Gleichstrommotor hat Unterbrechungen und Kurzschlüsse

Gast #7122226
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Moin,

nur aus Interesse, es geht nicht um eine Reparatur:
Ich habe hier einen kleinen Gleichstrommotor liegen, einer von diesen 
ganz einfachen billigen, mit einfacher mechanischer Kommutierung, der 
nicht mehr funktioniert. Auch wenn man ihn andreht, läuft er nicht an.
Der Motor hat unbestromt pro Umdrehung sechs (magnetische) 
Rastpositionen. Wenn ich den Motor drehe, hat er an manchen dieser 
Rastpositionen einen Kurschluss, an anderen eine Unterbrechung (es 
fließt kein Strom). Das scheint zufällig zu sein, also eine Position 
kann bei der nächsten Drehung einen anderen Zustand haben.
Teilweise, aber auch nicht immer, rattert der bestromte Motor leicht, 
wenn ich den Rotor ein bisschen auslenke und 'zieht' wieder in die 
Position zurück.

Auseinanderbauen kann ich ihn leider nicht.
Hat jemand eine Idee, was der Fehler sein könnte?
Gast #7122250
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Dussel schrieb:
> Ich habe hier einen kleinen Gleichstrommotor liegen, einer von diesen
> ganz einfachen billigen, mit einfacher mechanischer Kommutierung, der
> nicht mehr funktioniert. Auch wenn man ihn andreht, läuft er nicht an.
> Der Motor hat unbestromt pro Umdrehung sechs (magnetische)

Kannst du die Kohlebürsten sehen?
Bild vom Motor!
Gast #7122434
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Matthias S. schrieb:
> Da wird eine der Bürsten lose sein und evtl. drin rumtanzen.
Das wäre eine Möglichkeit. Ich frage mich nur, warum. Die Anschlüsse am 
Motor sind zumindest noch fest.

Matthias S. schrieb:
> Oder die
> Wicklung hats hinter sich mit Windungsschlüssen.
Aber wäre es dann nicht von der Position unabhängig?

Matthias S. schrieb:
> Doch, das geht immer. Ob man ihn wieder zusammenkriegt, ist die Frage.
Meiner Erfahrung nach muss man das Gehäuse über die Welle abziehen, aber 
auf der Welle ist was aufgepresst, so dass ich das Gehäuse nicht 
runterkriege. Eine Säge, um die Welle abzusägen, habe ich hier nicht.

michael_ schrieb:
> Kannst du die Kohlebürsten sehen?
Nein.

michael_ schrieb:
> Bild vom Motor!
Beispielbild: 
https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/000229021PI00/image.jpg?x=1440&y=1440&format=jpg&ex=1440&ey=1440&align=center
Der, den ich hier habe, ist ein bisschen länger und das Plastik ist 
schwarz, aber das ist wohl kein relevanter Unterschied.

Schlitzimschritt schrieb:
> Schritte.
Bei einem normalen Gleichstrommotor?

Harald W. schrieb:
> Wenn Du das nicht kannst, wirf den Motor weg.
Das werde ich auch (müssen).
Gast #7122460
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Matthias S. schrieb:
> Das aufgepresste kann man erhitzen und dann abziehen, zumindest, wenn es
> aus Metall ist.
Das mit Fön oder kochendem Wasser funktioniert es nicht. Das hätte mich 
aber auch überrascht, denn die Welle dehnt sich ja bei der Wärme auch 
aus.

Allerings habe ich mal mit ein bisschen Gewalt an der Welle gezogen und 
jetzt läuft der Motor manchmal wieder. Allerdings geht das Netzteil dann 
dauerhaft in die Begrenzung bei 700 mA, also viel zu viel.

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