Handy - Oszilloskop - gibt es sowas

OP #7000857
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Hallo in die Runde:

ein Oszilloskop besteht mE aus 3 Teilen:

(A) Messwertaufnahme mit Abschwächer, Verstärker, Sampler, Digitizer, 
Speicher

(B) User-Interface zur Kontrolle von (A)

(C) Display zur Anzeige von Messwerten und UI

Nun stelle ich fest, dass ein Smartphone (meinetwegen auch Tablet) die 
Teile (B) und (C) schon erfüllt.

Frage also: kennt jemand ein Gerät, dass (A) erfüllt und sich für (B) 
und (C) an ein Handy koppeln lässt.

Konkret: ein Käschtle mit BNC Signal-Eingang, dass (A) leistet und sich 
per USB/Bluetooth/WiFi ans Handy koppeln lässt. Dort läuft dann eine SW, 
die das ganze steuert und anzeigt. Idealerweise so groß wie ein Handy, 
wasserdicht, "rugged",  akku-betrieben, >=100MHz Bandbreite, 2 Kanäle, 
[träum...]

Ich habe Prof. Google gefragt und was Ähnliches von Chinesen (Orwon, 
Hantek) gefunden. Allerdings sind diese eher simpel (25Mhz, 70Mhz 
Bandbreite,,,)
Gibt es da nichts besseres? Und wenn nicht, warum nicht? Kein Markt? 
Oder übersehe ich was technisches? Was benutzen eigentlich 
Servicetechniker heutzutage im Feld?

Wäre dankbar für Ideen und Hinweise.

/Sigma9
#7000872
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Gerd S. schrieb:

> Konkret: ein Käschtle mit BNC Signal-Eingang, dass (A) leistet und sich
> per USB/Bluetooth/WiFi ans Handy koppeln lässt. Dort läuft dann eine SW,
> die das ganze steuert und anzeigt. Idealerweise so groß wie ein Handy,
> wasserdicht, "rugged",  akku-betrieben, >=100MHz Bandbreite, 2 Kanäle,
> [träum...]

LabNation Smart scope 100, allerdings nicht wasserdicht und nur 30MHz 
Bandbreite.

Uwe
#7000873
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https://www.picotech.com/download/datasheets/adc20-adc24-high-resolution-data-logger-data-sheet-de.pdf
Picoscope baut USB-Oszilloskope. Hier ist aber nur ein Datenlogger mit 
Anzeige auf dem Smartphone gezeigt.

Ich befürchte, so ein Gerät kann sich nur ein Noch-nicht-Brillenträger 
wünschen. Auch für die Anzeige der Messwerte auf dem Picoscope muss ich 
auf dem PC die Bildschirmlupe benutzen.
OP #7000879
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Uwe B. schrieb:
> Gerd S. schrieb:
>
>> Konkret: ein Käschtle mit BNC Signal-Eingang, dass (A) leistet und sich
>> per USB/Bluetooth/WiFi ans Handy koppeln lässt. Dort läuft dann eine SW,
>> die das ganze steuert und anzeigt. Idealerweise so groß wie ein Handy,
>> wasserdicht, "rugged",  akku-betrieben, >=100MHz Bandbreite, 2 Kanäle,
>> [träum...]
>
> LabNation Smart scope 100, allerdings nicht wasserdicht und nur 30MHz
> Bandbreite.
>
> Uwe


danke für die Info werde ich checken
OP #7000883
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Christoph db1uq K. schrieb:
> 
https://www.picotech.com/download/datasheets/adc20-adc24-high-resolution-data-logger-data-sheet-de.pdf
> Picoscope baut USB-Oszilloskope. Hier ist aber nur ein Datenlogger mit
> Anzeige auf dem Smartphone gezeigt.
>
> Ich befürchte, so ein Gerät kann sich nur ein Noch-nicht-Brillenträger
> wünschen. Auch für die Anzeige der Messwerte auf dem Picoscope muss ich
> auf dem PC die Bildschirmlupe benutzen.

