Und? Passiert auch den besten.
Das soll doch so wieso nur ein Anti-Microsoft Thread werden. Gleich
kommen die MS Hasser und erzählen das alle doof sind die MS Produkte
einsetzen (einer war schon da).
Der Fehler ist bekannt.
Kann schnell wieder gefixt werden.
Betrifft nur wenige.
Wird meist ehh in der Testumgebung vorher auffallen.
Der DAX ist noch nicht abgestürzt... Die Energieversorgung läuft. Die
Kassen im Supermarkt funktionieren auch noch...
Kleine Hänger gab es öfter, diesmal sind die Auswirkungen etwas größer.
L2TP over IPSEC VPN-Verbindungen in Windows 10/11 kaputt,
DC-Neutstarts! Das Intervall, in dem diese Neustarts erzwungen werden,
kann bis zu 15 Minuten betragen. War zuerst nur von Windows Server 2012
R2 in Verbindung mit Domain Controllern die Rede, liegen inzwischen auch
Meldungen vor, dass Domain Controller (DC) unter Windows Server 2016,
2019 und 2022 betroffen seien. ... Zu lesen aktuell alles bei Heise!
Wie auch immer,
Ohne MS Win geht es nicht.
mindestens 70% der Software braucht Windows.
Ja ich Weis unter LINUX mit WINIE aber auch da ist es dann nicht immer
Funktionsfähig.
Ob Pro oder Kontra, Windows ist ebenso nicht mehr wegzudenken, wie der
Elektrische strom.
Also man kann sich nun dumm und dusselig reden, ändern tut es nichts.
Man kann 1000e Alternativen aufzählen aber oft sind dass dann gebastel
die sich kein Industrieller antun will und kann.
Klar windows hat immer mal wieder Böcke die auch bei Betatester nicht
aufgefallen ist. Aber dass haben andere auch.
Fakt wer kein Windows nutzen will der soll sich mit Alternativen
versuchen, in vielen fällen geht das auch.
Patrick L. schrieb:> Wie auch immer,> Ohne MS Win geht es nicht.> mindestens 70% der Software braucht Windows.
Klar - was aber nun wirklich kein Grund sein kann, auch die Server unter
so einem Schrott-Betriebssystem laufen lassen zu müssen!
Der Gipfel ist dann immer wieder Windows-Server XY als Host auf HyperV
LOL
ich hab schon 3 Leute von Windoof weg bekommen,
selbst meine Mutter nutzt jetzt ein Linux-Sorogat.
Aber nur auf ihrem kleinen Wohnzimmer-Computer
zum richtigen Filmegucken ohne Gängelungen.
Wenn jeder auch 3 Leute bekehren kann, kriegen wir das bald hin.
:-]
Es geht nicht Lästerei, sondern um Schaden frühzeitig zu vermeiden oder
wenigstens zu erkennen. Klar ist, dass man nicht alle Updates gleich auf
die Wirkumgebeung loslässt. Wer aber nur aus Geiz einen Server hat, kann
heute viel Spaß haben...
Walter K. schrieb:> Klar - was aber nun wirklich kein Grund sein kann, auch die Server unter> so einem Schrott-Betriebssystem laufen lassen zu müssen!
Ja da läuft ja sowieso immer mehr, unter LINUX meine bsw. wurden schon
auf Linux umgestellt als es noch keine grafische Oberfläche dazu gab.
Brauchte ein gewisses Quantum an wissen das es läuft, und das kann
nunmal nicht jeder Anwender.
Und nicht jeder kann sich mit Linux rumschlagen. Ob man jetzt Linux oder
Windows verwendet ist jedem selber überlassen.
Es ist aber leider auch oft je nach Firma wo man arbeitet, halt so das
Winserver laufen, dann sieht der angestellte, etwas Mau aus wenn er den
Boss zu Linux überreden will. ;-)
> Ja und bis die neuen Updates da sind lassen sich die Updates> mit ein paar Befehlen problemlos wieder entfernen.
Klar, Verbraucherfreundlichkeit geht über alles ...
Ich hatte heute auffällige Start-Probleme und Surfprobleme. Um das
durcheinander zu Beenden hatte ich den Aus-Schalter am NB gedrückt
gehalten.
Der Neustart dauerte dann eine Weile - aber nach und nach kam die
Normalität zurück.
Vermuten (so aus dem Off) kann man oft ein Systemgeschehen,
Defragmentierung, Update oder ähnlich (kann man öfter im Taskmanager
verfolgen. Aber der Tastmanager ist abgestürzt bzw. das System an sich.
