Hallo zusammen,
ich bin Elektroingenieur in der Entwicklung, tue dies aber meistens am
PC (Spice, MATLAB, Eagle, Evalboards). Weniger im Labor.
Der graue Winter hier geht mir auf den Keks. In den Alpen hat man
wenigstens Sonne und Schnee, oder auf einer der kanarischen Inseln würde
es mir gesundheitlich und motivationstechnisch deutlich besser gehen.
Wie sind Eure Erfahrungen damit als Angestellter? Betreibt ihr oder
andere eine solche „Winterflucht“?
Viele Grüße
Shaun das Schaf schrieb:> In den Alpen hat man wenigstens Sonne und Schnee, oder auf einer der> kanarischen Inseln würde es mir gesundheitlich und motivationstechnisch> deutlich besser gehen.
Du meinst wohl eher, dass in diesem Fall die Ablenkung von der Arbeit
wesentlich größer wäre. 😅
Senf D. schrieb:> Shaun das Schaf schrieb:>>> In den Alpen hat man wenigstens Sonne und Schnee, oder auf einer der>> kanarischen Inseln würde es mir gesundheitlich und motivationstechnisch>> deutlich besser gehen.>> Du meinst wohl eher, dass in diesem Fall die Ablenkung von der Arbeit> wesentlich größer wäre. 😅
Dann müssten die Leute im Silicon Valley ja nichts auf die Kappe kriegen
;).
Dort finde ich einfach den Freizeitwert höher als nach der Arbeit den
ganzen Tag in der Bude zu sitzen weil es grau, kalt und regnerisch ist.
Und wenn man Neurodermitis hat ist das auch nicht das beste, merke ich
immer wieder im Sommer/Urlaub.
Shaun das Schaf schrieb:> Dort finde ich einfach den Freizeitwert höher als nach der Arbeit den> ganzen Tag in der Bude zu sitzen weil es grau, kalt und regnerisch ist.
Es kommt auch darauf an, was man daraus macht. Nur weil gerade nicht die
Sonne scheint, musst du nicht automatisch Stubenhocking betreiben.
Selbst ein Spaziergang mit dem Hund im Regen kann eine positive
Erfahrung sein. Im Gegenzug gibt es Leute, die in einem Urlaubsort leben
und das gar nicht mehr positiv wahrnehmen, weil es einfach zur
Normalität geworden ist. Es kommt also neben objektiven Kriterien auch
sehr auf die innere Einstellung, das Mindset, an.
Shaun das Schaf schrieb:> Hallo zusammen,> ich bin Elektroingenieur in der Entwicklung, tue dies aber meistens am> PC (Spice, MATLAB, Eagle, Evalboards). Weniger im Labor.> Der graue Winter hier geht mir auf den Keks. In den Alpen hat man> wenigstens Sonne und Schnee, oder auf einer der kanarischen Inseln würde> es mir gesundheitlich und motivationstechnisch deutlich besser gehen.> Wie sind Eure Erfahrungen damit als Angestellter? Betreibt ihr oder> andere eine solche „Winterflucht“?> Viele Grüße
Ja machen Sie doch einfach.
Shaun das Schaf schrieb:> oder auf einer der kanarischen Inseln
1.Insel würde ich vermeiden, da ich dort schon öfter Stromausfall erlebt
habe.
2.Steuerlich wirst Du viel "Spaß" haben. Frag einen Steuer-Profi.
3.Arbeit im Ausland ist anders als Urlaub!!! Das wirst Du merken, wenn
Du länger dort bist. Fängt schon bei einem Arztbesuch an...
Arno schrieb:> Im Ausland ist steuer- und sozialversicherungsrechtlich nicht ganz> ohne:> https://www.haufe.de/personal/entgelt/homeoffice-im-ausland-was-arbeitgeber-wissen-muessen_78_536748.html>> MfG, Arno
Ein Bekannter hat sich einen eigenen VPN-Server eingerichtet, sodass es
für den Arbeitgeber so aussieht als wäre er in Deutschland. Zu dem
verbindet er sich dann aus dem Ausland heraus. Natürlich kann er
trotzdem nur innerhalb Europas unterwegs sein, denn überall sonst müsste
er in der Nacht arbeiten.
Weich W. schrieb:> Natürlich kann er> trotzdem nur innerhalb Europas unterwegs sein, denn überall sonst müsste> er in der Nacht arbeiten.
Südlich Europa gibts bei dir nur Wasser?
Shaun das Schaf schrieb:> In den Alpen hat man wenigstens Sonne und Schnee,
Da kann es auch länger trübe sein. Stichwort wäre Stauwetterlage.
Müsstest daher zwei Wohnsitze vor und nach den Alpen haben um nach
Wetterbericht umzuverlagern. Mit CoViD ist das allerdings gerade ein
Problem. Das bekomme ich gerade von Leuten mit Wohnung auf der anderen
Seite mit.