Hallo,
nach dem ich gerade festgestellt habe, dass ich mit meinem Multimeter keinen Strom messen kann (und das nach ca. 10 Jahren ;-) ), dachte ich mir, dass es mal Zeit für eine Verbesserung wäre. Ich beschäftige mich im Wesentlichen mit SW-Entwicklung, das Ding ist also in der Regel im Schrank und wartet darauf, mal eine Betriebsspannung prüfen zu dürfen.
Zusätzlich nutze ich das Ding häufiger mal für Arbeiten an der Haus-Installation.
Mindestanforderungen wären:
Gleichspannungen bis 100V
Wechselspannungen bis 400V
Gleichstrom bis einige 100mA
Durchgangsprüfer
Widerstand
Temperatur
Schnittstelle für Logging
Vielleicht fällt euch ja noch was ein, was ich unbedingt brauche, aber gerade nicht auf dem Schirm habe. Bei der Schnittstelle zum Loggen, dachte ich an USB CDC oder BLE. Wichtig wäre mir, dass die Schnittstelle dokumentiert ist, damit ich die selbst bedienen kann.
MM750W klang ganz gut, aber die Schnittstelle ist leider nicht dokumentiert.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Praktisch benutze ich bei den Billigmultimetern den nicht
abgesicherten 10 (20)A Bereich, um zu sehen ob Akkus/Batterien
noch verwendungstauglich sind.
Fuer Strom/Leistungsmessungen im Controllerbereich, benutze ich
da viel lieber ein STM8L-Discoveryboard. Bei dem kann man den
Messbereich immerhin ohne(!) Unterbrechung des Strompfades umschalten.
Selbst das bekommen Multimeter naemlich oft nicht hin.
Statt den Stroms in einem Idle-Modus zu messen, startet der Controller
dann naemlich von vorn. :)
Du hast mit deinem jetzigen Multimeter also nicht viel verpasst.
Und es ist in nobler Gesellschaft. Ein HP3455 hat schliesslich auch
keine Strommessbereiche. Einen Messshunt kann man sich dort aber
mit hoher Genauigkeit selbst ausmessen, und die Mathefunktion kann
auch mit krummen Werte des Shunts die Spannung darueber, in einen
Strom umrechnen.
Hallo,
nach dem ich gerade festgestellt habe, dass ich mit meinem Multimeter
keinen Strom messen kann (und das nach ca. 10 Jahren ;-) ), dachte ich
mir, dass es mal Zeit für eine Verbesserung wäre. Ich beschäftige mich
im Wesentlichen mit SW-Entwicklung, das Ding ist also in der Regel im
Schrank und wartet darauf, mal eine Betriebsspannung prüfen zu dürfen.
Zusätzlich nutze ich das Ding häufiger mal für Arbeiten an der
Haus-Installation.
Ich würde das trennen.
Ein solides Multimeter mit CAT-III/600V für die Hauselektrik. Das kann dann auch Spannungen, Ströme, Widerstände, Durchgang messen. Wenn es eine Lo-Z Funktion hast, kannst Du auch niederohmig messen und damit Phantomspannungen (kapazitiv eingekoppelt) entlarven - die brechen nämlich bei Belastung komplett zusammen.
Sowas ist Standard und je nach Ansprüchen auch preisgünstig zu haben.
Logging macht das ganze sprunghaft teuer, eben weil das dann auch am Stromnetz sicher sein muss, und damit galvanisch getrennt usw usw. Ich denke mal, die Sachen, die Du loggen willst, sind auch nur Schutzkleinspannung, oder?
Dann wäre etwas speziell dafür besser, entweder als Zusatzfunktion zu einem Logic Analyzer (die Saleae Teile können z.B. auch analog aufzeichnen, wenn Du so ein Teil hast), oder ein Oszilloskop (da ist ja SCPI weit verbreitet), oder sowas wie ein Digilent Analog Discovery oder so.
Such dir was aus bei Brymen, Benning oder UNI-T
Da steht die Chance nicht ganz so schlecht, dass das Gerät auch in etwa das hält, was in der Werbung drinsteht.
Oder du kaufst irgendein Billigteil und hoffst dass du nie erfährst ob die angegebene CAT-II oder CAT-III Einstufung stimmt.
Das ist S.P.A.M.
Das baugleiche Geraet gibt es "anderenorts" naemlich guenstiger.
Du meinst, es ist zu teuer für die Qualität?
Es ist wohl ein Brymen. Die sind qualitativ schon nicht schlecht.
Man sollte es nur nicht gerade am "teuersten" Ort kaufen.
