Hallo, bei meiner Stehlampe, die eine Leselampe mit einem Deckenfluter
kombiniert, geht der Deckenfluter nicht mehr. Die Feinsicherung ist es
nicht, sie leitet einwandfrei.
Ein Bauteil mit der Bezeichnung N1 sieht für mich etwas durchgeschmort
aus. Auf der Platine ist die Stelle auch etwas dunkel. Könnte das der
Fehler sein? Wenn ja, was ist das für ein Bauteil, und wo kriege ich es
her?
Woran könnte es noch liegen?
Vielen Dank für eure Hilfe im voraus!
Ralf
Ralf schrieb:> Fehler sein? Wenn ja, was ist das für ein Bauteil, und wo kriege ich es> her?
Ja das ist sehr wahrscheinlich ein Glimmzünder.
Angaben Wattleistung der Lampe um zu bestimmen?
Im Zweifelsfahll den Triac noch ausmessen auch der kann TOT sein ;-)
Hallo,
Patrick L. schrieb:> Ja das ist sehr wahrscheinlich ein Glimmzünder.> Angaben Wattleistung der Lampe um zu bestimmen?
Das ist eine Glimmlampe als Einschaltkontrolle. Vorwiderstand liegt
darunter und die Leiterbahn zu verfolgen ist ja kein Problem.
Schwarz werden die im Laufe der Jahre und sind dann eben schlechter zu
sehen. Für die Funktion hat sie keinerlei Bedeutung.
Der Halogenstab ist aber noch in Ordnung? Triac kann sein, macht dann
aber eher gern Dauerlicht an.
Das Diac (D1) ist mir auch schon als Fehler begegnet. Ist ja ein simpler
Phasenanschnittdimmer, die paar Bauteile sind eigenlich schnell geprüft.
Wenn man beachtet, daß man an Netzspannung arbeitet, kann man auch mit
mesen weiterkommen.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Das ist eine Glimmlampe als Einschaltkontrolle.
Jep hast du recht, bin den Letungen Falsch nachgekrochen weil ich grad
am Tel. abgelenkt war SORRY
Ja Diac auch hatte ich zwar noch nie als Fehler aber kann durchaus sein.
Über den kleinen Druckschalter eine 300W Lampe zu schalten, erfordert
schon etwas Mut. Wenn man sich mal die Kontakte da drin ansieht, macht
man das nicht nochmal. Ich empfehle, den Schalter mal zu prüfen.
Ist die Spule wenigstens gegen Bewegung mit etwas Klebstoff oder so
gesichert?
Matthias S. schrieb:> Über den kleinen Druckschalter eine 300W Lampe zu schalten, erfordert> schon etwas Mut.
Ohhh man da hst du recht 8-) habe ich auch erst jetzt gesehen, schon ein
bischen Poopelig der Schalter,
Und woher wisst du jetzt die 300W, habe ich da was überlesen?
Sicherung sagt rund 600W (ist mit 2,5A auf dem Print angegeben.)
Da ist der Schalter schon Grenzwertig da er Primär schaltet so wie es
aussieht. (Speisung geht durch schalter) hatte erst angenommen das er
den Triac Gate schaltet. aber jetzt sehe ich das da die Speisung drüber
geht?
Aber ist der nicht für die Lampe die noch geht? sieht aus wie Schaltung
der 2ten Lampe wenn ich dass so Ansehe.
Da wäre jetzt der TO gefragt!
Der Druckschalter ist für 2 A zugelassen, auf manchen steht 250/2 drauf.
Das Schaltelement ist ein Federbronzestreifen auf Messingklötzchen (mit
dem Drahtanschluß).
300 W sind kein Problem, Herdplatten oder Baustellenfluter schalten geht
nicht lange.
Hallo,
Werner H. schrieb:> Der Druckschalter ist für 2 A zugelassen, auf manchen steht 250/2 drauf.> Das Schaltelement ist ein Federbronzestreifen auf Messingklötzchen (mit> dem Drahtanschluß).
Der Druckschalter schaltet die Leselampe, die hat wohl 25W.
Der Deckenfluter hat wohl 300W und wird nur per Dimmer bedient.
Ich würde zuerst die Leitungen zu den Lampen sortieren und auf Durchgang
an der Schraubleiste prüfen. Dann ist auch geklärt ob überhaupt der
Dimmer schuld ist und man muß nicht mit Netzspannung dran rumhantieren.
