Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laufschrift neu progammieren


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von Kurt S. (kurt_s182)


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Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren. Die Tastatur 
dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über das abgebildete 
Steuerteil programmiert.
Ich habe noch mehr Fotos, die ich leider nicht erkannt werden.
Eprom:NMC27C256Q 200
Schnittstellen: 2 x COM
Platine: DE-A 8743
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Eine namenlose Laufschrift von 1987?
Schlechte Karten.
von Mario M. (thelonging)


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Prozessor herausfinden (unterm QC-Label), Schaltung abzeichnen, EPROM 
auslesen, Programm disassemblieren und verstehen, dann könnte man 
herausfinden, wie die Laufschrift programmiert wird.

Kurt S. schrieb:
> Schnittstellen: 2 x COM
> Platine: DE-A 8743

Ich lese CON. 8743 ist wohl nur das Herstellungsdatum.
von Jörg R. (solar77)


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Kurt S. schrieb:
> Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren.

Ich sehe nur eine Platine.


> Die Tastatur dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über
> das abgebildete Steuerteil programmiert.


> Ich habe noch mehr Fotos, die ich leider nicht erkannt werden.

Was soll man damit anfangen?


> Eprom:NMC27C256Q 200

40 Jahre alt, den würde ich kopieren falls die Steuerung noch 
funktioniert.

Funktioniert das Teil überhaupt noch?


Wird wohl ein hoffnungsloses Unterfangen. Vielleicht kannst du für die 
LED-Matrix eine neue Ansteuerung basteln.
von H. H. (hhinz)


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Mario M. schrieb:
> Prozessor herausfinden (unterm QC-Label),

Wird ein HD64180 sein.
von Jük P. (tik-tak)


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Kurt S. schrieb:
> ich neu programmieren

Sehr interessant. Wie möchtest du es tun bitte?
von Torsten B. (butterbrotstern)


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> Wird ein HD64180 sein.

Im ShrinkDIP64 mit 1,778mm Pinabstand, 750 mil Reihenabstand?
von H. H. (hhinz)


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Torsten B. schrieb:
>> Wird ein HD64180 sein.
>
> Im ShrinkDIP64 mit 1,778mm Pinabstand, 750 mil Reihenabstand?

So wurde der verpackt, aber auch in anderen Gehäusen.
von Kurt S. (kurt_s182)


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Ja, voll funktionsfähig nur nicht programmiert.
von H. H. (hhinz)


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Akku erneuern und EEPROM extern füllen.
von Kurt S. (kurt_s182)


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der Sensor/Empfänger für die Tastaturprogrammierung.
von H. H. (hhinz)


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Kurt S. schrieb:
> der Sensor/Empfänger für die Tastaturprogrammierung.

Klar, dafür gibts ja den SL486.

Aber das IR-Protokoll zu ermitteln ist ziemlich aussichtslos.
von Kurt S. (kurt_s182)


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Schnittstellen
Gibt es evtl. noch eine Bedienungsanleitung für dies Teil?
von Dieter S. (ds1)


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EPROM auslesen und den Dump hier hochladen damit man sich das ansehen 
kann.
von H. H. (hhinz)


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Kurt S. schrieb:
> Gibt es evtl. noch eine Bedienungsanleitung für dies Teil?

Νεφελοκοκκυγία.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Kurt S. schrieb:
> Schnittstellen

Man könnte immerhin mal messen, ob das etwa Anschlüsse für eine PS/2 
Tastatur sind.
Wir hatten damals im Laden auch so ein Dings und da gabs die 
Kabeltastatur dazu, während es das IR Keyboard nur gegen Aufpreis gab.
Die Kabeltastatur hatte etwa die Qualität und Größe des Sinclair ZX81, 
ging aber immerhin.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Matthias S. schrieb:
> ob das etwa Anschlüsse für eine PS/2
> Tastatur sind.