Danke.
Habe den Link angesehen. Ist wohl mehr ein Datenlogger (obwohl- 
letztlich ne Frage der Definition...). Aber immerhin.
OP #7000895
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Dieter D. schrieb:
> Gibt es durchaus:
>
> 
https://www.reichelt.de/digital-speicher-oszilloskop-100-mhz-4-kanaele-all-in-one-peaktech-1375-p246145.html
> 
https://www.conrad.de/de/p/voltcraft-dso-6102wifi-digital-oszilloskop-100-mhz-2-kanal-1-gsa-s-40000-kpts-8-bit-funktionsgenerator-multimeter-funk-1534604.html#productTechData


ja, sind schöne Kisten, aber nicht das was ich suche: alle brauchen 230V 
Netz, HABEN Display, HABEN User-Interface. Letzteres will ich ja genau 
NICHT, soll durch Handy/Tablet dargestellt werden...
OP #7000928
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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Gerd S. schrieb:
>> ...HABEN User-Interface. Letzteres will ich ja genau
>> NICHT, soll durch Handy/Tablet dargestellt werden...
>
> Warum? Worin besteht der Vorteil gegenüber einer einteiligen Lösung?
>
> rhf

1.Vorteil: netz-unabhängig
2.Vorteil: hosentaschen-fähig
3.Vorteil: Handy hat jeder sowieso immer dabei. Warum sollte ich dann 
Anzeige und UI nochmal mitschleppen?

Es sollte doch klar sein, das ich nichts suche für im Entwicklungslabor.
Und - bevor du das schreibst: ja klar hat das auch Nachteile. Ist nicht 
für jedermann, nicht für jede Anwendung, aber doch für manche nützlich 
(oder?)
Gast #7000929
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Hallo zusammen,

ich denke genau dort sind die Produkte von Pokit angesiedelt. Es ist ein 
Multimeter/Osziloskop/Datenlogger und wird zur Bedienung mit dem 
Smartphone gekoppelt.

https://www.pokitinnovations.com/pokit-meter/

Oder sind die Poktit Meter zu wenig relevant? Es soll ja im laufe des 
Jahres ein weiteres Produkt verfügbar werden mit besseren Eigenschaften. 
Vielleicht ist ja das interessant?

Gruß Historiker
OP #7000931
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Uwe B. schrieb:
> Gerd S. schrieb:
>> Uwe B. schrieb:
>
>>> LabNation Smart scope 100, allerdings nicht wasserdicht und nur 30MHz
>>> Bandbreite.
>
>> danke für die Info werde ich checken
>
> Die Software für PC, Android und Iphone kann man bei Batronix
> herunterladen.
> Läuft ohne die Hardware in Simulation, kann man schauen ob das einem
> sein Ding ist.
>
> Uwe

Danke werde ich schaun. Aber auch nur 30MHz. Gibt es einen technischen 
Grund dafür, dass keines >=100MHz kann (okay: teurer- aber das ist nicht 
technisch)
OP #7000934
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Historiker schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich denke genau dort sind die Produkte von Pokit angesiedelt. Es ist ein
> Multimeter/Osziloskop/Datenlogger und wird zur Bedienung mit dem
> Smartphone gekoppelt.
>
> https://www.pokitinnovations.com/pokit-meter/
>
> Oder sind die Poktit Meter zu wenig relevant? Es soll ja im laufe des
> Jahres ein weiteres Produkt verfügbar werden mit besseren Eigenschaften.
> Vielleicht ist ja das interessant?
>
> Gruß Historiker

IST interessant: genauso stelle ich mir das Käschtle vor. Allerdings 
schweigen sie sich über die BW aus, heisst nur "1ms acquisition 
window"..., (oder übersehe ich was?) und das bei einer Speichertiefe von 
1MSamples.

Die Firma werde ich im Auge behalten
#7000979
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Gerd S. schrieb:
> 1.Vorteil: netz-unabhängig
> 2.Vorteil: hosentaschen-fähig
> 3.Vorteil: Handy hat jeder sowieso immer dabei. Warum sollte ich dann
> Anzeige und UI nochmal mitschleppen?
>
> Es sollte doch klar sein, das ich nichts suche für im Entwicklungslabor.
> Und - bevor du das schreibst: ja klar hat das auch Nachteile. Ist nicht
> für jedermann, nicht für jede Anwendung, aber doch für manche nützlich
> (oder?)

