Hallo zusammen, ich habe letztes Jahr in meiner Garage 6 Wannenleuchten mit 150cm LED Röhren verbaut. Jede der Wannenleuchte hat zwei Röhren drin und damit ich wenn nötig die Garage richtig ausleuchten kann. Im Normalfall brauche ich aber nur eine der beiden Röhren und hab die Wannenleuchten entsprechend umverdrahtet. Jede Röhre ist also auf einem seperaten Stromkreis. Nun ist in der internen Verdrahtung der Wannenleuchte im Pfad der braunen Leitung ein mit Schrumpfschlauch eingepacktes Bauteil drin. Zunächst wusste ich nicht was das ist und habe mir aber gedacht das wird sicherlich irgendwie zum Schutz eingebaut sein. Also entweder eine Sicherung oder eine Drossel in Reihe. Oder ein Reihenkondensator oder so. Diese Schutzvorrichtung habe ich ja leider nur einmal und konnte damit sozusagen nur eine Röhre absichern. Die Lampen habe ich bei Hornbach gekauft und es handelt sich um die Marke ELGO. Nun ging immer wieder die gleiche Röhre kaputt und ich dachte es muss daran liegen, dass ich diese Röhre ohne diese Schutzvorrichtung betreibe. Tatsächlich hat sich dann aber herausgestellt, die "defekte" Röhre war gar nicht defekt und genau in diesem Pfad war auch die Schutzvorrichtung. Diese Schutzvorrichtung war aber "nur" an die braune Leitung angelötet und die Lötstelle hat sich gelöst. Daraufhin hab ich die Schutzvorrichtung erstmal entfernt und die Drähte überbrückt. Nun habe ich den Schrumpschlauch entfernt und siehe da, es handelt sich um eine einfache 1AL250V Schmelzsicherung. Ich denke diese Sicherung ist nicht selbstheilend. Das heißt, wenn sich jemand nicht auskennt und diese durchbrennt, nützt es nichts mehr die Röhre zu tauschen und im blödsten Fall tauscht jemand dann die gesamte Lampe. Warum baut man eine solche Sicherung da in Serie mit rein? Das ist doch im Fehlerfall irreführend und für den Normalverbraucher nicht lösbar.
Fotograf anstatt Schriftsteller wäre in deinem Fall hilfreicher für uns😀📸
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Thomas F. schrieb: > Warum baut man eine solche Sicherung da in Serie mit rein? Das ist doch > im Fehlerfall irreführend und für den Normalverbraucher nicht lösbar. So weit ich das überblicke, besitzen die aktuellen Wannenleuchten von Elgo keine durch den Laien austauschbaren Teile. Warum soll das dann bei der Sicherung anders sein?
Thomas F. schrieb: > (..) > ich habe letztes Jahr in meiner Garage 6 Wannenleuchten mit 150cm LED > Röhren verbaut. Alte Leuchten von Neonröhren auf LED umgebaut, oder fertige LED-Leuchten gekauft? > Jede der Wannenleuchte hat zwei Röhren drin und damit > ich wenn nötig die Garage richtig ausleuchten kann. Das ist aber eher eine kleine Halle, bei 12 Stück 150cm Röhren.
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Man geht davon aus, dass die Sicherung nicht von alleine ohne Grund auslöst, sondern erst nach einem Defekt des LED-Streifens. Dann soll sie Folgeschäden verhindern. Es könnte z.B. eine mit 230V gespeiste LED-Konstantstromquelle wie SM1082D versagen und sich darauf Bauteile entzünden.
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Wolf17 schrieb: > Man geht davon aus, dass die Sicherung nicht von alleine ohne Grund > auslöst, sondern erst nach einem Defekt des LED-Streifens. Wenn die zu knapp dimensioniert ist, dann ist sie eben dahin ohne Fehler im System... Fliegende Sicherung samt Halter einbauen...
Wolf17 schrieb: > Es könnte z.B. eine mit 230V gespeiste LED-Konstantstromquelle wie > SM1082D versagen und sich darauf Bauteile entzünden. Es könnte auch ein Meteorit darauf fallen...
Thomas F. schrieb: > Diese Schutzvorrichtung habe ich ja leider nur einmal und konnte damit > sozusagen nur eine Röhre absichern. Außerdem wird diese Schutzvorrichtung nicht auf eine, sondern auf zwei Röhren abgestimmt sein.