PS/2 gabs auch ab 1987, aber erstmal nur von IBM.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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H. H. schrieb:
> PS/2 gabs auch ab 1987, aber erstmal nur von IBM.

Oh, ich sag nicht, das man gleich eine Tastatir anschliessen soll. 
Einfach mal messen - am besten mit Komponententester.
von Manfred P. (pruckelfred)


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H. H. schrieb:
> Akku erneuern und EEPROM extern füllen.

Der Akku wird wohl nur für die Uhr sein, den Ricoh RP5C15.

Programmierte Muster würde ich im X2864 vermuten, was recht 
wechselfreundlich eingebaut wurde.

Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil, 
Schallgeber?

Matthias S. schrieb:
> Einfach mal messen - am besten mit Komponententester.

Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge 
noch immer nicht gewonnen?
von H. H. (hhinz)


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Manfred P. schrieb:
> Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil,
> Schallgeber?

Piezo von Stettner.
: Bearbeitet durch User
von Mario M. (thelonging)


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Manfred P. schrieb:
> Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil,
> Schallgeber?

Jepp.

https://www.radio-bastler.de/forum/index.php?thread/26551-hameg-hm8011-3-multimeter-buzzer-summer-gibt-keinen-ton-aus/
von Lu (oszi45)


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Erst würde ich mal die Stützbatterie messen.
Evtl. ist ein Zeichensatz im 27C256 und der Rest irgendwo im RAM?
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Manfred P. schrieb:
>> Einfach mal messen - am besten mit Komponententester.
>
> Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge
> noch immer nicht gewonnen?

Offensichtlich weisst du nicht, was ein Komponententester ist. 
Unqualifizierter Müll und Pöbelei sind wir von dir ja gewohnt. Aber wenn 
man wirklich keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Datenblattanbieter schwafeln wie so oft nur leeres Zeug, aber auf 
die Bitsavers ist Verlass:

https://bitsavers.org/components/xicor/1987_Xicor_Data_Book.pdf#page=234
Xicor 1987 Seite 234 EEPROM X2864A (das folgende D muss man noch 
dazudenken).

Das auszulesen und die Position der Texte herausfinden ist vermutlich 
die einfachste Möglichkeit.

Der SL486 ist ein
INFRARED REMOTE CONTROL PREAMPLIFIER
https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/173716/ZARLINK/SL486.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolkenkuckucksheim
Lehnübersetzung des altgriechischen Wortes Νεφελοκοκκυγία

Ich hatte zwar Altgriechisch in der Schule, aber das Wort war mir noch 
nicht über den Weg gelaufen. Aus den "Vögeln" des Aristophanes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_V%C3%B6gel_(Aristophanes)
: Bearbeitet durch User
von Dieter W. (dds5)


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H. H. schrieb:
> Mario M. schrieb:
>> Prozessor herausfinden (unterm QC-Label),
>
> Wird ein HD64180 sein.

Zumindest gab es die in SDIP64.
Hitachi hatte aber auch irgendwelche 63er Typen - also 68xx als CMOS - 
in dem Gehäuse.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Matthias S. schrieb:
> Offensichtlich weisst du nicht, was ein Komponententester ist.

Das bezweifele ich.

> Unqualifizierter Müll und Pöbelei sind wir von dir ja gewohnt.

Pöbelei kommt von Dir eher nicht, das erstere aber häufig.

