Dimmer mit Poti, Halogen, 230V defekt

Gast #6771861
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Hallo, bei meiner Stehlampe, die eine Leselampe mit einem Deckenfluter 
kombiniert, geht der Deckenfluter nicht mehr. Die Feinsicherung ist es 
nicht, sie leitet einwandfrei.

Ein Bauteil mit der Bezeichnung N1 sieht für mich etwas durchgeschmort 
aus. Auf der Platine ist die Stelle auch etwas dunkel. Könnte das der 
Fehler sein? Wenn ja, was ist das für ein Bauteil, und wo kriege ich es 
her?

Woran könnte es noch liegen?

Vielen Dank für eure Hilfe im voraus!
Ralf
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#6771895
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Hallo,

Patrick L. schrieb:
> Ja das ist sehr wahrscheinlich ein Glimmzünder.
> Angaben Wattleistung der Lampe um zu bestimmen?

Das ist eine Glimmlampe als Einschaltkontrolle. Vorwiderstand liegt 
darunter und die Leiterbahn zu verfolgen ist ja kein Problem.
Schwarz werden die im Laufe der Jahre und sind dann eben schlechter zu 
sehen. Für die Funktion hat sie keinerlei Bedeutung.
Der Halogenstab ist aber noch in Ordnung? Triac kann sein, macht dann 
aber eher gern Dauerlicht an.
Das Diac (D1) ist mir auch schon als Fehler begegnet. Ist ja ein simpler 
Phasenanschnittdimmer, die paar Bauteile sind eigenlich schnell geprüft.
Wenn man beachtet, daß man an Netzspannung arbeitet, kann man auch mit 
mesen weiterkommen.

Gruß aus Berlin
Michael
(Firma: matzetronics) #6772041
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Über den kleinen Druckschalter eine 300W Lampe zu schalten, erfordert 
schon etwas Mut. Wenn man sich mal die Kontakte da drin ansieht, macht 
man das nicht nochmal. Ich empfehle, den Schalter mal zu prüfen.
Ist die Spule wenigstens gegen Bewegung mit etwas Klebstoff oder so 
gesichert?
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6772068
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Matthias S. schrieb:
> Über den kleinen Druckschalter eine 300W Lampe zu schalten, erfordert
> schon etwas Mut.

Ohhh man da hst du recht 8-) habe ich auch erst jetzt gesehen, schon ein 
bischen Poopelig der Schalter,
Und woher wisst du jetzt die 300W, habe ich da was überlesen?

Sicherung sagt rund 600W (ist mit 2,5A auf dem Print angegeben.)

Da ist der Schalter schon Grenzwertig da er Primär schaltet so wie es 
aussieht. (Speisung geht durch schalter) hatte erst angenommen das er 
den Triac Gate schaltet. aber jetzt sehe ich das da die Speisung drüber 
geht?
Aber ist der nicht für die Lampe die noch geht? sieht aus wie Schaltung 
der 2ten Lampe wenn ich dass so Ansehe.
Da wäre jetzt der TO gefragt!
#6772277
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Hallo,

Werner H. schrieb:
> Der Druckschalter ist für 2 A zugelassen, auf manchen steht 250/2 drauf.
> Das Schaltelement ist ein Federbronzestreifen auf Messingklötzchen (mit
> dem Drahtanschluß).

Der Druckschalter schaltet die Leselampe, die hat wohl 25W.
Der Deckenfluter hat wohl 300W und wird nur per Dimmer bedient.
Ich würde zuerst die Leitungen zu den Lampen sortieren und auf Durchgang 
an der Schraubleiste prüfen. Dann ist auch geklärt ob überhaupt der 
Dimmer schuld ist und man muß nicht mit Netzspannung dran rumhantieren.

DIAC läßt sich mit üblichen Mitteln schlecht prüfen, sperrt in beide 
Richtungen, üblich waren ca. 36V Typen, die Bezeichnung in seinem Bild 
kann ich nicht sicher lesen.

Gruß aus Berlin
Michael
#6772850
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Hi, hier ist der Ralf, der den Thread losgetreten hat. Erst einmal danke 
für die vielen Nachrichten! Ich hatte gestern Probleme, mich hier 
anzumelden, deshalb antworte ich erst jetzt.

Die eingesetzte Halogenlampe war neu und auch in einem anderen Fluter 
getestet.

Der Schalter ist in der Tat für die Leselampe.

Der abgeknickte Draht ist die aus dem Netzstecker kommende Phase.

Die Spule ist leider nicht festgeklebt.

Zum Vermessen muss ich mir erst ein neues Multimeter holen. Ich habe 
gestern festgestellt, dass meines spinnt.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6772856
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Moin Ralf,

Sobald du den Triac vermessen hast Ergebnis Posten, dann geht es weiter.
Hier noch ein Nützlicher Link dazu:
https://electroexp.com/de/proverka-simistorov.html
Oder auch hier im Forum:
Beitrag "Triac überprüfen"
Oder:
Beitrag "Triac richtig testen"

Wobei ich dir den externen ersten Link empfehle.
da sind einfache Bilder wie man das Mit dem Ohmmeter hinkriegt.
(Nicht die Videos nur die Bilder!)

Gruß Patrick L
#6772859
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Triac: BTA08-600B
Diac: DB4

Wenn es nur die beiden Bauteile sein können, werde ich sie 
wahrscheinlich auf Verdacht tauschen. Das ist mir etwas lieber, als mit 
Netzspannung herum zu messen.

Leider ist die Diode bei Conrad nicht verfügbar. Da gibt es nur db3. 
Kann man die auch verwenden?
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6772864
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Ralf E. schrieb:
> Das ist mir etwas lieber, als mit
> Netzspannung herum zu messen.

