Der hat einen EPS (Emergency Power Supply) Ausgang. Ich habe nur herausgefunden dass dieser Ausgang bis 10kW geht und dass er keine Halbwellensteuerung eines Vebrauchers mag.
Ich frage mich ob ich daran einen Kühlschrank und einen Flachbildfernseher betreiben kann, also den Wechselrichter als Inselanlage über den EPS Load Ausgang nutzen...
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen dass der Ausgang einen richtigen Sinus bis 10kW generiert, oder liege ich da falsch.
Also bei einem anderen Fabrikat, das ich bei meinen Eltern mit automatischer Umschaltung verbaute, läuft die Hütte vom Akku einfach weiter bis dieser alle ist. Kühlschrank, TV, Computer, Licht ... alles wie gehabt.
Ist schon auch irgendwo Sinn der Sache, oder?
Optimal für moderne Wechselrichtertopologien sind Stringspannungen über 560V. Es empfiehlt sich, die Modulverschaltung darauf auszulegen, und nicht den einen spezialwechselrichter zu suchen, der mit niedriger Spannung auskommt. Besonders bei 7kW leistung.
Kann der 3-Phasen-Hybrid vollkommen als Inselllösung
eingesetzt werden ?
Neben einer echten 3-Phasen-Backup-Funktion bietet der 3-Phasen-Hybrid auch
eine Schwarzstartfähigkeit.
Bei einem Stromausfall, wenn die Batterie leer ist und keine PV-Energie vorhanden
ist, schaltet sich der Hybrid-Wechselrichter zusammen mit den Backup-Lasten ab.
Wenn die Sonne jedoch am Morgen zurückkommt, schaltet sich der HybridWechselrichter wieder ein und beginnt, die Verbraucher aus PV-Strom zu
versorgen und die Batterie mit der überschüssigen Leistung aufzuladen.
Der 3-phasige Hybrid ist jedoch immer als netzgekoppelter Hybrid-Wechselrichter
mit Backup-Funktion und nicht als Insel-Wechselrichter zu betrachten.
Sungrow empfiehlt jedoch nie, das gesamte Haus direkt an den Backup-Port des
3-Phasen-Hybrids anzuschliessen.
Mein Deye SUN-12K-SG04LP3-EU läuft jetzt über ein Jahr mit 15kWp Modulen und 24kWh Akku und versorgt bei Stromausfall damit das ganze Haus bis die 24kWh Akku leer wären. Und das mit bis zu 12kW Dauerleistung, also auch Kochen etc. kein Problem.
Gerne führe ich Gästen die extrem geringe Umschaltzeit vor indem ich die Vorzähler SLS einfach ausschalte und NICHTS geschieht. Der kann auch als Insel arbeiten oder netzgekoppelt, was immer gewünscht wird. Bei Bedarf kann auch ein Generator angeschlossen werden.
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten den Deye anzuschließen.
Einmal "parallel" zum Hausnetz und mit Nutzung des LOAD Anschlusses für bestimmte "Notfalllasten". Bei Netzausfall versorgt der Deye dann aber nur die Notfalllasten!
Zum anderen der Anschluß direkt am Netz und das gesamte Haus auf den LOAD Anschluß gelegt. Damit wird bei Netzausfall das gesamte Haus mit allen vorhandenen Lasten versorgt. Das hat Thorsten gezeigt (wobei der zusätzliche LS und FI nach dem Deye bei einer guten Hausinstallation unnötig sind weil dort schon vorhanden)
Der Unterschied wurde wohl gemacht um bei kleineren WR Typen den LOAD Ausgang nicht zu überlasten. Bei meinem 12kW WR kann das faktisch nicht geschehen: einen Durchlauferhitzer habe ich nicht und selbst der E-Herd wird niemals alle 5 Platten gleichzeitig mit voller Leistung fordern. Meine Heizung/WP hat nur 900Watt, darüber lacht der Deye nur.
Der Haken: Wenn der WR aus/defekt ist, sitzt du im Dunkeln.
Da müßte der "Ausfall" aber schon dramatisch sein, denn bei vorhandenem Netz ist dieses intern per Relais fest auf LOAD durchverbunden. Aber selbst für den unwahrscheinlichen Fall gibt es doch Umschalter? Macht in der Deye Gemeinde jeder so, siehe Bild.
denn bei vorhandenem
Netz ist dieses intern per Relais fest auf LOAD durchverbunden
Das ist gut zu wissen, denn das wäre genau so ein Themenpunkt den ich gern beleuchtet hätte. Das heißt, all das was man sich sonst drum herum "bastelt" ist bei diesem WR wirklich schon vorhanden. Eine dicke Leitung hin, eine zurück zum Hauptverteiler und dann hat man es fast schon. fast zu schön um wahr zu sein...
Gibt es ggf. noch etwas zum Thema "Nulleinspeisung"?
Ich hatte keine Lust auf Akkubasteln und gleich vier original Deye RW-M6.1 genommen (da stehen jeweils zwei hintereinander). Unten rechts am Deye kommt von links die Zuleitung vom Zähler (wo auch der Umschalter ist), in der Mitte der Abgang zurück zum Zählerschrank und dort Verteilung auf meine diversen UV's im Haus. Ganz rechts ist der Abgang für den GEN bzw. MWR Eingang, da hängen dann noch drei kleine ehemalige Balkonanlagen dran (über eigene Mini UV daneben)
Meine Anlage ist ähnlich dem Bild aufgebaut, ja. Und die Deye Akkus sind LFP die man legen, stellen oder hängen kann (es gibt von denen aber auch noch andere Versionen, schau mal auf die Webseite).
Allerdings scheinen die Chinesen keine Ahnung von der VDE zu haben sondern zeigen an jeder möglichen und unmöglichen Stelle zusätzliche LS und RCD die nicht notwendig bzw. sinnvoll sind. Aber das sind Feinheiten.
Vorhandene BKWs sollten unbedingt umgemeldet werden! Sonst macht dir der Energieversorger für die eingespeiste Menge eine Mischkalkulation d.h. für die Menge eingespeisten Strom, der aus einem BKW stammt gibt es nichts!
Also die BKWs abmelden und als zusätzliche PV Leistung an den GEN Eingang hängen. Damit steigt die verfügbare (Lade)Leistung und der Überschuß wird auch voll vergütet.
und als zusätzliche PV Leistung an den GEN
Eingang hängen.
Die brauchen ja Netz um einspeisen zu können, ist dort standardmäßig Netz drauf oder muss man etwas am Deye konfigurieren? Ein Aggregat würde ja aus eigener Kraft Energie erzeugen ...
Ist das ein gesonderter Zähler im Deye, denn die Stromwandler sitzen ja hinterm Zähler...dort käme der Strom der BKWs ja so der so vorbei, sofern er nicht verbraucht würde...