Elektromagnet bauen

Gast #7052911
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Hallo,
Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine 
Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann

Welche Materialien eignen sich am besten als kern? Wie dick muss der 
Draht sein und wie viele umwindungen muss der haben? Und im Fall der 
Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil oder Batterie nehmen

Ich dachte so an einen Magneten mit 50-100kg Kraft würde aber auch gerne 
aus Leidenschaft  mit mehr arbeiten
Gast #7052952
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Gregor schrieb:
> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine
> Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann

Ein Popcornthread😀👍

Der wird lustig, endet aber ohne Resultat.


Gregor schrieb:
> Welche Materialien eignen sich am besten als kern?

Popcorn, aber das Gute🤡


> Wie dick muss der Draht sein und wie viele umwindungen muss der
> haben?

Sehr dick und ganz ganz viele Umwidmungen.


> Und im Fall der Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil
> oder Batterie nehmen

Batterie, CR2032 oder 2 AG13 in Serie.
#7053053
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Methode 1, gedämpfter Schwingkreis.
Die Festplatte wird in eine gut isolierte (vergossene) Spule als Teil 
eines Schwingkreises eingelegt. Mit einem Hochspannungspuls von 5 - 20 
kV wird der Kreis angeregt. Es gibt käufliche Geräte, die so arbeiten.
Fast alle Teile dafür sind in einem Defibrillator vorhanden.

Methode 2, Magnetfeldpuls.
Die Platte mit 20 Windungen 1 - 2 CuL-Draht umwickeln und mit Klebeband 
fixieren, einige kA Strom erzeugen ein starkes Magnetfeld. Netzteile 
dafür findet man nicht, man nimmt mindestens 2 - 4 Bleiakkus in Reihe 
als Spannungsquelle. Zum Abschalten dient ein bereits eingeschalteter 
Sicherungsautomat (16-25A). Zum Starten ein kräftiges Schütz, das auch 
rein mechanisch eingeschaltet werden darf. Bis der Automat ausschaltet, 
sind schon einige kA geflossen.
So kann man auch schwache Stahlmagnete oder sogar Schrittmotore wieder 
aufmagnetisieren, hierbei muß aber die richtige Polarität beachtet 
werden.
Gast #7053058
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Nimm einen Pkw der Marke Tesla, baue den Akku aus und benutze den.

Draht mit mindestens 25 mm im Quadrat nehme und daraus eine Spule 
drehen. So ca. 20 bis 100 Umdrehungen biegen und dann Puff machen.
Gast #7053072
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Das ist technisch viel zu aufwändig.
Du nimmst entweder eine ausreichend dimensionierte dimensionierte Ladung 
Thermit (Das gibts als Paket fertig zu kaufen).
Oder du schreibst deine eigene Festplattenverschlüssung und verwendest 
diese.

Da dein (meisstens Aluminium) Festplattengehäuse bei einem starken 
Magnetimpuls diesem Widerstand entgegen bringst (Induktion geht auch bei 
NE-Metallen), muss der Impuls riesig sein um die eigentlichen Platten zu 
erreichen.

Moment, ein Bolzenschussgerät könnte die Platte löchern, damit würde es 
auch gehen ^^

0/
Tr.oll

p.S.: Ein Napalm-Spender mit Zünder könnte auch funktionieren.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7053112
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Funktionierende Platten aus Schrott habe ich mit Ringmagneten
aus nem Magnetron unbrauchbar gemacht. 2 Stück aneinander gebappt.
Einfach nur an die Platte halten und die Magnete
etwas hin und her bewegen. Und zwar an der Platinenseite.
Wenn der Deckel aus Eisenblech besteht, kommt nicht allzuviel durch.
Sonst geht das auch dort.

Ob das alles nun wirklich GELÖSCHT war kann ich nicht sagen.
FBI, BND oder sonstige 3 Buchstaben könnten
eventuell mit millionenschwerem Equipment noch was machen.