Da ich Multimeter haeufig und lange brauche, habe ich eher
Tischmultimeter mit einem eingebauten Netzteil.
Die stehen in einem Regal auch nicht im Weg.
Wenn ich etwas "loggen" muss, baue/bastele ich mir zweckgebunden
einen Logger mit einem Controller. Da ist das Uebertragungsformat
dann auch kein Raetsel. Je nach gewuenschter Genauigkeit/Aufloesung,
reichen dann entweder die 10 bit eines PIC bis zu 24 bit eines AD7793.
Als Logger haengt dann ein Pocket-PC mit einem Terminalprogramm dran.
Ansonten koennte ich auch noch per GPIB loggen. :)
Edith:
Kauf dir ein Messgerät für die Haus-Installation, am besten ein Duspol
Ein solides Multimeter mit CAT-III/600V für die Hauselektrik. Das kann
dann auch Spannungen, Ströme, Widerstände, Durchgang messen. Wenn es
eine Lo-Z Funktion hast, kannst Du auch niederohmig messen und damit
Phantomspannungen (kapazitiv eingekoppelt) entlarven - die brechen
nämlich bei Belastung komplett zusammen.
Ok, ich benutze dass, um die Phase eine Steckdose gegen N und PE zu messen. Muss ich mir mal angucken,
Ich
denke mal, die Sachen, die Du loggen willst, sind auch nur
Schutzkleinspannung, oder?
Genau, Logic Analyser (Saleae) und Oszilloskop (Pico) sind vorhanden. Ich habe jetzt noch keine konkrete Anwendung für das Logging, denke aber an so Sachen, wie Lade / Endlade-Kurven von Akkus oder Temperaturen über den Tag.
Ich habe jetzt noch keine konkrete Anwendung für das Logging, denke aber
an so Sachen, wie Lade / Endlade-Kurven von Akkus oder Temperaturen über
den Tag.
Das macht man nicht mit einem Hand-Multimeter, denn dann ist die Batterie gleich leer.
Und ein Netzteilanschluss will man da nicht, weil man möchte ja bei Messungen am Stromnetz eine sichere Trennung.
Ich habe jetzt noch keine konkrete Anwendung für das Logging, denke aber
an so Sachen, wie Lade / Endlade-Kurven von Akkus oder Temperaturen über
den Tag.
Das macht man nicht mit einem Hand-Multimeter, denn dann ist die
Batterie gleich leer.
Und ein Netzteilanschluss will man da nicht, weil man möchte ja bei
Messungen am Stromnetz eine sichere Trennung.
Ich würde mal behaupten, um eine Spannung einmal pro Minute zu messend und die Messung via BLE zu übertragen, braucht es weniger Energie als die Display-Beleuchtung für 5 Minuten an zu haben.
Ich würde mal behaupten, um eine Spannung einmal pro Minute zu messend
und die Messung via BLE zu übertragen, braucht es weniger Energie als
die Display-Beleuchtung für 5 Minuten an zu haben.
Was ja eben nicht fuer die Verwendung eines "ueblichen"
Handmultimeters spricht.
Wenn es keine besonderen Anforderungen sein müssen, ist das "Parkside PDM300" empfehlenswert. Es ist ein allerwelts billig Multimeter zum Preis von ca. 15,- Euro, aber es sendet ca. zweimal je Sekunde seinen Messwert über Schnittstelle.
Das zur Datenübertragung benutzte Protokoll ist hier im Forum beschrieben und es gibt hier auch Beispielprogramme. Leider muß zur Nutzung der Schnittstelle ein wenig ins Multimeter eingebaut werden, ist aber nicht kompliziert und auch hier im Forum zu finden. Dabei kann man das Multimeter auch gleich über die Schnittstelle (potentialfrei) versorgen um zeitlich lange Messreihen durchzuführen.
Mehr darüber findest du in den entsprechenden Beiträgen hier im Forum (Suchbegriff: "Parkside-PDM300").
Das Multimeter gibt es gelegentlich bei LIDL, ich denke dort kann man es auch bestellen. Du ließt am Besten die entsprechenden Beiträge hier, dann kannst Du selbst einschätzen ob es für Dich geeignet ist.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Unsinn. Kaufe Dir mal ein richtiges Messgerät.
Praktisch benutze ich bei den Billigmultimetern den nicht
abgesicherten 10 (20)A Bereich, um zu sehen ob Akkus/Batterien
noch verwendungstauglich sind.
