Hobby-Austausch: Welche Projekte beschäftigen euch aktuell? (Mit Altersangabe)

#8051860
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Da ich momentan eine Sinnkrise durchmache, frage ich mich: Was haben andere für sinnerfüllende Hobbys? Was sind eure aktuellen Hobbyprojekte – sowohl technischer Natur wie Programmierung als auch Blumenzüchten, Fliegen etc.? Wie alt seid ihr? Was sind eure nächsten Projekte?“

#8051869
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Derzeit viel davon:

0x2d Jahre

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#8051924
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Max schrieb:

Naja, warum denn nicht. Auch daraus kann man eine Wissenschaft machen, wie auch aus der perfekten Pizza etc

Ja, angefangen mit der Teigmischung, welche Hefe und wieviel, womit und wie lange kneten, Ruhezeiten, Nachbearbeitung, falten, dehnen, formen, wie einschneiden, wo in den Ofen, wie am besten Dampf erzeugen, im Topf oder offen, welche Temperaturen, wie lange, abkühlen, schneiden....

Mache das jetzt seit 2 Jahren, hab vieles probiert und optimiert. Brot, Brötchen und Pizzateig sind schon geil, aber trotzdem wird jedes Brot nen Tick besser als das vorherige :)

#8051925
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NFT Hydrokultur am Balkon in Verbindung mit dem Elektronik Hobby. Programmierung und Aufbau der zugehörigen Steuerung in Eigenregie. (Temperaturgesteuerter Pumpzyklen usw.) Die Hardware dafür bekomme ich aus meinen Reverse Engineering/Teardown Projekten. (PY32 MCU, Mosfet usw..)

E-Bike Multifunktionsanhänger Konstruieren. Modularsystem, ob als Arbeitsmobil mit Werkzeug ausgestattet zum Camping, Einkauf, Funken oder Transport von sperrigen Lasten, der schleppt je nach Konfiguration sogar eine PV Anlage mit Pufferspeicher hinter mir her, die auch gleich zum Laden des E-Bike verwendet werden kann oder beim Camping für Licht, Kühlschrank und Unterhaltung ausreichend ist. Wildcampen in der Pampa, 150kg alte erde vom Balkon wegbringen, die Rohre für die NFT Hydrokultur einkaufen, für das Katzennetz 2m Dachlatten oder auch mal eine fuhre Sperrmüll zum Wertstoffhof, alles schon damit gemacht.

HF/Funk, Antennenbau, Empfang mit dem SDR, ab und an auch mal auf Freenet/CB/PMR mit Quatschen.

Aktuell hab ich ein Auge ob in der Gegend mal eine Wettersonde landet, wobei ich kein wirklicher Sondenjäger bin. Wenn der Zufall will bekomme ich so ein Ding mal in die Hände.

Diverse andere Dinge, vom Handtuchhalter im Bad aus Bambus (geplant, noch nicht Fertig!) bis hin zu Modifikationen an Möbeln oder Konstruktion und Herstellung eigener Möbel/Geräte.

Viel Recycling! Materialkosten sparen, Schaltungen von Geräten zum lernen analysieren, Bauteile Ernten. In unserer Gesellschaft liegt quasi für jedes Projekt ein nützliches Bauteil irgendwo auf der Straße.

Alter ist immer eine doofe Frage, vor allem hier dürfte ich eher im Mittelfeld liegen. 0x25 xD

#8051942
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Falk B. schrieb:

Wenn man nach deinem Namensvetter Castro geht, ist es fast dreistellig ;-)

Der wird aber "Raúl" (https://de.wikipedia.org/wiki/Ra%C3%BAl_Castro) geschrieben. Mein "h" wird mitgesprochen, was dazu führt, dass Deutsche den Namen grundsätzlich falsch aussprechen. (Ein befreundete Phonetikerin meinte mal, dass Deutsche gar keine Wörter mit zwei betonten Silben ausspreche können.)

#8051948
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Max schrieb:

Da ich momentan eine Sinnkrise durchmache

Keine Frau, keine Kinder, da fehlt der Sinn, ist klar, da wird nach dem Ableben besenrein gemacht.

Der zweite und dritte Sinn ist sicher Essen und Haus. Wer sich kein Essen zubereiten kann, ist lebensunfähig, und wer kein Haus hat, hat kein zuhause, so einfach ist das.

Die Zeit bis zum Ableben vertrödeln mit Elektronikbastelei oder Forenantworten kann man machen wenn die ersten 3 Sinne geschafft sind, aber das muss dann auch keinen Sinn mehr erfüllen, da kann so was sinnloses wie die 33. Uhr oder eine Modelleisenbahn bei rauskommen ganz ohne Sinnkrise.

Gast #8051975
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Rahul D. schrieb:

Michael B. schrieb:

Die Zeit bis zum Ableben vertrödeln mit Elektronikbastelei oder Forenantworten

So, wie du?

er ist jetzt in dem Alter wo Frau und Kinder aus dem Haus sind ;-)

Michael B. schrieb:

Wer sich kein Essen zubereiten kann, ist lebensunfähig,

Wo beginnt das Zubereiten von Essen? Bei Kartoffelanbau und Schweinezucht oder erst beim Erhitzen (von Fertiggerichten)? Die Fähigkeiten der meisten werden wohl irgendwo zwischen den Extremwerten liegen

#8051976
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Max schrieb:

Was haben andere für sinnerfüllende Hobbys? Was sind eure aktuellen Hobbyprojekte – sowohl technischer Natur wie Programmierung als auch Blumenzüchten, Fliegen etc.? Wie alt seid ihr?

Ich imkere mit 12 Wirtschaftsvölkern, mache Fruchtwein und Met, außerdem baue ich noch einen Transporter zum Camper aus und nutze den auch zu Letzterem. Arbeiten gehe ich auch noch nebenbei. Irgendwovon muß man ja leben. Gehe langsam auf die 60 zu.

#8051989
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R. L. schrieb:

Wo beginnt das Zubereiten von Essen?

Kommt auf den Maßstab an finde ich. Aber so ein bisschen was Essbares als Hobby Anpflanzen ist tatsächlich Recht entspannend.

Kräuter, Beeren und Salate lassen sich Recht leicht auch im kleinen anpflanzen. Was eigentlich immer gut funktioniert sind so Sachen wie Paprika, Tomaten, Gurken. Entsprechend tiefe Töpfe vorausgesetzt auch Radieschen und Möhren. Kartoffeln haben wir tatsächlich auch mal ausprobiert (große Mörtelwanne) aber das hat sich ertragstechnisch nicht so Recht gelohnt. Viele, viel zu kleine Kartoffeln raus gekommen. Alle so von der Größe eines "Schokobon".

Gerade wenn man kein Haus hat geht trotzdem vieles am Balkon wunderbar. Sofern man vernünftig gießt oder genug Regen hat.

Ein bisschen was haben wir hier auch noch auf Erden stehen, auch Sachen für die der Standort nicht so Recht geeignet ist. (Der Basilikum mag es hier nur bedingt, je nach Wetter!)

Meine kleine freut sich da jedes Jahr auf ihre Erdbeeren und Himbeeren. Die Heidelbeere blüht dieses Jahr auch endlich! Bin gespannt wie die werden.

Angehängte Dateien:
#8052014
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Michael L. schrieb:

Basilikum als Starkzehrer freut sich über einen grö0eren Topf, gefüllt mit nährstoffreicher Erde. Dann wird der ruckzuck doppelt so groß.

Hat er dieses Jahr erst bekommen, der war mal halb so groß. ;-)

Der verbrennt hier teilweise wegen der Reflexion der Sonne vom Fenster und hat ab und an Blattläuse. (wobei die, dem Regen sei Dank, endlich weg sind)

Aber Basilikum macht hier jedes Jahr einen traurigen Eindruck, selbst im 20l Eimer mit selbst aufbereiteter "Terra preta". Die Erde ist zwar ziemlich fest, aber so mit das beste was ich für die (teilweise 50°C!) extremen Verhältnisse anmischen konnte. Kann viel Wasser Speichern. Kressetest ist auch positiv verlaufen und die aktivierte Kohle da drin gut mit Nährstoffen beladen.

#8052042
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Deinen Pflanzen fehlt nur Stickstoff (Vereinfachte Regel: Bei zu wenig Grün fehlt Stickstoff, das scheitn bei dir der Fall, Kalium ist für die Blüten und Phosphor für die Früchte, oder was das andersherum!?)

Nun aber zurück zum Thema:-) Zum Glück haben wir bislang nur 2 Trolle hier

Kilo S. schrieb:

Michael L. schrieb:

Basilikum als Starkzehrer freut sich über einen grö0eren Topf, gefüllt

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(Firma: Starfleet) #8052192
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Die "Erzeuger" pflegen/deren Haushalt am Laufen halten und dafür sorgen, das das von denen bewohnte Haus nicht über denen zusammenbricht.

Ist jetzt nicht direkt ein Hobby-Projekt, sondern das was man in der "Hobbyzeit" macht. Hinzukommt kommt, ein- bis zweimal im Jahr Mithilfe Organisation/Teilnahme Grablege von Ex-Kommilitonen, Tendenz zunehmend.

Alter (nicht der Erzeuger-Generation): irgendwo zwischen 40 und 60.

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#8052220
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Max schrieb:

Da ich momentan eine Sinnkrise durchmache, frage ich mich: Was haben andere für sinnerfüllende Hobbys? Was sind eure aktuellen Hobbyprojekte – sowohl technischer Natur wie Programmierung als auch Blumenzüchten, Fliegen etc.? Wie alt seid ihr? Was sind eure nächsten Projekte?“

Nach einem satten Motorradunfall (nicht schuld, wurde auf die "Hörner" genommen), lieg ich (61) noch im Krankenhaus und habe auch eine Sinnkrise, aber die hatte ich vorher auch schon. Immerhin scheint es so als ob es körperlich wieder werden wird, also ist mein nächstes Projekt: aus dem Krankenhaus heraus zu kommen.

Immerhin habe ich jetzt seit gestern meine Spielzeuge hier (Notebook und meine kleine Multicontrollerbox zum Experimentieren: CH32V003, STM32F4 und ATmega328).