> Aber wenn
> man wirklich keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

Gute Idee, die Du beherzigen solltest.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Die Datenblattanbieter schwafeln wie so oft nur leeres Zeug,

Das mag aus Deiner Sicht so sein, aus anderer Sicht schwafelst eher Du. 
Um einen 2864 als EEPROM zu erkennen, brauche ich keine Riesendatei mit 
zweistelligen Megabytes, Google findet X2864 auf Anhieb.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Der SL486 ist ein
> INFRARED REMOTE CONTROL PREAMPLIFIER

Sehr schön, dass Du das auch wiederkäust - den hat hhinz bereits 
erwähnt:

H. H. schrieb:
> Klar, dafür gibts ja den SL486.

G* findet auch den sofort, ohne Deine Hilfe.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Das hab ich auch erst später gesehen.
Ich vermute, der Text steht im EEPROM und die Software des immer noch 
unbekannten Mikrocontrollers im EPROM. Mach endlich den 
Qualitätsaufkleber ab.
Beide sind gesockelt, also kann man die auch mit einem Eprommer 
auslesen.
von Joachim B. (jar)


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Manfred P. schrieb:
> Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge
> noch immer nicht gewonnen?

der ist doch nie mehr einzuholen mit allen Beiträgen unter allen 
Nicknames
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Manfred P. schrieb:
> Google findet X2864 auf Anhieb

In meiner Fundstelle gibt es mehr Varianten , auch MIL-Versionen. Auf 
dem Foto lese ich jedenfalls X2864AD, das D ist im damaligen Datenbuch 
nicht erläutert.
Aber wenn man einen Eprommer hat, der einen X2864(..wie auch immer) 
kennt, wird das auch lesen und mit einem Hexeditor anschauen können. 
Ohne den Controller zu wissen.
Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg) 
keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen.
Der Pufferakku sieht etwas aufgebläht aus, hat der überhaupt noch 
Spannung um das CMOS-Ram HM6116 zu buffern? Oder ist der nur für die 
Echtzeituhr von Ricoh zuständig?
von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> das D ist im damaligen Datenbuch
> nicht erläutert.

D = Cerdip
von Harald K. (kirnbichler)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Der Pufferakku sieht etwas aufgebläht aus, hat der überhaupt noch
> Spannung um das CMOS-Ram HM6116 zu buffern? Oder ist der nur für die
> Echtzeituhr von Ricoh zuständig?

Wenn eigens ein EEPROM verbaut wird, warum sollte dann noch ein SRAM mit 
Akku gepuffert werden? Ich tippe auf die Uhr.
von Falk B. (falk)


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Wenn man WIRKLICH ne neu programmierte Laufschrift braucht, kauft man 
die heute einfach, die gibt es überall für nen Appel & Ei!
von Ernst (eggwatch)


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Falk B. schrieb:
> Wenn man WIRKLICH ne neu programmierte Laufschrift braucht, kauft man
> die heute einfach, die gibt es überall für nen Appel & Ei!

Wenn es um das Hobby geht, sind die Kosten nicht relevant.

So wie das Teil aussieht, wäre es auch eine Möglichkeit die Steuerung 
einfach zu ersetzen. Treiber und LEDs scheinen ja getrennt zu sein.

Mehr Spaß macht es aber wirklich, den Code zu analysieren und neu zu 
programmieren.
von Harald K. (kirnbichler)


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Ernst schrieb:
> Mehr Spaß macht es aber wirklich, den Code zu analysieren und neu zu
> programmieren.

Dazu muss sich aber jemand trauen, den Aufkleber von dem Baustein im 
Shrink-Dip abzuziehen, damit er die Beschriftung lesen kann.
Und dann muss er einen Schaltplan aufnehmen, um rauszufinden, wie und wo 
die LED-Treiber und das ganze andere Geraffel mit eben jenem Baustein 
verbunden sind.

Kann man machen, wenn man zu viel Zeit hat. Interessanter als die Wand 
anstarren ist es sicherlich.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Kurt S. schrieb:
> Schnittstellen

Die Mini-DIN 6 könnten natürlich auch für Daisy Chaining sein.
von Kurt S. (kurt_s182)


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Christoph db1uq K. schrieb:

> Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg)
> keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen.

