Hallo,
suche ein Schleifpapier mit Diamantbeschichtung, Körnung ca. 250-500.
Kein Baumwollrücken o.ä. sondern ein dünnes Papier mit 50mm
Mindestbreite.
Finde nur so merkwürdiges Zeug mit seltsamem Wabenmuster, siehe Bild.
Oder ich komme bei normalem Schleifpapier raus :-(
Gibt es sowas überhaupt?
Ulf
Ulf Z. schrieb:> Gibt es sowas überhaupt?
Warum sollte es?
Da kannst Du doch gleich 100€ Scheine zum Schleifen benutzen, schleifen
nicht ganz so gut, halten dafür etwas länger.
Paul schrieb:>> Gibt es sowas überhaupt?>> Warum sollte es?
Es gibt für so ziemlich jedes Produkt auch Anwendungen. Das sind meist
nur so wenige, daß sich eine industrielle Fertigung nicht lohnt. Daß es
etwas nicht gibt, heißt nicht automatisch, daß es niemand braucht.
Der TO könnte z.B. ein paar wenige sehr harte Materialien plan schleifen
wollen. Dazu lohnt sich kein großer, teurer Schleif-Festkörper, aber
ein, zwei Schleifpapiere auf ner planen Floatglasplatte schon.
In seinem Fall würde ich einfach Papier oder Gewebe mit Sprühkleber
beschichten, Diamant- oder Borcarbid-Schleifpulver aufstreuen. Muss ggf.
natürlich halbwegs gleichmäßig geschehen...
Uwe S. schrieb:> Paul schrieb:>>> Gibt es sowas überhaupt?>>>> Warum sollte es?>> Es gibt für so ziemlich jedes Produkt auch Anwendungen. Das sind meist> nur so wenige, daß sich eine industrielle Fertigung nicht lohnt. Daß es> etwas nicht gibt, heißt nicht automatisch, daß es niemand braucht.>> Der TO könnte z.B. ein paar wenige sehr harte Materialien plan schleifen> wollen. Dazu lohnt sich kein großer, teurer Schleif-Festkörper, aber> ein, zwei Schleifpapiere auf ner planen Floatglasplatte schon.> In seinem Fall würde ich einfach Papier oder Gewebe mit Sprühkleber> beschichten, Diamant- oder Borcarbid-Schleifpulver aufstreuen. Muss ggf.> natürlich halbwegs gleichmäßig geschehen...
Ja aber solange man nix näheres weiß sind das nur Vermutungen.
Teurer Festschleifkörper? Schau mal was so Diamant Schleifpapiere
kosten...ein Bogen 120 x 200 mm 122 €...und das ist dann
Verbrauchsmaterial, kannst nach einmaliger Benutzung weg schmeissen.
Dann lieber sowas:
https://www.hoffmann-group.com/DE/de/hom/Schleif-und-Trenntechnik/Schleifmittel/Diamant-Abziehplatte-im-Holzetui/p/559000-D46?gclid=EAIaIQobChMI2dCtyYPh9gIVTP7VCh2FxgoxEAQYBSABEgKWO_D_BwE
Oder ne Abziehplatte mit Diamantlösung. Ist auch nicht billig, aber ich
glaub da hat man länger was davon.
Wenns natürlich um keine ebene Fläche geht fällt das alles raus.
In China gibts zwar kein Diamant Schleifpapier, aber dafür dünne mit
Diamant beschichtete Bleche.
https://de.aliexpress.com/item/1005002852085695.html
Ich geh mal davon aus, dass die zu steif sind, um sie ins Rutscherl
einzuspannen
Einer schrieb:> Suche nach: Diamond lapping film.
Treffer! Genau das, was ich suche. Und 3M wird nicht verkehrt sein.
> Aber billig ist anders...
Ja und nein. Die deutschen Händler sind sich offensichtlich einig, dass
es unter 10 Bögen bzw. 25 Disks nichts gibt. Dann ist man bei knapp
tausend Euro :-(
Habe aber einen Engländer gefunden, der die Disks einzeln anbietet.
