du die in jeder Spule der
Wicklung induzierte Spannung, aus Überlagerung von Rotor- und
Statordurchflutung.
Apropos, hast Du meine Antwort auf Deine Frage vom 23.06.2021 gelesen
(und verstanden)?
Beitrag "Re: verteilte Wicklung Induktivität berechnen"
Grüße
Volker