Thomas F. schrieb: > Diese Schutzvorrichtung habe ich ja leider nur einmal und konnte damit > sozusagen nur eine Röhre absichern. Außerdem wird diese Schutzvorrichtung nicht auf eine, sondern auf zwei Röhren abgestimmt sein. Eine 1A dürfte im Fehlerfall jedoch in jedem Fall eine ausreichende Absicherung darstellen. Baue auch jeweils eine für die zweite Röhre ein - und gut is'.
Ralf X. schrieb: > Thomas F. schrieb: >> Warum baut man eine solche Sicherung da in Serie mit rein? Das ist doch >> im Fehlerfall irreführend und für den Normalverbraucher nicht lösbar. > > So weit ich das überblicke, besitzen die aktuellen Wannenleuchten von > Elgo keine durch den Laien austauschbaren Teile. > Warum soll das dann bei der Sicherung anders sein? Doch es sind Leuchten mit austauschbaren Röhren. Aber die Sicherung ist wie gesagt mit Schrumpfschlauch überzogen und nicht dafür vorgesehen ausgetauscht zu werden. Jörg R. schrieb: > Thomas F. schrieb: >> (..) >> ich habe letztes Jahr in meiner Garage 6 Wannenleuchten mit 150cm LED >> Röhren verbaut. > > Alte Leuchten von Neonröhren auf LED umgebaut, oder fertige LED-Leuchten > gekauft? > >> Jede der Wannenleuchte hat zwei Röhren drin und damit >> ich wenn nötig die Garage richtig ausleuchten kann. > > Das ist aber eher eine kleine Halle, bei 12 Stück 150cm Röhren. Nein waren neue Leuchten die bereits LED Röhren enthalten haben. Die Garage hat 50m² also sind die 12 150cm Röhren schon mehr als genug :-) davor war es mir einfach zu dunkel und ich wollte auf Nummer sicher gehen. Trotzdem finde ich es seltsam da eine Sicherung reinzubauen. Wenn die Röhre durchbrennt und deshalb kurzzeitig einen hohen Strom zieht dann ist das halt so und dann sehe ich eindeutig, dass die Röhre kaputt ist und ich tausche sie aus. Wenn Röhre und Sicherung kaputt gehen, dann tausche ich die Röhre aus und wundere mich wenn ich nicht wissen würde, dass da noch eine Sicherung drin ist, dass die neue Röhre nicht geht.
Thomas F. schrieb: > Wenn die Röhre durchbrennt und deshalb kurzzeitig einen hohen Strom > zieht dann ist das halt so und dann sehe ich eindeutig, dass die Röhre > kaputt ist und ich tausche sie aus. Woher nimmst du die Gewissheit, dass der hohe Strom im Fehlerfall nur kurzzeitig fließen würde, falls er nicht durch eine Sicherung zeitlich begrenzt würde? p.s. Thomas F. schrieb: > ... seperaten ... Das Wort leitet sich vom lateinischen Verb separare (trennen, absondern) ab.
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Immerhin 1A, Osram hat in seine Substitube-Röhren zur Selbstzerstörung nur 400mA eingebaut, verklebt. Beitrag "Osram Substitube LED-"Neonröhren" mit eingebauter Selbstzerstörung" Wie war das mit dem Recht auf Reparatur?
Wollvieh W. schrieb: > Immerhin 1A, Osram hat in seine Substitube-Röhren zur Selbstzerstörung > nur 400mA eingebaut, verklebt. > > Beitrag "Osram Substitube LED-"Neonröhren" mit eingebauter Selbstzerstörung" Zumindest scheinbar, wurden/werden bei Elgo gleich 2 Röhren parallel "geschützt", solange niemand auf die Idee kommt, etwas an der Verdrahtung zu ändern. 😎
Wollvieh W. schrieb: > Wie war das mit dem Recht auf Reparatur? Du jammerst alten Glühbirnen nach? Glaskolben aufschneiden, neuen Glühfaden einlegen, Punktverschweißen, Glaskolben evakuieren, evtl. Schutzgas einfüllen und wieder zuschmelzen - kann ja jeder zuhause. Eine Sicherung schmilzt nicht ohne Grund und Steckfassungen für LEDs mit guter thermischer Ankopplung, evtl. einschließlich Elektronik zur Fehlerdiagnose (z.B. parallelgeschaltete Störungs-LEDs mit passendem Vorwiderstand) will keiner bezahlen - oder doch? Mancher Designerlampe mit Designer-Preis aber schlechtem thermischen Design würde das Recht auf einfache Reparaturfähigkeit in der Tat gut stehen, aber einem Niedrigpreisleuchtmittel?
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