DIAC läßt sich mit üblichen Mitteln schlecht prüfen, sperrt in beide
Richtungen, üblich waren ca. 36V Typen, die Bezeichnung in seinem Bild
kann ich nicht sicher lesen.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> DIAC läßt sich mit üblichen Mitteln schlecht prüfen, sperrt in beide> Richtungen, üblich waren ca. 36V Typen, die Bezeichnung in seinem Bild> kann ich nicht sicher lesen.
DB4
Ralf schrieb:> geht der Deckenfluter nicht mehr
Eine Halogenlampe hat den 16-fachen Einschaltstrom. Das mag nicht jeder
Triac. Nun Triac genauer geprüft? Typ=? Kennbuchstabe? Gehäuse
isoliert?j/n
Hi, hier ist der Ralf, der den Thread losgetreten hat. Erst einmal danke
für die vielen Nachrichten! Ich hatte gestern Probleme, mich hier
anzumelden, deshalb antworte ich erst jetzt.
Die eingesetzte Halogenlampe war neu und auch in einem anderen Fluter
getestet.
Der Schalter ist in der Tat für die Leselampe.
Der abgeknickte Draht ist die aus dem Netzstecker kommende Phase.
Die Spule ist leider nicht festgeklebt.
Zum Vermessen muss ich mir erst ein neues Multimeter holen. Ich habe
gestern festgestellt, dass meines spinnt.
Triac: BTA08-600B
Diac: DB4
Wenn es nur die beiden Bauteile sein können, werde ich sie
wahrscheinlich auf Verdacht tauschen. Das ist mir etwas lieber, als mit
Netzspannung herum zu messen.
Leider ist die Diode bei Conrad nicht verfügbar. Da gibt es nur db3.
Kann man die auch verwenden?
Ralf E. schrieb:> wie ich die Triac vom Kühler runter kriege und> wie ich die neue befestige. Davon habe ich keine Ahnung.
eine M3x6 Senkkopfschraube von außen durchs Blech, plus M3 Mutter zum
Befestigen bei dem Triac-Kühlkörper auf die schraube.(Kriegt man auch
bei (Reichelt)oder in jedem Baumarkt.
Runter kriegst du ihn da scheinbar genietet mit einer Bohrmaschine,
oder ein (Akku-Schrauber tut's auch) etwa 5mm-8mm Bohrer geht.
Wen nicht vorhanden geht auch ein guter Seitenschneider um Niete
wegzuschneiden.
Wen auch nicht verfügbar, kann man auch mit einer Feile den Kopf der
Niete wegfeilen.
H. H. schrieb:> Aber eine Halogenlampe ist keine ohmsche Last
Sicher eine Induktivität wegen der Glühwendel...
Oder doch eine Kapazität wegen der parallelen Anschlußdrähtchen?
Ralf E. schrieb:> Leider ist die Diode bei Conrad nicht verfügbar. Da gibt es nur db3.> Kann man die auch verwenden?
Geht, aber man sollte dann C1 auf 100nF vergrößern.
Helge schrieb:> Der wahrscheinlichere Fehler ist in der Lampe und nicht im Dimmer.> Zuerst schauen, ob der deckenfluter funktioniert mit überbrücktem> Dimmer.
Auf jeden Fall zu empfehlen.
Ralf E. schrieb:> Wenn es nur die beiden Bauteile sein können, werde ich sie> wahrscheinlich auf Verdacht tauschen. Das ist mir etwas lieber, als mit> Netzspannung herum zu messen.
Hi,
einfacher Triac-Test.
Ein (ca.) 100 Ohm Widerstand noch nötig für "Gate".
So kann man auch rausfinden, ob's überhaupt ein Triac ist oder "nur" ein
Tyristor.
Und mit 12V Lämpchen 100mA und 9V Batterie, Widerstand in Gate Leitung
wird auch bei versehentlichem falschen Anschluss der Triac nicht kaputt
gehen.
Wichtig ist, dass Batterie nie direkt mit Plus und Minus am Bauteil
angeklemmt ist. Da ist immer noch das Lämpchen bzw. der Widerstand
dazwischen.
ciao
gustav
Nichtverzweifelter schrieb:> Lieber Gustav, dass es ein BTA..... Triac ist, hat der TO längst> mitgeteilt.
