Steckverbinder gesucht

Gast #7219095
Moin Leute

Folgendes: Es sei eine Trägerplatine, auf die mehrere kleinere Platinen 
aufgesteckt werden. Diese kleineren "Tocherplatinen" werden mit schnöden 
Pinheadern auf der Trägerplatine befestigt und haben alle dieselbe Höhe.

Jetzt möchte ich eine Steckverbindung nicht nur zwischen Tochterplatine 
<> Trägerplatine, sondern auch Tochterplatine 1 <> Tochterplatine 2.

Theoretisch würde es gehen, um 90° gewinkelte Pinheader zu nehmen, aber 
dann müßte ich erst alle Tochterplatinen an den Seiten zusammenstecken 
und dann das ganze Gebilde auf die Trägerplatine zu setzen.
Das wäre mir aber viel zu wackelig. Und ic würde es auch gerne 
vermeiden, die Signale über die Tochterplatine routen zu müssen.

Kennt jemand ein Steckersystem, das eine vertikale Steckbewegung für 
horizontal verlaufende Signale ermöglicht?
Gast #7219165
Sowas benutze ich ja, aber wie bekomme ich damit

a) auf gleicher Höhe UND
b) nebeneinanderliegende

Platinen verbunden, so daß ich eine Platine stecken kann während die 
daneben im Aufbau verbleibt?
Gast #7219367
Mit Messerkontakten ("blade contact"), wie sie z.B. Kontaktierung von 
Akkus in Notebooks verwendet werden.

Damit ist allerdings die Steckreihenfolge (erst die eine, dann die 
andere Platine) vorgegeben.
https://www.powersystemsdesign.com/articles/blade-contact-battery-plugsocket-systems-from-suyin-small-pitch-robust-design-highly-flexible-applications/6/1965

Ansonsten: Nimm irgendwelche Steckverbinder und pack dazwischen ein 
Kabel.
#7219456
Wühlhase schrieb:
> Kennt jemand ein Steckersystem, das eine vertikale Steckbewegung für
> horizontal verlaufende Signale ermöglicht?

Ich kann dir nicht ganz folgen. Du willst, daß man zwischen den 
Tochterplatinen (Warum keine Sohnplatinen?) zusätzliche Verbindungen 
herstellen kann, ohne diese vom Mutterbrett zu lösen? Das kann ein 
Flachbandkabel deiner Wahl, sicher auch als FFC/FPC Version. Braucht 
zwei Stecker und das Kabel, verkraftet auch mordsmäßige Frequenzen, wenn 
man es richtig macht.
Gast #7223662
Falk B. schrieb:
> Das kann ein
> Flachbandkabel deiner Wahl, sicher auch als FFC/FPC Version. Braucht
> zwei Stecker und das Kabel, verkraftet auch mordsmäßige Frequenzen, wenn
> man es richtig macht.

Moin
Tja, um Frequenzen geht es mir gerade nicht. Ich will kleine Spannungen 
messen, klein heißt unterer µV-Bereich.
Das ist ein Experimentalaufbau, wo später sicher noch allerhand 
nachzufrickeln sein wird, daher der modulare Aufbau.

Kabel wollte ich vermeiden, da das Temperaturdifferenzen und 
Seebeckspannungen in die Schaltung einbringt. Eine sehr kurze 
Steckverbindung hätte ich vielleicht auf halbwegs konstanter Temperatur 
halten können, ob mir das mit Leitungen genauso gelingt bezweifle ich 
aber.

Aber nach dem Wochenende und reiflicher Überlegung werde ich lieber 
nochmal das Grundkonzept anfassen. Noch geht das recht gut, und Kabel 
(und eigentlich auch Stecker) werden wahrscheinlich Murks.

Danke an alle, die sich beteiligt haben. :)

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