Aktives induktives Balancing

#7247546
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Moin,
ich beschäftige mich mit aktivem induktiven balancing

Da habe ich diese Schaltung gefunden wie auf dem Bild (Buck boost 
methode) gefunden.

Wenn z.B. Zelle 1 einen höheren SoC hat als Zelle 2 dann schaltet der 
Mosfet durch und die Induktivität lädt sich auf. Wenn der Mosfet 
schließt fließt der Strom von der Spule in Zelle2.

Meine Frage:

Warum brauch ich die Freilaufdioden parallel zum Mosfet bzw. wann fließt 
durch diese Strom (bei M1 an fließt der Strom ja durch den Mosfet und 
bei Mosfet aus in Zelle 2)

Und wenn ich theoretisch zwei Zellen nur hätte bräuchte ich dann nicht 
nur einen Mosfet oder wieso dann zwei?
Angehängte Dateien:
#7247569
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Vermutlich Ursache des Missverständnisses ist das eher selten verwendete 
Schaltplan-Symbol für einen Mosfet mit explizit eingezeichneter (und 
nicht nur angedeuteter) Body-Diode.

Antwort auf die Frage wäre:
Sebastian M. schrieb:
> Warum brauch ich die Freilaufdioden parallel zum Mosfet

--> Im Schaltplan sind keine extra Freilaufdioden eingezeichnet.
Angehängte Dateien:
Gast #7247585
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Sebastian M. schrieb:
> Warum brauch ich die Freilaufdioden parallel zum Mosfet bzw. wann fließt
> durch diese Strom (bei M1 an fließt der Strom ja durch den Mosfet und
> bei Mosfet aus in Zelle 2)

Zeichne mal den Stromkreis ein wenn alle Mosfet aus sind und eine der 
Induktivitäten einen Strom treibt.

In deinem Fall, fließt der Strom dann über die Zelle 2 und die 
Freilaufdiode von M2.
Gast #7247595
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Die Freilaufdiode braucht man, damit der Strom aus der Indiktivität sich 
in die andere Zelle freilaufend kann. Sonst müsste man den 
entsprechenden Mosfet haargenau ansteuern können und jede Nanosekunde 
Verzögerung würde unerwünschte Spannungsspitzen bewirken.
Eine Diode ist so "intelligent", dass sie selber weiß, wann sie schalten 
muss, sofern sie schnell genug ist.

Den Mosfet kann man dann später zuschalten, dass dieser den Strom 
übernimmt und die Verluste minimiert werden.
Gast #7247605
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P.S. Du willst ja in beide Richtungen balancieren. Von Z1 in Z2 oder 
umgekehrt.


Wollte man beispielsweise nur von Z1 in Z2, dann reichte theoretisch nur 
ein Mosfet un der Masche Z1-L1 und in der Masche Z2-L1 könnte man eine 
Diode nehmen. Man nimmt trotzdem einen Mosfet als 
Synchron-Gleichrichter, um die Verluste zu minimieren.

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