Hallo,
Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine
Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann
Welche Materialien eignen sich am besten als kern? Wie dick muss der
Draht sein und wie viele umwindungen muss der haben? Und im Fall der
Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil oder Batterie nehmen
Ich dachte so an einen Magneten mit 50-100kg Kraft würde aber auch gerne
aus Leidenschaft mit mehr arbeiten
Gregor schrieb:> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine> Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann
Ein Popcornthread😀👍
Der wird lustig, endet aber ohne Resultat.
Gregor schrieb:> Welche Materialien eignen sich am besten als kern?
Popcorn, aber das Gute🤡
> Wie dick muss der Draht sein und wie viele umwindungen muss der> haben?
Sehr dick und ganz ganz viele Umwidmungen.
> Und im Fall der Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil> oder Batterie nehmen
Batterie, CR2032 oder 2 AG13 in Serie.
Methode 1, gedämpfter Schwingkreis.
Die Festplatte wird in eine gut isolierte (vergossene) Spule als Teil
eines Schwingkreises eingelegt. Mit einem Hochspannungspuls von 5 - 20
kV wird der Kreis angeregt. Es gibt käufliche Geräte, die so arbeiten.
Fast alle Teile dafür sind in einem Defibrillator vorhanden.
Methode 2, Magnetfeldpuls.
Die Platte mit 20 Windungen 1 - 2 CuL-Draht umwickeln und mit Klebeband
fixieren, einige kA Strom erzeugen ein starkes Magnetfeld. Netzteile
dafür findet man nicht, man nimmt mindestens 2 - 4 Bleiakkus in Reihe
als Spannungsquelle. Zum Abschalten dient ein bereits eingeschalteter
Sicherungsautomat (16-25A). Zum Starten ein kräftiges Schütz, das auch
rein mechanisch eingeschaltet werden darf. Bis der Automat ausschaltet,
sind schon einige kA geflossen.
So kann man auch schwache Stahlmagnete oder sogar Schrittmotore wieder
aufmagnetisieren, hierbei muß aber die richtige Polarität beachtet
werden.
Nimm einen Pkw der Marke Tesla, baue den Akku aus und benutze den.
Draht mit mindestens 25 mm im Quadrat nehme und daraus eine Spule
drehen. So ca. 20 bis 100 Umdrehungen biegen und dann Puff machen.
Hallo Gregor,
vielen Dank das Du hier Dein Anliegen geschildert hast.
Um uns und Dir unnötigen Aufwand zu ersparen werden wir uns die Daten
mal rechtzeitig ansehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Durchsuchung_in_Deutschland
MfG
Deine Ermittlungsbehörde
Das ist technisch viel zu aufwändig.
Du nimmst entweder eine ausreichend dimensionierte dimensionierte Ladung
Thermit (Das gibts als Paket fertig zu kaufen).
Oder du schreibst deine eigene Festplattenverschlüssung und verwendest
diese.
Da dein (meisstens Aluminium) Festplattengehäuse bei einem starken
Magnetimpuls diesem Widerstand entgegen bringst (Induktion geht auch bei
NE-Metallen), muss der Impuls riesig sein um die eigentlichen Platten zu
erreichen.
Moment, ein Bolzenschussgerät könnte die Platte löchern, damit würde es
auch gehen ^^
0/
Tr.oll
p.S.: Ein Napalm-Spender mit Zünder könnte auch funktionieren.
Funktionierende Platten aus Schrott habe ich mit Ringmagneten
aus nem Magnetron unbrauchbar gemacht. 2 Stück aneinander gebappt.
Einfach nur an die Platte halten und die Magnete
etwas hin und her bewegen. Und zwar an der Platinenseite.
Wenn der Deckel aus Eisenblech besteht, kommt nicht allzuviel durch.
Sonst geht das auch dort.
Ob das alles nun wirklich GELÖSCHT war kann ich nicht sagen.
FBI, BND oder sonstige 3 Buchstaben könnten
eventuell mit millionenschwerem Equipment noch was machen.
Jedenfalls machen die Dinger danach nur noch den Click Of Death.
Und diese Ferritmagnete sind noch lange nicht das stärkste,
was man kriegen kann.
Videocassetten geben nach selbiger Behandlung auch
nur noch ein Flimmern von sich. Tonbänder entsprechend.
Das muss echt nicht der "Super-Duper-EMP" sein!
Georg schrieb:> Thomas F. schrieb:>> "Festplatte auf 'Knopfdruck' unbrauchbar machen">> Wieso? Genügt es nicht die Daten zu löschen?
wenn das SEK die Tür sprengt, soll der Knopf gedrückt werden.
> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine
Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann
Was fuer ein maximal duenner Furz. Ein Hammer tut's auch.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wem das Einschlagen eines Nagels nicht genügt, der sollte sich eine> professionelle Entsorgung leisten können.
Ich fürchte, dem TO geht es um eine schnelle, einfache Möglichkeit,
seine Darknet-Files unlesbar zu machen, bis die Exekutive zum zweiten
Mal an der Tür klingelt. Dann erst ausbauen und Hammer und Nagel suchen
wird zeitlich nicht reichen.
Eine entsprechende Software braucht dazu Stunden.
Denn sonst könnte man sie auch einfach aufschrauben, interessehalber,
und ggf. die Scheiben als Untersetzer, Mobile o.ä. verwenden. Oder sie
roher Gewalt aussetzen oder den Kindern zum Spielen geben ...
Ein 5 kg Hammer und zwei Schläge reichen dafür komplett aus. Die Platten
brechen wie Glas und sind dann definitiv ohne extrem großen Aufwand
nicht mehr herstellbar (und nein, der Aufwand wird nicht wegen ein paar
Filesharing-Downloads gemacht).
Dem OP geht's wohl um eine Lösung mit Fernauslöser. Aber vergiss nicht -
wenn Du so ein großer Fisch bist, dass du die NSA aufgeschreckt hast,
dann werden die Daten auf der Platte dein kleistes Problem sein.
Da ließe sich doch sicher was aus einem Gurtstraffer oder Airbag bauen
das passende Nägel durch die Platte treibt. Zünder für die Termitladung
gehen sich auch.
MfG
Michael
Gregor schrieb:> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine> Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann
Ich würde da eher eine Bohrmaschine empfehlen. :-)
Gregor schrieb:> Wie viele Umwindungen muss der haben?
Wir bauen heute einen Elektromagnet:
https://youtu.be/Lzc-dquEvNI
Das sind die Jungs vom Kliemansland. Am Ende des Tages stellt sich
heraus das der Draht zu dünn ist. Die ganze Wickelarbeit umsonst 😬
Gregor schrieb:> Ich brauche einen elektromagneten mit dem ich auf Knopfdruck eine> Festplatte unbrauchbar und Daten laborsicher zerstören kann
Auf Knopfdruck klingt für mich nach "wenn die Polizei klingelt..." (bzw.
das Klingeln überspringt).
Bei mir ist es nicht so dringend. Darum schraub sie auf und klopf die
Scheiben mit dem Hammer klein - fertig.
Benötigtes Werkzeug:
Torx-Schraubendreher
Hammer
Schutzbrille
Aber in der Regel möchte ich die Platten noch benutzen und beschränke
mich auf ein einfaches dd status=progress if=/dev/urandom of=/dev/sdx
mit etwas Geduld.
Unter Windows mit einem File-Shredder, wobei mir da schon mal Daten auf
einer Platte zurückblieben, die wohl noch im Halbleiter Cache waren.
Hammer schrieb:> Ein 5 kg Hammer und zwei Schläge reichen dafür komplett aus. Die Platten> brechen wie Glas
Wo hast du den Unfug her? Die brechen garantiert nicht außer du hast sie
vorher auf 2K gekühlt!
Es gibt Alu und Glas Platter. Glas hat IBM früher verwendet da flogen
dann gern große Stücke der Magnetischen Beschichtung weg.
Wenn man die ordentlich weit runter geworfen hat konnte man den
Glasbruch darin hören.
MfG
Michael
Udo S. schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> Viele Scheiben landen hier im Alu-Schrott>> Dann könnte man sie ja als Wirbelstrombremse für diesen Thread benutzen:> Beitrag "Wirbelstrombremse für langsame Drehzahl"
und die Spacer-Ringe kannste verschiessen:
möglichst gut passenden Stahlstab mit ner Spule bewickeln
und der Ring kommt um den Stahlstab.
dann die Spule mit nem möglichst hohen Strom(stoss) befeuern.
Hammer schrieb:> Ein 5 kg Hammer und zwei Schläge reichen dafür komplett aus. Die Platten> brechen wie Glas und sind dann definitiv ohne extrem großen Aufwand> nicht mehr herstellbar (und nein, der Aufwand wird nicht wegen ein paar> Filesharing-Downloads gemacht).>
Aber nicht immer:
- hab kürzlich solche Platten mit ner Blechschere geschnitten =>
Spiegelanwendung (gibt Alu und Glas, s.o.)
- und vor 2 Wochen haben die Freunde einen Graffiti Sprayer mit dem
Hubschrauber gejagt... soviel zum Aufwand
Manfred K. schrieb:> und vor 2 Wochen haben die Freunde einen Graffiti Sprayer mit dem> Hubschrauber gejagt.
