Hallo Funki:
Funki schrieb:
> Für den Strahler würde ich gerne eine 2,75m lange
> (lambda 1/4) Teleskopantenne nutzen, die ratz fatz ausgezogen werden
> kann. Als Radiale dienen die Stangen eines Stativs, die ich schon habe
> und die ebenfalls ausziehbar sind. Also keine Segmente die man
> zusammenstecken muss!
Teleskope haben sich für speziell diesen Zeck nicht bewährt, weil sie zu
empfindlich sind. Zumindest das was ich von den alten 11m Handgeräten
kannte, die eigentlich die längsten Teleskopantennen sind, die ich
kennengelernt habe.
> Das Ganze soll in weniger als 30 Sekunden aufgebaut werden können. Ich
> will also nichts schrauben müssen (außer das Antennenkabel). Also
> Radiale rausziehen, Teleskopantenne rausziehen. Das Ganze hinstellen und
> Kabel drann - fertig.
Gerade wenn es schnell gehen soll, mache ich meistens etwas kaputt wenn
es so empfindlich ist. Andere Leute auch. Gerade Teleskopantennen sind
sehr empfindlich. Ich habe noch kein IC202, das regelmäßig portabel
verwendet wird, mit nicht abgebrochener Teleskopantenne gesehen. ;O)
>
> Ich habe rumgesucht aber konnte keine Teleskopantenne finden die so lang
> ist.
Kulikow-Antenne wurde ja schon genannt. Das Fingerklemm-Problem ist
weniger schlimm als man denkt, wenn man die Feder über die Schraube gut
entspannt. ;O)
Alternative Idee: Glasfiber (pass auf, dass Du kein Carbonfieber
erwichst)
Angelrute, die ist auch teleskopartig ausziehbar, und damit eine Lize
hochziehen. Ich verwende so etwas auch portabel, aber mit einer Länge
von 12m. Da hat es sich bewährt, den Draht aussen am Mast entlang zu
führen (weniger fummelig). Für 2-3m könnte ich mir aber auch vorstellen,
den Draht innen im Mast zu führen und oben an der Spitze dauerhaft zu
fixieren, so dass Du die Rute wie eine Teleskopantenne ausziehen und
zusammenschieben kannst.
Es könnte sein, dass sich der Draht verheddert und Kinken bildet, wenn
die Sache zusammengeschoben ist, darum führe ich das eben aussen am Mast
lang, für besseren Zugang zum Entwirren. Musst Du probieren.
Jedenfalls hat die Lize den Vorteil, dass Du keine gütemildernden
Übergangswiderstände zwischen den Teleskopgliedern hast, was immer
unterschätzt wird.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de