Ansonsten:

  • Malen und Zeichnen und hier ein größeres Hochzeitsportrait 80x120cm
  • Motorradschrauben (das sich jetzt erledigt hat)
  • endlich eine Ladeelektronik für kleine Li-Ion Akku entwerfen (immer wieder verschoben) um endlich eine eigene PCB für eine Handheldspielekonsole mit STM32F4xxR zu entwerfen.
  • Endlich Doku für Arduinobenutzung CH32V003 erstellen. Hier sind die bereits für den CH32V003 geschriebenen Libraries gemeint um den unter Arduino nutzbar zu machen. Durchforsten der bisherigen, mit heißer Nadel gestrickten, Libraries nach Fehlern und unschönem, auch nach Anregungen von Veit und Arduino F. (und alles nur, weil sich ein eigenes Bootloaderboard für Arduino "super" eigenet).
#8052224
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Ralph S. schrieb:

Nach einem satten Motorradunfall (nicht schuld, wurde auf die "Hörner" genommen), lieg ich (61) noch im Krankenhaus

Zunächst einmal: Gute Genesung!

Ich kann gut nachvollziehen wie es nach so etwas in einem aussieht. Bin selbst vier mal (zwei innerorts, zwei außerorts) knapp und mit viel Glück einem automobilen Mordanschlag entkommen und habe das Hobby dann aufgegeben.

#8052283
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Norbert schrieb:

knapp und mit viel Glück

Ich hatte zum Schluss auch Probleme mit Tagträumerei (die man sich nicht erlauben darf) - wo ich dass Motorradfahren später lieber sein gelassen hatte. Irgendwie hatte ich auch andere Präferenzen, Assemblerprogrammierung z.B. oder alternative Psychologie (wo das Fasten ein Teil von ist). Früher hatte ich mich auch mal am Zeichnen versucht, konnte auch schon relativ gut Portraits zeichnen auch sehr schnell. Nur dann hatte ich genau da die Lust verloren, nachdem ich gemerkt hatte, wie gut ich geworden bin bzw. wollte gar nicht noch besser werden. Früher gab es auch sehr gute Sammelbände zum Thema Zeichnen. Es war damals aber auch so, dass mich die Entspannungsübungen und die Phantasiereisen dazu bei der Kunststudentin (Zeichnen-Kurs) in der VHS irgendwie sehr beeindruckt hatten: https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muskelentspannung https://de.wikipedia.org/wiki/Entspannungsverfahren (was mich letztlich wohl auch mehr beeindruckt haben muss, als die Anreize zum Zeichnen).

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#8052302
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Ralph S. schrieb:

Nach einem satten Motorradunfall (nicht schuld, wurde auf die "Hörner" genommen), lieg ich (61) noch im Krankenhaus und habe auch eine Sinnkrise, aber die hatte ich vorher auch schon. Immerhin scheint es so als ob es körperlich wieder werden wird, also ist mein nächstes Projekt: aus dem Krankenhaus heraus zu kommen.

Hallo Ralph, auch von mir alles Gute zur Genesung! Gerade habe ich meine GSX-R1000 abgemeldet und will sie verkaufen, weil ich spürte sie und ich nicht mehr zueinander passen. Ich spürte, dass auch meine Glückssträhne endlich ist und ich den Bogen nicht mehr überspannen wollte. Bin ganz froh drum, zumal mir heute der Sinn mehr nach entspanntem Spazierenfahren mit meinem Kleinwagen steht. Mit 59Jahren und 11Monaten lassen die Sinne und Reflexe schon deutlich nach.

Im Beruf und privat freue ich mich über viele neue Dinge zu lernen und das gelernte zu vertiefen. Schaltungsentwicklung, Programmierung embedded und Desktop, Datenanalyse.

Zuhause hält mich Haus, Hof und Garten reichlich in Bewegung, da mag ich die Natur als Ausgleich zu Bits und Bytes. Möchte gerne wieder Modellflug als Hobby reaktivieren. Kunstflughelis und E-Segler.

Ich glaube, Sinnkrisen haben wir alle mal. Die darf man sich aber auch gönnen und darauf verlassen, dass das Leben meist in Wellen auf und ab geht. Wenn es mal bergab geht, vertraue ich darauf, dass sich der Trend umkehrt und ich dann mit gesammelter Kraft wieder weiter entwickle.

Persönliche Seite #8052326
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Private "Projekte"

Hab grad kleinere Wartungsarbeiten am avr-gcc gemacht. avr-gcc erblickte 2000 das Licht der Welt, wird heuer also bereits 26 Jahre alt.

Arbeite an Ergänzungen / neuen Folgen zur OEIS (https://oeis.org). OEIS wurde 1964 gestartet, wird heuer also 63 Jahre.

Ein neuer RGB-LED-Streifen mit Controller und IR-Fernbedienung ist abgeraucht. Hat wohl nen Transistor zerlegt. Die Controller-Einheit landet im E-Schrott, hab das ganze mit vernünftig dimensionierten Transistoren und AVR als PWM-Controller nachgebaut. Das Ding ist von Bleil und 2 Woche alt (war allerdings bei weiten noch keine 2 Wochen in Betrieb).

Helfe meiner Ma im Garten. Pflanzen kaufen, pflanzen, und bestimmen, was freiwillig da so wächst, und ob das bleiben darf oder besser weg soll. Der Garten ist über 50 Jahre alt.

#8052378
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Ralph S. schrieb:

Nach einem satten Motorradunfall (nicht schuld, wurde auf die "Hörner" genommen), lieg ich (61) noch im Krankenhaus und habe auch eine Sinnkrise, aber die hatte ich vorher auch schon. Immerhin scheint es so als ob es körperlich wieder werden wird, also ist mein nächstes Projekt: aus dem Krankenhaus heraus zu kommen.

Kann ich absolut nachvollziehen. Vor knapp 2 Jahren hatte ich ne Netzhautablösung und mußte von jetzt auf gleich in Krankenhaus mit OP keine 24h nach der Diagnose. War zwar nur 4 Tage stationär im KH, aber 7 Wochen außer Gefecht und da ich nach der OP noch ne Einblutung hatte, und der Chefarzt etwas von Allah murmelte, war es einige Zeit in der Schwebe, ob ich rechts übrhaupt wieder ohne Einschränkungen sehen kann.

#8052465
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Ralph S. schrieb:

Nach einem satten Motorradunfall (nicht schuld, wurde auf die "Hörner" genommen), lieg ich (61) noch im Krankenhaus und habe auch eine Sinnkrise, aber die hatte ich vorher auch schon. Immerhin scheint es so als ob es körperlich wieder werden wird, also ist mein nächstes Projekt: aus dem Krankenhaus heraus zu kommen.

Hallo Ralph, auch von mir Gute Besserung verbunden mit der Hoffnung, dass du das Alles ohne weitere Schäden überstehst.

Gruß Reinhard

#8052502
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Hobbys bei mir sind "nur" Elektronik, Hydrokultur, kochen und Gärtnern. Oben mal ein Bild aus alten Zeiten.(Gewächshaus) Neue Fotos habe ich gar nicht. Aber zurzeit eigenes Haus, großer Garten und Eltern um 90. Weiss gar nicht wo ich zu erst anfangen soll. Elektronik ist erstmal stillgelegt. Nur gelegentlich mal hier im Forum.

PS: Sorry vergessen,....knapp 63.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8052544
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Max schrieb:

Was sind eure nächsten Projekte?“

An das Fenster müßte ich noch eine Lüftung machen, die im Sommer bei unter 20 Grad draußen kräftig kalte Luft reinbläßt und wenn es draußen zu warm wird, die Arbeit einstellt. Zusätzlich wird noch eine Kristallkugel benötigt, wenn kalte Tage kommen sollten, diese Funktion natürlich nicht mehr so macht.

Beitrag #8052548 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8052551
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Johann L. schrieb:

Thomas B. schrieb:

Hydrokultur

D.h. die Tomaten bestehen nur aus Wasser?

Mit etwas Bart dran: "Was ist der Unterschied zwischen Jesus und einem Holländer? Jesus hat aus Wasser Wein gemacht – Holländer aus Wasser Tomaten."

Wenn man mal Fernsehberichte über kommerziellen Anbau sieht, gibt es auch z.B. Gurken, die kein Stück Erde gesehen haben. Die Tomaten vom Nachbarn schmeckten deutlich tomatiger als jene aus dem Netto.

Ich habe den braunen Daumen, mir geht jede Pflanze binnen weniger Tage ein. Ich denke mal, dass das Aroma abhängig von den Stoffen im Erdreich ist, was die Wasserzüchter nicht emuliert bekommen.

#8052629
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Aktuell restauriere ich eine Indian Chief III, seit gut zwei Jahren nun schon - immer mal wieder, wie die Zeit und Lust da ist. Nun sowieso, beginnt die Sommersaison und wir sind viel mit dem Club (Gremium MC) unterwegs und auf Tour. Am Sonntag geht's dann z.b. nach Frankfurt zum Metallica Konzert.

Edit: achja - bin 45 Jahre alt.

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#8052712
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Sinnkrise??..Dann muss man wohl was bauen was sonst keiner baut...einen Bedini-Laderegler zB.... mit Mikrokontrollersteuerung inklusive Datenlogger, damit man endlich beweisen kann, das dieses Prinzip wirklich funktioniert.Das versuche ich nebenbei...scheitere aber noch an dem Programm für den Controller. Zeitgleich brauche ich noch einen Buck-Boost-Regler, der meine 12V Solaranlage auf 5V einregelt (nach MPPT).Es ist im Winter zu wenig Sonne um nur 12V Batterien zu laden.Effektiv geht anders würde ich sagen.Ich rede von einem kleinem Inselsystem und habe vorerst ein 50W Panel.Das würde aber trotzdem gut arbeiten,wenn man das System verbessern würde.Um effektivere 5V-Nutzung kümmert sich für solche Kleinanlagen da kaum jemand.Und Lithiumakkus werden regelmäßig unüberprüft einfach dem Schrott übergeben.(Powerbänke bei denen nur ein Akku defekt ist usw.)Da bestünde Potential, diesen Wahnsinn zu beenden.Ich jedenfalls habe schon etliche solcher Akkus gesammelt, die jetzt auch mehr über den Winter meine Bude beleuchten oder mein Smartphone laden.Das wäre mal nur so ein Vorschlag...alles andere gibts ja schon.