Man könnte auch Malware bzw. irgend eine Schadsoftware vermuten.
Tja, und das mit Linux:
Diablo2 Ressurected läuft nicht (gut) auf Linux, ich kann mir diese
interessante Entwicklung nicht mal ansehen, trotz potenter Hardware :(
Patrick L. schrieb:> hne MS Win geht es nicht.>> mindestens 70% der Software braucht Windows.
Das hat nach meiner Einschätzung aber auch damit zu tun, dass es die
Linux-Gemeinde nicht geschafft hat, eine saubere allgemein nutzbare
Oberfläche zu schaffen und mit der Einbindung von neuen Technologien
stets hinter her ist.
Gleichzeitig hat man aber durch die Übernahme nutzloser Spielfunktionen
und buntem Kram das System verkompliziert und anfällig gemacht und so
den ehemaligen Vorteil von Linux aufgegeben. Auf alten PCs war Linux in
früheren Zeiten DIE Lösung, um ihn am Leben zu halten und weiter zu
nutzen.
Die klassischen Werkstatt-PCs liefen bei uns alle auf Red Hat Linux.
Wunderbar. Klappt auch immer im Zusammenwirken mit Win XP und der
Datenübertragung.
Seit Windows 7 ist es aber einfacher, die PCs mit einem weiteren Windows
auszustatten, weil man sie so einfacher ins Netzwerk kriegt und
mitnutzen kann - z.B. per remote. Und: Viele Firmen, die einst bevorzugt
mit Linux arbeiteten bieten für ihre Sonderhardware gar keine Treiber
mehr an und wenn, dann kommen die für Windows immer zuerst und die für
Linux haben irgendwelche Probleme, sind nicht so gut getestet und
stammen von irgendeinem langhaarigen Nerd, der noch irgendwo in der Ecke
sitzt, die alte Linuxlandschaft der Firma pflegt und sich nach dem
Windows-Release den Code schnappt und irgendwas zusammenhackt.
Es gibt halt keine alternative im Firmenumfeld.
Klar... Theoretisch kann man einiges über Linux abbilden (eher
nachbauen). Aber in der Praxis ist das eben nur "so lala".
Laut Heise-Artikel handelt es sich dabei um Sicherheitsupdates.
Microsoft scheint dieses Thema erstmals richtig ernst zu nehmen, wohl
wissend, dass Windows nur dann als einigermaßen sicher gelten kann, wenn
es gar nicht erst bootet. Bei Domain-Controllern wurde dieses Ziel nun
endlich erreicht, für andere Windows-Installationen (insbesondere auf
Desktops) sind die Sicherheitsbootschleifen wohl noch in Entwicklung,
werden aber mit dem nächsten Sicherheitsupdate hoffentlich für alle
verfügbar sein.
SCNR
M. P. schrieb:> Der Fehler ist bekannt.
DER Fehler? Es sind ja offensichtlich mehrere.
> Kann schnell wieder gefixt werden.
Wenn das so schnell zu fixen geht, hätten die fehlerhaften Updates erst
garnicht ausgeliefert werden dürfen.
> Betrifft nur wenige.
Nein. Einige der Fehler betreffen tatsächlich nicht alle, der
sporadische Reboot der DC-Controller z.B. tritt nur unter bestimmten
Randbedingungen auf.
Aber andere, z.B. die komplette Disfunktionalität von L2TP-VPNs tritt
bei wirklich jedem auf (naja, bei jedem, der so ein VPN benutzt, was
aber dank HomeOffice weltweit schnell mal ein paar hundert Millionen
sein könnten).
Sowas MUSS die Qualitätssicherung für die Updates bemerken. Und zwar vor
der Auslieferung der Updates! Es kann nicht der Jobs der Millionen
Admins weltweit sein, sowas zu finden!
Ich habe langsam den Eindruck, dass Windows bei Updates sich auch
manchmal ähnlich verhält, wie jemand, der gaaanz dringend aufs Klo muss,
aber nicht darf: Es wird sehr erratisch.
Ich hatte jetzt schon öfter so Fälle, wo durch "Updatedruck" im
Hintergrund (=Updates installiert, aber noch noch nicht neugestartet)
irgendwas völlig Triviales nicht ging. Gerade gestern bei einem Kunden.
Drucker vom Druckerserver tauchen wie üblich auf, Warteschlange wird
angezeigt, Drucken geht aber nicht, Eigenschaftsseite kommt gar nicht
erst. Die Updates wollten einen Neustart, danach war alles wieder
normal.
