Rigipsdecke Leerrohr mit eingezogenen Drähten Aufspüren

Gast #6991661
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Hallo,
Unter meiner Rigipsdecke wurde von einem Deckenauslass ein Leerrohr zu 
einem zweiten Leerrohr gelegt. In dieses wurden auch bereits die Drähte 
eingezogen. Ich bin nicht sicher ob an den Enden schon klemmen 
aufgesteckt sind.
Nun wurde diese eine Seite eben vom Gipser verputzt und niemand weiss 
mehr wo der zweite Deckenauslass ist.
Ich habe nun schon versucht das eingezogene Kabel hin und her zu 
bewegen. Dann höre ich zwar Geräusche an der Decke wie ein Draht auf 
Rigips trifft aber lokalisieren kann ich es nicht genau.
Ein Bosch Leitungssucher hat auch nicht geholfen, da hierfür Spannung 
auf den Leitern sein müsste. Dies ist mir zu heikel, da ich nicht weiss 
ob die Enden sich vielleicht berühren könnten.
Eine Metall einziehspirale, die der Leitungssucher Detektoren könnte, 
passt nicht mehr zusätzlich in das Rohr.

Wäre es ausreichend, wenn ich an einen der Drähte zum Beispiel den 
Nulleiter hängen würde? Oder müssen zwingen Neutral und Nulleiter 
abgeschlossen werden, damit das Bosch Gerät dies entdeckt?

Blöderweise verläuft das Leerrohr auch nicht gerade, da dazwischen die 
Dachbodentreppe verläuft.

Oder habt ihr noch andere Lösungen?
#6991683
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Kabelsucher schrieb:
> Wäre es ausreichend, wenn ich an einen der Drähte zum Beispiel den
> Nulleiter hängen würde? Oder müssen zwingen Neutral und Nulleiter
> abgeschlossen werden, damit das Bosch Gerät dies entdeckt?

Was meinst du mit Neutral und Nullleiter? Ich würd ja einfach die Phase 
auf einen Draht geben oder irgendein Netzteil mit 12V, sofern der 
Leitungssucher darauf auch reagiert.

Ansonsten an einer Stelle, wo es nicht so sehr auffällt, ein Loch in die 
Decke machen und nachschauen.
#6991686
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Der Bosch Leitungssucher, z.B. GMS 120, detektiert meist gut 
Magnetfelder, wie sie bei Stromfluss entstehen. Also z.B. Fön am 
Leitungsende anschließen und dann messen.

Ich hatte auch schon Situationen, dass der Bosch die ganze Wand / Decke 
als stromführend erkannt hat. Aussichtslos.

Was eigentlich immer funktioniert: Leitung ordentlich bestromen und nach 
10-15 min die Fläche mit einer Wärmebildkamera betrachten.
Gast #6991950
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Bei meiner Tante hat ein "Privat-Elektriker" einen Gartenschlauch ans 
Leerrohr angeschlossen, um zu schauen wo das Wasser rauskommt. Hat die 
Renovierung von 2 Zimmern gekostet, auch ganz privat, weil es ja 
Schwarzarbeit war...

Ich hatte mal einen Leitungssucher mit Sender und Empfänger, der hat ein 
Tonsignal eigekoppelt und mit der Empfängerspitze konnte man das 
verfolgen. Ging mit und ohne 230V auf der Leitung und hat mir oft gute 
Dienste geleistet, z.B. auch beim Identifizieren der Kabel im 
Verteilerkasten. Muss noch irgendwo rumliegen, das Gerät gibt es sicher 
nicht mehr, aber wahrscheinlich ähnliche.

Georg
Gast #6992023
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Ich schrieb:
> Bei einer Trockenbaudecke würde ich einfach ein Loch bohren und mit
> einer billigen Endoskopkamera reinschauen.
> Das Loch ist nachher gleich wieder verspachtelt.

Ich würde das nicht machen, denn üblicherweise befinden sich unter einer 
Gipskartondecke entweder Latten oder CW Profile.
Dein Sichtfeld ist also eingeschränkt auf maximal eine Gipskartonplatte. 
Vermutlich aber nichtmal die Hälfte einer Platte.

Die Leitung mit einem Leitungssucher zu finden, ist da wesentlich 
zielführender. Es gibt doch diese kleinen Testboy-Sucher, bestehend aus 
Sender und Empfänger.
Klingelton an einem Ende draufgeben und dann mit dem Empfänger suchen.
Damit findest Du das andere Ende ziemlich punktgenau.
Gast #6992029
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IchNicht schrieb:
> Ich würde das nicht machen, denn üblicherweise befinden sich unter einer
> Gipskartondecke entweder Latten oder CW Profile.

Hängt davon ab, wie die Decke montiert ist.
Sie kann abgehängt sein - dann geht es. Oder direkt mit Verlattung an 
der Rohbaudecke. Dann hat man Pech gehabt.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6992036
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dünneren Eisendraht rein schieben und mit nem grossen Magnet versuchen,
ob man da was bewegen kann.

Oder eine einzelne Kabelader,
wo man vorne einen kleinen Stahlstift in die Isolierung schiebt.
Die Isolierung muss man vorne über die Kupferader schieben.
Da in das "Röhrchen" steckste den Stift rein.

Wenns dann z.B. im Rohr klappert
-also wenn man den grossen Magnet bewegt,
bist du "ziemlich" nah dran.
Gast #6992058
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Wenn Du zufällig in der Nähe von Bonn wohnst, kannst Du Dir gern bei mir 
den oben erwähnten Testboy ausleihen. Damit kannst Du den Verlauf des 
Leerrohrs ziemlich exakt nachvollziehen - bis zum Leitungsende.
Aber vermutlich hat sowas jede Installationsfirma - vorallem die, die 
Netzwerk und Telefon machen. Würde einfach mal rumfragen. Gibt ja 
etliche Ausführungen.
Meiner wäre der hier:
https://www.testboy.de/produkte/leitungssucher_netzwerktester/produkt/testboy_26/
#6993476
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Wenn das so ein Rippel-Leerrohr ist, kann man auch so eine 
Einziehspirale reinschieben. Das metallische Ende rattert meist gut 
hörbar durch das Rohr. Damit sollte der Verlauf eigentlich recht einfach 
zu lokalisieren sein. Allerdings gehts mit zwei Personen (einer schiebt, 
einer horcht) einfacher.
#6994353
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Du brauchst nur die Phase auflegen und mit einem Leitungssucher, der 
elektrostatisch funktioniert, dem Weg folgen.

Gerade die ganz billigen Dinger in der Größe eines fetten Markers 
basieren auf diesem Prinzip.

Unter Putz taugt das nicht viel, für nur eine trockene Gipskartonplatte 
schon.

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