Brot backen wurde hier ja auch schon erwähnt.Aber natürlich!!...Das mache ich schon seit 4 Jahren.Inklusive eigene Pizza...ich nehme da rotzfrech den gleichen Teig, den ich zuvor in größerer Menge (1700g)vorbereite und davon dann 1 Brot (1100g) und eine Pizza (ca 600g).Die 600g stehen dann 2 bis 3 Tage im Kühlschrank und dann kommt der sich stetzt wiederholende Pizzatag. :)

#8052713
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Thomas B. schrieb:

Hobbys bei mir sind "nur" Elektronik, Hydrokultur, kochen und Gärtnern. Oben mal ein Bild aus alten Zeiten.(Gewächshaus) Neue Fotos habe ich gar nicht. Aber zurzeit eigenes Haus, großer Garten und Eltern um 90. Weiss gar nicht wo ich zu erst anfangen soll. Elektronik ist erstmal stillgelegt. Nur gelegentlich mal hier im Forum.

PS: Sorry vergessen,....knapp 63.

Coole Sache, rate mal wer noch so drauf ist!?

#8053109
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Philipp G. schrieb:

Ganz besonders wie man damals die intros gebaut hat, alles mit assembler Mitteln.

Der Trick lag eher im maximalen ›Ausquetschen‹ der verfügbaren Hardware. Weit über das hinaus, was der Hersteller sich mal gedacht hatte. Assembler war da eine Voraussetzung, da alles andere um Größenordnungen zu lahmarschig war. Aber wenn's interessiert, einfach den Disassembler anwerfen und reinschauen. Das ist heutzutage um soviel einfacher als damals. Ein kompletter Memorydump ist kleiner als ein Microsoft Tastaturtreiber.

#8053139
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Norbert schrieb:

Philipp G. schrieb:

Ganz besonders wie man damals die intros gebaut hat, alles mit assembler Mitteln.

Der Trick lag eher im maximalen ›Ausquetschen‹ der verfügbaren Hardware. Weit über das hinaus, was der Hersteller sich mal gedacht hatte. Assembler war da eine Voraussetzung, da alles andere um Größenordnungen zu lahmarschig war. Aber wenn's interessiert, einfach den Disassembler anwerfen und reinschauen. Das ist heutzutage um soviel einfacher als damals. Ein kompletter Memorydump ist kleiner als ein Microsoft Tastaturtreiber.

Habe heute hierzu ein bisschen die AI gefragt, ein Artikel hierzu ist durchaus lesenswert:

Die Wahrheit ist: ein großer Teil der originalen C64-Quellcodes ist tatsächlich verloren gegangen. Nicht absichtlich „historisch archiviert“, sondern ganz banal verschwunden. Überschrieben, weggeworfen, Disketten entmagnetisiert, Firmen pleite, Entwickler verstorben, Backups nie gemacht. In den 80ern dachte kaum jemand: „Das wird mal Kulturgut.“

Viele Studios waren winzig. Zwei bis fünf Leute. Oft saß einer zuhause am Küchentisch mit einem Commodore C64 und ein paar 5.25”-Disketten. Versionsverwaltung wie heute? Fehlanzeige. Git existierte nicht. Selbst ZIP-Drives oder Tape-Backups kamen erst viel später.

Bei Spielen wie The Great Giana Sisters, Katakis oder Turrican existieren heute oft nur:

  • fertige Disk-/Tape-Images,
  • teilweise Entwicklerdisketten,
  • einzelne Source-Fragmente,
  • Ausdrucke auf Papier,
  • oder reverse-engineerte Rekonstruktionen.

Gerade bei deutschen Entwicklern war das Chaos legendär. Viele arbeiteten direkt auf dem Zielgerät. Wenn eine Diskette starb, war’s vorbei. Manche Entwickler hatten sogar nur EIN Arbeitsmedium.

Das Verrückte: Die fertigen Spiele überlebten häufiger als der Sourcecode. Warum? Weil Millionen Kopien gecrackt und verbreitet wurden. Die Warez-Szene war unfreiwillig das größte Archiv der Computergeschichte.

Und ja — viele Crackergruppen haben dadurch indirekt Kulturgüter gerettet.

Wie entwickelte man damals eigentlich?

Nicht wie heute mit Visual Studio oder Unreal Engine. Der typische Workflow auf dem C64 war eher:

  • einschalten,
  • Assembler laden,
  • Code schreiben,
  • direkt testen,
  • Absturz,
  • Reset,
  • weiter.

Viele nutzten Assembler wie:

  • Turbo Assembler,
  • Supermon,
  • Monitor-Systeme,
  • später Cross-Assembler auf Amiga oder PC.

Einige schrieben sogar direkt in Maschinensprache mit Hex-Codes. Also wirklich:

LDA #$01 STA $D020

Und dann RUN.

Grafik wurde oft in Sprite-Editoren gebaut, Musik in Trackern. Aber die eigentliche Game-Logik war fast immer handoptimierter 6502-Assembler. Weil der C64 schlicht zu langsam war für komfortable Hochsprachen bei Actiongames.

Die berühmten Intros der Crackerszene entstanden genauso improvisiert. Viele hatten:

  • einen Sprite-Scroller,
  • Rasterbars,
  • SID-Musik,
  • ein paar Sinus-Tabellen,
  • und extrem viel Timing-Magie.

Das Beeindruckende: Die Leute arbeiteten praktisch „bare metal“. Kein Betriebssystem zwischen dir und der Hardware. Wenn du den VIC-II falsch programmiert hast: Freeze. Schwarzer Bildschirm. Ende.

Und Cracks wie „Unlimited Lives“?

Das war oft erstaunlich simpel. Viele Spiele hatten irgendwo:

DEC LIVES

Die Cracker fanden die Routine per Monitor oder Disassembler und änderten:

NOP NOP NOP

Oder sie ersetzten:

BEQ GAMEOVER

durch:

JMP WEITER

Fertig: unsterblich.

Später wurde es deutlich komplexer:

  • Fastloader knacken,
  • Kopierschutz umgehen,
  • verschlüsselte Tracks analysieren,
  • Selbstmodifizierenden Code patchen,
  • Timing-Tricks gegen Cracker aushebeln.

Ein Wettrüsten.

Ironischerweise waren viele Cracker technisch besser als die Originalentwickler, weil sie fremden optimierten Code ohne Dokumentation verstehen mussten.

Und heute sitzen Reverse-Engineers da und versuchen aus fertigen PRGs wieder lesbaren Sourcecode zu erzeugen — quasi digitale Archäologie. Manche Projekte rekonstruieren komplette Spiele aus dem Binärcode neu, inklusive Labels und Kommentaren. Aber das ist extrem mühsam.

Darum gilt die C64-Szene heute fast ein bisschen wie verlorene antike Technikgeschichte. Nicht weil die Hardware geheim war — sondern weil niemand dachte, dass diese paar Disketten 40 Jahre später kulturell relevant sein würden.

#8053151
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Philipp G. schrieb:

Einige schrieben sogar direkt in Maschinensprache mit Hex-Codes. Also wirklich:

LDA #$01 STA $D020

Das ist keine Maschinensprache, das ist Assembler.

Das hier ist Maschinensprache: A9 01 8D 20 D0

Das Werkzeug der Wahl wenn man am Anfang einen KIM-1 programmiert hat.

Und was die Verluste der Sourcecodes angeht, … Blödheit. Es durften auch damals schon mehrere Disketten in ein 1541 Laufwerk gesteckt werden (bevorzugt nacheinander)

Und wer sich keine zwei Disketten leisten konnte, ein paar Audiokassetten kosteten nicht die Welt.

Oh, noch eines. Das dümmliche KI Geplapper reicht noch nicht einmal mit sehr viel Wohlwollen an ›lesenswert‹ heran. Noch nicht einmal ansatzweise.

: Bearbeitet durch User
#8053155
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Stimmt natürlich — mein Beispiel war Assembler und nicht rohe Opcodes.

Der eigentliche Punkt war aber eher, dass damals viele Entwickler deutlich näher an der Hardware gearbeitet haben als heute — inklusive Monitoren, Hexdumps und Self-Modifying Code.

Und beim Thema verlorene Sourcecodes klingt „man hätte halt Backups machen sollen“ immer herrlich einfach — 40 Jahre später.

Kleine 80er-Studios hatten weder Git noch RAID noch Cloud noch professionelle Archivierung. Teilweise lagen die einzigen Quellen auf Arbeitsdisketten neben dem Aschenbecher.

Sonst müsste man heute nicht mühselig versuchen, Sourcecodes aus Cracktros, RAM-Dumps und alten Developer-Kellern zu rekonstruieren.

Aber danke für die 6502-Nachhilfe. Ich bin sicher, ohne den Hinweis wäre die Retro-Community kollabiert.

#8053165
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Philipp G. schrieb:

Und beim Thema verlorene Sourcecodes klingt „man hätte halt Backups machen sollen“ immer herrlich einfach — 40 Jahre später. Kleine 80er-Studios hatten weder Git noch RAID noch Cloud noch professionelle Archivierung. Teilweise lagen die einzigen Quellen auf Arbeitsdisketten neben dem Aschenbecher.

So hat's die KI erzählt, so muss es stimmen.

Unsinn. Wenn ich – und nicht nur ich – damals Software geschrieben habe, hatte ich immer mehr als eine Arbeitsversion. Und VCS brauchte man nicht, da wurde das Datum und ne lfd. Nummer angehängt und gut war's.

Philipp G. schrieb:

Sonst müsste man heute nicht mühselig versuchen, Sourcecodes aus Cracktros, RAM-Dumps und alten Developer-Kellern zu rekonstruieren.

Die Läden sind dicht gemacht worden, bevor es so etwas wie archive.org oder bitsavers gab. Das war größtenteils noch 300/1200bd BBS Zeit.

Philipp G. schrieb:

Aber danke für die 6502-Nachhilfe. Ich bin sicher, ohne den Hinweis wäre die Retro-Community kollabiert.

Gerne. War nötig.

(Firma: Starfleet) #8053171
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Und beim Thema verlorene Sourcecodes klingt „man hätte halt Backups machen sollen“ immer herrlich einfach — 40 Jahre später. Kleine 80er-Studios hatten weder Git noch RAID noch Cloud noch professionelle Archivierung. Teilweise lagen die einzigen Quellen auf Arbeitsdisketten neben dem Aschenbecher.

So hat's die KI erzählt, so muss es stimmen.

Unsinn. Wenn ich – und nicht nur ich – damals Software geschrieben habe, hatte ich immer mehr als eine Arbeitsversion. Und VCS brauchte man nicht, da wurde das Datum und ne lfd. Nummer angehängt und gut war's.