Ich bekam vor ~1,5 Jahren bei Amazon bei einer Suche auf einmal das 
Hantek 6022BL mit dem kpl. Zubehör für knapp 39,-€ aus UK offeriert.
Leider (aus Misstrauen) nur eins geordert, aber nach vier Tagen war das 
Paket da.
Leider nur 20MHz und nur SW für Win und Linux, aber da ich eh lieber mit 
"7" bis 10"-Bildschirm arbeite, kommt da eben ein Win-Tablet mit zum 
mobilen Einsatz, wobei dann mit Powerbanks auch über längere Zeit der 
potenzialfreie Betrieb gesichert ist.
Mehr MHz wären zwar nett, aber auch so möchte ich es nicht mehr missen.
Für die Hosentasche allerdings viel zu gross.. :-)
OP #7000985
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Ralf X. schrieb:
> Gerd S. schrieb:
>> 1.Vorteil: netz-unabhängig
>> 2.Vorteil: hosentaschen-fähig
>> 3.Vorteil: Handy hat jeder sowieso immer dabei. Warum sollte ich dann
>> Anzeige und UI nochmal mitschleppen?
>>
>> Es sollte doch klar sein, das ich nichts suche für im Entwicklungslabor.
>> Und - bevor du das schreibst: ja klar hat das auch Nachteile. Ist nicht
>> für jedermann, nicht für jede Anwendung, aber doch für manche nützlich
>> (oder?)
>
> Ich bekam vor ~1,5 Jahren bei Amazon bei einer Suche auf einmal das
> Hantek 6022BL mit dem kpl. Zubehör für knapp 39,-€ aus UK offeriert.
> Leider (aus Misstrauen) nur eins geordert, aber nach vier Tagen war das
> Paket da.
> Leider nur 20MHz und nur SW für Win und Linux, aber da ich eh lieber mit
> "7" bis 10"-Bildschirm arbeite, kommt da eben ein Win-Tablet mit zum
> mobilen Einsatz, wobei dann mit Powerbanks auch über längere Zeit der
> potenzialfreie Betrieb gesichert ist.
> Mehr MHz wären zwar nett, aber auch so möchte ich es nicht mehr missen.
> Für die Hosentasche allerdings viel zu gross.. :-)


ja genau das hatte ich auch bei Hantek gesehen.
20MHz ist eher wenig, auch etwas zu groß für die Hosentasche (genau wie 
ein 70MHz Modell, das sie auch haben). Neugierige Frage: was machst du 
damit
(sag jetzt nicht: Spannungen zeitaufgelöst messen ;=) ) - hast du 
spezielle Erfahrungen oder Tips?

/s
Gast #7000998
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Historiker schrieb:
> https://www.pokitinnovations.com/pokit-meter/

https://www.elektormagazine.de/news/messgerat-pokit-die-eierlegende-wollmilchsau

CR2032 als Versorgung und das Oszi zeichnet ausschliesslich singe shot 
auf.
Das keine BW sondern nur 1Msamples/s angegeben ist, ist ja auch ne 
Aussage.
Nettes Spielzeug. Aber eher ein Multimeter mit Fernablesung und 
rudmentärem DSO.

Das DSO203 ist garnicht mal so ganz übel für unterwegs.
Nur die originale FW ist furchtbar.

Bedienung über Smartphone würde ich nicht wollen.
Ein DSO soll jahre halten, nicht nur bis zum nächsten Andriod Update.
Gast #7001010
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Roland F. schrieb:
> Warum? Worin besteht der Vorteil gegenüber einer einteiligen Lösung?

Man kann damit vor seinen Freunden angeben. Das ist wohl alles, denn zur 
tatsächlichen Fehlesuche vor Ort ist sowas herzlich ungeeignet. Und wenn 
es echte Entwicklungsarbeit sein soll, dann ist der Oszi auf dem Tisch 
angesagt.

W.S.
OP #7001049
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Max M. schrieb:
> Historiker schrieb:
>> https://www.pokitinnovations.com/pokit-meter/
>
> https://www.elektormagazine.de/news/messgerat-pokit-die-eierlegende-wollmilchsau
>
> CR2032 als Versorgung und das Oszi zeichnet ausschliesslich singe shot
> auf.
> Das keine BW sondern nur 1Msamples/s angegeben ist, ist ja auch ne
> Aussage.
> Nettes Spielzeug. Aber eher ein Multimeter mit Fernablesung und
> rudmentärem DSO.
>
> Das DSO203 ist garnicht mal so ganz übel für unterwegs.
> Nur die originale FW ist furchtbar.
>
> Bedienung über Smartphone würde ich nicht wollen.
> Ein DSO soll Jahre halten, nicht nur bis zum nächsten Andriod Update.