Hi,
kann er aber auch so testen, wie im Video gezeigt, ob der Triac
durchlegiert ist oder nicht. Dazu braucht er keine Netzspannung. Das war
doch die Aussage, die Du wohl überlesen hattest.
Das einzige was nötig ist, die Anschlüsse ablöten und etwas rumbiegen.
Das wird ohne Aufbohren der Niete auch so gehen.
Und wo Gate ist, sieht er schon wo der Diac angeschlossen ist.
ciao
gustav
Gustav, Du hattest die Frage in den Raum gestellt, ob es ein Thyristor
sein könnte. Wahrscheinlich ist einfach nur der "Brenner"
(Halogenlampenstab) durch oder dessen Fassung verkohlt/gebrochen.
Nichtverzweifelter schrieb:> oder eben der Diac kurzgeschlossen oder Feinschluss, oder oder.
Was schlägst Du vor?
Den Kondensator hast Du noch vergessen.;-)
ciao
gustav
Ralf E. schrieb:> Triac: BTA08-600B
Falls es dieser Triac ist, obacht, es muss genau der BTA08-600 sein,
nicht etwa ein BTB08-600 oder so. Der Grund - der BTA hat ein isoliertes
Fähnchen, der BTB hat das nicht. Und das muss unbedingt isoliert
bleiben.
Matthias S. schrieb:> Ralf E. schrieb:>> Triac: BTA08-600B>> Falls es dieser Triac ist, obacht, es muss genau der BTA08-600 sein,> nicht etwa ein BTB08-600 oder so. Der Grund - der BTA hat ein isoliertes> Fähnchen, der BTB hat das nicht. Und das muss unbedingt isoliert> bleiben.
Und auch der Buchstabe am Ende muss beachtet werden!
Wenn der Thread nicht schon wieder so lange wär könnte man alles noch
Inkl. Bestellink nachlesen.
Deshalb nochmals Zusammenfassung
Patrick L. schrieb:> 1.)In der Anleitung misst du den Triac Stromlos nur mit dem Ohmmeter.>> a) https://electroexp.com/de/proverka-simistorov.html> 2.) Die richtige Diode ist da Lager:>> b) https://www.reichelt.de/triggerdiode-35--45-v-do-35-db4-stm-p219450.html?PROVID=2788&gclid=EAIaIQobChMIo6vR7MaH8gIVRQGLCh1i6Q_VEAQYAiABEgKTI_D_BwE>> 0,06€> 3.) Den Triac kriegst du dort auch:>> c) https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=3&nbc=1&q=bta08-600b>> 0,83€
und schlussentlich die Antwort auf die Frage:
Patrick L. schrieb:> Ralf E. schrieb:>> wie ich die Triac vom Kühler runter kriege und>> wie ich die neue befestige. Davon habe ich keine Ahnung.> eine M3x6 Senkkopfschraube von außen durchs Blech, plus M3 Mutter zum> Befestigen bei dem Triac-Kühlkörper auf die schraube.(Kriegt man auch> bei (Reichelt)oder in jedem Baumarkt.>> Runter kriegst du ihn da scheinbar genietet mit einer Bohrmaschine,> oder ein (Akku-Schrauber tut's auch) etwa 5mm-8mm Bohrer geht.>> Wen nicht vorhanden geht auch ein guter Seitenschneider um Niete> wegzuschneiden.>> Wen auch nicht verfügbar, kann man auch mit einer Feile den Kopf der> Niete wegfeilen.
Lieben Gruß und Viel erfolg beim Messen und Wechseln.
Habe gerade eine Parkside Lötstation repariert.
Dachte auch, das Diac. Denkste!
Am Poti war ein Anschluss der Kohleschicht unterbrochen.
Defekten Triac hatte ich noch nie.
michael_ schrieb:> Defekten Triac hatte ich noch nie.
Da hätte ich noch ein paar defekte übrig. Man achte wie immer genau auf
die Kennbuchstaben und Isolation.
michael_ schrieb:> Defekten Triac hatte ich noch nie.
Dann hast du noch nie Dimmerpacks repariert :-P Je nach KnowHow der
Bühnentechniker kommen hier öfter oder seltener zerschrotete Triacs auf
den Tisch. Das sind über die Jahre schon dutzende gewesen.