230V auf 220V drosseln

OP #7486961
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Hallo, ich habe einen alten Impulsgenerator mit Röhren, das Problem ist, dass manche Einstellungen nicht mehr 100 prozentig stimmen, daher wollte ich ihn gerne mal mit 220V statt den standartmäßigen 230-240V heutzutage ausprobieren. Jetzt ist meine Frage, ob jemand einen günstigen Weg kennt, die Netzspannung auf 220V zu drosseln? Das einzige, was mir einfallen würde wäre ein Stelltrafo, aber ich mochte nicht so viel Geld ausgeben, da ich sonst eigentlich keine Verwendung dafür habe.

Mfg, Tim K.

OP #7486981
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Erstmal danke für die schnellen Antworten. Also das Gerät verbraucht ca 600mA bei 236V. Die Idee mit dem Spartrafo klingt gut, muss ich mal ausprobieren.

Michael B. schrieb:

Ein 12V Trafo mit sekundär so viel Strombelastbarkeit wie dein Röhrengerät aus 220V aufnimmt so vorschalten, dass dein Gerät nur noch 230-12V nekommt.

Wie genau ist das gemeint?

#7487024
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Harald W. schrieb:

Diesen Link benutzen und nach "Wilhelms" suchen.

Harald W. schrieb:

Kennst Du nicht die Suchfunktion in Browsern?

Da gibt's keine Suchfunktion! Oder meinst du den normalen Brauser?

Da wird aber nur Wilhelmshaven, Kaiser Wilhelm und Dr. Wilhelms vorgeschlagen. Bist du das?

Schlag doch einfach den korrekten Ziellink hier vor, dann wird man direkt da hingeleitet.

Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #7487026
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Für den Betrieb deines Impulsgenerators könntest du die Zeiten nutzen, in denen die Spannung gerade bei 220V rum eiert.

Das wäre zumindest bei mir schwierig, was ich bislang gemessen habe waren 235..245V, niemals weniger.

Es gab für DDR-Fernseher Stelltrafos, weil das Stromnetz der DDR oft grenzwertig belastet war und die Spannung in ländlichen Gebieten oft zu niedrig. Die können 200VA und 14 Stufen, vielleicht bekommst Du sowas preisgünstig.

#7487312
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DDR- Stelltrafos, Feutron, Etwa diese, Ranstecken, Einschalten, Freuen:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ddr-stelltrafo/2519394690-168-4010

Konstanze (automatischer Spannungskonstanter). Die enthalten aber Kondensatoren mit giftigen Inhaltsstoffen, und selbige verrecken recht schnell, altersbedingt- die müssen unbedingt raus. Sonst aber sehr gute Geräte, kein Nachstellen nötig, verwende ich seit Jahren:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ddr-spannungsgleichschalter-konstanze-iii/2531211932-168-22611

Gast #7487334
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Tim K. schrieb:

dass manche Einstellungen nicht mehr 100 prozentig stimmen, daher wollte ich ihn gerne mal mit 220V statt den standartmäßigen 230-240V heutzutage ausprobieren.

Was lässt Dich vermuten das die höchst instabile Netzspannung irgendwas mit mit den nicht mehr stimmenden Einstellungen zu tun hat?

Auch damals bei 220V war das Netz nicht stabil. Dem Gerät ist doch völlig wumpe ob es nun statistische 5% mehr Spannung bekommt.

OP #7487355
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Michael schrieb:

Was lässt Dich vermuten das die höchst instabile Netzspannung irgendwas mit mit den nicht mehr stimmenden Einstellungen zu tun hat?

Auch damals bei 220V war das Netz nicht stabil. Dem Gerät ist doch völlig wumpe ob es nun statistische 5% mehr Spannung bekommt.

Nunja, das Gerät arbeitet mit Röhren, diese brauchen 6,3V Heizspannung, die sehr genau eingehalten werden sollte. Bei einem Anstieg von 220V auf 236 (was ich zuletzt gemessen habe) wäre die Heizspannung schon bei etwa 6,75V und im Mikrosekundenbereich kann es dann kritisch werden. Und was mich dazu noch verwundert ist, obwohl das Gerät Stellschrauben zur Feineinstellung hat, kriegt man es trotzdem nicht genau hin. Ich vermute ja auch nur, dass es an der Netzspannung liegt, daher suche ich einen günstigen Weg das zu probieren, wüsste ich, dass es daran liegt, würde ich ein Stelltrafo kaufen.