Dieses Messgerät habe ich vor Jahren mal gekauft, und wieder verkauft. Ich war damals nicht sonderlich zufrieden damit. Einen Kommentar dazu habe ich hier im Forum dazu geschrieben. Ist aber meine persönliche Meinung und Erfahrung.
Ob sich seitdem etwas verändert/verbessert hat weiß ich nicht.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Unsinn. Kaufe Dir mal ein richtiges Messgerät.
Du hast also nur und ausschliesslich "richtige" Messgeraete?
Das ist so pauschal auch Unsinn weil unnoetig.
Und bei den nicht so richtigen ist es so wie ich es schrieb:
Eine nette und ueberwiegend nutzlose Zugabe.
Praktisch benutze ich bei den Billigmultimetern den nicht
abgesicherten 10 (20)A Bereich, um zu sehen ob Akkus/Batterien
noch verwendungstauglich sind.
Auch Unsinn.
Auch diese Aussage ist so pauschal Unsinn.
Primaerzellen und NiCd/NiMh-Akkus lassen sich sehr gut an Hand
ihres Kurzschlussstroms in "Gut" und "Nicht mehr Gut" einteilen.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Unsinn. Kaufe Dir mal ein richtiges Messgerät.
Du hast also nur und ausschliesslich "richtige" Messgeraete?
Das ist so pauschal auch Unsinn weil unnoetig.
Was Deine Aussage betrifft, ja, habe ich. Pauschal ist Deine Aussage weil Du sie auf alle Messgeräte beziehst, ohne irgendwelche Unterscheidung.
Praktisch benutze ich bei den Billigmultimetern den nicht
abgesicherten 10 (20)A Bereich, um zu sehen ob Akkus/Batterien
noch verwendungstauglich sind.
Auch Unsinn.
Auch diese Aussage ist so pauschal Unsinn.
Primaerzellen und NiCd/NiMh-Akkus lassen sich sehr gut an Hand
ihres Kurzschlussstroms in "Gut" und "Nicht mehr Gut" einteilen.
Mono (D) Primärzelle, Kurzschlussstrom bis 30A, aber mach Du nur. Da gibt es bessere Methoden als ein Multimeter. Eine vernünftige Aussage triffst Du damit eh nicht.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Unsinn. Kaufe Dir mal ein richtiges Messgerät.
Du hast also nur und ausschliesslich "richtige" Messgeraete?
Das ist so pauschal auch Unsinn weil unnoetig.
Was Deine Aussage betrifft, ja, habe ich. Pauschal ist Deine Aussage
weil Du sie auf alle Messgeräte beziehst, ohne irgendwelche
Unterscheidung.
Auf deine Aussage trifft genau das selbe zu. :)
"Richtig" ist zur Unterscheidung durch dich nicht hinreichend
definiert.
Aber ich wuerde vermuten, dass > 90 % der verkauften Multimeter
eine etwaige Definition von "Richtig" nicht erfuellen wuerden.
Mono (D) Primärzelle bis 30A, aber mach Du nur. Da gibt es bessere
Methoden als ein Multimeter. Eine vernünftige Aussage triffst Du damit
eh nicht.
Das letztemal das mir eine A-Zelle unter die Finger gekommen ist,
ist schon Jahrzehnte her. Da habe ich fuer sowas noch ein robustes
Dreheisenmesswerk mit 25 A benutzt. Die Zellen waren schon etwas
aelter und schafften damals "nur" noch 16 A.
Um meine Aussagen mache ich mir uebrigens keine Sorgen.
Es sind ja meine Aussagen die ich fuer mich treffe.
Auf deine Ratschlaege bin ich gluecklicherweise nicht angewiesen.
Allgemein? Das ist eine Eigenmarke von Conrad. Conrad lässt Geräte von irgend jemandem fertigen und "Voltcraft" drauf drucken.
Bei dem Multimeter ist meines Wissens noch nicht bekannt wer es wirklich herstellt. Daher lässt sich schwer abschätzen wie die übliche Qualität des Herstellers ist.
Mono (D) Primärzelle bis 30A, aber mach Du nur. Da gibt es bessere
Methoden als ein Multimeter. Eine vernünftige Aussage triffst Du damit
eh nicht.
Das letztemal das mir eine A-Zelle unter die Finger gekommen ist,
ist schon Jahrzehnte her. Da habe ich fuer sowas noch ein robustes
Dreheisenmesswerk mit 25 A benutzt. Die Zellen waren schon etwas
aelter und schafften damals "nur" noch 16 A.
Und was hat das mit der von mir erwähnten D-Zelle zu tun?
Abgesehen davon ist es ziemlich dümmlich Batterien kurzzuschließen, von Akkus gar nichts zu reden.
Um meine Aussagen mache ich mir uebrigens keine Sorgen.
Es sind ja meine Aussagen die ich fuer mich treffe.
Auf deine Ratschlaege bin ich gluecklicherweise nicht angewiesen.
Du postest sie aber hier, also lebe auch mit den Kommentaren darauf.
Und was hat das mit der von mir erwähnten D-Zelle zu tun?
Gemeint war die Monozelle.
Abgesehen davon ist es ziemlich dümmlich Batterien kurzzuschließen, von
Akkus gar nichts zu reden.
Ein "Zellenpruefer" fuer Pb-Akkus ist davon nicht weit entfernt.
Im uebrigen habe ich keinen Mangel an fuer mich "richtigen"
Multimetern/DVM. Von Fluke, HP, Philips, Racal-Dana, etc.
Was nicht ausschliesst, dass man fuer den mobilen Gebrauch
auch mal ein Discountergeraet mitnimmt.
Es fehlt aber immer noch deine Definition von "Richtig".
Ansonsten ist das naemlich nur aufgeblasenes Gefasel.
Die Strommessbereiche sind eher als "nette", aber ueberwiegend
unnuetze Zugabe zu verstehen. Zu gross sind die Widerstaende der
Messshunts, um realistische Werte zu messen.
Praktisch benutze ich bei den Billigmultimetern den nicht
abgesicherten 10 (20)A Bereich, um zu sehen ob Akkus/Batterien
noch verwendungstauglich sind.
Du behauptest doch dass der Strommessbereich bei Multimetern nur eine „nette“ Zugabe ist.
Ich hab den Vorgänger VC870. Macht was soll, zumindest so lange bis der Drehschalter aufgibt, weil der Plastemurks verschleißt. Nach 2 Jahren hatte ich immer häufiger nicht plausible Messwerte. Ursache war am Ende der Drehschalter - Verschleiß der Plastikführung. Konnte ich, da ich im Besitz einer Drehbank bin, erst mal reparieren. Wie lange das hält - keine Ahnung.
Benutze das Instrument nur noch selten, da ich mittlerweile ein C.A 5293 habe. Das dürfte aber zum einen Dir zu teuer sein und bei dem was Du vor hast ist es auch oversized.
Das was Du vor hast, kann, bis auf Logging (habe ich bisher noch nicht gebraucht), jedes billige Teil aus dem Baumarkt.
ein DC-Zangenamperemeter hat den Vorteil, ströme ohne auftrennen des Strompfads messen zu können. Auch durchgebrannte sicherungen gehören damit der Vergangenheit an. Shuntwiderstand 0,0Ohm!
Der preis von rund 70€ passt auch für ein DC-Zangenmultimeter mit 1mA auflösung.
Nachteil: Im mA-Bereich muss man es wegen dem erdmagnetfeld nullen. für uA braucht man ein anderes multimeter oder einen Nordic power analyzer. aber von 10mA bis 100A ist ein Zangenamperemeter top.
ein DC-Zangenamperemeter hat den Vorteil, ströme ohne auftrennen des
Strompfads messen zu können. Auch durchgebrannte sicherungen gehören
damit der Vergangenheit an. Shuntwiderstand 0,0Ohm!
Der preis von rund 70€ passt auch für ein DC-Zangenmultimeter mit 1mA
auflösung.
Das klingt sehr interessant! Danke, dass hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.
Wobei der Vorteil eines Multi-Meters ja ist, dass man ein Gerät aus dem Schrank holt um kurz mal etwas auf Plausibilität zu überprüfen.
Ich habe ein OWON OW-18B (Pollin 29,99), das alle diese Bedingungen erfüllt.
Der mA-Bereich geht bis 600mA, dazu 20A über eine andere Buchse. Logging und Fernsteuerung über Bluetooth möglich.
Ich habe den UT210E von UNI-T und bin damit sehr zufrieden. Der hat am
11.08.2017 bei Amazon 32,59€ gekostet.
Guter Hinweis. Habe direkt mal ein UT-210D geordert. 33,42 € vor Steuern, da kann man sich nicht mal beschweren, wenn´s mal nicht ganz so genau ist. Bin gespannt!
Ich habe mir letztens das hier gekauft - zugegeben für die Firma. Ist sehr bequem am Arbeitstisch, besser als das Gefummel mit den kleinen Handgeräten. Die sind natürlich besser, wenn man im Haus oder noch weiter unterwegs ist ...