das ist in der Tat auch ein Argument.
Bei mir ist es so: das Tek im Lab soll länger leben als ich, aber alle 5 
Jahre mal 100...200 Euro für son schönes leichte transportables Ding 
fände ich noch okay (wenn dann die Leistung stimmt, s.o.)
OP #7001051
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W.S. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Warum? Worin besteht der Vorteil gegenüber einer einteiligen Lösung?
>
> Man kann damit vor seinen Freunden angeben. Das ist wohl alles, denn zur
> tatsächlichen Fehlesuche vor Ort ist sowas herzlich ungeeignet. Und wenn
> es echte Entwicklungsarbeit sein soll, dann ist der Oszi auf dem Tisch
> angesagt.
>
> W.S.

völlig d'akkord. Entwickeln nur mit dem Benchtop-Tek.
Aber dann nochmal meine Frage an die Runde: was nutzt denn der heutige 
Servicetechniker im Feld? Schleppt der immer ein Rigol mit sich rum?
#7001204
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Gerd S. schrieb:
> Aber dann nochmal meine Frage an die Runde: was nutzt denn der heutige
> Servicetechniker im Feld? Schleppt der immer ein Rigol mit sich rum?

Lass Dich nicht beirren und verfolge Deine Einsatzzwecke!
Meine sind für Dich auch ohne Relevanz, auf jeden Fall ist es nichts, um 
Kumpels zu beeindrucken.

Jeder Einsatzzweck ist anders und ebenso die Philosophie der Betriebe 
und "Menschen".
Es gibt viele "Geräte", für die der jeweilige Hersteller spezielle 
mobile Lösungen anbietet, die für freie Werkstätten oder Hobbyisten 
quasi unbezahlbar sind.
Und vor 40 Jahren kam ein grosses 15kg-Oszi auch weniger weg, als heute 
ein 2kg modernes Rigol oder besser.
Gast #7001213
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Gerd S. schrieb:
> was nutzt denn der heutige
> Servicetechniker im Feld?

Tek730A 😉
Ich liebe die olle Gurke.
Immer noch super gut.

Ein Billo Spielzeugoszi bringt Dir nix im Feld.
Klar, ich habe auch schon mit meinem DSO203 im Feld gemessen. Aber da 
darf nix wildes sein, sonst bekomme ich das nicht getriggert und nicht 
vernünftig dargestellt.

Für Fehlersuche im Feld bereitet man sich vor.
Da habe ich Unterlagen und Werkzeuge dabei.
Wenn ich da mit weißem Hemd, Iphone-X und einer kleines Lifestyle Oszi 
Kiste aufschlage, die farblich zu meinem Gucci Täschchen passt, kann ich 
gleich wieder gehen.

Wenn ich schnelle Ereignisse nicht sehen kann oder ich kein BNC Kram da 
anschliessen kann, weil das Teil eben stylisch und billig ist, mit einer 
niedlichen App in meinem Frühlingsfarben statt einfach, robust und gut, 
ist der Tag verloren, der Kunde zu recht massiv verärgert.
(Firma: Autotronic) #7001461
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Manuel X. schrieb:
> Hosentaschengeeignet

Ich habe mir vor 5 Jahren mal für alle Fälle ein Notoszilloskop mit 
Powerbank und Tastkopf von Vellemann geholt.

Abmessungen: 11cm x 7,5cm.

Das passt tatsächlich in die Hosentasche! Um sich spontan eben kurz beim 
Kunden die Signalform anzusehen, reicht's.
Angehängte Dateien:
Gast #7001466
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Manuel X. schrieb:
> Fluke ScopeMeter

Robuste Kisten für rauhe Einsätze.
Die 123 mit 20Mhz sind aber limitiert in ihrem Nutzen.
Das 192 ist schon ein ganz anderer Schnack.

Generell ist Fluke aber viel zu teuer für die Leistung.
Völlig abgehoben und oft mit Macken die ich bei einem Hersteller mit dem 
Ruf für unwürdig halte.
Für einen Bruchteil des Preises findem man sehr anständige Geräte.
OP #7001607
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Michael M. schrieb:
> Manuel X. schrieb:
>> Hosentaschengeeignet
>
> Ich habe mir vor 5 Jahren mal für alle Fälle ein Notoszilloskop mit
> Powerbank und Tastkopf von Vellemann geholt.
>
> Abmessungen: 11cm x 7,5cm.
>
> Das passt tatsächlich in die Hosentasche! Um sich spontan eben kurz beim
> Kunden die Signalform anzusehen, reicht's.