BTW: Der "Printer Nightmare" scheint sich ja inzwischen nicht mehr auf
das Sicherheitsproblem an sich zu beziehen, sondern auf die Probleme,
die die Benutzer jetzt mit dem Drucken haben... Drucker tauchen nicht
auf, die Treiber sollen dauernd von einem Admin aktualisiert werden,
etc. Selbst die empfohlenenen GPO-Änderungen (aka "Scheiss auf die neue
Sicherheit") scheinen spontan vergessen oder ignoriert zu werden. Gegen
das ist Drucken über cups geradezu komfortabel und zuverlässig
geworden...
loeti2 schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> Wenn jeder auch 3 Leute bekehren kann, kriegen wir das bald hin.>> Erinnert mich irgendwie an die ZeroCovid-Jünger.
man muss wirklich jedes Thema abdriften lassen
Georg A. schrieb:> Ich habe langsam den Eindruck, dass Windows bei Updates sich auch> manchmal ähnlich verhält, wie jemand, der gaaanz dringend aufs Klo muss,> aber nicht darf: Es wird sehr erratisch
Ganz wichtig ist es, einen zweiten PC mit einem anderen Betrübssystem zu
haben: Wenn MS das System verbeult hat, muß man ja irgedwie
recherchieren, wie man das wieder in Gang bekommt.
Früher habe ich automatische Updates gesperrt und immer, bevor ich sie
manuell auf den Rechner geholt habe, ein Image angelegt. Das ist unter
Win10 extrem schwierig und für den Normalbenutzer überhaupt nicht
machbar.
●DesIntegrator ●. schrieb:> loeti2 schrieb:>> ●DesIntegrator ●. schrieb:>>> Wenn jeder auch 3 Leute bekehren kann, kriegen wir das bald hin.>> Erinnert mich irgendwie an die ZeroCovid-Jünger.> man muss wirklich jedes Thema abdriften lassen
"ZeroCovid-Jünger" und andere Formulierungen passen nicht zur Sache und
sollten uns erspart bleiben.
Leider hast Du angefangen, abzudriften: Es geht um Windows, Deine
Bekehrung zu einem angeblich besseren Betrübssystem hilft nichts und
Niemandem und ist deutlich am Thema vorbei.
Rainer Zufall Original schrieb:> Irgendswie erinnern mich die Linux-Jünger oft an Veganer.
Ich sehs eher umgekehrt: Linux ist eine Schlachtplatte, irgendwie nicht
besonders hübsch anzusehen, aber wenigstens nahrhaft. Windows ist so
nett vegan und sieht ansprechend aus, aber schmeckt irgendwie dünn und
man verhungert trotzdem ;)
Hab heut wieder 1h meiner Zeit damit vertan, ein Druckerproblem zu
fixen, wo auf zwei Rechnern derselbe Druckertreiber auf einmal nicht
mehr ging (Klick auf den Anschlussport führte zu einem "unerwarteten
Ende" des ganzen Dialogs). Am Ende dann die übliche Windowslösung:
Drucker löschen und neu einrichten. Keine Ahnung, was das wieder war.
Die Drucker in dem Laden (10 Stück, >100PCs) liefen vorher jahrelang
problemlos, seit dem Nightmare-Fix ist dauernd was los. So kann man
natürlich auch die Bäume schonen...
Georg A. schrieb:> Ich sehs eher umgekehrt:
Der Veganer-Vergleich mit Linux-Nutzern bezieht sich darauf, dass die
einem bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ungefragt
scheinbar zwanghaft erzählen, dass Sie Linux nutzen (bzw. sich
auscchliesslich streng VEGAN ernähren) und Windows (bzw. alle tierischen
Produkte) für des Teufels halten.
;-)
Rainer Zufall Original schrieb:> Der Veganer-Vergleich mit Linux-Nutzern bezieht sich darauf, dass die> einem bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ungefragt> scheinbar zwanghaft erzählen, dass Sie Linux nutzen (bzw. sich> auscchliesslich streng VEGAN ernähren) und Windows (bzw. alle tierischen> Produkte) für des Teufels halten.
Das hört sich eher (stark) nach kognitiver Dissonanz an - und scheinbar
hast du ja auch den kleinen Witz von Georg A. nicht verstanden.
Ja, ist wohl ein Insiderwitz - aber mir macht die Geschichte Mut, denn
öfter braucht man was zum drucken, und ich könnte einen noch "neuen"
(jetzt alt), aber noch nicht aktivierten Drucker nutzen.
IT-Abteilung schrieb:> Leute trotzdem weiterhin die MS-Grütze nutzen
Es gab auch schon-Linux-Installationen, die totgepatcht wurden.
