Kleinen Hall sensor für Motordrehzahlermittlung gesucht

OP #6946902
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Servus, ich will mit einem Raspi und einer Mosfet-H Brücke (fertig 
Platine) einen 12V Motor ansteuern, der hat eine 6mm Welle und kann wohl 
bis um die 15k u/min drehen

Die Drehzahl muss überwacht werden um bei Belastung nachzuregeln, also 
dass die Drehzahl möglichst konstant gehalten wird.
Hab mir überlegt, in die motor Welle ein kleines Loch reinzubohren 
(nicht durchbohren) und da ein neodym Magnet einkleben und mittels 
Hall-sensor ein takt Signal erzeugen zu lassen um somit die Drehzahl zu 
bestimmen.

Nur welchen Hall sensor kann man da nehmen der mit der Drehzahl klar 
kommt, und mit 5V oder besser 3.3V arbeitet? Halt möglichst klein, SMD 
oder TO-92 oder sowas.

Könnt ihr da was empfehlen der die Drehzahl mit Leichtigkeit mitmacht?
Gast #6946925
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15.000 U/min sind ja nur 250 U/s.
Diese Frequenz wird  kein Problem sein. Viele Hallsensoren werden 
geeignet sein. Bei kleinem Magnet ist hohe Empfindlichkeit wichtig.

Ich hab mehrmals den Allegro "A1393" verwendet.
analoger Ausgang; hohe Empfindlichkeit, etwa -3dB bei 10kHz; Abmessungen 
3x2x0,75 mm ....
Den Magnet sollte man nicht in der Stahlwelle voll versenken! Die 
Magnetfeldlinien bleiben sonst weitgehend im Stahl und nehmen nicht den 
"Umweg" über die Luft zum entfernten Sensor!
Besser ist z.B. einen Alu- od. Messing-Zylinder auf die Welle pressen 
(od. klemmen od. kleben) und darin entsprechende Bohrung(en) zur 
Magnetmontage anbringen.
Gast #6947115
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David P. schrieb:
> Hmm mit dem Schwarzen Punkt auf der Welle wäre natürlich auch eine
> Möglichkeit, aber welchen sensor kann ich dann dafür nehmen? :D

Natürlich einen Schwarzpunktsensor.
Mit einer ›Darksucker‹ Lampe darauf ausgerichtet.
Also auf den Punkt, nicht den Sensor.
Wenn die Signale regelmäßig ausbleiben, ist es korrekt justiert.
Gast #6947137
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David P. schrieb:
> Schwarzen Punkt auf der Welle
> welchen sensor

Reflexlichtschranke.
Optik ist verschmutzungsanfällig.
Musst Du wissen wie das in Deine Anwendung passt.
Je nach Anforderung kannst Du auch eine Gabelichtschranke mit 
Encoderscheibe etwas vom Motor absetzen und gegen Dreck kapseln.
Sehr viel mehr Information pro Umdrehung, also schnellere Nachregelung.
WENN der Raspi das überhaupt so schnell auswerten kann.

David P. schrieb:
> Welle ein kleines Loch reinzubohren
> und da ein neodym Magnet einkleben
Unwucht?
Wie gut hält der Kleber bei Hitze (Motorwelle) und Vibration auf Dauer?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6947160
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David P. schrieb:
> bis um die 15k u/min drehen
> Könnt ihr da was empfehlen der die Drehzahl mit Leichtigkeit mitmacht?
Hört sich mechanisch schnell an, sind aber elektronisch doch nur 
250Hz...

Nimm den üblichen SS49E oder einen seiner Nachbauten und du hast eine 
"Response Time" von typ. 3µs, was ca. 1000 mal schneller ist, als du es 
brauchst. Oder nimm den A3144, der ist typ. noch 10x schneller.
Gast #6947305
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David P. schrieb:
> Hab mir überlegt, in die motor Welle ein kleines Loch reinzubohren
> (nicht durchbohren) und da ein neodym Magnet einkleben und mittels
> Hall-sensor ein takt Signal erzeugen zu lassen um somit die Drehzahl zu
> bestimmen.
> Nur welchen Hall sensor kann man da nehmen der mit der Drehzahl klar
> kommt, und mit 5V oder besser 3.3V arbeitet? Halt möglichst klein, SMD
> oder TO-92 oder sowas.

Jeden digital schaltenden, gibt es in SOT23 und kleiner, SS360ST.

Aber statt die Welle anbohren, lieber die Welle quer magnetisieren, oder 
einen magnetisierten Eisenring aufschrumpfen, so dass abwechselnd S und 
N am Sensor vorbeiläuft.
Gast #6947478
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Einfach realisierbare Magnetmontage:
Einen Stellring aus Messing (nicht ferromagnetisch) mit der 
Madenschraube auf die Welle klemmen.
Eine Bohrung für den Magneten lässt sich im Messing problemlos 
herstellen.
Gast #6948700
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In einem Küchen-Mixer, den ich einmal repariert habe:
Rotierender Magnet aber anstelle eines Hallsensors eine Induktivität 
(Widerstandsbauform) als Sensor - und ein PIC-Microcontroller für die 
Phasenanschnittsteuerung.
(Die Induktivität war defekt)

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