nach 20 Gewindebolzen M8 x 24 die ich aus einem Gewindestab ablängte sehnte ich mich nach einem Klemmhalter an meinem Schraubstock, der das Gewinde besser festhält als es meine Schonbacken tun.
Die Flex mit der ich ablängte rüttelte schon beängstigend am Bolzen. Und das Anbringen der Fase mit der Feile war auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Aber die kurzen Bolzen händisch am Schleifbock zu bearbeiten war auch nicht so der Bringer.
Mir schwebt ein Handgriff vor, mit dem ich solche Bolzen spannen kann, ähnlich wie ein Feilkloben. Und auch Klemmbacken für den Schraubstock die Gewinde schonend und sicher fürs abflexen klemmt?
Hat jemand sowas schon mal angeboten gesehen?
Nimm doch eine M8 Gewindehülse, mit Kontermutter.
Dazu, obwohl das bei 8x24 vermutlich nicht klappt, einen Entgrater. Dann hast du auch eine gute Fase.
Nimm eine M8 Gewindehülse. Eine Kontermutter vorne und hinten. Nach dem Schneiden kannst Du die Muttern gleich zum begradigen der Gewindeenden benutzen.
The raccoon
Schonbacken aus Alu sind schneller als die durchaus funktionierenden
geschltzten Muttern.
auf meinem Schraubstock sind Alu-Backen montiert.
Wenn man da Schrauben oder Gewindestangen einspannt, gibt es allenfalls eine Art Punktpressung, die sich schnell löst.
Die halbierten Muttern sorgen für Flächenpressung.
Jou, da spricht der Praktiker!
Bild von mir aus 2016 :-)
Ich habe gerade heute eine Dilettantenvorführung geliefert: Eine M5-Edelstahlschraube mit Mutter drauf in den Schraubstock, um sie per Handsäge zu kürzen. Die Schraube drehte sich mit, also richtig dolle festgekracht - am Ende in den Müll, die verdrücke Mutter hat unlösbar gefressen.
Wenn man da Schrauben oder Gewindestangen einspannt, gibt es allenfalls
eine Art Punktpressung, die sich schnell löst.
Dann dreh halt fester zu.
Manche Leute sind so unbeholfen, denen kann man Trennscheiben für horizontalen und vertikalten Einsatz verkaufen.
Andere kommen nicht selbstständig auf die Idee, die geschlitzte Mutter auf der Gegenseite auch etwas einzuschlitzen, damit sie weicher wird. Aber sie heben ein Bild ihrer geschlitzen Mutter von 2016 auf. Könnte ja mal wichtig sein.
Gleich passende Gewindebolzen besorgen?
Ist natürlich Samstag abend etwas schwierig, wenn ich 100 Stk brauche
würde ich aber lieber warten...
Die bisher angebotenen Bolzen (M8x25) sind teurer als die Rohrschellen die verbunden werden sollen. Selbst fertigen war die günstigste Alternative.
Zum Glück gilt bei mir nicht "Time is money". Zudem ist es eine prima Übung um meine grauen Zellen zu reaktivieren.
Hinzu kommt ein neues Problem:
Es müssen mit dem Bolzen zwei Rohrschellen so verschraubt werden, dass die Schellen gleich ausgerichtet sind und möglichst stramm verschraubt sind.
Ich taste mich gerade mit der Schlichtfeile an die richtige Länge ran. Und nein, miteinander verschweissen will ich die Schellen nicht. A) die schellen sind im Freien eingesetzt und B) ich habe noch immer kein Schutzgasschweißgerät - lediglich mit Elektroden. Aber das sieht dann bei mir aus wie hingekotzt. ;-)
Manchmal hilft Kommissar Zufall.
In meiner Kiste mit Dichtungen finden sich rote Fiberglasdichtungen mit dem passenden Innendurchmesser. Das gleicht den Bolzenabstand aus.
Damit passts.
Hinzu kommt ein neues Problem:
Es müssen mit dem Bolzen zwei Rohrschellen so verschraubt werden, dass
die Schellen gleich ausgerichtet sind und möglichst stramm verschraubt
sind.
Loctite 270. Ist dann aber wirklich fest. Das ist dann wie geschweißt.
Es gibt Locktite hochfest. Bei M8 wirst du erhebliche Schwierigkeiten haben das wieder aufzubringen.
Ja, hat Frank O. vor mir geschrieben, hab ich eben gelesen.
Es gibt Locktite hochfest. Bei M8 wirst du erhebliche Schwierigkeiten
haben das wieder aufzubringen.
Geht nur durch heiß machen bis es qualmt, sonst geht das nicht los. Reißt eher der Bolzen ab.
Ich habe das einmal mit einer M16 ausprobiert. Nur handfest mit dem Inbusschlüssel angezogen und nächsten Tag versucht zu lösen. Der Kopf ist abgerissen.
Aber Loctite hat noch einen Vorteil. Da wo Loctite ist, kann ein Wasser hin.