Von der Anzeige ist lediglich 1 Punkt defekt.
Die aktzuelle Anzeige ist grün.
Vielleicht gibt es jemanden der bei der Programmiereung helfen kann oder 
noch eine dazu gehörende Bedienungsanleitung anbieten kann.
: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Kurt S. schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>
>> Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg)
>> keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen.
>
> Von der Anzeige ist lediglich 1 Punkt defekt.
> Die aktzuelle Anzeige ist grün.

Wie meinst du das? Auf dem Foto ist doch zu erkennen dass das Display 
mindestens bicolor ist.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/695143/LS-09.jpeg


> Vielleicht gibt es jemanden der bei der Programmiereung helfen kann oder
> noch eine dazu gehörende Bedienungsanleitung anbieten kann.

Vermutlich 2 mal nein. Das Teil ist einfach zu alt.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8039755 wurde vom Autor gelöscht.
von Kurt S. (kurt_s182)


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Ich habe ein kleines Video zur Funktion gemacht, hier der Link zu 
YouTube
https://youtu.be/fGa-uLOmR88
, so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier 
doch noch einen Experten.
Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe
ich das es Sinn macht.
von H. H. (hhinz)


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Schade, nur ein HD6303. :-(
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Kurt S. schrieb:
> , so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier
> doch noch einen Experten.
> Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe
> ich das es Sinn macht.

Das Eprom kann ich dir auslesen, kostet dich nur den Versand in 2 
Richtungen. Ich müsste auch noch Eproms 27C256 haben und könnte dir eine 
Kopie machen.

Bei Interesse PN mit Angabe deiner Mailadresse.
von Harald K. (kirnbichler)


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H. H. schrieb:
> Schade, nur ein HD6303.

Eng verwandt mit dem 6301, von dem gleich zwei im Epson HX-20 werkelten.


--
Gewiss, man wird das 32-kByte-EPROM auslesen und den Code 
disassemblieren können, und dann mit gezielt scharfem Blick die Funktion 
des Codes erkennen und verstehen, so daß es dann ein leichtes ist, eine 
neue Software dafür zu schreiben ...

/s

Es dürfte erheblich weniger Zeit in Anspruch zu nehmen, eine komplett 
neue Ansteuerung für die LEDs der Anzeige zu entwickeln, als hier per 
Reverse-Engineering in einer bald 40jährigen Leiche herumzustochern.
von Jörg R. (solar77)


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Jörg R. schrieb:
> Kurt S. schrieb:
>> , so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier
>> doch noch einen Experten.
>> Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe
>> ich das es Sinn macht.
>
> Das Eprom kann ich dir auslesen, kostet dich nur den Versand in 2
> Richtungen. Ich müsste auch noch Eproms 27C256 haben und könnte dir eine
> Kopie machen.
>
> Bei Interesse PN mit Angabe deiner Mailadresse.

Hallo Kurt,

deine PNs habe ich erhalten und dir an die mitgeteilte Mailadresse 
geantwortet. Ist die Mail angekommen?

PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen.
: Bearbeitet durch User
von Dieter S. (ds1)


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Jörg R. schrieb:
>
> PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen.

Habe ich ihm per PN ebenfalls angeboten, keine Reaktion des TO.

Den X2864AD nicht vergessen, damit man sieht wie die Daten für die 
Laufschrift abgelegt werden (die stehen vermutlich dort).
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8040611 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8040618 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8040627 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8043505 wurde vom Autor gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Dieter S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>
>> PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen.
>
> Habe ich ihm per PN ebenfalls angeboten, keine Reaktion des TO.
>
> Den X2864AD nicht vergessen, damit man sieht wie die Daten für die
> Laufschrift abgelegt werden (die stehen vermutlich dort).

Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen.
Ich hatte dem TO auch nur Hilfe bei dem Eprom angeboten. Für den X2864AD
bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter..den ich
nicht habe.

Nichtsdestotrotz..der 27C256 ist ausgelesen und mit 2 Kopien zurück auf
den Weg an den TO.
von Harald K. (kirnbichler)


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Jörg R. schrieb:
> Für den X2864AD
> bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter

Eigentlich nicht, aber man will die Beinchen nicht geradebiegen, und 
dieses Plastikteil entfernen.

