Hallo zusammen,
ich habe letztes Jahr in meiner Garage 6 Wannenleuchten mit 150cm LED Röhren verbaut. Jede der Wannenleuchte hat zwei Röhren drin und damit ich wenn nötig die Garage richtig ausleuchten kann.
Im Normalfall brauche ich aber nur eine der beiden Röhren und hab die Wannenleuchten entsprechend umverdrahtet. Jede Röhre ist also auf einem seperaten Stromkreis.
Nun ist in der internen Verdrahtung der Wannenleuchte im Pfad der braunen Leitung ein mit Schrumpfschlauch eingepacktes Bauteil drin.
Zunächst wusste ich nicht was das ist und habe mir aber gedacht das wird sicherlich irgendwie zum Schutz eingebaut sein. Also entweder eine Sicherung oder eine Drossel in Reihe. Oder ein Reihenkondensator oder so.
Diese Schutzvorrichtung habe ich ja leider nur einmal und konnte damit sozusagen nur eine Röhre absichern.
Die Lampen habe ich bei Hornbach gekauft und es handelt sich um die Marke ELGO.
Nun ging immer wieder die gleiche Röhre kaputt und ich dachte es muss daran liegen, dass ich diese Röhre ohne diese Schutzvorrichtung betreibe.
Tatsächlich hat sich dann aber herausgestellt, die "defekte" Röhre war gar nicht defekt und genau in diesem Pfad war auch die Schutzvorrichtung. Diese Schutzvorrichtung war aber "nur" an die braune Leitung angelötet und die Lötstelle hat sich gelöst.
Daraufhin hab ich die Schutzvorrichtung erstmal entfernt und die Drähte überbrückt.
Nun habe ich den Schrumpschlauch entfernt und siehe da, es handelt sich um eine einfache 1AL250V Schmelzsicherung.
Ich denke diese Sicherung ist nicht selbstheilend. Das heißt, wenn sich jemand nicht auskennt und diese durchbrennt, nützt es nichts mehr die Röhre zu tauschen und im blödsten Fall tauscht jemand dann die gesamte Lampe.
Warum baut man eine solche Sicherung da in Serie mit rein? Das ist doch im Fehlerfall irreführend und für den Normalverbraucher nicht lösbar.