Allerdings sollte ein Hersteller bei SW, die bezahlt wird, etwas mehr
auf Qualität achten.
IT-Abteilung schrieb:> Da die> Leute trotzdem weiterhin die MS-Grütze nutzen, wollen sie es anscheinend> so.
Tja, die Software für den "Schneidplotter" (3x6 m) plus Materialzufuhr,
funktioniert nur unter MS-Grütze. Die Software unserer Designer
ebenfalls. Auch das Warenwirtschaftssystem ist auf Grütze angewiesen.
Die Lagerverwaltung läuft aber auf einem Unix-Derivat (nein, kein
Linux). Der Großteil der Firma arbeitet mit Grütze und wäre mit Linux
und kostenloser Opensource nicht so weit gekommen, wie sie jetzt sind.
Ach ja, kein Absturz wegen irgendwelcher Patches. Auch wenn das
passieren sollte, ist es ein Knopfdruck und der vorher angefertigte
Snapshot läuft wieder.
●DesIntegrator ●. schrieb:> ich hab schon 3 Leute von Windoof weg bekommen,> selbst meine Mutter nutzt jetzt ein Linux-Sorogat.>> Aber nur auf ihrem kleinen Wohnzimmer-Computer> zum richtigen Filmegucken ohne Gängelungen.
Leider braucht man gerade zum Gucken von Streamingdiensten wieder
Windows und dessen Browser Edge, weil man sonst kein FullHD Material zu
sehen bekommt.
Überprüfen kann man das bei Netflix übrigens durch Drücken der
ALT+STRG+SHIFT+D Taste im Browserfenster, wenn man gerade nen Film
reingemacht hat.
Ja, es gibt auch irgendwelche Bastellösungen mit denen man dann auch
unter Linux Netflix zum FullHD Material überreden kann, aber das macht
dann die Browserfingerprint wieder einzigartig, weil es ein dubioses
Plugin erfordert und ist letzten Endes Gefrickel.
D.h. Out of the Box geht es unter Linux leider nicht.
Und ja, natürlich ist das Netflix schuld und nicht die von Linux.
Bei Amazon Prime ist es ähnlich.
Patrick L. schrieb:> Ja ich Weis unter LINUX mit WINIE aber auch da ist es dann nicht immer> Funktionsfähig.
Richtig, selbiges hier: Inventor läuft nicht unter Wine.
oszi40 schrieb:> Es gab auch schon-Linux-Installationen, die totgepatcht wurden.
Auch richtig. Erinnert mich immer daran das ein Kernelupdate einfach
unsere SUN 10G Quad-Port NICs nicht mehr kannte. Somit standen auf einen
Schlag fünf Server ohne Verbindung da.
Das war bis dato schlimmer als jeder Patchday unter Windows - die
Windows Clients haben keinerlei Ausfall die nicht auf andere Fehler
zurückzuführen waren. An Windows lag dies jedenfalls nicht.
EDIT:
gefunden... Beitrag "[Debian Server 20.04] NIC verweigert plötzlich arbeit - was tun?"
Nano schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> ich hab schon 3 Leute von Windoof weg bekommen,>> selbst meine Mutter nutzt jetzt ein Linux-Sorogat.>>>> Aber nur auf ihrem kleinen Wohnzimmer-Computer>> zum richtigen Filmegucken ohne Gängelungen.>> Leider braucht man gerade zum Gucken von Streamingdiensten wieder> Windows und dessen Browser Edge, weil man sonst kein FullHD Material zu> sehen bekommt.>> Überprüfen kann man das bei Netflix
nicht Netflix, nur Mediatheken von "normalen" Sendern
Hallo
Patrick L. schrieb:> Ob Pro oder Kontra, Windows ist ebenso nicht mehr wegzudenken, wie der> Elektrische strom.>> Also man kann sich nun dumm und dusselig reden, ändern tut es nichts.
Schön zu sehen das auch andere erkannt haben was nun mal Tatsache ist -
ein zurück welches nicht extrem Schmerzhaft wäre gibt es halt nicht -
die 1001 versuche die außerhalb unserer "Nerdszene" stattgefunden haben
(Ämter, Verwaltung und auch rein private Versuche) zeigen es immer
wieder.
Auf Linux aufbauende Betriebssysteme für den "einfachen" Endanwender
(nicht Nerd oder Poweruser, und eben auch nichts im Serverbereich)
wollen und können sich einfach nicht durchsetzen, selbst Distributionen
die sich an den wechsel bereiten "DAU" (oder fiar formuliert der
einfachen Nutzer für den der Computer und das Betriebssystem ein
Werkzeug ist was zu funktionieren hat aber mit den man sich nicht
großartig auseinandersetzt) wie z.B. Ubuntu setzen sich nicht wirklich
durch.