Eben. Disketten Kopieren war damals ein grosser Teil der Computerbeschäftigung, jeder kannte/hatte legendäre Kopierprogramme wie X-Copy oder VGA-Copy. OK, in den Anfangszeiten mit 4k, in den man noch mit dem ROM-Monitor vom Speicher auf Kasette dumpte mag das anders gewesen sein, da war auch nicht genug Arbeitsspeicher für nen Assembler neben dem Source-Code.

Aber ziemlich schnell kam man bei den Disks an und dann sollte Sicherheitskopie kein Problem mehr gewesen sein. Und gabs nicht sogar tool cartridges mit Kopierprogrammen neben dem obligatorischen Floppy-Beschleuniger? Bspw.: https://www.c64-wiki.de/wiki/The_Final_Cartridge_3

Ach ja, Kasetten hat man auch kopiert, gab ja auch Doppeldecks mit Turbo-Option. Aber das war eher für richtige Musik, manche Sender haben ja Kopierfreundliche Programme ausgestrahlt: https://de.wikipedia.org/wiki/DT64#DT64

Die KI schwatzt halt dumm, könnt man gerade noch als Schleichwerbung für Cloud-Dienste durchgehen lassen, Sicherheitskopien war auch damals ein Thema (für wirklich wichtige Sachen (wie Spielstände ;-) ) )

Sonst müsste man heute nicht mühselig versuchen, Sourcecodes aus Cracktros, RAM-Dumps und alten Developer-Kellern zu rekonstruieren.

Die Läden sind dicht gemacht worden, bevor es so etwas wie archive.org oder bitsavers gab.

Da hatte ich mal einen Vortrag bei den Verein zur Erhalt klassischer Computer" gehört, manchmal war auch source dazugekauft (bspw. der Kopierschutz) den konnte man nicht rausgeben, aber oft ist es kein Problem noch vorhandene Sourcen zu bekommen. https://www.youtube.com/watch?v=wiYyyA3VjB0

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#8053174
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Natürlich hatten viele Entwickler Sicherheitskopien. Das bestreitet niemand. Die Frage ist nur: Warum fehlen dann heute von zig kommerziellen Titeln die Originalquellen komplett oder nur fragmentarisch?

Offenbar waren die damaligen Backup-Strategien eben doch nicht vergleichbar mit moderner Archivierung.

„Ich hatte mehrere Diskettenkopien“ ist kein Gegenbeweis, sondern eher genau die Art von Archivierung, die nach 40 Jahren regelmäßig verschwindet:

  • Disketten altern
  • Studios schließen
  • Privatarchive landen im Keller oder Müll
  • niemand migriert Daten aktiv
  • proprietäre Formate/Hardware sterben aus

Deshalb existieren heute ja überhaupt Projekte, die Sourcecodes aus:

  • RAM-Dumps
  • Crack-Versionen
  • Symboltabellen
  • Debug-Resten
  • alten Entwicklerdisketten
  • Reverse Engineering

rekonstruieren müssen.

Wenn die Archivierung damals flächendeckend „immer mehr als eine Arbeitsversion“ gewesen wäre, gäbe es diese Probleme heute in dem Ausmaß schlicht nicht.

Und nein, das ist keine „Cloud-Werbung“, sondern normale historische Beobachtung:

Zwischen „hatte Sicherheitskopien“ und „ist 40 Jahre später noch sauber archiviert verfügbar“ liegt ein gewaltiger Unterschied.

(Firma: Starfleet) #8053177
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Offenbar waren die damaligen Backup-Strategien eben doch nicht vergleichbar mit moderner Archivierung.

„Ich hatte mehrere Diskettenkopien“ ist kein Gegenbeweis, sondern eher genau die Art von Archivierung, die nach 40 Jahren regelmäßig verschwindet:

  • Disketten altern
  • Studios schließen
  • Privatarchive landen im Keller oder Müll
  • niemand migriert Daten aktiv
  • proprietäre Formate/Hardware sterben aus

Auch heutige Backup-Strategie stehen vor diesen Problemen und auch heute tritt irgendwann Verlust auf. Da gabs mal den thread von dem abgefackelten Rechenzentrum in Frankreich, da sollten sich auch etliche Backups in Rauch aufgelöst haben:

Aber ja, die Sicherheitskopien wurden solange gehalten wie man sie brauchte. War das Programm/Spiel verkauft, das System gewechselt, brauchte man den ollen Kram nicht mehr, der Stand dann neben dem Commodore Amiga im Keller. In grossen Firmen/Behörden wurden die wichtigen Datensätze regelmäßig umkopiert. Und vielleicht dachte auch einer, das Sourcen Betriebsgeheimnisse sind und was vernichtet ist, kann nicht gestohlen werden.

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#8053178
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Philipp G. schrieb:

Die Frage ist nur: Warum fehlen dann heute von zig kommerziellen Titeln die Originalquellen komplett oder nur fragmentarisch?

Welche Firma, damals oder heute, gab/gibt seine Quellen der Allgemeinheit frei wenn sie schließen oder Chapter 11 anmelden? Viele der uralten UNIX sources existieren zB. nur noch, weil sie im universitären Umfeld beheimatet waren. Von den meisten anderen alten Rechnern gibt's zwar oftmals noch die binaries, aber ganz sicher keinen Quellcode. Sei es auf Lochstreifen, Tape, Disk, …

Gibt's vom Sinclair Spectrum noch die originalen Sourcen? Vom BBC micro? Vom Acorn? Vom Jupiter Ace? Diese Frage könnte man noch tausende Male für all die anderen untergegangenen Firmen stellen.

Und selbst wenn die Firmen heutzutage noch existieren, Microsoft hat wie lange – 40 Jahre – gebraucht um die erste BASIC Version freizugeben.

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(Firma: Starfleet) #8053182
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Gibt's vom Sinclair Spectrum noch die originalen Sourcen? Vom BBC micro? Vom Acorn? Vom Jupiter Ace? Diese Frage könnte man noch tausende Male für all die anderen untergegangenen Firmen stellen.

Manchmal werden ja noch handgeschriebene Sourcen für viel Geld verkauft: https://appleinsider.com/articles/20/12/18/steve-wozniaks-handwritten-apple-ii-schematics-fetch-over-630000-at-auction

Ach hätt ich mal meine Schulhefte damals nicht in den Ofen gesteckt ....

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#8053183
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OT: Damals bestand ein Projekt aus einem Zettel oder wenigen Disketten. Wie trennst Du heute im Rechenzentrum Müll von komplexen, wertvollen Dingen? Eine Pyramide ausgraben geht wahrscheinlich schneller, als eine Menge alter Daten im RZ zu finden, weil keiner mehr die geeigneten Geräte hat ein Band einzulesen. Der Mensch schaufelt sein eigenes Datengrab.

Angehängte Dateien:
(Firma: Starfleet) #8053191
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Menge alter Daten im RZ zu finden, weil keiner mehr die geeigneten Geräte hat ein Band einzulesen.

Och, xtra deswegen gibt es Einrichtungen wie die Datarena, in denen noch alte Technik am laufen gehalten wird. Um beispielsweise Originaldaten einer Kometenmissin 1986 noch vom "Digital Data Storage" an einer Cray zu lesen: https://cray-cyber.org/de/what-happened-in-2025/

Gast #8053201
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Philipp G. schrieb:

Kleine 80er-Studios hatten weder Git noch RAID noch Cloud noch professionelle Archivierung. Teilweise lagen die einzigen Quellen auf Arbeitsdisketten neben dem Aschenbecher.

Sonst müsste man heute nicht mühselig versuchen, Sourcecodes aus Cracktros, RAM-Dumps und alten Developer-Kellern zu rekonstruieren.

Das ist Quatsch: Selbst in der Schule (ca. 1980) hatte ich mehr als eine Kopie meiner Software. OK, kann man heute nicht mehr lesen, aber meine Listings braeuchte ich nur eintippen.

Und ja, in der professionellen Datenverarbeitung gab es auch mehr als ein Band: Die waren zwar noch teuer, aber verglichen mit dem Neuprogrammieren/Erfassen spott billig.

Viel simpler ist es: Die Firmen sind in den Orcus gegangen und dann hiess es halt: Kann weg.

(Firma: Starfleet) #8053207
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Was man nicht alles in der Allwissenden Müllhalde findet - auch eine Liste von Games deren Quellcode verfügbar ist: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_commercial_video_games_with_available_source_code

Interessant solche Bemerkungen wie "source code rediscovered in xyzz", viele sind aber schlicht disassembliert.

Manchmal gibt es als Begründung die Angst vor den Anwälten. Mat zwar (als Autor) den Code, aber nicht die Rechte daran Oder ist sich nicht sicher, wer sie hat. Also hält man sie lieber unter Verschluss.

#8053222
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Thomas W. schrieb:

Philipp G. schrieb:

Kleine 80er-Studios hatten weder Git noch RAID noch Cloud noch professionelle Archivierung. Teilweise lagen die einzigen Quellen auf Arbeitsdisketten neben dem Aschenbecher.

Sonst müsste man heute nicht mühselig versuchen, Sourcecodes aus Cracktros, RAM-Dumps und alten Developer-Kellern zu rekonstruieren.

Das ist Quatsch: Selbst in der Schule (ca. 1980) hatte ich mehr als eine Kopie meiner Software. OK, kann man heute nicht mehr lesen, aber meine Listings braeuchte ich nur eintippen.

aejm ja eben ;)

Und ja, in der professionellen Datenverarbeitung gab es auch mehr als ein Band: Die waren zwar noch teuer, aber verglichen mit dem Neuprogrammieren/Erfassen spott billig.

Viel simpler ist es: Die Firmen sind in den Orcus gegangen und dann hiess es halt: Kann weg.

Gast #8053233
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Bradward B. schrieb:

Da hatte ich mal einen Vortrag bei den Verein zur Erhalt klassischer Computer" gehört, manchmal war auch source dazugekauft (bspw. der Kopierschutz) den konnte man nicht rausgeben, aber oft ist es kein Problem noch vorhandene Sourcen zu bekommen.