Das ist ja mal eine idiotische Konstruktion.
von Jörg R. (solar77)


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Harald K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Für den X2864AD
>> bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter
>
> Eigentlich nicht, aber man will die Beinchen nicht geradebiegen, und
> dieses Plastikteil entfernen.

Wenn ich beim Batronix BX40 den Chip auswählen möchte kommt ein Hinweis 
dass ein Adapter fehlt. Es geht dann auch nicht weiter..nur Abbruch.

> Das ist ja mal eine idiotische Konstruktion.

Ja. Die Gefahr bei IC-Beinchen ist dass sie nach 2 mal biegen abbrechen 
können.
von Dieter S. (ds1)


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Jörg R. schrieb:
>
> Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen.

Mein Elnec könnte das.

> Nichtsdestotrotz..der 27C256 ist ausgelesen und mit 2 Kopien zurück auf
> den Weg an den TO.

Wenn der TO möchte daß man herausfindet wie die Ansteuerung funktioniert 
dann sollte der Dump auch hier hochgeladen werden.
von Johnny B. (johnnyb)


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Kurt S. schrieb:
> Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren. Die Tastatur
> dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über das abgebildete
> Steuerteil programmiert.

Ich würde die Ansteuerung komplett neu machen mit irgendeinem 
Mikrocontrollerboard. Vorgängig ist herauszufinden, wie die LEDs genau 
angesteuert werden und dort klinkt man sich dann ein. Es ist kein 
Hexenwerk.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Dieter S. schrieb:
> wie die Ansteuerung funktioniert
> dann sollte der Dump auch hier hochgeladen werden.

32kB in 6303 Assembler ist allerdings eine Aufgabe für den ganzen 
Sommer. Und wenn es nur diese eine Laufschrift gibt und kein ganzes 
Lager davon, wird das vergebliche Liebesmüh sein. Trotzdem wünsche ich 
natürlich viel Spass dabei :-)
Ich würde vermutlich einen RPi Pico nehmen und das Board damit ersetzen.
von Uwe (uhi)


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Assembler war gestern, inzwischen gibt's vernünftige Decompiler (ghidra 
umsonst oder IDApro), und ggf Claude zur Unterstützung, da sind 32kB 
schnell verstanden.
von Harald K. (kirnbichler)


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Uwe schrieb:
> inzwischen gibt's vernünftige Decompiler

Was aber machen die aus Binärcode, der gar nicht mit einem Compiler aus 
einer Hochsprache erzeugt wurde, sprich, was machen die aus 
handgeklöppeltem Assembler?

Als der 6303 aktuell war, wurde noch viel direkt in Assembler 
programmiert ...
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Jörg R. schrieb:

> Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen.
> Ich hatte dem TO auch nur Hilfe bei dem Eprom angeboten. Für den X2864AD
> bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter..den ich
> nicht habe.

Da sollten sich zwei Pfostenleisten dranbeten lassen, Haargummi, 
Zahnseide, Heißleim, und mit einem TFXTDOL-Sockel auf Normbreite bringen 
lassen.

Aber schon kraß, was die Leute so alles merkwürdiges erfinden, bloß um 
auch mal ein Patent zu haben. :)

Den einzigen Grund, überhaupt so einen Sockel zu ersinnen, könnte ich 
mir darin vorstellen, damit einen feldaustauschbaren Baustein zu haben. 
Denn bei neuen DIP haben die Spurweiten für den Sockel ja nie gestimmt, 
und 28 Beine kantet man nicht mal eben an der Küchenschublade ab. Und 
wenn der Chip erstmal in den Rahmen einklemmt ist, kann man ihn beliebig 
oft wechseln, bis die Plastiknasen abbrechen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Wollvieh W. schrieb:
> Den einzigen Grund, überhaupt so einen Sockel zu ersinnen, könnte ich
> mir darin vorstellen, damit einen feldaustauschbaren Baustein zu haben.