hab den Nachfolger angeschaut: ist niedlich - aber leider nur 10MHz BE 
;=)
OP #7001616
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Max M. schrieb:
> Manuel X. schrieb:
>> Fluke ScopeMeter
>
> Robuste Kisten für rauhe Einsätze.
> Die 123 mit 20Mhz sind aber limitiert in ihrem Nutzen.
> Das 192 ist schon ein ganz anderer Schnack.
>
> Generell ist Fluke aber viel zu teuer für die Leistung.
> Völlig abgehoben und oft mit Macken die ich bei einem Hersteller mit dem
> Ruf für unwürdig halte.
> Für einen Bruchteil des Preises findem man sehr anständige Geräte.

stimme zu: sicher robuste Kisten, aber (zu) teuer. Allerdings: wer die 
Robustheit braucht (ich nicht) wird das wohl bezahlen, wohl auch, weil 
die ein Quasi-Monopol haben...
OP #7001624
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ach ja, und was ich immer noch nicht durchschaue:

Alle Servicetechniker die bei uns sind haben heutzutage ein Tablet 
dabei, darauf alle Unterlagen, Spezial-Programme (auch zum 
Servicebetrieb der Geräte), Kontakt nach Hause, ...

Was spricht denn nun dagegen (technisch, sachlich, ...), einen 
vernünftigen kleinen Digitizer dabei zu haben, der zusammen mit dem 
Tablet ein gutes Scope hermacht.

Alle Service-Reisenden stöhnen zu Recht über das Gewicht des Equipments, 
welches sie immer zu den Kunden schleppen müssen... Wie gesagt, soll 
keine Besserwisserei sein, sondern nur Neugierde.
Gast #7001647
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Vielleicht sollte man mal "Servicetechniker" definieren.

Der Servicetechniker für eine E-Lok wird sicher anderes Handwerkszeug 
dabei haben als der für Kaffeemaschinen oder Büro IT Geräte.

So oder so, brauche ich Messwerkzeuge dann muss das Zeug robust und 
schnell einsatzbereit sein udn zum Einsatzzweck passen. Wenn mir so ein 
Hosentaschending reicht, bitte kein Thema. Woanders brauchts halt das 
ScopeMeter oder sogar anderes Geschütz. (Antriebe, Energieversorgung 
allgemein, etc.).

Max M. schrieb:
> Generell ist Fluke aber viel zu teuer für die Leistung.
> Völlig abgehoben und oft mit Macken die ich bei einem Hersteller mit dem
> Ruf für unwürdig halte.
> Für einen Bruchteil des Preises findem man sehr anständige Geräte.

Das hört man oft. Wenn mann dann aber nach ernsthaften Alternativen für 
ein 192 III fragt, kommt meist nix bei rum.
Dsa man bei Fluke den Namen mit bezahlt ist nix neues. Dsa ist bei allen 
anderen Herstellern aber nicht anders.

Ich hab ein Siglent SHS1102 im Koffer. Reicht mir allemal, war aber auch 
nicht ganz günstig.
Gast #7001677
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Logic Pro von Saleae. Hat Analog natürlich seine Grenzen, und braucht 
auch einen PC und nicht nur ein Smartphone. Ist aber vielfach 
ausreichend und durch die lange Aufzeichnungsdauer einem Oszi manchmal 
sogar überlegen.

LG, Sebastian
OP #7001681
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Uwe B. schrieb:
> Gerd S. schrieb:
>> Alle Service-Reisenden stöhnen zu Recht über das Gewicht des Equipments,
>> welches sie immer zu den Kunden schleppen müssen...
>
> Ach was. Richtige Männer haben ein Tek TM500 Köfferchen im Handgepäck
> ;-)
>
> Uwe

gibt das keinen Ärger beim Flugzeug Check-in? Hat für mich was von James 
Bond - und für wenig technik-affine Sicherheitsleute bestimmt auch ;=)
#7001707
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Gerd S. schrieb:
> gibt das keinen Ärger beim Flugzeug Check-in? Hat für mich was von James
> Bond - und für wenig technik-affine Sicherheitsleute bestimmt auch ;=)

Jetzt kriege ich den Film nicht mehr aus dem Kopf:

Früher mußte man gelegentlich bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen 
elektronische Geräte, speziell Laptops, einschalten.
Also den Funktionsgenerator auf 1Hz, die LED-Anzeige des Counters zählt 
im Sekundentakt herunter, rythmisches Zucken des Elekronenstrahls..