#7487360
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Udo S. schrieb:

solltest du die Bildungslücke mal bei Gelegenheit schließen

Man kann aber auch von einem Doktor erwarten, dass er hier einen anständigen Link einstellen kann, sonst müssen jetzt alle Smartphonenutzer leider doof sterben, oder extra den Computer, kurz vor Feierabend, auf der Arbeit nochmal hochfahren. Das ist mir zu blöd. Dann sterbe ich lieber freiwillig blöd, oder ich muss mich einfach bis morgen gedulden.

Beitrag #7487363 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7487364 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7487372
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Tim K. schrieb:

wäre die Heizspannung schon bei etwa 6,75V und im Mikrosekundenbereich kann es dann kritisch werden

50Hz Wechselspannung und du redest von Spannungssprüngen im Mikrosekundenbereich. Die lässt schon der Netztrafo für die 6,3V Heizspannung nicht durch.

Bleib mal ein bischen mit beiden Füßen auf dem Boden, zur Hochzeit von Röhren waren die Netzspannungschwankungen nicht weniger und die Röhren haben das abgekonnt.

OP #7487383
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Udo S. schrieb:

50Hz Wechselspannung und du redest von Spannungssprüngen im Mikrosekundenbereich. Die lässt schon der Netztrafo für die 6,3V Heizspannung nicht durch.

Bleib mal ein bischen mit beiden Füßen auf dem Boden, zur Hochzeit von Röhren waren die Netzspannungschwankungen nicht weniger und die Röhren haben das abgekonnt.

Das war von mir vielleicht etwas blöd formuliert, ich meine die Ungenauigkeiten nicht beim Netz, sondern beim Ausgang des Impulsgenerators.

#7487392
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Die europäischen Nationen begannen 1987 damit, die Netzspannung stufenweise anzupassen. Zunächst lag der Toleranzbereich bei -23 Volt bis +13,8 Volt. Seit dem Jahr 2009 darf die Spannung 230 ± 23 Volt betragen. Prinzipiell kann die Netzspannung demnach im Bereich zwischen 207 Volt und 253 Volt liegen. Diese Toleranzbedingungen sorgten dafür, dass sich auch auf 220 Volt ausgelegte Geräte problemlos betreiben ließen.

Beim Spartrafo darauf achten das sich die Spannung Vermindert und nicht erhöht.

#7487416
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Tim K. schrieb:

ich habe einen alten Impulsgenerator mit Röhren, das Problem ist, dass manche Einstellungen nicht mehr 100 prozentig stimmen

Das wird eher an der Alterung von Bauteilen liegen. Die Heizspannung hat darauf keinen Einfluß. Es wird immer ein Elektronenüberschuß emittiert (Elektronenwolke), der dann durch die Gitterspannung gesteuert wird. Z.B. Kondensatoren werden porös und es dringt Feuchtigkeit ein (Folie). Oder der Silberbelag oxydiert weg (Keramik).

#7487422
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Tim K. schrieb:

Das weiß ich, aber bleiben die Röhren bei höherer Heizspannung immer noch genau? Sie würden dann ja theoretisch mehr Elektronen emittieren, die nicht mit eingeplant sind.

  1. Was erwartest du von einem 60(?) Jahre alten Röhrenimpulsgenerator.

Tim K. schrieb:

dass manche Einstellungen nicht mehr 100 prozentig stimmen

was soll das heißen? Nenne konkrete Zahlen bitte.

  1. Eine Röhre ist genau wie ein Transistor ein hochgradig nichtlineares Bauelement, dessen tatsächliches Verhalten von vielen Parametern abhängt. Zusätzlich gibt es nicht unerhebliche Exemplarstreuungen. Aus diesem Grund werden Schaltungen so designt, dass sie möglichst wenig von den tatsächlichen Bauteilwerten abhängen. Siehe z.B. vergleichbar OP-Grundschaltungen.

Also was ist dein konkretes Problem mit dem Impulsgenerator?

