Hallo,
ich habe schon wieder eine praxisferne Elfenbeinturmidee:
Bei einem FDM-3D.Drucker wird die Druckplatte durch ein feines Sieb
ersetzt. Der Druckkopf bewegt sich nur noch auf der X- und Y-Achse,
nicht mehr auf der Z-Achse.
Ich nehme an, dass das gedruckte Teil in Z-Richtung gespiegelt auf der
anderen Seite des Siebs aufgebaut wird. Es wird durch das Sieb hindurch
gedruckt.
Das wird, wenn überhaupt, nur mit weichen Materialien (TPU)
funktionieren, da der Z-Fortschritt nicht durch eine Kopfbewegung,
sondern nur durch den Materialfluss erfolgt, der nur an der Position der
Düse auftritt. Die restlichen Bereiche bleiben zunächst am Sieb haften.
Es muss also eine elastische Verformung zwischen aktueller
Druckkopfposition und nahe daneben erfolgen. Alternativ müsste für harte
Materialien das Sieb weich sein, dass Material zwischen Sieb und Objekt
gedruckt werden kann.
Das Sieb ist ja gleichzeitig eine Stützstruktur. Dadurch sollten weiche
und gleichzeitig komplexe Teile relativ präzise ohne extra Stützstruktur
gedruckt werden können?
Es sollte ein "Verfahren" in Winkeln um X und Y herum möglich sein. Es
wird dazu an einer Seite mehr Material extrudiert. Das Werkstück
"wächst" gekrümmt aus dem Sieb heraus.
Macht das Sinn? Kann so etwas funktionieren? Hat das schon einmal jemand
probiert? Hat es funktioniert?