Mit einem Nullkraft-Sockel hätte man den, ohne Probleme mit den Beinen.

Nur war damals sowas halt sehr teuer, auch wenns Alternativmodelle von 
Aries o.ä. waren.

Was es aber durchaus gab (und auch noch gibt), ist sowas hier:

https://www.peconnectors.com/sockets-dip-ic-stamped/hws7264/

Das ist durchaus für Techniker im Feldeinsatz geeignet, und versaut 
nicht das auszutauschende IC.
von Dieter S. (ds1)


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Ein Update: Das Gerät ist inzwischen bei mir. Es handelt sich dabei um 
ein "IR 700" der Firma Text Lite. Text Lite dürfte damals diese Firma 
aus den Niederlanden gewesen sein:

https://www.cryptomuseum.com/manuf/texttell/index.htm

Das kommt zeitlich hin, das Gerät ist von ca. 1988 (Datumsangabe auf dem 
Netzteil).

Der 32 KByte EPROM ist fast komplett mit Code gefüllt, ca. 2 KByte sind 
Zeichensatz (5 x 7 Punkte je Zeichen) und dann gibt es noch ein paar 
wenige Strings in Englisch, die bei der Programmierung als Kommandos 
angezeigt werden (z.B. Datum/Uhrzeit einstellen).

Wenn man sich die Firmware (HD6303 CPU) genauer anschaut findet man 
relativ schnell die Auswertung des IR Signals (das Signal geht an den 
NMI Pin). Analysiert man diesen Code im Detail kommt man auf RECS-80 als 
Protokoll (1 Togglebit, 3 Bits Adresse und 6 Bits Kommando). Die 
Firmware bildet die 9 Datenbits des RECS-80 Codes über verschiedene 
Tabellen auf ein Byte ab (die Tabellen kümmern sich z.B. um die SHIFT 
oder CAPS-LOCK Taste). Dieses Byte entspricht im Prinzip ASCII, nicht 
darstellbare Zeichen haben besondere Bedeutung oder sind Kommandos.

Mit einem Mikrocontroller und einer IR LED lässt sich RECS-80 problemlos 
erzeugen, damit kann man dann schon ein paar Dinge testen und schauen 
was bei der Laufschrift passiert.

Die beiden Buchsen auf der Platine werden dazu verwendet um mehrere 
Geräte zu verbinden. Damit lassen sich die Laufschriften synchronisieren 
oder auch die Programmierdaten von einem Gerät an andere Geräte 
schicken. Vermutlich könnte man darüber also auch die Programmierung der 
Laufschrift erledigen.

Optional kann man über I2C einen Temperatursensor anschließen, dann kann 
man neben Zeit/Datum auch die Temperatur anzeigen lassen.

Das Gerät kann auch einen Demo-Modus, dabei werden einige der möglichen 
Effekte gezeigt. Als Text werden dabei die wohl damals verfügbaren 
Modelle von Text Lite angezeigt (IR 300, IR 500, IR 600 und IR 700) 
sowie deren Länge (46 cm, 75 cm, 115 cm bzw. 156 cm). Der Name "Text 
Lite" taucht übrigens nur in der Demo auf, als String findet man ihn 
nicht in der Firmware. Das liegt daran dass die Demo für "Text Lite" 
eine Grafik verwendet.

Mir ging es übrigens darum zu schauen wie weit man mit überschaubarem 
Aufwand kommt um die Programmierung herauszufinden, nicht darum ob sich 
das Ganze auch wirtschaftlich lohnt.

Nachtrag: Eine sehr ähnliche Laufschrift von Text Lite (ohne IR):

https://www.markgrob.nl/2021/03/text-lite-mm500-keyboard-design/
: Bearbeitet durch User
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