Das "Nebenbei" solche Linuxdistributionen wie Ubuntu von den
"Fachleuten" gerne kaputt geredet werden (zu einfach, zuviel Grafik,
"keine" Shell, "keine" für den normalen Anwender krytischen Befehle in
Schriftform) trägt auch dazu bei das Windows nun mal seinen
Platzhirschplatz behält.
Microsoft hat geschäftlich seine Sache richtig gemacht - ähnlich wie
Apple oder andere Firmen die quasi sich ein "Monopol" erarbeitet haben.
Jetzt umschwenken wäre sehr schmerzhaft und teuer (nicht jetzt nur in
seiner kleinen Nerdblase denken...) und es müsste schon eine
"Katastrophe" kommen damit so etwas radikales neues stattfindet -
ähnlich wie es vielleicht die Pandemie schaffen wird.... (Na ja wohl
eher nicht...)
Ich glaube allerdings nicht dran dass sich dadurch (die Pandemie)
tiefgreifend was ändern wird oder "alte" Grundsätze und Denke (endlich)
über Bord geworfen werden - das Homeoffice als nur ein ganz kleiner Teil
wird ja schon wieder von vielen Firmen fallen gelassen (sobald wie
irgend möglich).
Geschweige denn das ein viel wichtiges Umdenken was den Massentourismus,
die Grundeinstellung bezüglich Arbeiten und deren Gewichtung usw. angeht
stattfindet.
Leider - es wird sich nichts grundsätzlich ändern so meine Befürchtung
und was ich aus der "Geschichte" lernen durfte - Wiederverneinung und
Öffnung des "Ostblocks" (Alles nur naive Träumereien was möglich
gewesen wäre eines -so einiger- ehemals jungen Erwachsenen?
Wahrscheinlich ja - oder -auch- ich bin einfach zu alt und "müde"
-realistisch- geworden...?!)
Tja so wird aus einen Betriebssystem stellvertretend auch mal "große"
Politik und "Lebensfragen", Moral usw.
Realist schrieb:> Auf Linux aufbauende Betriebssysteme für den "einfachen" Endanwender> (nicht Nerd oder Poweruser, und eben auch nichts im Serverbereich)> wollen und können sich einfach nicht durchsetzen, selbst Distributionen> die sich an den wechsel bereiten "DAU" (oder fiar formuliert der> einfachen Nutzer für den der Computer und das Betriebssystem ein> Werkzeug ist was zu funktionieren hat aber mit den man sich nicht> großartig auseinandersetzt) wie z.B. Ubuntu setzen sich nicht wirklich> durch.
Den DAU sehe ich etwas gemischt: Meine Schwester kann gut kochen, nähen,
hat drei Kinder erfolgreich groß bekommen ... am PC reicht DAU nicht,
ehrer DDAU oder XDAU. Wenn sie mal wieder ihr XP zerlegt hattte und ich
irgendwas erklären wollte "das verstehe ich sowieso nicht" - ich habe
den Support wegen Unerträglichkeit beendet.
"Bei Amaz0n einkaufen ist mir zu kompliziert ..."
Ihr Enkel hat ihr einen Laptop mit Linux verpasst. Um die Webseite ihres
Sohnes anzugucken reicht es und im Firefox bei Google eine eMail
anzugucken, geht gerade noch so, dann ist aber auch Ende mit "ich kann
Internet".
Ich selbst habe in den letzen Wochen viele Stunden mit einem Linux vom
USB-Stick verbracht und dabei jede Menge auf der Kommandozeile
geklempnert. Ich habe da keine Angst vor, aber komfortabel geht anders.
Viel weiter als Internet surfen und Bilder angucken bin ich nicht
gekommen, mir fehlen viele von Windows gewohnte Anwendungen und ein
Umstieg auf andere Tools fällt schwer.
Was garnicht geht, sind die Updatemechanismen, die finde ich total
intransparent. Mal eben eine Software installieren, wenn man Glück hat,
passt sie zur verwendeten Distribution, es ist und bleibt Bastelkram.
Microsoft-Zeug kenne ich seit 1989, Windows seit 3.1 und nach Windows
2000 ist es immer bunter und bevormundender geworden. Windoof 10 ist die
bisherige Krönung, die mich reizt, nach einer Alternative zu gucken.
Egal wie, für mich sehe ich nach wie vor keine handhabbare Alternative,
schade.