Holla,
mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern
rechnen?
(4 mm)
24V, ca. 1,5A. Stecken unter Last möglich, aber sehr unwahrscheinlich
(ca. 1%).
Das Datenblatt schweigt sich dazu komplett aus, leider. Ich hätte die
Teile als hochwertig bis sehr hochwertig eingestuft.
Die Steckverbindung sollte eigentlich (gefedert, robust) gefühlt sehr
robust sein. Nur - wie robust? Spannungsabfall ist tolerabel, aber
verschweißte oder verschmorte Steckverbinder kann ich nicht gebrauchen.
Klar, auf einen Steckzyklus genau kann das keiner sagen, mir geht's eher
darum, die Zehnerpotenz einschätzen zu können. 100x,1000x,10000x...?
Der nächstbeste Kandidat wäre Speakon, aber bei
Bananensteckern/Laborsteckern gefällt mir sehr gut, dass man "mal eben
schnell" noch eine Abzweigung bauen kann.
Bastler schrieb:> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern> rechnen?
Was glaubst Du wer das am besten beantworten kann? Vielleicht der
Hersteller🤔 Alternativ würde ich erst einmal in ein Datenblatt schauen.
Bastler schrieb:> Holla,>> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern> rechnen?> (4 mm)
Ich würde mal so sagen:
Rechnen könntest Du erst, wenn Du solche Stecker viele
-zig tausende Mal immer wieder ein- und ausgesteckt hast, diese dabei
bestromt hast von 0,1 mA bis 20 A, bei Spannungen von 0,1 V bis 50 V...
Dann könntest Du auch gleich ausrechnen, wie sich ein Lichtbogen bei
AC oder DC verhält...
Ich finde die Frage lächerlich!
Sie stammt wahrscheinlich von einem Newcomer oder einem Troll...
Mindestens 36 Jahre (so alt sind meine jetzt). Zumindest die Ausführung
die vor 36 Jahren verkauft wurden. Die Kabel hab ich in der Zeit 1-3x
neu machen müssen (kürzen und neu anschrauben).
walta
Bastler schrieb:> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern> rechnen?> (4 mm)
Welchen Stecker genau?
Ich habe BUELA 30 K und BSB 20 K im Einsatz. Und während es für die
keine Angaben der Steckzyklen gibt habe ich auch noch nie einen
austauschen müssen weil der Probleme mit dem Kontakt hatte.
Wenn man die gut behandelt, also nicht unter Last bei 12V/10 steckt oder
zieht, dann bekommt man diese Büschelstecker aufgrund der großen
Kontaktfläche wohl scheinbar nicht kaputt.
Die Firma Hirschmann gibt es übrigens seit 2004 nicht mehr und seit 2006
ist Hirschmann eine Marke der Firma SKS Kontakttechnik GmbH.
Das habe ich aber nicht mitbekommen weil die Produkte sich verändert
haben, darüber bin ich Jahre später gestolpert als ich mal ein
Datenblatt gesucht habe.
Diese hochflexible Anschlußleitung bricht gerne mal kurz hinter der
Verlötung am Stecker.
Wir stecken hier diese Dinger zig tausend mal für kleinsignalmessungen,
so lange die Federn nicht nachgeben (was ich bei Hischmann noch nie
gesehen habe) gibt es keine Probleme.
Unter Last zu stecken hat auch was damit zu tun wie niederohmig die
Quelle ist, denn meist werden ja zuerst Kondensatoren geladen.
Gruß
Anselm
Bastler schrieb:> mit wievielen Steckzyklen kann man denn bei den Hirschmann-Laborsteckern> rechnen?
Wenn man bei https://hirschmann.de/ in der Sucher "Laborstecker"
eingibt, ist da nichts zu findet. Vielleicht kannst du eeetwas genauer
sagen, um welche Stecker es geht. Eventuell ergibt sich sogar die
Möglichkeit, einen Link auf das Produkt zu posten.
> mir geht's eher> darum, die Zehnerpotenz einschätzen zu können. 100x,1000x,10000x...?
Typische Frage eines Wichtigtuers: "Für mich ist das Beste gerade gut
genug".
Du wirst den Stecker in deinem Leben höchstens 1000 mal stecken.
Außerdem: Stecker und dazugehörige Leitungen sind als Verschleißteile
einzuordnen.
Ich habe noch keinen Bananenstecker verschlissen ,wird mir auch nicht
mehr gelingen. Wer Hirschmann in China bestellt ...denn sei der
Verschleiß gegönnt. Die laufen mit Putin zu eng und ich habe mir gesagt,
das muss mein Kaufverhalten in Zukunft beeinflussen.
herbert schrieb:> Wer Hirschmann in China bestellt ...denn sei der> Verschleiß gegönnt.
Warum sollte die Qualität der Stecker aus China schlechter sein?
Und ich denke, dass Du sicher in Deinem Leben keinen Laborstecker
verschleißen wirst, aber halt wichtig daher reden...
Rechnen wir mal.
2x am Tage. Sind 730 mal.
In zehn Jahren 7300 mal.
In 70 Jahren immerhin 51100 mal.
Schlecht geschätzt!
Bastler schrieb:> mir geht's eher> darum, die Zehnerpotenz einschätzen zu können. 100x,1000x,10000x...?
Hallo
zwischen (für ein Menschen- und Bastlerleben) "unendlich" und wenige
dutzend mal.
Hängt extrem davon hat wie grob motorisch man ist, und ob man es
überhaupt selbst macht (die Stecker und Messleitungen selbst bezahlt hat
und auch freiwillig nutzt....)
Mani W. schrieb:> Warum sollte die Qualität der Stecker aus China schlechter sein?
Weil mechanischer Kram erstens (über)teuer(t) sein muss und den Anschein
von Made in Germany (Swiss, Sweden...) zu haben hat...
(Vorsicht: Ironie und versteckte Angriffe gegen eine bestimmte
Grundeinstellung einer gewissen Sorte von Bastlern könnte in der letzten
aussage enthalten sein...)
Mani W. schrieb:> aber halt wichtig daher reden...
Ja du hast das schon erkannt.Es ist wichtig , dass man aktuell in
Verbindung mit den Chinesen mal in sich geht, und eine Entscheidung
trifft. Deren Ware ,Preis und Qualität ist in diesem Zusammenhang nicht
relevant ,aber das Verhalten im Umgang mit der aktuellen Situation in
einem Land dessen Ansprüche deutlich höher sein dürften als das was wir
hier diskutieren. Ja ist Offtopic, aber es ging hier um das Wort
"wichtig". Und wichtig ist das...aus meiner Sicht der Dinge.
Die Chinesen wären in der Lage den Krieg in der Ukraine zu beenden,aber
noch ist der wirtschaftliche Druck nicht groß genug.Also arbeite ich
daran und kaufe wo anders auch wenn es mehr kostet. Hirschmann kann man
sich wirklich gönnen.
Mani W. schrieb:> Hirschmann ist immer schon gut gewesen, schon in meiner Lehrzeit...
Achja die alten Hirschmann Steckbretter, lange ist es her, es tut aber
schon fast ein bisschen weh die angelöteten Drähte an den beiden Kämmen
zu sehen, dabei haben die doch extra Anschlüsse für 4mm Stecker.