Ulf Z. schrieb:> suche ein Schleifpapier mit Diamantbeschichtung, Körnung ca. 250-500.
Und was willst da genau schleifen was mit 'Normalem' nicht geht ?
Schau, das besteht aus einem TRÄGER (Papier, etc), einem BINDEMITTEL
(Kunstharz) und Schleif-KÖRNERN. Das Teuerste ist das Bindemittel, das
auf den ANWENDUNGSZWECK eingestellt ist. Bei manchen Schleifmitteln
brechen die Körner also rasch aus, bei anderen fast gar nie.
Und dann ist da noch die STREUUNG : die gibt die 'Schüttdichte' der
Körner an. Manche Papiere schleifen also sehr gut , setzen aber rasch
zu, andere schleifen kaum, aber setzen gar nie zu.
Geh mal zu klingspor.de ,da gibts einen Katalog, da kannst dich
informieren über "Schleifmittel-Technologie". Ich hab eine Menge Kling,
billig zusammengekauft.
Da du ~ungefähr~ ~250-500 schleifen willst:
von 250 direkt auf 500 schleifst dich zum Dodel mit der Hand. Da kennst
jeden 250er-Kratzer drin . Stundenlang .
DIAMANT soltest grundsätzlich nur NASS schleifen. Weshalb Papier meist
ausscheidet, außer du klebst hinten Tesa-Packband drauf, dann gehts eine
zeitlang auch NASS problemlos, sofern das Bindemittel paßt.
Hab ich -übrigens- bei allen meinen Papieren gemacht. Praktisch ...
Ulf Z. schrieb:> Und 3M wird nicht verkehrt sein.
Von 3M gibts auch "Keramik-Schleifmittel", sind so kleine sauteure
Scheiben, die kriegst aber evtl. als Privatperson NICHT geliefert. Die
Stäube sind extrem giftig. Stehen aber Diamant angeblich in nichts nach.
Hab selber solche, aber leider keine passende
(Schraub-)Aufnahmevorrichtung für das Glump.
Ulf Z. schrieb:> Einer schrieb:>> Suche nach: Diamond lapping film.>> Treffer! Genau das, was ich suche.
Und warum hast Du dann nach Papier gefragt?
Das ist genau nicht das, wonach Du gefragt hast.
Uli S. schrieb:> In China gibts zwar kein Diamant Schleifpapier, aber dafür dünne mit> Diamant beschichtete Bleche.
Da wäre ich mit dem Geldausgeben vorsichtig. Ich habe mir vor kurzem
diamantbeschichtete Kronenbohrer aus China bestellt, um Löcher in
Keramikfliesen zu bohren - die haben die Oberfläche kaum angekratzt, da
waren auch die Diamanten schon weg, die Bohrer waren nur noch Müll.
Waren halt "Chinadiamanten".
Georg
Sven D. schrieb:> Ulf Z. schrieb:>> Ja und nein. Die deutschen Händler sind sich offensichtlich einig, dass>> es unter 10 Bögen bzw. 25 Disks nichts gibt.>> Nö, nicht alle https://www.feinewerkzeuge.de/diamond-lapping-film.html
In dem Angebot fehlt mir der Hersteller (3M). Geht gar nicht.
Paul schrieb:> Und warum hast Du dann nach Papier gefragt?> Das ist genau nicht das, wonach Du gefragt hast.
Am Ende muss ich das nehmen, was verfügbar ist. Ein dünnes
Nassschleifpapier mit mäßig feiner Diamantbeschichtung wäre mein Wunsch
gewesen. Wenn es Papier + Diamant nicht gibt, muss ich eben einen
anderen Träger akzeptieren. Wenn die Muster-Disk da ist, werde ich
sehen, ob es für meine Anwendung passt.
Georg schrieb:> diamantbeschichtete Kronenbohrer
Ja so is das mit "Diamant".
Kein! Vergleich zu schnöden Hartmetall-Kronen.
Oder gar pechschwarz glitzernden Silicium-Carbid-Kristallen.