Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum Verständnis: "Warum spricht man von einer Körperdurchströmung bei Kontakt mit einem aufgeladenem Kondensator (Elko)?" Die Frage wurde in ähnlicher Weise hier und da schon diskutiert. Seid mir bitte nicht nachtragend, wenn ich es nochmal aufgreife. Mit hier und da meine ich diese Beiträge:
Beitrag "Gefahr Kondensator" Beitrag "Re: Gefährlichkeit eines geladenen Kondensators aus physikalischer Sicht" Beitrag "Lebensgefahr bei Hochspannungskondensator?"
Annahme: A: Ich fasse an einem Pol des Kondensators. B: ich überbrücke die beiden Kontakte durch Extremitäten (Finger, Hand)
Oft wird die Strom-Zeitkennlinie (DIN VDE 0140-479-1) herangeführt um über das Ausmaß des Schadens beurteilen zu können (Herzkammerflimmern, Atemnot usw.) Hierzu liest man dann auch noch von Werten für den Körperwiderstand von ca. 1kOhm. (z.B. Hand zu beiden Füßen 750 Ohm) Aber wie soll sich der Kondensator über den Körper entladen? Selbst wenn der Boden auf dem man steht ein anderes Potential hat - als die Ladung des Kondensator - so wird doch kein Strom fließen können, oder?
Fall B: ist nachvollziehbar, da wird es wohl je nach Höhe der Ladung kurzzeitig weh tun und eventuell bleibt eine Strommarke als Erinnerung.
Unter welcher Annahme (A/B) spricht man also von einer Körperdurchströmung?
Bedanke mich bereits im Voraus für Eure Beiträge.