Uwe
OP #7001712
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Uwe B. schrieb:
> Gerd S. schrieb:
>> gibt das keinen Ärger beim Flugzeug Check-in? Hat für mich was von James
>> Bond - und für wenig technik-affine Sicherheitsleute bestimmt auch ;=)
>
> Jetzt kriege ich den Film nicht mehr aus dem Kopf:
>
> Früher mußte man gelegentlich bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen
> elektronische Geräte, speziell Laptops, einschalten.
> Also den Funktionsgenerator auf 1Hz, die LED-Anzeige des Counters zählt
> im Sekundentakt herunter, rythmisches Zucken des Elekronenstrahls..
>
> Uwe

ich hatte mal aus den USA eine Brotdose voller passender Zoll-Schrauben 
mitgenommen im Handgepäck. Nach dem Röntgen (grosser schwarzer Klumpen):

TSA: "whats this?"

ich: "Screws!"

TSA: "Screws?"

ich: "yes!"

TSA: "Would you join me to our clearance room in the back...!"

War komisch, aber alles legal.
#7001737
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Gerd S. schrieb:
> Konkret: ein Käschtle mit BNC Signal-Eingang
> Idealerweise so groß wie ein Handy,
> wasserdicht, "rugged",  akku-betrieben, >=100MHz Bandbreite, 2 Kanäle,
> [träum...]

> Was benutzen eigentlich
> Servicetechniker heutzutage im Feld?
>
Wenn Du als „Servicetechniker im Feld“ ein >=100MHz Oszilloskop 
einsetzen musst, welches ja auch eine gehörige Portion Wissen um den 
Messaufbau voraussetzt, hat die Firma ein ganz anderes Problem. Das man 
vlt. als Entwicklungsingenieur mal einen sehr speziellen Fall 
begutachten muss - kann ja sein, aber dann scheitert es nicht an dem 
Aufwand, da ein anständiges Scope hinzubringen.
Gast #7006921
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Als Spielzeug habe ich mir das FNIRSI-1013D mit 100Mhz und 1Gsa/s 
angelacht. Zwei mäßig brauchbare Tastköpfe, Akku macht etwa 2 Stunden 
Bedienung 2-3 Genauigkeit - besser nicht mit was richtigem vergleichen 
aber für sehr große Hosentaschen geeignet und tut für mich was es soll, 
für 200€ und damit einem 20stel meines Bench 4 Kanalers und gut zu 
tranportieren. rrwartungen erfüllt.

MfG
Michael
#7014925
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Michael_O schrieb:
> Als Spielzeug habe ich mir das FNIRSI-1013D mit 100Mhz und 1Gsa/s
> angelacht. Zwei mäßig brauchbare Tastköpfe, Akku macht etwa 2 Stunden
> Bedienung 2-3 Genauigkeit - besser nicht mit was richtigem vergleichen
> aber für sehr große Hosentaschen geeignet und tut für mich was es soll,
> für 200€ und damit einem 20stel meines Bench 4 Kanalers und gut zu
> tranportieren. rrwartungen erfüllt.
> MfG
> Michael

Gerade mal gegoogelt
https://www.beis.de/Elektronik/FNIRSI-1013D/FNIRSI-1013D_de.html
😵‍💫
OP #7015048
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Thomas K. schrieb:
> Michael_O schrieb:
>> Als Spielzeug habe ich mir das FNIRSI-1013D mit 100Mhz und 1Gsa/s
>> angelacht. Zwei mäßig brauchbare Tastköpfe, Akku macht etwa 2 Stunden
>> Bedienung 2-3 Genauigkeit - besser nicht mit was richtigem vergleichen
>> aber für sehr große Hosentaschen geeignet und tut für mich was es soll,
>> für 200€ und damit einem 20stel meines Bench 4 Kanalers und gut zu
>> tranportieren. rrwartungen erfüllt.
>> MfG
>> Michael
>
> Gerade mal gegoogelt
> https://www.beis.de/Elektronik/FNIRSI-1013D/FNIRSI-1013D_de.html
> 😵‍💫

Danke für die Info. Das ist schon ernüchternd - selbst wenn man von den 
China-Produkten wenig erwartet. Der "Head" der Firma versteht entweder 
nix von English oder nix von Elektronik (oder beides...)

/G

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