In der Anleitung misst du sie Stromlos nur mit dem Ohmmeter.
https://electroexp.com/de/proverka-simistorov.html
Um den Diac zu messen müsstest du schon etwas Mehraufwand betreiben.
da ich anehme das du kein geeignetes Messgerät dazu hast.
Die richtige Diode ist da Lager:
https://www.reichelt.de/triggerdiode-35--45-v-do-35-db4-stm-p219450.html?PROVID=2788&gclid=EAIaIQobChMIo6vR7MaH8gIVRQGLCh1i6Q_VEAQYAiABEgKTI_D_BwE
0,06€
Da ist das Porto teurer als das Teil ;-) aber hält sich in Grenzen.
Den Triac kriegst du dort auch:
https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=3&nbc=1&q=bta08-600b
0,83€

Gruß Patrick L
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6772865
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Ralf E. schrieb:
> wie ich die Triac vom Kühler runter kriege und
> wie ich die neue befestige. Davon habe ich keine Ahnung.
eine M3x6 Senkkopfschraube von außen durchs Blech, plus M3 Mutter zum 
Befestigen bei dem Triac-Kühlkörper auf die schraube.(Kriegt man auch 
bei (Reichelt)oder in jedem Baumarkt.

Runter kriegst du ihn da scheinbar genietet mit einer Bohrmaschine,
oder ein (Akku-Schrauber tut's auch) etwa 5mm-8mm Bohrer geht.

Wen nicht vorhanden geht auch ein guter Seitenschneider um Niete 
wegzuschneiden.

Wen auch nicht verfügbar, kann man auch mit einer Feile den Kopf der 
Niete wegfeilen.
#6772992
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Ralf E. schrieb:
> Wenn es nur die beiden Bauteile sein können, werde ich sie
> wahrscheinlich auf Verdacht tauschen. Das ist mir etwas lieber, als mit
> Netzspannung herum zu messen.

Hi,
einfacher Triac-Test.
Ein (ca.) 100 Ohm Widerstand noch nötig für "Gate".
So kann man auch rausfinden, ob's überhaupt ein Triac ist oder "nur" ein 
Tyristor.
Und mit 12V Lämpchen 100mA und 9V Batterie, Widerstand in Gate Leitung 
wird auch bei versehentlichem falschen Anschluss der Triac nicht kaputt 
gehen.
Wichtig ist, dass Batterie nie direkt mit Plus und Minus am Bauteil 
angeklemmt ist. Da ist immer noch das Lämpchen bzw. der Widerstand 
dazwischen.

ciao
gustav
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#6773026
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Nichtverzweifelter schrieb:
> Lieber Gustav, dass es ein BTA..... Triac ist, hat der TO längst
> mitgeteilt.

Hi,
kann er aber auch so testen, wie im Video gezeigt, ob der Triac 
durchlegiert ist oder nicht. Dazu braucht er keine Netzspannung. Das war 
doch die Aussage, die Du wohl überlesen hattest.
Das einzige was nötig ist, die Anschlüsse ablöten und etwas rumbiegen.
Das wird ohne Aufbohren der Niete auch so gehen.
Und wo Gate ist, sieht er schon wo der Diac angeschlossen ist.

ciao
gustav
Gast #6773036
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Gustav, Du hattest die Frage in den Raum gestellt, ob es ein Thyristor 
sein könnte. Wahrscheinlich ist einfach nur der "Brenner" 
(Halogenlampenstab) durch oder dessen Fassung verkohlt/gebrochen.
Gast #6773064
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Matthias S. schrieb:
> Ralf E. schrieb:
>> Triac: BTA08-600B
>
> Falls es dieser Triac ist, obacht, es muss genau der BTA08-600 sein,
> nicht etwa ein BTB08-600 oder so. Der Grund - der BTA hat ein isoliertes
> Fähnchen, der BTB hat das nicht. Und das muss unbedingt isoliert
> bleiben.

Und auch der Buchstabe am Ende muss beachtet werden!
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6773144
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Wenn der Thread nicht schon wieder so lange wär könnte man alles noch 
Inkl. Bestellink nachlesen.
Deshalb nochmals Zusammenfassung
Patrick L. schrieb:
> 1.)In der Anleitung misst du den Triac Stromlos nur mit dem Ohmmeter.
>> a) https://electroexp.com/de/proverka-simistorov.html
> 2.) Die richtige Diode ist da Lager:
>> b) 
https://www.reichelt.de/triggerdiode-35--45-v-do-35-db4-stm-p219450.html?PROVID=2788&gclid=EAIaIQobChMIo6vR7MaH8gIVRQGLCh1i6Q_VEAQYAiABEgKTI_D_BwE
>> 0,06€
> 3.) Den Triac kriegst du dort auch:
>> c) https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=3&nbc=1&q=bta08-600b
>> 0,83€
und schlussentlich die Antwort auf die Frage:
Patrick L. schrieb:
> Ralf E. schrieb:
>> wie ich die Triac vom Kühler runter kriege und
>> wie ich die neue befestige. Davon habe ich keine Ahnung.
> eine M3x6 Senkkopfschraube von außen durchs Blech, plus M3 Mutter zum
> Befestigen bei dem Triac-Kühlkörper auf die schraube.(Kriegt man auch
> bei (Reichelt)oder in jedem Baumarkt.
>
> Runter kriegst du ihn da scheinbar genietet mit einer Bohrmaschine,
> oder ein (Akku-Schrauber tut's auch) etwa 5mm-8mm Bohrer geht.
>
> Wen nicht vorhanden geht auch ein guter Seitenschneider um Niete
> wegzuschneiden.
>
> Wen auch nicht verfügbar, kann man auch mit einer Feile den Kopf der
> Niete wegfeilen.

Lieben Gruß und Viel erfolg beim Messen und Wechseln.

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