Elko vor und hinter Spannungswandler?

Gast #7054159
Lesenswert?
• ▲
▼
Guten Morgen, ich würde gerne diesen Spannungswandler einsetzen. In den 
AN sind keine ELKos eingezeichnet. Irgendwie werden aber immer unf 
überall welche verbaut, würdet ihr es hier tun? Bzw wie groß? 
Eingangsspannung ist 24V.

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D400/ROF-78EXX-0.5.pdf
Gast #7054165
Lesenswert?
• ▲
▼
> AN sind keine ELKos eingezeichnet. Irgendwie werden aber immer unf
> überall welche verbaut, würdet ihr es hier tun?

Das braucht keine Elkos. Da ist ein schneller moderner Schaltwandler 
drauf und der brauch kleine Kerkos moeglichst nahe am IC. Ein Elko im 
Abstand von 2cm hilft da nicht viel und ist auch nicht notwendig.
Eine Ausnahme koennte eventuell ein Elko am Eingang sein wenn du dir 
Sorgen machst wegen Spannungsausfaellen. Mach dir lieber Gedanken ueber 
den EMV-Filter den der Hersteller netterweise angegeben hat.

Olaf
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7054170
Lesenswert?
• ▲
▼
Christian schrieb:
> In den AN sind keine ELKos eingezeichnet.
Das bedeutet nur, dass der Regler für sich alleine keine Pufferung 
braucht. Ob deine Schaltung einen Puffer braucht, kannst nur du wissen.

> Bzw wie groß?
Kommt wie üblich auf deine Anwendung an: kann es duch Lastschaltvorgänge 
kurze Einbrüche geben, die der Schaltregler nicht schnell genug 
ausreglen kann und muss deshalb ein Puffer her?
Muss ein Spanungseinbruch auf der Eingangsseite evtl. für ein paar ms 
gepuffert werden können?

BTW: mich stimmt ein wenig nachdenklich, dass da keine maximale 
Lastkapazität angegeben ist.
Gast #7054184
Lesenswert?
• ▲
▼
Christian schrieb:
> Irgendwie werden aber immer unf überall welche verbaut, würdet ihr es
> hier tun? Bzw wie groß?

Wenn die Spannungsquelle sowieso gut gepuffert ist und der Verbraucher 
nicht besonders anspruchsvoll, dann geht das Modul so.

Ist der Eingang ein 50Hz Trafo mit Gleichrichter, braucht er natürlich 
einen Siebelko, so 1000uF/35V. Der stellt dann eine niederimpedante 
Quelle dar, zumindest wenn er nah am Regler ist.

Ist der Eingang ein Netzteil über ein externes Kabel, würde das Kabel 
wie eine Antenne stören, dann braucht man den im Datenblatt gezeigten 
1uF/33uH/1uF Filter.

Ist der Eingang eher eine schlechte Quelle, hochohmige Batterie oder 
dünnes Kabel, dann wurde ich 47uF parallel schalten.

Ist am Ausgang Analogtechnik, auch Audio, dann wurde ich auch dort 
Filtern, z.B. 1uF/33uH/1uF oder 47uF low ESR nah am Regler. Zumindest 
halt so weit, bis die Störungen gering genug sind. Bei Digitaltechnik 
eher egal, zudem sitzen hoffentlich überall 100nF Stützkondensatoren.
Gast #7061123
Lesenswert?
• ▲
▼
MaWin schrieb:
> Ist der Eingang ein 50Hz Trafo mit Gleichrichter, braucht er natürlich
> einen Siebelko, so 1000uF/35V. Der stellt dann eine niederimpedante
> Quelle dar, zumindest wenn er nah am Regler ist.

Die schönste unmittelbare Nähe zum Wandler nützt nichts, wenn der 
ESR/ESL zu groß ist.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.