Gast #7487423
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Tim K. schrieb:

das Gerät arbeitet mit Röhren, diese brauchen 6,3V Heizspannung, die sehr genau eingehalten werden sollte. Bei einem Anstieg von 220V auf 236 (was ich zuletzt gemessen habe) wäre die Heizspannung schon bei etwa 6,75V

Unter der Prämisse das damals die 220V exakt 220.00V waren. Das war aber niemals der Fall. Auch die 220V damals wackelten wie ein Lämmerschwanz.

Tim K. schrieb:

bleiben die Röhren bei höherer Heizspannung immer noch genau? Sie würden dann ja theoretisch mehr Elektronen emittieren

Ohje... Also Du meinst das mit jedem Wackler auf der Netzspannung der Temperaturkompensierte Hochpräzisionstrafo nicht mehr die alterungsbeständigen Hochpräsisionsröhren korrekt treiben konnte und wenn Oma Waltraud gestaubsaugt hat, drei Stockwerke höher falsche Werte aus dem Pulser kamen? Ja dann wäre das ja völlig minderwertiger Plunder, der sofort entsorgt gehört.

Wenn die Werte in dem ollen Ding nicht mehr stimmen, hat das sicherlich wenig bis garnichts mit 5% höherer Netzspannung zu tun.

Nenn Ross und Reiter, frag nach Unterlagen und Einstellanweisungen und lass das fruchtlose Herumgefummel an der Netzspannung.

#7487429
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Steve van de Grens schrieb:

Leute, nun stellt euch doch nicht dümmer an, als ihr seid. Auf der Seite http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm gibt es genau zwei Absätze, wo das Fragment "Wilhelms" vor kommt. Sie beginnen mit der Überschrift:

1
> Von: Harald Wilhelms
2
>

Ich wollte mit meinem Beitrag nur zeigen, das Spartransformatoren ein altes Thema sind, was man schon vor Jahrzehnten kannte. Ausserdem halte ich die dse-faq für eine zuverlässigere Quelle als irgendwelche Foren- Beiträge.

(Firma: --------------) #7487430
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Tim K. schrieb:

Jetzt ist meine Frage, ob jemand einen günstigen Weg kennt, die Netzspannung auf 220V zu drosseln?

Schalte einfach einen Ohmschen Widerstand davor. Da du ca. 0,6A Stromaufnahme hast und ca. 10V "vernichten" willst, brauchst du einen Widerstand von ca. 16,6 Ohm mit P= 6W. Der einfachste "Leistungswiderstand" wäre nun eine Glühlampe zu nehmen mit 12V und 7,2W (sowas bekommt man aber nicht). Da wäre der Griff zu einer Soffitenlampe mit 12V/7W die Lösung.

Sowas z.Bsp.: https://www.amazon.de/SPAHN-10-Soffitte-11x36mm-Gl%C3%BChbirne-12Volt/dp/B072MFDHCY

#7487432
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Steve van de Grens schrieb:

Beim mobilen Firefox und Chrome Browser heißt die Funktion "🔍 In Seite suchen".

Ja, Harald hat die Lupe jetzt sogar extra markiert, damit ich die Lupe auch ohne Lupe besser finden kann ;)

Morgen, wenn der Hauptrechner gestartet wird, dann werde ich die Lupe testen und das Wort "Wilhelms" direkt in die Suchzeile eingeben, dann wird sich ja zeigen was dann passiert. Auf dem Smartphone habe ich jedenfalls keine Chance.

Aber das Problem scheint jetzt, im Laufe des Threads, sowieso nicht mehr die erhöhte Netzspannung zu sein, sondern der reine Alterungsprozess.

#7487638
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Michael schrieb:

Auch die 220V damals wackelten wie ein Lämmerschwanz.

Vielleicht in der Ostzone, Stabis oder Stelltrafos für den Fernseher habe ich im Westen nie gesehen!

Natürlich hatte das Netz ein Toleranzfeld, wobei die zuletzt von ihm gemessenen 236 Volt noch in diesem wären, 220+10%.

Wenn die Werte in dem ollen Ding nicht mehr stimmen, hat das sicherlich wenig bis garnichts mit 5% höherer Netzspannung zu tun.

Nenn Ross und Reiter, frag nach Unterlagen und Einstellanweisungen und lass das fruchtlose Herumgefummel an der Netzspannung.

Genau das hätte ich auch geschrieben - Du warst schneller.

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