Steckzyklen Hirschmann Laborstecker/Bananenstecker

Gast #7002905
Lesenswert?

Holla,

mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern 
rechnen?
(4 mm)

24V, ca. 1,5A. Stecken unter Last möglich, aber sehr unwahrscheinlich 
(ca. 1%).

Das Datenblatt schweigt sich dazu komplett aus, leider. Ich hätte die 
Teile als hochwertig bis sehr hochwertig eingestuft.

Die Steckverbindung sollte eigentlich (gefedert, robust) gefühlt sehr 
robust sein. Nur - wie robust? Spannungsabfall ist tolerabel, aber 
verschweißte oder verschmorte Steckverbinder kann ich nicht gebrauchen.
Klar, auf einen Steckzyklus genau kann das keiner sagen, mir geht's eher 
darum, die Zehnerpotenz einschätzen zu können. 100x,1000x,10000x...?
Der nächstbeste Kandidat wäre Speakon, aber bei 
Bananensteckern/Laborsteckern gefällt mir sehr gut, dass man "mal eben 
schnell" noch eine Abzweigung bauen kann.
#7002952
Lesenswert?

Bastler schrieb:
> Holla,
>
> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern
> rechnen?
> (4 mm)

Ich würde mal so sagen:

Rechnen könntest Du erst, wenn Du solche Stecker viele
-zig tausende Mal immer wieder ein- und ausgesteckt hast, diese dabei
bestromt hast von 0,1 mA bis 20 A, bei Spannungen von 0,1 V bis 50 V...

Dann könntest Du auch gleich ausrechnen, wie sich ein Lichtbogen bei
AC oder DC verhält...

Ich finde die Frage lächerlich!

Sie stammt wahrscheinlich von einem Newcomer oder einem Troll...
#7002966
Lesenswert?

Diese Bananenstecker kenne ich seit meiner Kindheit, und da gibt es
viele Ausführungen...

Wichtig ist ein guter Kontakt (Anpressdruck) im Weibchen...

Mann möchte ja auch keine Knackwurst in einen Turnsaal schmeißen...
;-)

Dazu Wiki:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenstecker#:~:text=Eine%20popul%C3%A4re%20Variante%20sind%20die,Kappe%20an%20der%20Spitze%20zusammengehalten.
#7003000
Lesenswert?

Bastler schrieb:
> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern
> rechnen?
> (4 mm)

Welchen Stecker genau?
Ich habe BUELA 30 K und BSB 20 K im Einsatz. Und während es für die 
keine Angaben der Steckzyklen gibt habe ich auch noch nie einen 
austauschen müssen weil der Probleme mit dem Kontakt hatte.
Wenn man die gut behandelt, also nicht unter Last bei 12V/10 steckt oder 
zieht, dann bekommt man diese Büschelstecker aufgrund der großen 
Kontaktfläche wohl scheinbar nicht kaputt.

Die Firma Hirschmann gibt es übrigens seit 2004 nicht mehr und seit 2006 
ist Hirschmann eine Marke der Firma SKS Kontakttechnik GmbH.
Das habe ich aber nicht mitbekommen weil die Produkte sich verändert 
haben, darüber bin ich Jahre später gestolpert als ich mal ein 
Datenblatt gesucht habe.
Gast #7003535
Lesenswert?

Diese hochflexible Anschlußleitung bricht gerne mal kurz hinter der 
Verlötung am Stecker.
Wir stecken hier diese Dinger zig tausend mal für kleinsignalmessungen, 
so lange die Federn nicht nachgeben (was ich bei Hischmann noch nie 
gesehen habe) gibt es keine Probleme.

Unter Last zu stecken hat auch was damit zu tun wie niederohmig die 
Quelle ist, denn meist werden ja zuerst Kondensatoren geladen.

Gruß
Anselm
Gast #7003647
Lesenswert?

> mir geht's eher
> darum, die Zehnerpotenz einschätzen zu können. 100x,1000x,10000x...?

Typische Frage eines Wichtigtuers: "Für mich ist das Beste gerade gut 
genug".
Du wirst den Stecker in deinem Leben höchstens 1000 mal stecken.
Außerdem: Stecker und dazugehörige Leitungen sind als Verschleißteile 
einzuordnen.
Gast #7005491
Lesenswert?

Ich habe noch keinen Bananenstecker verschlissen ,wird mir auch nicht 
mehr gelingen. Wer Hirschmann in China bestellt ...denn sei der 
Verschleiß gegönnt. Die laufen mit Putin zu eng und ich habe mir gesagt, 
das muss mein Kaufverhalten in Zukunft beeinflussen.
Gast #7006168
Lesenswert?

Hallo

zwischen (für ein Menschen- und Bastlerleben) "unendlich" und wenige 
dutzend mal.
Hängt extrem davon hat wie grob motorisch man ist, und ob man es 
überhaupt selbst macht (die Stecker und Messleitungen selbst bezahlt hat 
und auch freiwillig nutzt....)

Mani W. schrieb:
> Warum sollte die Qualität der Stecker aus China schlechter sein?

Weil mechanischer Kram erstens (über)teuer(t) sein muss und den Anschein 
von Made in Germany (Swiss, Sweden...) zu haben hat...
(Vorsicht: Ironie und versteckte Angriffe gegen eine bestimmte 
Grundeinstellung einer gewissen Sorte von Bastlern könnte in der letzten 
aussage enthalten sein...)
Gast #7006339
Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> aber halt wichtig daher reden...

Ja du hast das schon erkannt.Es ist wichtig , dass man aktuell in 
Verbindung mit den Chinesen mal in sich geht, und eine Entscheidung 
trifft. Deren Ware ,Preis und Qualität ist in diesem Zusammenhang nicht 
relevant ,aber das Verhalten im Umgang mit der aktuellen Situation in 
einem Land dessen Ansprüche deutlich höher sein dürften als das was wir 
hier diskutieren. Ja ist Offtopic, aber es ging hier um das Wort 
"wichtig". Und wichtig ist das...aus meiner Sicht der Dinge.
Die Chinesen wären in der Lage den Krieg in der Ukraine zu beenden,aber 
noch ist der wirtschaftliche Druck nicht groß genug.Also arbeite ich 
daran und kaufe wo anders auch wenn es mehr kostet. Hirschmann kann man 
sich wirklich gönnen.
Gast #7006961
Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> Hirschmann ist immer schon gut gewesen, schon in meiner Lehrzeit...

Achja die alten Hirschmann Steckbretter, lange ist es her, es tut aber 
schon fast ein bisschen weh die angelöteten Drähte an den beiden Kämmen 
zu sehen, dabei haben die doch extra Anschlüsse für 4mm Stecker.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren