Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren. Die Tastatur dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über das abgebildete Steuerteil programmiert. Ich habe noch mehr Fotos, die ich leider nicht erkannt werden. Eprom:NMC27C256Q 200 Schnittstellen: 2 x COM Platine: DE-A 8743
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Prozessor herausfinden (unterm QC-Label), Schaltung abzeichnen, EPROM auslesen, Programm disassemblieren und verstehen, dann könnte man herausfinden, wie die Laufschrift programmiert wird. Kurt S. schrieb: > Schnittstellen: 2 x COM > Platine: DE-A 8743 Ich lese CON. 8743 ist wohl nur das Herstellungsdatum.
Kurt S. schrieb: > Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren. Ich sehe nur eine Platine. > Die Tastatur dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über > das abgebildete Steuerteil programmiert. > Ich habe noch mehr Fotos, die ich leider nicht erkannt werden. Was soll man damit anfangen? > Eprom:NMC27C256Q 200 40 Jahre alt, den würde ich kopieren falls die Steuerung noch funktioniert. Funktioniert das Teil überhaupt noch? Wird wohl ein hoffnungsloses Unterfangen. Vielleicht kannst du für die LED-Matrix eine neue Ansteuerung basteln.
> Wird ein HD64180 sein.
Im ShrinkDIP64 mit 1,778mm Pinabstand, 750 mil Reihenabstand?
Torsten B. schrieb: >> Wird ein HD64180 sein. > > Im ShrinkDIP64 mit 1,778mm Pinabstand, 750 mil Reihenabstand? So wurde der verpackt, aber auch in anderen Gehäusen.
Kurt S. schrieb: > der Sensor/Empfänger für die Tastaturprogrammierung. Klar, dafür gibts ja den SL486. Aber das IR-Protokoll zu ermitteln ist ziemlich aussichtslos.
Schnittstellen Gibt es evtl. noch eine Bedienungsanleitung für dies Teil?
EPROM auslesen und den Dump hier hochladen damit man sich das ansehen kann.
Kurt S. schrieb: > Schnittstellen Man könnte immerhin mal messen, ob das etwa Anschlüsse für eine PS/2 Tastatur sind. Wir hatten damals im Laden auch so ein Dings und da gabs die Kabeltastatur dazu, während es das IR Keyboard nur gegen Aufpreis gab. Die Kabeltastatur hatte etwa die Qualität und Größe des Sinclair ZX81, ging aber immerhin.
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Matthias S. schrieb: > ob das etwa Anschlüsse für eine PS/2 > Tastatur sind. PS/2 gabs auch ab 1987, aber erstmal nur von IBM.
H. H. schrieb: > PS/2 gabs auch ab 1987, aber erstmal nur von IBM. Oh, ich sag nicht, das man gleich eine Tastatir anschliessen soll. Einfach mal messen - am besten mit Komponententester.
H. H. schrieb: > Akku erneuern und EEPROM extern füllen. Der Akku wird wohl nur für die Uhr sein, den Ricoh RP5C15. Programmierte Muster würde ich im X2864 vermuten, was recht wechselfreundlich eingebaut wurde. Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil, Schallgeber? Matthias S. schrieb: > Einfach mal messen - am besten mit Komponententester. Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge noch immer nicht gewonnen?
Manfred P. schrieb: > Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil, > Schallgeber? Piezo von Stettner.
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Manfred P. schrieb: > Was ist denn das grüne Ding "PS 15 Made in Germany" für ein Bauteil, > Schallgeber? Jepp. https://www.radio-bastler.de/forum/index.php?thread/26551-hameg-hm8011-3-multimeter-buzzer-summer-gibt-keinen-ton-aus/
Erst würde ich mal die Stützbatterie messen. Evtl. ist ein Zeichensatz im 27C256 und der Rest irgendwo im RAM?
Manfred P. schrieb: >> Einfach mal messen - am besten mit Komponententester. > > Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge > noch immer nicht gewonnen? Offensichtlich weisst du nicht, was ein Komponententester ist. Unqualifizierter Müll und Pöbelei sind wir von dir ja gewohnt. Aber wenn man wirklich keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
Die Datenblattanbieter schwafeln wie so oft nur leeres Zeug, aber auf die Bitsavers ist Verlass: https://bitsavers.org/components/xicor/1987_Xicor_Data_Book.pdf#page=234 Xicor 1987 Seite 234 EEPROM X2864A (das folgende D muss man noch dazudenken). Das auszulesen und die Position der Texte herausfinden ist vermutlich die einfachste Möglichkeit. Der SL486 ist ein INFRARED REMOTE CONTROL PREAMPLIFIER https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/173716/ZARLINK/SL486.html https://de.wikipedia.org/wiki/Wolkenkuckucksheim Lehnübersetzung des altgriechischen Wortes Νεφελοκοκκυγία Ich hatte zwar Altgriechisch in der Schule, aber das Wort war mir noch nicht über den Weg gelaufen. Aus den "Vögeln" des Aristophanes. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_V%C3%B6gel_(Aristophanes)
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H. H. schrieb: > Mario M. schrieb: >> Prozessor herausfinden (unterm QC-Label), > > Wird ein HD64180 sein. Zumindest gab es die in SDIP64. Hitachi hatte aber auch irgendwelche 63er Typen - also 68xx als CMOS - in dem Gehäuse.
Matthias S. schrieb: > Offensichtlich weisst du nicht, was ein Komponententester ist. Das bezweifele ich. > Unqualifizierter Müll und Pöbelei sind wir von dir ja gewohnt. Pöbelei kommt von Dir eher nicht, das erstere aber häufig. > Aber wenn > man wirklich keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Gute Idee, die Du beherzigen solltest. Christoph db1uq K. schrieb: > Die Datenblattanbieter schwafeln wie so oft nur leeres Zeug, Das mag aus Deiner Sicht so sein, aus anderer Sicht schwafelst eher Du. Um einen 2864 als EEPROM zu erkennen, brauche ich keine Riesendatei mit zweistelligen Megabytes, Google findet X2864 auf Anhieb. Christoph db1uq K. schrieb: > Der SL486 ist ein > INFRARED REMOTE CONTROL PREAMPLIFIER Sehr schön, dass Du das auch wiederkäust - den hat hhinz bereits erwähnt: H. H. schrieb: > Klar, dafür gibts ja den SL486. G* findet auch den sofort, ohne Deine Hilfe.
Das hab ich auch erst später gesehen. Ich vermute, der Text steht im EEPROM und die Software des immer noch unbekannten Mikrocontrollers im EPROM. Mach endlich den Qualitätsaufkleber ab. Beide sind gesockelt, also kann man die auch mit einem Eprommer auslesen.
Manfred P. schrieb: > Hast Du das Wettrennen mit Stefanus um die größte Anzahl hohler Beiträge > noch immer nicht gewonnen? der ist doch nie mehr einzuholen mit allen Beiträgen unter allen Nicknames
Manfred P. schrieb: > Google findet X2864 auf Anhieb In meiner Fundstelle gibt es mehr Varianten , auch MIL-Versionen. Auf dem Foto lese ich jedenfalls X2864AD, das D ist im damaligen Datenbuch nicht erläutert. Aber wenn man einen Eprommer hat, der einen X2864(..wie auch immer) kennt, wird das auch lesen und mit einem Hexeditor anschauen können. Ohne den Controller zu wissen. Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg) keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen. Der Pufferakku sieht etwas aufgebläht aus, hat der überhaupt noch Spannung um das CMOS-Ram HM6116 zu buffern? Oder ist der nur für die Echtzeituhr von Ricoh zuständig?
Christoph db1uq K. schrieb: > Der Pufferakku sieht etwas aufgebläht aus, hat der überhaupt noch > Spannung um das CMOS-Ram HM6116 zu buffern? Oder ist der nur für die > Echtzeituhr von Ricoh zuständig? Wenn eigens ein EEPROM verbaut wird, warum sollte dann noch ein SRAM mit Akku gepuffert werden? Ich tippe auf die Uhr.
Wenn man WIRKLICH ne neu programmierte Laufschrift braucht, kauft man die heute einfach, die gibt es überall für nen Appel & Ei!
Falk B. schrieb: > Wenn man WIRKLICH ne neu programmierte Laufschrift braucht, kauft man > die heute einfach, die gibt es überall für nen Appel & Ei! Wenn es um das Hobby geht, sind die Kosten nicht relevant. So wie das Teil aussieht, wäre es auch eine Möglichkeit die Steuerung einfach zu ersetzen. Treiber und LEDs scheinen ja getrennt zu sein. Mehr Spaß macht es aber wirklich, den Code zu analysieren und neu zu programmieren.
Ernst schrieb: > Mehr Spaß macht es aber wirklich, den Code zu analysieren und neu zu > programmieren. Dazu muss sich aber jemand trauen, den Aufkleber von dem Baustein im Shrink-Dip abzuziehen, damit er die Beschriftung lesen kann. Und dann muss er einen Schaltplan aufnehmen, um rauszufinden, wie und wo die LED-Treiber und das ganze andere Geraffel mit eben jenem Baustein verbunden sind. Kann man machen, wenn man zu viel Zeit hat. Interessanter als die Wand anstarren ist es sicherlich.
Christoph db1uq K. schrieb: > Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg) > keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen. Von der Anzeige ist lediglich 1 Punkt defekt. Die aktzuelle Anzeige ist grün. Vielleicht gibt es jemanden der bei der Programmiereung helfen kann oder noch eine dazu gehörende Bedienungsanleitung anbieten kann.
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Kurt S. schrieb: > Christoph db1uq K. schrieb: > >> Anscheinend ist aber irgendwas defekt, sonst würde das Foto (LS-09.jpeg) >> keine voll ausgeleuchtete Anzeige zeigen. > > Von der Anzeige ist lediglich 1 Punkt defekt. > Die aktzuelle Anzeige ist grün. Wie meinst du das? Auf dem Foto ist doch zu erkennen dass das Display mindestens bicolor ist. https://www.mikrocontroller.net/attachment/695143/LS-09.jpeg > Vielleicht gibt es jemanden der bei der Programmiereung helfen kann oder > noch eine dazu gehörende Bedienungsanleitung anbieten kann. Vermutlich 2 mal nein. Das Teil ist einfach zu alt.
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Beitrag #8039755 wurde vom Autor gelöscht.
Ich habe ein kleines Video zur Funktion gemacht, hier der Link zu YouTube https://youtu.be/fGa-uLOmR88 , so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier doch noch einen Experten. Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe ich das es Sinn macht.
https://bitsavers.org/components/hitachi/_dataBooks/1991_M21T132_Hitatchi_8_16_Bit_Microprocessor_Data_Book.pdf#page=99 Daten zum HD6303X von 1991, 35 Jahre alt. https://bitsavers.org/components/hitachi/_dataBooks/1989_U07_HD6301_HD6303_Series_Handbook_1989.pdf#page=399 1989 gabs den auch schon im 64-Pin-Gehäuse https://bitsavers.org/components/hitachi/_dataBooks/1987_U70-B_Hitachi_8_16-Bit_Microprocessor_Data_Book.pdf#page=196 und 1987 https://bitsavers.org/components/hitachi/_dataBooks/1985_U71_Hitachi_8-Bit_Single-Chip_Microcomputer_Data_Book.pdf#page=354 1985, das war wohl den Anfang
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Kurt S. schrieb: > , so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier > doch noch einen Experten. > Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe > ich das es Sinn macht. Das Eprom kann ich dir auslesen, kostet dich nur den Versand in 2 Richtungen. Ich müsste auch noch Eproms 27C256 haben und könnte dir eine Kopie machen. Bei Interesse PN mit Angabe deiner Mailadresse.
H. H. schrieb: > Schade, nur ein HD6303. Eng verwandt mit dem 6301, von dem gleich zwei im Epson HX-20 werkelten. -- Gewiss, man wird das 32-kByte-EPROM auslesen und den Code disassemblieren können, und dann mit gezielt scharfem Blick die Funktion des Codes erkennen und verstehen, so daß es dann ein leichtes ist, eine neue Software dafür zu schreiben ... /s Es dürfte erheblich weniger Zeit in Anspruch zu nehmen, eine komplett neue Ansteuerung für die LEDs der Anzeige zu entwickeln, als hier per Reverse-Engineering in einer bald 40jährigen Leiche herumzustochern.
Jörg R. schrieb: > Kurt S. schrieb: >> , so wie Bilder von allen verbauten Chips, Vielleicht finde ich hier >> doch noch einen Experten. >> Bevor ich mir Gerätschaften für das Auslesen des Eprom's kaufe, hoffe >> ich das es Sinn macht. > > Das Eprom kann ich dir auslesen, kostet dich nur den Versand in 2 > Richtungen. Ich müsste auch noch Eproms 27C256 haben und könnte dir eine > Kopie machen. > > Bei Interesse PN mit Angabe deiner Mailadresse. Hallo Kurt, deine PNs habe ich erhalten und dir an die mitgeteilte Mailadresse geantwortet. Ist die Mail angekommen? PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen.
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Jörg R. schrieb: > > PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen. Habe ich ihm per PN ebenfalls angeboten, keine Reaktion des TO. Den X2864AD nicht vergessen, damit man sieht wie die Daten für die Laufschrift abgelegt werden (die stehen vermutlich dort).
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Dieter S. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> >> PS: Kurt möchte mein Angebot annehmen den Chip auszulesen. > > Habe ich ihm per PN ebenfalls angeboten, keine Reaktion des TO. > > Den X2864AD nicht vergessen, damit man sieht wie die Daten für die > Laufschrift abgelegt werden (die stehen vermutlich dort). Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen. Ich hatte dem TO auch nur Hilfe bei dem Eprom angeboten. Für den X2864AD bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter..den ich nicht habe. Nichtsdestotrotz..der 27C256 ist ausgelesen und mit 2 Kopien zurück auf den Weg an den TO.
Jörg R. schrieb: > Für den X2864AD > bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter Eigentlich nicht, aber man will die Beinchen nicht geradebiegen, und dieses Plastikteil entfernen. Das ist ja mal eine idiotische Konstruktion.
Harald K. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Für den X2864AD >> bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter > > Eigentlich nicht, aber man will die Beinchen nicht geradebiegen, und > dieses Plastikteil entfernen. Wenn ich beim Batronix BX40 den Chip auswählen möchte kommt ein Hinweis dass ein Adapter fehlt. Es geht dann auch nicht weiter..nur Abbruch. > Das ist ja mal eine idiotische Konstruktion. Ja. Die Gefahr bei IC-Beinchen ist dass sie nach 2 mal biegen abbrechen können.
Jörg R. schrieb: > > Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen. Mein Elnec könnte das. > Nichtsdestotrotz..der 27C256 ist ausgelesen und mit 2 Kopien zurück auf > den Weg an den TO. Wenn der TO möchte daß man herausfindet wie die Ansteuerung funktioniert dann sollte der Dump auch hier hochgeladen werden.
Kurt S. schrieb: > Die abgebildete Leuchtschrift will ich neu programmieren. Die Tastatur > dafür ist verloren gegangen. Die Laufschrift wird über das abgebildete > Steuerteil programmiert. Ich würde die Ansteuerung komplett neu machen mit irgendeinem Mikrocontrollerboard. Vorgängig ist herauszufinden, wie die LEDs genau angesteuert werden und dort klinkt man sich dann ein. Es ist kein Hexenwerk.
Dieter S. schrieb: > wie die Ansteuerung funktioniert > dann sollte der Dump auch hier hochgeladen werden. 32kB in 6303 Assembler ist allerdings eine Aufgabe für den ganzen Sommer. Und wenn es nur diese eine Laufschrift gibt und kein ganzes Lager davon, wird das vergebliche Liebesmüh sein. Trotzdem wünsche ich natürlich viel Spass dabei :-) Ich würde vermutlich einen RPi Pico nehmen und das Board damit ersetzen.
Assembler war gestern, inzwischen gibt's vernünftige Decompiler (ghidra umsonst oder IDApro), und ggf Claude zur Unterstützung, da sind 32kB schnell verstanden.
Uwe schrieb: > inzwischen gibt's vernünftige Decompiler Was aber machen die aus Binärcode, der gar nicht mit einem Compiler aus einer Hochsprache erzeugt wurde, sprich, was machen die aus handgeklöppeltem Assembler? Als der 6303 aktuell war, wurde noch viel direkt in Assembler programmiert ...
Jörg R. schrieb: > Den X2864AD hat der TO mitgeschickt, den kann ich aber nicht auslesen. > Ich hatte dem TO auch nur Hilfe bei dem Eprom angeboten. Für den X2864AD > bräuchte man für meinen Batronix BX40 Bagero einen Adapter..den ich > nicht habe. Da sollten sich zwei Pfostenleisten dranbeten lassen, Haargummi, Zahnseide, Heißleim, und mit einem TFXTDOL-Sockel auf Normbreite bringen lassen. Aber schon kraß, was die Leute so alles merkwürdiges erfinden, bloß um auch mal ein Patent zu haben. :) Den einzigen Grund, überhaupt so einen Sockel zu ersinnen, könnte ich mir darin vorstellen, damit einen feldaustauschbaren Baustein zu haben. Denn bei neuen DIP haben die Spurweiten für den Sockel ja nie gestimmt, und 28 Beine kantet man nicht mal eben an der Küchenschublade ab. Und wenn der Chip erstmal in den Rahmen einklemmt ist, kann man ihn beliebig oft wechseln, bis die Plastiknasen abbrechen.
Wollvieh W. schrieb: > Den einzigen Grund, überhaupt so einen Sockel zu ersinnen, könnte ich > mir darin vorstellen, damit einen feldaustauschbaren Baustein zu haben. Mit einem Nullkraft-Sockel hätte man den, ohne Probleme mit den Beinen. Nur war damals sowas halt sehr teuer, auch wenns Alternativmodelle von Aries o.ä. waren. Was es aber durchaus gab (und auch noch gibt), ist sowas hier: https://www.peconnectors.com/sockets-dip-ic-stamped/hws7264/ Das ist durchaus für Techniker im Feldeinsatz geeignet, und versaut nicht das auszutauschende IC.
Ein Update: Das Gerät ist inzwischen bei mir. Es handelt sich dabei um ein "IR 700" der Firma Text Lite. Text Lite dürfte damals diese Firma aus den Niederlanden gewesen sein: https://www.cryptomuseum.com/manuf/texttell/index.htm Das kommt zeitlich hin, das Gerät ist von ca. 1988 (Datumsangabe auf dem Netzteil). Der 32 KByte EPROM ist fast komplett mit Code gefüllt, ca. 2 KByte sind Zeichensatz (5 x 7 Punkte je Zeichen) und dann gibt es noch ein paar wenige Strings in Englisch, die bei der Programmierung als Kommandos angezeigt werden (z.B. Datum/Uhrzeit einstellen). Wenn man sich die Firmware (HD6303 CPU) genauer anschaut findet man relativ schnell die Auswertung des IR Signals (das Signal geht an den NMI Pin). Analysiert man diesen Code im Detail kommt man auf RECS-80 als Protokoll (1 Togglebit, 3 Bits Adresse und 6 Bits Kommando). Die Firmware bildet die 9 Datenbits des RECS-80 Codes über verschiedene Tabellen auf ein Byte ab (die Tabellen kümmern sich z.B. um die SHIFT oder CAPS-LOCK Taste). Dieses Byte entspricht im Prinzip ASCII, nicht darstellbare Zeichen haben besondere Bedeutung oder sind Kommandos. Mit einem Mikrocontroller und einer IR LED lässt sich RECS-80 problemlos erzeugen, damit kann man dann schon ein paar Dinge testen und schauen was bei der Laufschrift passiert. Die beiden Buchsen auf der Platine werden dazu verwendet um mehrere Geräte zu verbinden. Damit lassen sich die Laufschriften synchronisieren oder auch die Programmierdaten von einem Gerät an andere Geräte schicken. Vermutlich könnte man darüber also auch die Programmierung der Laufschrift erledigen. Optional kann man über I2C einen Temperatursensor anschließen, dann kann man neben Zeit/Datum auch die Temperatur anzeigen lassen. Das Gerät kann auch einen Demo-Modus, dabei werden einige der möglichen Effekte gezeigt. Als Text werden dabei die wohl damals verfügbaren Modelle von Text Lite angezeigt (IR 300, IR 500, IR 600 und IR 700) sowie deren Länge (46 cm, 75 cm, 115 cm bzw. 156 cm). Der Name "Text Lite" taucht übrigens nur in der Demo auf, als String findet man ihn nicht in der Firmware. Das liegt daran dass die Demo für "Text Lite" eine Grafik verwendet. Mir ging es übrigens darum zu schauen wie weit man mit überschaubarem Aufwand kommt um die Programmierung herauszufinden, nicht darum ob sich das Ganze auch wirtschaftlich lohnt. Nachtrag: Eine sehr ähnliche Laufschrift von Text Lite (ohne IR): https://www.markgrob.nl/2021/03/text-lite-mm500-keyboard-design/
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