Hallo,
Unter meiner Rigipsdecke wurde von einem Deckenauslass ein Leerrohr zu
einem zweiten Leerrohr gelegt. In dieses wurden auch bereits die Drähte
eingezogen. Ich bin nicht sicher ob an den Enden schon klemmen
aufgesteckt sind.
Nun wurde diese eine Seite eben vom Gipser verputzt und niemand weiss
mehr wo der zweite Deckenauslass ist.
Ich habe nun schon versucht das eingezogene Kabel hin und her zu
bewegen. Dann höre ich zwar Geräusche an der Decke wie ein Draht auf
Rigips trifft aber lokalisieren kann ich es nicht genau.
Ein Bosch Leitungssucher hat auch nicht geholfen, da hierfür Spannung
auf den Leitern sein müsste. Dies ist mir zu heikel, da ich nicht weiss
ob die Enden sich vielleicht berühren könnten.
Eine Metall einziehspirale, die der Leitungssucher Detektoren könnte,
passt nicht mehr zusätzlich in das Rohr.
Wäre es ausreichend, wenn ich an einen der Drähte zum Beispiel den
Nulleiter hängen würde? Oder müssen zwingen Neutral und Nulleiter
abgeschlossen werden, damit das Bosch Gerät dies entdeckt?
Blöderweise verläuft das Leerrohr auch nicht gerade, da dazwischen die
Dachbodentreppe verläuft.
Oder habt ihr noch andere Lösungen?
Kabelsucher schrieb:> Wäre es ausreichend, wenn ich an einen der Drähte zum Beispiel den> Nulleiter hängen würde? Oder müssen zwingen Neutral und Nulleiter> abgeschlossen werden, damit das Bosch Gerät dies entdeckt?
Was meinst du mit Neutral und Nullleiter? Ich würd ja einfach die Phase
auf einen Draht geben oder irgendein Netzteil mit 12V, sofern der
Leitungssucher darauf auch reagiert.
Ansonsten an einer Stelle, wo es nicht so sehr auffällt, ein Loch in die
Decke machen und nachschauen.
Der Bosch Leitungssucher, z.B. GMS 120, detektiert meist gut
Magnetfelder, wie sie bei Stromfluss entstehen. Also z.B. Fön am
Leitungsende anschließen und dann messen.
Ich hatte auch schon Situationen, dass der Bosch die ganze Wand / Decke
als stromführend erkannt hat. Aussichtslos.
Was eigentlich immer funktioniert: Leitung ordentlich bestromen und nach
10-15 min die Fläche mit einer Wärmebildkamera betrachten.
Bernd K. schrieb:> Was eigentlich immer funktioniert: Leitung ordentlich bestromen und nach> 10-15 min die Fläche mit einer Wärmebildkamera betrachten.
Strom kann ich leider nicht drauf geben.
Das ist mir zu riskant, da ich ja nicht weiss, wie das verputzte Ende
aussieht.
Bei meiner Tante hat ein "Privat-Elektriker" einen Gartenschlauch ans
Leerrohr angeschlossen, um zu schauen wo das Wasser rauskommt. Hat die
Renovierung von 2 Zimmern gekostet, auch ganz privat, weil es ja
Schwarzarbeit war...
Ich hatte mal einen Leitungssucher mit Sender und Empfänger, der hat ein
Tonsignal eigekoppelt und mit der Empfängerspitze konnte man das
verfolgen. Ging mit und ohne 230V auf der Leitung und hat mir oft gute
Dienste geleistet, z.B. auch beim Identifizieren der Kabel im
Verteilerkasten. Muss noch irgendwo rumliegen, das Gerät gibt es sicher
nicht mehr, aber wahrscheinlich ähnliche.
Georg
Es gibt relativ günstig Drahtsender, die ein Signal in eine Leitung
einspeisen können, was mal mit dem zugehörigen Empfänger suchen kann.
Wenn da keine Netzspannung anliegt, tut es auch etwas billiges.
Suchbegriff "Leitungsverfolger"
Bei einer Trockenbaudecke würde ich einfach ein Loch bohren und mit
einer billigen Endoskopkamera reinschauen.
Das Loch ist nachher gleich wieder verspachtelt.
Ich schrieb:> Bei einer Trockenbaudecke würde ich einfach ein Loch bohren und mit> einer billigen Endoskopkamera reinschauen.> Das Loch ist nachher gleich wieder verspachtelt.
Ich würde das nicht machen, denn üblicherweise befinden sich unter einer
Gipskartondecke entweder Latten oder CW Profile.
Dein Sichtfeld ist also eingeschränkt auf maximal eine Gipskartonplatte.
Vermutlich aber nichtmal die Hälfte einer Platte.
Die Leitung mit einem Leitungssucher zu finden, ist da wesentlich
zielführender. Es gibt doch diese kleinen Testboy-Sucher, bestehend aus
Sender und Empfänger.
Klingelton an einem Ende draufgeben und dann mit dem Empfänger suchen.
Damit findest Du das andere Ende ziemlich punktgenau.
IchNicht schrieb:> Ich würde das nicht machen, denn üblicherweise befinden sich unter einer> Gipskartondecke entweder Latten oder CW Profile.
Hängt davon ab, wie die Decke montiert ist.
Sie kann abgehängt sein - dann geht es. Oder direkt mit Verlattung an
der Rohbaudecke. Dann hat man Pech gehabt.
dünneren Eisendraht rein schieben und mit nem grossen Magnet versuchen,
ob man da was bewegen kann.
Oder eine einzelne Kabelader,
wo man vorne einen kleinen Stahlstift in die Isolierung schiebt.
Die Isolierung muss man vorne über die Kupferader schieben.
Da in das "Röhrchen" steckste den Stift rein.
Wenns dann z.B. im Rohr klappert
-also wenn man den grossen Magnet bewegt,
bist du "ziemlich" nah dran.
Wenn Du zufällig in der Nähe von Bonn wohnst, kannst Du Dir gern bei mir
den oben erwähnten Testboy ausleihen. Damit kannst Du den Verlauf des
Leerrohrs ziemlich exakt nachvollziehen - bis zum Leitungsende.
Aber vermutlich hat sowas jede Installationsfirma - vorallem die, die
Netzwerk und Telefon machen. Würde einfach mal rumfragen. Gibt ja
etliche Ausführungen.
Meiner wäre der hier:
https://www.testboy.de/produkte/leitungssucher_netzwerktester/produkt/testboy_26/
quotendepp schrieb:> IchNicht schrieb:>> oder CW Profile.>> na, CW kommt in die Wand. In die Decke kommt CD
Klugscheißmodus an
an die Wand oder in die Wand?
Ksm - aus
walta
Wenn das so ein Rippel-Leerrohr ist, kann man auch so eine
Einziehspirale reinschieben. Das metallische Ende rattert meist gut
hörbar durch das Rohr. Damit sollte der Verlauf eigentlich recht einfach
zu lokalisieren sein. Allerdings gehts mit zwei Personen (einer schiebt,
einer horcht) einfacher.
Du brauchst nur die Phase auflegen und mit einem Leitungssucher, der
elektrostatisch funktioniert, dem Weg folgen.
Gerade die ganz billigen Dinger in der Größe eines fetten Markers
basieren auf diesem Prinzip.
Unter Putz taugt das nicht viel, für nur eine trockene Gipskartonplatte
schon.
quotendepp schrieb:> Walta S. schrieb:>> Klugscheißmodus an>> an die Wand oder in die Wand?>> Ksm - aus>> blöde frage, blöde antwort>> kommt auf die wand an
Eigentlich nicht.
walta