Ebike-Akku anzapfen

#7129653
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Kommt darauf an welches E-Bike Du hast und wieviel Watt das Funkgerät 
verbraucht. Bei einem Bosch Performance Line CX Gen. 4 kannst Du ein 
3rd-Party-Kabel einbauen und den Port freischalten lassen (selber machen 
geht nicht, da der Zubehörport per Diagnose-Software freigeschaltet 
werden muss). Dann hättest Du 12V/18,5W max./1A max. Oder parallel zum 
Scheinwerfer, aber da bekommst Du möglicherweise Probleme mit Überlast, 
das E-Bike schaltet dann ab.
Gast #7130246
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@ Rene

Deine Antwort war die einzig vernünftige ohne Besserwisserei, aber einen 
Vorschlag oder eine  Frage kann ich darin nicht sehen.
Es ist mir klar, dass man keinen Strom entnehmen kann, wenn nicht eine 
Schnittstelle dafür vorgesehen ist. Die einzige Möglichkeit wäre 
vielleicht direkt an den Anschlüssen des abnehmbaren Akkus, aber da 
kommt man nur schwer ran.
#7130272
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eric schrieb:
> Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht direkt an den Anschlüssen des
> abnehmbaren Akkus, aber da kommt man nur schwer ran.

Das solltest Du lassen. Bosch z.B. hat einen Schutz drin. Wenn was nicht 
passt, macht die Steuerung dicht, dann muss ggf. kostenpflichtig von 
einem Fachhändler wieder freigeschaltet werden. Und Garantie und 
Gewährleistung bist Du dann auch los. Investiere das Geld, dann hast Du 
etwas vernünftiges was auch funktioniert ohne Probleme zu verursachen. 
Wenn Du es Dir zutraust, kannst Du das Kabel auch selber montieren 
(Motordeckel öffnen, Kabel einstecken und eventuell durch das Rohr 
schieben und Motordeckel wieder schließen). Das Kabel bekommst Du ab 
9,90 Euro. Der Port muss dann noch freigeschaltet werden. 
https://www.elektrofahrrad24.de/bosch-kabel-stromversorgung-third-party
#7130697
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eric schrieb:
> Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht direkt an den Anschlüssen des
> abnehmbaren Akkus, aber da kommt man nur schwer ran.

Das ist übrigens nicht so schwer wie Du glaubst. Ist sogar leicht. Du 
benötigst nur eine Crimpzange, Schrumpfschlauch und Kabelschuhe mit 
Verteilung.

Beispiel für Bosch Mittelmotor mit Intube-Akku:

1. Akku entfernen.
2. Motor entfernen.
3. Akku-Anschlußkabel suchen.
4. Anschlußkabel durchtrennen.
5. Versorgungskabel für Funkgerät durch den Rahmen nach hinter legen.
6. Kabel sauber abmandeln, Schrumfschlauch aufziehen, Kabel an die 
Kabelschuhe crimpen, Schrumpschlauch über die Kabelschuhe schieben und 
schrumpfen.
7. Motor wieder einbauen
8. Akku einsetzen.
9. Erst jetzt das Funkgerät anschließen.

Und Du benötigst eine Elektronik, die die 36V des Akkus entsprechend 
sauber auf die für das Funkgerät erforderliche Spannung reduziert. Da 
solltest Du schon etwas Hochwertiges nehmen, was auch der EMV-Richtlinie 
(2014/30/EU) entspricht.

Aber:
Wie bereits erwähnt, solltest Du das lassen. Wenn Du schon vor der 
Bordelektronik Energie/Leistung aus dem Akku abziehst, könnte an der 
Bordelektronik zu wenig Energie/Leistung ankommen. Die Bordelektronik 
könnte das als Akkufehler werten und auf Störung gehen.
Gast #7130802
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René H. schrieb:
> Wenn Du schon vor der
> Bordelektronik Energie/Leistung aus dem Akku abziehst, könnte an der
> Bordelektronik zu wenig Energie/Leistung ankommen. Die Bordelektronik
> könnte das als Akkufehler werten und auf Störung gehen.

Ja, genau das habe ich befürchtet, als ich schrieb dass die 
Bordelektronik gestört werden könnte. Darum werde ich mir für das 
Funkgerät einen separaten grösseren Akku zulegen.
Dank für die Hilfe.

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