Insbesondere durch das deutlich verschaerfte Urheberrecht gibt es Probleme: Letztes Jahr gab es eine Diskussion auf der simh-Mailinglist: Einer der Mitforisten suchte ein bestimmtes Spiel (ca. 1960 - 1970, so ein Terminalspiel unter TOPS-20, ein Betriebssystem fuer einen PDP10, ein 36-bit-Rechner) das er als Student gespielt hatte. Intensives Googlen und Betteln hatte die Quellen dieses Spieles wieder gefunden, leider auch einen der beiden Autoren. Die Antwort (bischen lang, musste anomymisieren weil das Original zurueckgezogen wurde):

1
 ALL: I have been requested to forward the following message to the group:  Please end this particular thread and efforts to locate ????.
2

3
"Dear Mr. XXX:
4

5
Your recent posting regarding ???? was forwarded to me.  Please rest assured that the software has been preserved.  It is copyrighted and neither YYY nor I will permit its republication or copying at this time.
6

7
Please desist from attempting to find and post a copy of the software from any source.  We would hate to have to enforce our copyright in court, but will if the game is posted on the internet or otherwise distributed.
8

9
YYY and I have discussed this in the past and have decided not to permit its use or publication at this time.
10

11
Thank you for your anticipated cooperation.
12

13
- ZZZ
14
Attorney

Kannst Du machen nix, Urheberrecht schlaegt Forschung oder Geschichtsinteresse. Wir reden jetzt ueber eine Software, die vor ca. 45 Jahren entwickelt wurde und ein Spiel ist. Und wenn Software noch als Asset verkauft wurde, sieht es wirklich sehr schlecht aus.

Bin gespannt, was man (oder die KI) in 200 Jahren noch an Software aus unsere aktuellen Zeit findet. Und wer meint, dass Archive.org schon alles aufhebt hat nicht bemerkt, dass archive.org sehr unter Druck von den Verlagen und Software-Herstellern steht. Das gleiche gilt dann fuer https://bitsavers.trailing-edge.com/ wo Enthusiasten alte Dokumentation/Software sammeln, aufbearbeiten (z.B. alte Tapes, Lochstreifen einlesen und eine Datei daraus bauen). Ab und zu stellt sich dann die Frage, ob das alles noch durch Fair-Use gedeckt ist.

Jetzt ist genug Off-Topic, das Problem mit der "alten" Software ist schon ein richtiges Problem in der Forschung und, wie dargelegt, ist das Urheberrecht nicht immer hilfreich.

(Firma: Starfleet) #8053302
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Insbesondere durch das deutlich verschaerfte Urheberrecht gibt es Probleme: Letztes Jahr gab es eine Diskussion auf der simh-Mailinglist: Einer der Mitforisten suchte ein bestimmtes Spiel (ca. 1960 - 1970, so ein Terminalspiel unter TOPS-20, ein Betriebssystem fuer einen PDP10, ein 36-bit-Rechner) das er als Student gespielt hatte. Intensives Googlen und Betteln hatte die Quellen dieses Spieles wieder gefunden, leider auch einen der beiden Autoren.

Interessanter Beitrag, zeigt auch gut wie das Hobby Programmierei andere Tätigkeiten nachzieht, wie verhandlungssichere Fremdsprache und Grundwissen über Rechtssysteme.

Die Jahresangabe scheint mir nicht ganz stimmig, ich hätte frühestens auf 1965, wenn nicht ohnehin voll in den Siebzigern, getippt. Aber das nur am Rande. IMHO braucht es im Prinzip keine Verschärfung des Urheberechtes, was man nicht an eigenen Werken veröffentlichen will, dann darf das halt nicht verbreitet werden. Vielleicht findet sich das dann im "Nachlass", vielleicht wird es auch einfach vernichtet. Es soll auch Doktorarbeiten mit Sperrvermerk geben, aber das ist wohl eher eine Ausnahme.

Computerprogramme an amerikanischen Universitäten erstellt, ja das ist dann noch mal ne ganz andere Geschichte. Zwar heisst es, was mit öffentlichen Geldern/Steuergeldern (bspw. Doktorand) geschaffen wird gehört der Öffentlichkeit/Steuerzahler, aber dann kommt auch mal die Uni rum und sagt, das wurde auf ihrem Computer geschrieben, also gehört es ihr. Im Cryptonomicon gibt es da eine literarische Verarbeitung zu dem Thema, da geht es um ein Rollenspielregelwerk (wieviel Lebensmittel verbraucht ein Spielcharakter in einem Rollenspiel (wie D&D oder DSA)) das Daten aus der realen Feldforschung benutzte. Und auch Bill Gates musste seinen Anwalt losschicken weil er seine kommerzielle Soft teilweise auf Uni-rechnern erstellte.

Ja schnell kommt man von eigentlichen Kernthema des Hobbies weg und kämpft auch da mit den Widrigkeiten des Lebens und gegen die "Machtansprüche" mancher Kleingeister.

#8053303
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Soul E. schrieb:

Hohle Phrasen und Allgemeinplätze. Der KI-Slop klingt immer wie wenn ein Zehnjähriger in der Schule ein Referat hält.

Bitte noch "Oftmals falsch" einfügen. Und noch um ein "Des weiteren aus fragwürdigen und unverifizierten Quellen nachgeplappert" ergänzen.

Wer auf sowas steht, kann es sich bei Bedarf selbst erzeugen lassen. Damit braucht man kein Forum vollmüllen.

Leider nur ein Pluspunkt hier im Forum möglich. +++

#8053346
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Natürlich haben wir damals Sicherungskopien gemacht und archiviert. Wer damals den Umgang mit IT gelernt hat, der hat sich angewöhnt, alle zwei Minuten abzuspeichern. Heute sitzen die Leute einen Vormittag am Rechner und haben das komplette Dokument lediglich im Arbeitsspeicher.

Viel wurde halt weggeworfen. Altes Zeug, braucht man nicht mehr. Jordan Mechner hat vor ein paar Jahren den Sourcecode von Prince of Persia wiedergefunden. Die Disketten waren noch irgendwo auf dem Dachboden, er glaubte sie längst entsorgt.

Auf einem der letzten CCC-Kongresse hat jemand erklärt, wie er (heute sie) damals Spiele entwickelt hat. Ein Apple II als Entwicklungssystem, da steckte eine Karte mit ROM-Emulator drin, und der simulierte den Speicher des Zielsystems. 2600, C64, Spectrum, sogar Amiga und NES.

#8053348
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Rene K. schrieb:

Aber warum sollten sie es denn "verbieten"? Was stört dich an diesem Beitrag denn genau?

Die Antwort auf die Frage ist so offensichtlich, dass es sich hierbei eigentlich nur um irgendeine Ködertaktik handeln kann. Gleichzeitig waren andere Mitglieder so nett das wirklich präzise und schlüssig zu erklären.

Norbert schrieb:

Leider nur ein Pluspunkt hier im Forum möglich. +++

Hab mal für uns beide mit abgestimmt.

: Bearbeitet durch User
#8053362
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Philipp G. schrieb:

@Norbert hast du damals auf dem c64 programmiert? Falls ja was genau ?

War mein vierter Rechner.

Scamp (SC/MP) aus einzelnen Komponenten auf Lochraster zusammen gelötet. Ausschließlich in Maschinensprache programmiert. Den fand jemand Klasse und hat reichlich Taler gespendet.

Davon den KIM-1 gekauft und mit allen möglichen Dingen (auf Lochrasterplatinen) erweitert. Tatsächlich bis zum Video-Interface. Ausschließlich in Maschinensprache programmiert. Den fand ein anderer Klasse und hat dafür reichlich Taler gespendet.

Davon den CBM4032 gebraucht gekauft. Sehr wenig BASIC, sehr viel Maschinensprache programmiert, aber auch erstmals einen Assembler zur Verfügung gehabt.

Schließlich, als vierten, den C64. Mit einem sehr viel schlechteren Microsoft BASIC als beim Vorgänger. So schlecht und so hässlich, dass es nur ein blinder Vater aus den westlichen USA lieben konnte. Aber Assembler und HesMon Cartridge waren richtig gut. Auf dem 64er aber auch eine ganze Latte von Programmiersprachen ausprobiert, die ich gar nicht mehr alle aufzählen mag. War damals wohl eine Modeerscheinung, jeden Monat mit etwas neuem, unausgegorenem heraus zu kommen. COMAL war, wimre, ganz in Ordnung. FORTH war klasse.

#8053379
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Philipp G. schrieb:

Was mich sehr interessieren würde ist Spiele für einen C64 zu programmieren, mit ein bisschen KI Hilfe.

Der Punkt, an dem dieser bis dahin recht interessante und positive Thread zur LLMüllhalde und Diskussion darüber umgekippt ist. Schade.

Wann greifen die Moderatoren endlich mal durch und sanktionieren das Abkippen von offensichtlichem AI Slop mit sofortiger Löschung des verursachenden Accounts?

Ansonsten ist das faktische Ende dieses Forums absehbar.

#8053383
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Norbert schrieb:

Schließlich, als vierten, den C64. Mit einem sehr viel schlechteren Microsoft BASIC als beim Vorgänger. So schlecht und so hässlich, dass es nur ein blinder Vater aus den westlichen USA lieben konnte. Aber Assembler und HesMon Cartridge waren richtig gut. Auf dem 64er aber auch eine ganze Latte von Programmiersprachen ausprobiert, die ich gar nicht mehr alle aufzählen mag. War damals wohl eine Modeerscheinung, jeden Monat mit etwas neuem, unausgegorenem heraus zu kommen. COMAL war, wimre, ganz in Ordnung. FORTH war klasse.

Interessant, würdest du dir sowas heute noch zutrauen? Hast du auf dem c64 auch Intros oder Spiele programmiert?

#8053388
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Philipp G. schrieb:

Interessant, würdest du dir sowas heute noch zutrauen?

Hast du schon mal etwas von der zugrunde liegenden Digitalelektronik über einzelne Bits und Bytes aufwärts bis zum kompletten System gebaut und dabei erlernt? Nicht nur einen, sondern mehrere komplette Computer in- und auswendig gekannt? Hast du schon mal längere Zeit, Jahre, Jahrzehnte, Software entwickelt?

Bei der Fragestellung würde ich annehmen, Nein. ;-)

Hast du auf dem c64 auch Intros oder Spiele programmiert?

Nein. Laaaangweilig…

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8053396
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Ich selber bis erst mit dem a500 dazu gekommen, da gab es so eine script Sprache längst vergessen wie die hieß.

ARexx Im Bekanntenumkreis hat man aber eher in Assembler programmiert, C-Compiler ohne Festplatte waren etwas "unhandlich", ständig am Disketten schieben.

Kickpascal und Modula-2 hatten auch eine gewisse Verbreitung (bei den späteren Akademikern).

