Ich habe eine Leiterplatte mit 3 SMA Steckverbindern (Weiblich), die ich
zuerst entwickelt habe. Das ist ein Signalgenerator bis 4.5GHz. Ein
weiteres Verstärker bzw. Filtermodul soll extern angeschlossen werden.
Die SMA Verbinder, die ich bisher verwende sind die 60312202114511 von
Würth, die zwar nicht günstig sind aber für die Charakterisierung meines
Signalgenerators bisher gut funktioniert haben.
Nach einer Recherche hat sich gezeigt, dass die Gegenstücke dazu nicht
gut erhältlich sind. Zumindest nicht in der Bauform mit
Durchgangslöchern zur Stabilisierung, was ich als Vorteil erachte. Meint
ihr es wäre sinnvoll das per Adapter zu machen? Also einen Männlich <->
Männlich SMA Verbinder.
Wenn es nicht völlig starr sein soll, dann kannst du auch RG402 Kabel
verwenden (alternativ Sucoform 141). Das ist ein Semiflex-Kabel
(verzinnter Mantel) mit angelöteten SMA-Steckern. Wir haben das bis 18
GHz verwendet. Gibt's inzwischen auch bei ebay.
Rüdiger B. schrieb:> Eigentlich werden für Geräteinterne Verbindungen SMB Stecker> verwendet.
Bei niedrigen Frequenzen kann man das machen, SMB ist nur bis 4 GHz
vorgesehen. Bei höheren Frequenzen ist SMA geräteintern schon
gebräuchlich.
Rüdiger B. schrieb:> Eigentlich werden für Geräteinterne Verbindungen SMB Stecker verwendet.
Es geht nicht um eine Geräteinterne Verbinung sondern um eine externe
Verbindung.
Jan M. schrieb:> Nach einer Recherche hat sich gezeigt, dass die Gegenstücke dazu nicht> gut erhältlich sind.
Das Gegenstück währe z.B. 60313002124523 oder 60314202124525 ?
Ich sehe da keine Lieferschwierigkeiten. Muster gibts direkt bei Würth.
Distributoren wie RS, Farnell, Digikey & Mouser haben die Sachen ab
Lager lieferbar. In der derzueitigen Liefersituation ist das eher
komfortabel. 100er Stückzahlen wirst du wohl nicht gerade brauchen.
viel Erfolg
hauspapa
@ Jan
Ist das privat oder musst du damit Geld verdienen..??
Geld verdienen ist eine Sache..
Privat: Tu dir das doch nicht an. Überlege mal: du hast mehrere(re)
Baugruppen starr gekoppelt. Viel Spass beim Fehlersuchen. Wie so oft,
sieht dann gut aus, aber...
Viel Erfolg
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Wilhelm
Jan M. schrieb:> Ja genau sowas meine ich. Ich sehe das Problem, dass starre Verbindungen> zwischen Leiterplatten durchaus problematisch sein sollen. Ich möchte> nur reproduzierbares Verhalten und da sind Kabel eher nicht> wünschenswert.
Offenbar sind ja drei SMA-Verbindungen gleichzeitig zwischen zwei
Leiterplatten herzustellen, d.h. es müssen alle drei Verschraubungen
gleichzeitig erfolgen. Ansonsten wird die ganze Konstruktion verkantet.
Und wenn sich alle drei Verbindungen auch noch in einer Linie befinden,
ist es bei starren Verbindungen nicht möglich, für jede einzelne
sicherzustellen, dass die Kontakte mit wohldefinierter Kraft
aufeinandergepresst werden, selbst bei Verwendung eines
Drehmomentschlüssels. Außerdem sollten die Steckverbinder auch im
verschraubten Zustand eingelötet werden, damit es zu keinem Winkel- oder
Längenfehler kommt.
Wesentlich sinnvoller wäre daher tatsächlich eine Verbindung mit kurzen
(semi-)rigiden Leitungen, und zwar vorzugsweise im 90°- oder
180°-Winkel, um hierdurch Längen- und Winkelfehler ausgleichen zu
können. Solche (semi-)rigiden Brücken findet man an jedem besseren
Spektrumanalysator oder VNA:
http://www.gwave-tech.com/uploadfile/201902/efaae8de6c.jpg
Wilhelm S. schrieb:> Ist das privat oder musst du damit Geld verdienen..??>> Geld verdienen ist eine Sache..>> Privat: Tu dir das doch nicht an. Überlege mal: du hast mehrere(re)> Baugruppen starr gekoppelt. Viel Spass beim Fehlersuchen. Wie so oft,> sieht dann gut aus, aber...
Ich will damit Geld verdienen. Danke für die Hilfe soweit an alle. Der
Generator funktioniert schon aber es gibt verschiedene Konfiguration für
Verstärkung daher muss das wirklich eine separate Baugruppe sein, damit
ich das Generatorboard nicht immer anpassen muss.
Ich denke der Hinweis mit dem Semi-Rigid Kabeln nehme ich mir mal zu
herzen und denke da noch einmal in Ruhe drüber nach. Insbesondere der
Hinweis mit verzogenen Steckern macht das fertigen dann eher zur Qual.
Ich kenne das auch von R&S und Advantest. Speziell in den 80er & 90er
hat man mit HF Semi Rigid Kabel nicht gegeizt. Wenn die Module fest
installliert (angeschraubt) waren, kamen oft Rigid Kabel zum Einsatz.
Wenn die gut gebogen waren, war das Wechseln mit SMA Stecker kein
Problem. Wichtig ist, dass sie mechanisch spannungsfrei eingebaut
werden. Sonst reißt die Lötstelle und es gibt eigenartige Effekte.
Muss es eigentlich semi rigid sein. Ich sehe gerade, dass es bei koax24
auch 10cm und mehr flexible Leitung gibt. Sofern die nicht zu sehr
gebogen werden sollte das doch passen.
Petra schrieb:> Ich kenne das auch von R&S und Advantest. Speziell in den 80er & 90er> hat man mit HF Semi Rigid Kabel nicht gegeizt. Wenn die Module fest> installliert (angeschraubt) waren, kamen oft Rigid Kabel zum Einsatz.
Als Beispiel mal ein R&S ZVRE