Quasi-Peak und Average LTSpice

Gast #7170824
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Bei FFT gibt es m.W. kein "Average" oder "Quasi-Peak"; das System muss 
"eingeschwungen" sein, also einerseits darf während der Messdauer sich 
das Eingangssignal nicht ändern, also die Kurvenform muss stabil sein, 
und man soll erst ab dem Moment die FFT starten, wenn das Ausgangssignal 
seine Kurvenform nicht mehr ändert. Je länger die Messdauer, umso 
genauer die Frequenzauflösung. Je kleiner das Zeitintervall, umso höher 
die Grenzfrequenz. Siehe Abtasttheorem. Wenn du einen einmaligen Impuls 
hast, dann musst du ab diesm Impuls möglichst lange messen.

Dein Specki macht doch dasselbe. Solange die Kurvenform sich noch ändert 
zB FM, AM, wandern die Peaks oder verändern ihre Höhe. Nur bei 
konstantem Signal siehts du ein stabilse Bild.

OK, vielleicht sehe ich es auch nur zu simpel.
Gast #7172274
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Thomas Korner schrieb:
> Ist es irgendwie möglich, bei der FFT in LTSpice Ergebnisse
> "Average"
> oder "Quasi-Peak" zu erhalten, damit man das einigermaßen mit den
> Messungen vom Specki vergleichen kann?
Theoretisch ja, praktisch dürfte es schwierig werden.

Der QP-Detektor liefert immer Werte, die zwischen Peak und Average 
liegen. Bei hoher Wiederholrate geht es mehr in Richtung Peak und bei 
seltenen Ereignissen in Richtung Average:
https://www.mdpi.com/energies/energies-14-00759/article_deploy/html/images/energies-14-00759-g002-550.jpg

Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, würde ich den Detektor im 
Spekki auf Peak bzw. max-hold stellen. Wenn du dann bei der Messung noch 
Reserven (min. 6 dB) zum Limit des jeweiligen Standards hast, kann es 
später bei der EMV-Messung mit dem QP-Detektor nur besser werden.
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