Jedenfalls machen die Dinger danach nur noch den Click Of Death.
Und diese Ferritmagnete sind noch lange nicht das stärkste,
was man kriegen kann.

Videocassetten geben nach selbiger Behandlung auch
nur noch ein Flimmern von sich. Tonbänder entsprechend.

Das muss echt nicht der "Super-Duper-EMP" sein!

Georg schrieb:
> Thomas F. schrieb:
>> "Festplatte auf 'Knopfdruck' unbrauchbar machen"
>
> Wieso? Genügt es nicht die Daten zu löschen?

wenn das SEK die Tür sprengt, soll der Knopf gedrückt werden.
Gast #7053312
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wem das Einschlagen eines Nagels nicht genügt, der sollte sich eine
> professionelle Entsorgung leisten können.

Ich fürchte, dem TO geht es um eine schnelle, einfache Möglichkeit, 
seine Darknet-Files unlesbar zu machen, bis die Exekutive zum zweiten 
Mal an der Tür klingelt. Dann erst ausbauen und Hammer und Nagel suchen 
wird zeitlich nicht reichen.
Eine entsprechende Software braucht dazu Stunden.

Denn sonst könnte man sie auch einfach aufschrauben, interessehalber, 
und ggf. die Scheiben als Untersetzer, Mobile o.ä. verwenden. Oder sie 
roher Gewalt aussetzen oder den Kindern zum Spielen geben ...
Gast #7053329
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Ein 5 kg Hammer und zwei Schläge reichen dafür komplett aus. Die Platten 
brechen wie Glas und sind dann definitiv ohne extrem großen Aufwand 
nicht mehr herstellbar (und nein, der Aufwand wird nicht wegen ein paar 
Filesharing-Downloads gemacht).

Dem OP geht's wohl um eine Lösung mit Fernauslöser. Aber vergiss nicht - 
wenn Du so ein großer Fisch bist, dass du die NSA aufgeschreckt hast, 
dann werden die Daten auf der Platte dein kleistes Problem sein.
Gast #7053367
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Gregor schrieb:
> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine
> Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann

Auf Knopfdruck klingt für mich nach "wenn die Polizei klingelt..." (bzw. 
das Klingeln überspringt).

Bei mir ist es nicht so dringend. Darum schraub sie auf und klopf die 
Scheiben mit dem Hammer klein - fertig.
Benötigtes Werkzeug:
Torx-Schraubendreher
Hammer
Schutzbrille

Aber in der Regel möchte ich die Platten noch benutzen und beschränke 
mich auf ein einfaches dd status=progress if=/dev/urandom of=/dev/sdx 
mit etwas Geduld.

Unter Windows mit einem File-Shredder, wobei mir da schon mal Daten auf 
einer Platte zurückblieben, die wohl noch im Halbleiter Cache waren.
Gast #7053392
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Dieses niedliche Teil passt neben den PC und kostet nur 7k. Die 
Festplatte extern verbinden und dort reinlegen. Wenn's an der Haustür 
klingelt, auf den Knopf drücken.

https://www.aktenvernichterdirekt.de/aktenvernichter/festplatten/525/intimus-240-crusher-festplattenshredder

Lässt sich für einen Bruchteil des Preises sicher selbst bauen. Sicherer 
als ein Magnet, weil "WYSIWYG" :)
Gast #7053522
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Es gibt Alu und Glas Platter. Glas hat IBM früher verwendet da flogen 
dann gern große Stücke der Magnetischen Beschichtung weg.
Wenn man die ordentlich weit runter geworfen hat konnte man den 
Glasbruch darin hören.