#8053400
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Arexx genau, längst vergessen. Das kompression format hieß lha, aber dann kamen noch andere. Richtig spannend wurde es bei mir mit dem Modems. Erst 300bps, dann 1200. Dann Usrobotics 14000, später 28800. Hatte einen fido Server am laufen. Dann kam auch schon mal irc, 57600 Modems und noch später 2x64k ISDN. Heute habe ich keine Ahnung wie schnell mein wlan zuhause ist, ist mir schlicht egal.

#8053404
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Ich hatte vor einiger Zeit eine eine Anpassung von Ghost N Goblins aus den Arcademaschinen an den c64 gelesen. War auch spannend. Generell war das auch ein Lieblingsspiel - nicht unbedingt vom Spielinhalt hier - weil ich die Richtung Spielhalle -> nach Hause so faszinierend fand. Der Durchbruch gegenüber den Spielhallenkisten kam aber schon mit dem 68000er mit Dungeon Master - wobei die Vorgeschichte (bzw. eher Vorgänger) von diesem Spiel schon länger auf den Unirechnern herumgeisterte. Später kamen dann die Emulatoren und MAME in den Vordergrund. So manches gute Spielhallenspiel hatte ich aber nie als Emulation gesehen - worüber ich mich auch gewundert hatte. Letztlich fällt mir gerade ein, da könnte ich auch mal wieder die KI fragen über die Hintergründe. Die kann aber oft daneben liegen, wenn sie keinen passenden Hintergrund hat. Gerade bei Computerspielen wie Diablo2 oder Skyrim kennt die sich nur oberflächlich aus und gibt nur Standard-Tipps heraus. Könnte man hier besser über die Probleme bei D2 diskutieren? Beispielsweise bin ich von dem Glücksspiel da enttäuscht, oder von Problemen mit den Melee-Assassinen (man kann öfter keine brauchbare Waffe im zweiten Durchgang finden). Oder vielleicht sollte ich mal bei japanischen Spieleentwicklern nachfragen, was die von dem Glücksspiel in D2 halten. Grundsätzlich ist diese Einrichtung ja gut, nur wenn die besten Waffen nur bei vollen Baalspielen (also mit 8 Leuten) vom Baal gedropt werden, muss man ja auch Glück haben, die zu erwischen. Beim Glücksspiel kommt viel öfter nur Schrott, auch in Gelb heraus. Und bei den Sachen, die man verzaubern kann oder verzaubert bekommt, kann man um die 500 Versuche brauchen, was vernünftiges zu bekommen (kann man offline ausprobieren, in dem man die Spieldateien speichert und neuläd).

#8053405
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Aktuell. Um beim Thema zu bleiben ich habe eine Projekte 2do List mit nicht technischen Projekten. Kochen lernen, japanisch lernen, Panfloete spielen. Das sind aber genau die welche es in der todo Liste nie auf done schaffen.

Aktuell ein ziemlich wilder Kofferraum Ausbau. Vorher eine Regentonne Steuerung welche Erdfeuchte, Temp, Wasserinhalt und Sonneneinstrahlung kennt und entsprechend damit umgeht.

LED Panel mit 37 230V Panels.

Pneumatische Schiebetüre. Halt lauter so Zeugs.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8053411
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Ein bisschen weiter experimentieren mit der lokalen KI auf einem Raspi 500+ mit 16 GB RAM. Einen Workaround finden, wegen des Fehlers bei den Pi-Apps, die den Startmechanismus nur beim Raspi mit SSD zerschießt.

Aber bei der Hitze, werde ich eher ins Schwimmbad fahren und alle vier wieder gerade sein lassen. Auf dem Smartphone, wenn man sich draußen wieder aufwärmt, lässt sich noch auf dem Smartphone surfen und tippen. Wobei das tippen da etwas fehleranfällig wird, weil der Text auch so klein dargestellt wird und Fehler dabei häufiger übersieht.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8053429
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Philipp G. schrieb:

Aeh sorry aber warum wird der text bei IR Einstrahlung bei dir kleiner ?;)

Anscheinend warst Du schon länger nicht mehr in dem einen oder anderen Schwimmbad.

Chlorwasser greift den natürlichen Tränenfilm an und entzieht dem Auge Feuchtigkeit. Dadurch kann die Hornhaut vorübergehend aufquellen oder trocken werden, was zu einem Schleier, leichtem Verschwommensehen und Brennen führt. Diese Symptome sollten nach einigen Stunden von selbst abklingen.

#8053432
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Philipp G. schrieb:

Ach eines habe ich vergessen. Einen 128x128x128 LED Qube. Das möchte ich mal angehen.

Da freuen wir uns wenn das fertige Projekt hier vorgestellt wird, hoffentlich nicht in Q&D.

Am besten fängst du bei der Stromversorgung an, 2,1 Mio Leuchtdioden ist schon eine Herausforderung. Ich hoffe die LEDs sind Tricolor, oder WS2812 ähnlich.

(Firma: Starfleet) #8053436
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Einen 128x128x128 LED Qube. Das möchte ich mal angehen.

Qube? ist das die 4D Variante vom Cube? Tesserakte haben ihren ganz besonderen Zauber ...

Ach komm, 2²¹ LEDs. Ist doch ein Klacks.

Die Sphere in Las Vegas hat auch nur knapp 2²⁶ an der Außenfassade. ;-)

https://www.youtube.com/shorts/ZG1ij99UbSc?t=8

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8053440
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Die Sphere in Las Vegas hat auch nur knapp 2²⁶ an der Außenfassade. ;-)

Die haben aber auch das passende Netzteil.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b0/Inside_Hooverdam.jpg

Ju, das ist mal Leistungsreserve, die Sphere braucht bis zu 28 MW, der Hoover Dam liefert 2080 MW aus 17 Turbinen. Da könnt man die Z-machine in Albuquerque noch mitbetreiben ... richtges Spielzeug für richtige Halbstarke ;-)

https://youtu.be/eaopaLJk3-Y?t=126 da knallt der Strom

#8053446
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Einfarbig, grün mit diesen neumodischen LEDs, die bei 500μA schon ziemlich hell leuchten, sind es grob überschlagen auch nur 2-3kW für die etwas über 2Mio LEDs, die man bei 10s/LED (incl. Allem) bei Achtstundenschichten ohne Wochenenden, Urlaub und so in nur wenig mehr als zwei Jahren locker zusammengelötet bekommt. Ich seh’ das Problem nicht …

[scnr]

#8053477
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Jack V. schrieb:

Einfarbig, grün mit diesen neumodischen LEDs, die bei 500μA schon ziemlich hell leuchten, sind es grob überschlagen auch nur 2-3kW für die etwas über 2Mio LEDs, die man bei 10s/LED (incl. Allem) bei Achtstundenschichten ohne Wochenenden, Urlaub und so in nur wenig mehr als zwei Jahren locker zusammengelötet bekommt. Ich seh’ das Problem nicht …

[scnr]

deswegen schrieb ich angehen. Du bist ganz schön borniert, 2 Millionen Leds heisst nicht 2 Millionen Leds leuchten gleichzeitig, sondern die Software berechnet die Leistungsgrenze.

Angehen heißt:

-Problem in Teilaufgaben aufteilen

-Rechnen

-Ueberlegen einer Fertigungsstrasse

-Ueberlegen was davon man extern geben kann (pcb strips a 128leds)

-Rechnen

-Designen

-Kosten abschätzen

-Und dann abwägen ob es realisierbar ist zu welchen Kosten

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8053478 wurde vom Autor gelöscht.
#8053485
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Klar stell dir vor ein Bild besteht aus 128x128px, das kannst du dann in 128 Schichten frei ‘im 128x128x128’ Raum drehen, ohne dass gleich das Atomkraftwerk kollabiert.

audio reaktiver spectrometer bewegt sich frei im Raum

Planet Erde reagiert auf Audio in Groesse und Drehung

3d Objekte bewegen sich im Raum

: Bearbeitet durch User
#8053496
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Durch meine schwere Kleingeneratoren-Bausucht kam es zu weiteren Generatoren: Dieses mal mit einem 2-Takt-Motor mit 22ccm und einem DC-Generator. Dieser geht nicht nur als Generator sondern auch als Anlasser. Die Rudermaschine dient der Chokeeinstellung. Aktuell arbeite ich an einem Generator mit 4-Takt-Gasmotor - ich bitte um Nachsicht.

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
#8053499
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Thomas Re schrieb:

Durch meine schwere Kleingeneratoren-Bausucht kam es zu weiteren Generatoren: Dieses mal mit einem 2-Takt-Motor mit 22ccm und einem DC-Generator. Dieser geht nicht nur als Generator sondern auch als Anlasser. Die Rudermaschine dient der Chokeeinstellung. Aktuell arbeite ich an einem Generator mit 4-Takt-Gasmotor - ich bitte um Nachsicht.

und was davon ist nun selbst gebaut ?Ausser die Aluschienen/Riementrieb/Generator und Servo?

: Bearbeitet durch User
#8053511
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Philipp G. schrieb:

deswegen schrieb ich angehen. Du bist ganz schön borniert, 2 Millionen Leds heisst nicht 2 Millionen Leds leuchten gleichzeitig, sondern die Software berechnet die Leistungsgrenze.

Wollte eigentlich eher zeigen, dass Leistung zwar nicht so’n übertriebenes Problem sein müsste, wie manche Kandidaten mit ihren Referenzen auf notwendige Wasserkraftwerke angedeutet haben, aber dennoch gewisse Herausforderungen beinhaltet. 2-3kW sind ’n guter Wasserkocher, so als Referenz.

… und das ist nur ein Aspekt von vielen, die im Vorfeld zu berücksichtigen als sinnvoll gelten könnte. Aber wenn du meinst, sowas im Vorfeld grob zu überdenken wäre „borniert“, dann fang ruhig an anzugehen, und entsorge den Kram dann halt später – wenn dir dann aufgeht, dass das vielleicht nicht die geschickteste Herangehensweise war. Ist ja nur deine Zeit … :)

Beitrag #8053669 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8053678 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8053772 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8053865
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Gerhard O. schrieb:

Momentan historisch (nicht-digitale) Quarzuhrtechnik (a la CFQ) und elektrisch angetriebene Präzisionspendeluhren. uC Sensor Technik und AFU UKW-FunkGeräte Konstruktion. Analog (Film) Fotografie

(71)

Fast richtig.