Ja klar, Hubschrauber in der Stadt, macht mächtig Sinn.
Das Märchen mit dem Hubschrauber ist nicht tot zu kriegen. Egal in
welcher Community, Sprayer, Motorradfahrer, Mountainbiker...
Werner H. schrieb:> Methode 1, gedämpfter Schwingkreis.>> Methode 2, Magnetfeldpuls.
Methode 3: Induktionsschmelze.
ca 5 Wdg 15mm^2 Cu, viele Dutzend Amperes, einige kHz. PSA!
Bedienung ist so einfach wie Knopfdruck + HD in Spule halten, aber
braucht -je nach verfügbare Leistung (mehrere kW)- ein paar Minuten Zeit
pro Laufwerk.
VORSICHT: tropft flüssiges Metall!!! In Sand fallen lassen, nicht in
Wasser/Öl!
+duck+weg+
Da ist Thermit wirklich einfacher. Man muß nur einen Schienenarbeiter
kennen, der das abgibt.
Softwarelöschen mit Bordmitteln, dauert aber:
Die Daten mit DELETE löschen, bis auf ein paar, die man noch braucht.
Dann den Papierkorb löschen. Die gelöschten Daten sind aber noch da,
sind nur zum Abschuß freigegeben.
Wenn man dann die Platte mit DEFRAG, bearbeitet, sind sie so
verschachtelt verschoben, daß sie kein Reparaturprogramm mehr finden
kann (die FAT ist jetzt ganz anders). Eine versehentlich gelöschte Datei
ist entgültig weg, keine Chance mehr.
Ist mir genau so mal passiert, deshalb weiß ich das...
Werner H. schrieb:> Da ist Thermit wirklich einfacher. Man muß nur einen Schienenarbeiter> kennen, der das abgibt.
man muss nur wissen wie man Thermit herstellt,
oder was man als Ersatz nehmen kann.
●DesIntegrator ●. schrieb:> Werner H. schrieb:>> Da ist Thermit wirklich einfacher. Man muß nur einen Schienenarbeiter>> kennen, der das abgibt.>> man muss nur wissen wie man Thermit herstellt,> oder was man als Ersatz nehmen kann.
Thermit ist kein Gefahrstoff.
Thermit ist frei verkäuflich.
Jeder Depp kann sich das u.A. in Säcken zu 1 bis 25 kg bestellen.
Harald W. schrieb:> Werner H. schrieb:>>> Da ist Thermit wirklich einfacher.>> Wenn man ALU-Scheiben hat, reicht es, Eisenpulver draufzustreuen.> Schon hat man Thermit. :-)
in der Form brennt da nullkommanix
Ich wollte mich ja schon früher wieder melden - aber dummerweise habe
ich versehentlich schon wieder meinen Computer gesprengt, als DHL
geklingelt hat. Deswegen suche ich auch dringend einen Magneten. Wenn
mir das mit dem Sprengstoff ein drittes Mal passiert, wirft mich mein
Vermieter raus.
Also mir ist bei den 3,5" Platten noch jede Scheibe mit einem
Hammerschlag in mehrere Teile zerbrochen, egal ob uralte 40GB-PLatte
oder 1TB-Platte. Man muss nur fest genug draufhauen, sonst verbeult sie
nur. Ich hatte dabei aber mal eine, die in tausend Stücke zersplittert
ist, die war dann wohl aus Glas.
Harald W. schrieb:> Wenn man ALU-Scheiben hat, reicht es, Eisenpulver draufzustreuen.> Schon hat man Thermit. :-)
Dann musst du aber noch einige Jahre warten bis sich das Eisenpulver in
Rost verwandelt hat :-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Rüdiger B. schrieb:>> Nimm einen Trafo mit EI Kern und baue das I aus, und dan ab in die>> Steckdose.>> Dann brennt der Trafo ab.
Je nach Trafogröße und Absicherung könnte auch der LSS auslösen.
Die Primärinduktivität geht sicher weit runter.
Gregor schrieb:> ... Und im Fall der Fälle, was kann ich da am besten für ein Netzteil> oder Batterie nehmen
Entmagnetisieren tut man mit einer Wechselspannung, weil die magnetische
Beschichtung der Platte prinzipbedingt eine kräftige Hysterese besitzt -
nix Gleichspannung.
Sonst kann man das hinterher noch lesen.
> Ich dachte so an einen Magneten mit 50-100kg Kraft würde aber auch gerne> aus Leidenschaft mit mehr arbeiten
In kg kannst du die Masse deiner Platte messen, aber bestimmt keine
Kraft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#Abgeleitete_SI-Einheiten_mit_besonderem_Namen