MfG
Michael
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7054130
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Udo S. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> Viele Scheiben landen hier im Alu-Schrott
>
> Dann könnte man sie ja als Wirbelstrombremse für diesen Thread benutzen:
> Beitrag "Wirbelstrombremse für langsame Drehzahl"

und die Spacer-Ringe kannste verschiessen:
möglichst gut passenden Stahlstab mit ner Spule bewickeln
und der Ring kommt um den Stahlstab.
dann die Spule mit nem möglichst hohen Strom(stoss) befeuern.
#7054160
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Hammer schrieb:
> Ein 5 kg Hammer und zwei Schläge reichen dafür komplett aus. Die Platten
> brechen wie Glas und sind dann definitiv ohne extrem großen Aufwand
> nicht mehr herstellbar (und nein, der Aufwand wird nicht wegen ein paar
> Filesharing-Downloads gemacht).
>


Aber nicht immer:

- hab kürzlich solche Platten mit ner Blechschere geschnitten => 
Spiegelanwendung (gibt Alu und Glas, s.o.)

- und vor 2 Wochen haben die Freunde einen Graffiti Sprayer mit dem 
Hubschrauber gejagt... soviel zum Aufwand
Gast #7054194
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Werner H. schrieb:
> Methode 1, gedämpfter Schwingkreis.
>
> Methode 2, Magnetfeldpuls.

Methode 3: Induktionsschmelze.

ca 5 Wdg 15mm^2 Cu, viele Dutzend Amperes, einige kHz. PSA!
 Bedienung ist so einfach wie Knopfdruck + HD in Spule halten, aber 
braucht -je nach verfügbare Leistung (mehrere kW)- ein paar Minuten Zeit 
pro Laufwerk.
VORSICHT: tropft flüssiges Metall!!! In Sand fallen lassen, nicht in 
Wasser/Öl!
+duck+weg+
#7054297
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Da ist Thermit wirklich einfacher. Man muß nur einen Schienenarbeiter 
kennen, der das abgibt.

Softwarelöschen mit Bordmitteln, dauert aber:
Die Daten mit DELETE löschen, bis auf ein paar, die man noch braucht. 
Dann den Papierkorb löschen. Die gelöschten Daten sind aber noch da, 
sind nur zum Abschuß freigegeben.
Wenn man dann die Platte mit DEFRAG, bearbeitet, sind sie so 
verschachtelt verschoben, daß sie kein Reparaturprogramm mehr finden 
kann (die FAT ist jetzt ganz anders). Eine versehentlich gelöschte Datei 
ist entgültig weg, keine Chance mehr.
Ist mir genau so mal passiert, deshalb weiß ich das...
Gast #7054556
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Ich wollte mich ja schon früher wieder melden - aber dummerweise habe 
ich versehentlich schon wieder meinen Computer gesprengt, als DHL 
geklingelt hat.  Deswegen suche ich auch dringend einen Magneten. Wenn 
mir das mit dem Sprengstoff ein drittes Mal passiert, wirft mich mein 
Vermieter raus.
Gast #7054577
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Also mir ist bei den 3,5" Platten noch jede Scheibe mit einem 
Hammerschlag in mehrere Teile zerbrochen, egal ob uralte 40GB-PLatte 
oder 1TB-Platte. Man muss nur fest genug draufhauen, sonst verbeult sie 
nur. Ich hatte dabei aber mal eine, die in tausend Stücke zersplittert 
ist, die war dann wohl aus Glas.
Gast #7054706
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Gregor schrieb:
> ... Und im Fall der Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil
> oder Batterie nehmen

Entmagnetisieren tut man mit einer Wechselspannung, weil die magnetische 
Beschichtung der Platte prinzipbedingt eine kräftige Hysterese besitzt - 
nix Gleichspannung.
Sonst kann man das hinterher noch lesen.

> Ich dachte so an einen Magneten mit 50-100kg Kraft würde aber auch gerne
> aus Leidenschaft  mit mehr arbeiten

In kg kannst du die Masse deiner Platte messen, aber bestimmt keine 
Kraft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#Abgeleitete_SI-Einheiten_mit_besonderem_Namen

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