Gerade neue Schaltkontakte aus Gold gefertigt und in einen Glashütter- Quarz-Schiffschronometer eingebaut (Minutenimpuls).

Dann noch am Pendel meiner Sekundenpendeluhr weitergebaut. (Glaskeramik).

Alter passt.

Grüße Bernd

#8053909
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Mein heutiges Tagwerk: Unterkonstruktion für die Solarpanele auf dem Transporter. Die Herausforderung war, so flach, wie möglich bauen, damit ich die 1,90 m nicht reiße und noch in Tiefgaragen komme. Verwendet wurden von einem Original DG-Träger nur die Haltefüße. beim Original kamen die Querträger noch auf die Haltefüße oben drauf. Ich habe 20er Konstruktionsprofil unten drunter gemacht und darunter dann Längsstreben. So kann ich die Panele dann seitlich an die Querstreben machen und auf die unteren Längsstreben, wie in eine Wanne legen. Somit habe ich wertvolle cm gespart :-) War ne ziemliche Frickelei, denn die Schrauben sitzen nach unten und man kommt, wenn das Ding auf dem Dach montiert ist, nicht mehr dran. Somit anziehen und hoffen, das alles passt. Ansonsten wieder runter heben und korrigieren...

Angehängte Dateien:
#8053963
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Zu viele Ideen, zu wenig Zeit. Oder anders gesagt:
Wenn ich alle meine Ideen verwirklichen würde, hätte ich keine Zeit für neue Ideen.

Zur Zeit nimmt mich meine Tomatenzucht in Anspruch, vorgestern ins Freie gepflanzt.
Spezialität: Johannisbeertomaten.
Dabei halte ich mich strikt an den Hinweis, den ich mal von einem alten Gärtner bekommen habe: IMMER das Grüne nach oben und das Erdgraue nach unten. Bisher ist es so immer was geworden.

Ach ja, bin ganau so alt wie Chregu

Gruss Chregu (Primzahl)

Hardy F. schrieb:

Die wievielte?

Bei mir die 21.

Angehängte Dateien:
(Firma: Starfleet) #8054043
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Ebenso, ich füge noch Retromechanik hinzu. Denn auch die war früher™ besser und vor allem langlebiger.

Naja wenn in irgeneinem Museum funkelnd restaurierte Unikate rumstehen muss man nicht gleich langlebige Konstruktion als Ursache vermuten.

Retroelektronik war beileibe nicht pauschal langlebiger, sinclair, apple und co hatten viel mit Reparaturen in den Kundencentern zu tun.

Geringe Qualität hat eher was mit auf billigst getrimmte Masenfertigung beim Produzenten und Wartungsverweigerung bei Kunden zu tun.

Persönliche Seite #8054132
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Hallo Max.

Max schrieb:

Da ich momentan eine Sinnkrise durchmache, frage ich mich: Was haben andere für sinnerfüllende Hobbys? Was sind eure aktuellen Hobbyprojekte – sowohl technischer Natur wie Programmierung als auch Blumenzüchten, Fliegen etc.? Wie alt seid ihr? Was sind eure nächsten Projekte?“

Sinnkrisen gibt es nur bei religiösen Leuten. Der Rest sieht zu dass er Spass hat. ;O)

Neben der Arbeit (Haupthobby) schlafe ich sehr viel. Amateurfunk ist ein nettes Hobby. Also Funkbetrieb und nebenher dazu basteln. Ich finde immer, das irgendetwas anders gelöst werden müsste, als es aktuell ist. Aktuell bastle ich mir eine E-Fuse. Ausserdem habe ich Nähprojekte und Schlosser/Tischlerprojekte. Und über den Kram schreibe ich teilweise. Natürlich habe ich auch noch Familie und einen Freundeskreis.

Das alles langt, damit mir nicht langweilig wird. ;O) Ich bin übrigens 64.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8054157
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Dieter D. schrieb:

universelle XY-J02

Nachdem ich eine Version mit LCD-Display gefunden habe, werde ich den im Juni mal ausprobieren. Benötigt wird dieser für einen LiFePo-Akku (LiFePO) an einem Solarpanel, der nach ein paar Unterspannungsabschaltungen nur nach einer Trennungspause wieder bereit ist, weiter zu laden.

#8054350
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Josef B. schrieb:

dann noch zwei Gaense

Na hoffentlich sind die friedlich. Beim Bekannten in Friedewald konnte man sich nicht auf dem Grundstück bewegen, ohne von den Viechern verhauen zu werden.

Bevor weiter Kommentare kommen: Das Leerzeichen kommt nach dem Komma, niemals davor. .. Gänse - Komma - Leer - Rentner - Komma - Leer Komma 60.

Dabei fällt mir gerade das Alter auf, mit 60 schon Rentner - Automobilbude mit Vorruhestandsregelung?

Persönliche Seite #8054382
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Hallo Gerhard

Gerhard O. schrieb:

Aktuell bastle ich mir eine E-Fuse

Mit dem interessanten LTC4368?

Nein, TPS26630, weil ich den TPS26631 von anderswo kenne. ;O)

LTC4368 wäre aber eigentlich die bessere Wahl....wieso habe ich den in meiner Datenblattsammlung unter O-Ring Controller einsortiert?

Mit freundlichen Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
#8054389
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Manfred P. schrieb:

Dabei fällt mir gerade das Alter auf, mit 60 schon Rentner

Ja , ich konnte schon mit 58 und 4 Monate in Rente gehen ,und das ohne Abzuege ,in Rumaenien gelten andere Regeln ( Renteneintrittsalter ist 65 , aber es gibt Zuschlaege bei der Arbeitsdauer in der Schwerindustrie , Maschinenbau, da hatte ich pro Jahr noch 4 Monate angerechnet bekommen ,das summierte sich auf 6 Jahre und 8 Monate die dann von 65 abgezogen wurden). Die Gaense sind zumindest mit mir friedlich, wehe Unbekannten..... Ueberhaupt jetzt wo sie Eier legen ist das schon extrem

: Bearbeitet durch User
#8054433
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Bradward B. schrieb:

Naja wenn in irgeneinem Museum funkelnd restaurierte Unikate rumstehen muss man nicht gleich langlebige Konstruktion als Ursache vermuten.

Den heutigen Neumüll kann man nicht mal mehr aufschrauben, da muss man nichts vermuten. Der Kram kann in die Tonne, wenn was ist. Mit solchem Scheiß kann man nur die Welt vermüllen.

Persönliche Seite #8054446
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Nachtrag

Bernd W. schrieb:

LTC4368 wäre aber eigentlich die bessere Wahl....wieso habe ich den in meiner Datenblattsammlung unter O-Ring Controller einsortiert?

Das muss natürlich "Oring-Controller" heissen. Das hat was mit "verodern" und nichts mit Dichtungen zu tun.

Mit freundlichen Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

#8054530
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Mann ich bin immer noch meinem Opa dankbar das er mich damals hierher mitgeschleppt hat!

Neben meinen Tieren, der Mitarbeit auf dem Hof und Firma der Eltern, meinem nun begonnenden Studium beschäftige ich mich mich gerade mit KI. Die soll nämlich meine ganzen angefangenen Projekte endlich fertigstellen. Eines wird die KI nicht ändern können: Das wichtige Lesen auf dem interessantesten und trollig-freakigsten Elektro-Community-Board aller Zeiten und Epochen.

Meine Ärzte haben schon gemeint, das ich durch meine momentane Abszentinenz hochgradig schwere physische und psyschische Gesundheitsprobleme erleiden könnte-

Aber der Tag hat nur 24 Stunden. :-O

Welche Chancen zum Überleben hab ich also noch ?!? Wird unser Andy ein KI-Forum auf dem Board einrichten?

Achja, mein momentanes Alter ist genau so hoch wie die Ordnungszahl von Titan im periodischen System der Elemente. ;-P

Mein Respekt gilt allen OMs unserer Community, vor allen Denen, die mir kurz und schmerzlos geholfen haben.

mfg

Persönliche Seite #8054564
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Hallo Lotta.

Lotta  . schrieb:

Achja, mein momentanes Alter ist genau so hoch wie die Ordnungszahl von Titan im periodischen System der Elemente. ;-P

Als ich das erstemal hier von Dir gelesen habe entsprach es der von Silizium. ;O)

Mein Respekt gilt allen OMs unserer Community, vor allen Denen, die mir kurz und schmerzlos geholfen haben.

Danke! verneig

Mit freundlichen Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

#8054569
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Bernd W. schrieb:

Sinnkrisen gibt es nur bei religiösen Leuten.

Das ist übrigens ein Irrtum, eher das Gegenteil ist der Fall. Anerkannt statistisch belegt und psychologisch einfach zu begründen.

Gerade Religion und Spiritualität sind ja für Gläubige zentraler Sinn- und Orientierungsgeber im Leben.

Sinnkrisen sind dagegen ein zunehmendes Symptom des heutigen westlichen Materialismus', dessen Glaube sich auf ewiges Wirtschaftswachstum und Konsumlust beschränkt.

Wenn man dann feststellt, daß das gegenwärtige Leben als Mensch im globalen marktwirtschaftlichen Kapitalismus hauptsächlich in immer stärker fortschreitender Zerstörung von Lebensraum und Artenvielfalt des Planeten Erde gepaart mit zunehmender Ressourcenverschwendung besteht, dann ist es nicht mehr weit bis zur Sinnkrise.

Persönliche Seite #8054579
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Hallo Johannes F.

Johannes F. schrieb:

Sinnkrisen gibt es nur bei religiösen Leuten.

Das ist übrigens ein Irrtum, eher das Gegenteil ist der Fall. Anerkannt statistisch belegt und psychologisch einfach zu begründen.

Gerade Religion und Spiritualität sind ja für Gläubige zentraler Sinn- und Orientierungsgeber im Leben.

Ja, weil sie sich Sinnfragen überhaupt stellen und sie zu beantworten versuchen.

Wenn sich mir Sinnfragen aber erst überhaupt nicht stellen, weil ich mir nicht vorstellen kann, das eine solche Frage und eine Antwort darauf überhaupt sinnvoll ist?

Sinnkrisen sind dagegen ein zunehmendes Symptom des heutigen westlichen Materialismus', dessen Glaube sich auf ewiges Wirtschaftswachstum und Konsumlust beschränkt.

Es sollte jedem aus offensichtlichen Gründen klar sein, dass das so mit dem Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch nicht mehr lange funktionieren kann. Für diese Erkenntnis brauche ich keine Religion.

Wenn man dann feststellt, daß das gegenwärtige Leben als Mensch im globalen marktwirtschaftlichen Kapitalismus hauptsächlich in immer stärker fortschreitender Zerstörung von Lebensraum und Artenvielfalt des Planeten Erde gepaart mit zunehmender Ressourcenverschwendung besteht, dann ist es nicht mehr weit bis zur Sinnkrise.

Nein. Weil in meiner Sichtweise läuft es auf die Frage hinaus, wie versuche ich zusammen mit anderen Leuten das Leben hier so zu Organisieren, dass Resourcen weitestgehend geschont werden. Es liegt allerdings auch nahe, dass dieses vermutlich überhaupt nicht möglich ist, weil unser intuitives menschliches Verhalten dieses nicht vorsieht. Wir sind mit unserer Lebenssituation eben absolut überfordert.

Für diese Erkenntnis ist aber auch keine Religion erforderlich, und Religion bietet daraus auch keinen Ausweg, weil sie auch nur mit vorhandenen menschlichen Intuitionen arbeiten kann, die, wie oben ausgeführt, dafür nicht funktionieren.

Du magst vermutlich irgendwelche Mönchsgemeinschaften als Gegenbeispiel anführen, aber diese Gemeinschaft ließe sich auch ohne Religion genauso leben. Es macht nur keiner, weil die wenigsten Leute so ticken. ;O)

Wenn Du die Leute per Religion dazu bringen würdest, so zu Leben, hättest Du Religion zwar als Instrument verwendet, sie dazu zu manipulieren, aber das ginge vermutlich mit anderen Methoden genauso. Auch Manipulation ist nicht an Religion als Werkzeug gebunden.

Das Problem ist, dass ich mir nur schlecht vorstellen kann, wie religiöse Leute denken, und Du kannst Dir vermutlich genauso schlecht vorstellen, wie nicht religiöse Leute denken.

Darum ist diese Diskussion ja auch immer so zweckfrei. ;O)

Mit freundlichen Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

#8054605
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Bernd W. schrieb:

Ja, weil sie sich Sinnfragen überhaupt stellen und sie zu beantworten versuchen.

Das tun auch viele nichtreligiöse Menschen, und gerade die.

Bernd W. schrieb:

Für diese Erkenntnis brauche ich keine Religion.

Hat das irgendwer behauptet?

Bernd W. schrieb:

und Religion bietet daraus auch keinen Ausweg, weil sie auch nur mit vorhandenen menschlichen Intuitionen arbeiten kann, die, wie oben ausgeführt, dafür nicht funktionieren.

Du hast nicht verstanden, worum es geht.

Bernd W. schrieb:

Du magst vermutlich irgendwelche Mönchsgemeinschaften als Gegenbeispiel anführen,

Nein.

Bernd W. schrieb:

Das Problem ist, dass ich mir nur schlecht vorstellen kann, wie religiöse Leute denken,

Das merkt man.

Bernd W. schrieb:

und Du kannst Dir vermutlich genauso schlecht vorstellen, wie nicht religiöse Leute denken.

Wie kommst du darauf, ich sei religiös? Bin ich nämlich gar nicht.

Andererseits gehöre ich aber auch nicht zu jenen Zeitgenossen, die beim Wort "Religion" sofort in Schnappatmung verfallen und meinen, alles was damit zutun hat für überflüssig und Religiöse für dumm und naiv erklären zu müssen. Solch ein Verhalten offenbart so einiges über Charakter und Tellerrandbeschränkung.

Bernd W. schrieb:

http://www.dl0dg.de

Nichts für ungut, aber dieses thematisch vollkommen irrelevante Link-Spamming in jedem deiner Posts ist einfach nur albern. Für's Suchmaschinenranking dürfte das auch nichts bringen; die Crawler sind mittlerweile "intelligent" genug, sowas zu ignorieren.

Persönliche Seite #8054629
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Hallo Johannes.

Johannes F. schrieb:

und Religion bietet daraus auch keinen Ausweg, weil sie auch nur mit vorhandenen menschlichen Intuitionen arbeiten kann, die, wie oben ausgeführt, dafür nicht funktionieren.

Du hast nicht verstanden, worum es geht.

Ich verstehe nicht, was Du mir sagen willst, richtig.

Das Problem ist, dass ich mir nur schlecht vorstellen kann, wie religiöse Leute denken,

Das merkt man.

Offensichtlich. ;O)

Andererseits gehöre ich aber auch nicht zu jenen Zeitgenossen, die beim Wort "Religion" sofort in Schnappatmung verfallen und meinen, alles was damit zutun hat für überflüssig und Religiöse für dumm und naiv erklären zu müssen. Solch ein Verhalten offenbart so einiges über Charakter und Tellerrandbeschränkung.

Wer damit überfordert ist, über den Tellerrand zu schauen, sollte das auch nicht machen. ;O)

Mit freundlichen Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

#8054643
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Sinnkrisen können Desorientierungen hervorrufen. Man teilt vielleicht auch erstmal Sinn und Krise. Für letzteres gibt es ja auch Bewältigungsstrategien. Wenn dann aber gerade Sinnzusammenhänge in der Frage stehen - dann kann das mehr wie weniger belastend sein, hängt halt auch von Sinnzusammenhang ab. Manchmal ist dem auch schwer beizukommen, was man in dem Versuch des "Schweigen der Lämmer"-Videos von Rainer Mausfeld erkennen kann. Journalisten, die nur noch über die öffentliche Propaganda schreiben dürfen, müssen das ja auch nicht witzig finden.

#8054764
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Johannes F. schrieb:

in immer stärker fortschreitender Zerstörung von Lebensraum und Artenvielfalt des Planeten Erde gepaart mit zunehmender Ressourcenverschwendung

Ohe

Wir sind halt 8 Milliarden, und noch stark (fast exponentiell) steigend.

Was meinst du was ein Heischreckenschwarm macht ? Oder eine Bisonherde.

Es ist normal, dass eine Art ihren Lebensraum erweitert und dabei Lebenstaum anderer Arten zerstört.

Selbst eine simple Pflanze schafft das

Begreife also endlich mal die Natur der Dinge.

#8054779
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Michael B. schrieb:

Unsinn. Heuschrecken wurden erwähnt.

Landstrich kahlfressen, um in einigen Jahren wieder vorbeizuschauen vs. z.B. Gifte in die Umwelt lassen, die sich in tausenden Jahren noch negativ auswirken werden …

Man könnte noch ziemlich weit ausführen, aber einerseits sind diese psychischen Abwehrmechanismen sowieso nicht über ’n Forum durchdringbar: Erfahrungsgemäß finden Leute mit dem Mindset immer wieder eine Möglichkeit, es so vor sich selbst darzustellen, dass die kognitive Dissonanz beherrschbar bleibt, andererseits gehört das nun wirklich nicht in diesen Thread; ich bitte die anderen User daher um Entschuldigung.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8054831
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Nebenbei schau ich mal, wie genau die USB-Anschluesse im Linienbus sind. Und ob die auch gehen. In dem EBusmodell ist noch ein Plastikschieber in der Buchse mit Zuschiebfeder. Den sieht man kaum. Jetzt verstehe ich, warum da letzte Woche einige Fahrgaeste Schwierigkeiten hatten.

Wenn mehr als 500mA entnommen wird, wechselt die Leuchtfarbe von blau auf rot.

Angehängte Dateien:
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Persönliche Seite #8055223
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Hallo Michael.

Michael B. schrieb:

in immer stärker fortschreitender Zerstörung von Lebensraum und Artenvielfalt des Planeten Erde gepaart mit zunehmender Ressourcenverschwendung

Ohe

Wir sind halt 8 Milliarden, und noch stark (fast exponentiell) steigend.

Was meinst du was ein Heischreckenschwarm macht ? Oder eine Bisonherde.

Es ist normal, dass eine Art ihren Lebensraum erweitert und dabei Lebenstaum anderer Arten zerstört.

Selbst eine simple Pflanze schafft das

Begreife also endlich mal die Natur der Dinge.

Es ist eine der Anfängerübungsaufgaben für sowohl Regelungstechniker/Kybernetiker alsauch für Biologen und Ökologen, mathematische Modelle für Jäger/Beute Systeme zu entwickeln.

Dabei stößt man schnell auch für ein in der realen Welt beobachtets Problem, dass eine extrem dominierende Art von Raubtieren alle Beutetiere auffrisst und dann verhungert, weil es keine Beute mehr gibt und sie nicht wie ihre Beutetiere aus der gleichen Nahrungsquelle schöpfen können.

Beispiel Fische, wo die Beute sich vom Abgrasen von Algen ernärt, und die Jäger die Beute fressen. In einem übersichtlichen Teich würde z.B. die Raubfische alle Beutefische fressen, und dann verhungern, weil sie keine Algenmatten abgrasen können.

Führst Du jetzt z.B. ein Wasserpflanzendickicht ein, wo sich Beutefische verstecken können und vermehren können, können die Raubfische dann nicht alle Beutefische fressen, und es bleiben welche über, die sich fortpflanzen, so dass auch in Zukunft die Raubfische genug zu fressen haben. Auf Dauer funktioniert nur ein relativ stabiles Fließgleichgewicht. Schwingen kann fatal sein, wenn es soweit schwingt, dass eine Art komplett verschwindet. Das könnten auch die Raubfische sein, die nicht genug Beutefische finden und aussterben. Dann könnten sich die Beutefische über alle Maßen vermehren, alle Algen auffressen und selber verhungern.

Es geht also nicht nur darum, dass sich eine dominierende Art durchsetzt, sondern dass sie sich so durchsetzt, dass sie sich damit selber fatal Schadet.

Und genau darum geht es dabei. Wir Menschen müssen bei unserem Durchsetzten sehr darauf achten, nicht unbedacht unsere eigene Umgebung für uns zu zerstören. Und das System, was wir durcheinanderbringen ist wesentlich komplizierter als die obigen einfachen mathematischen Modelle. Und unser Eingreifen macht, dass die Regulierungsmechanismen, die ein stabil funktionierendes besitzen muss, verändert werden, und ohne dass wir genau wissen, wass da passiert und ohne das wir in vielen fällen noch korrigierend Eingreifen könnten.

Mal abgesehen davon dass es mit Sicherheit viel teurer ist, regelnd eingreifen zu müssen statt vorhandene Regelmechanismen nutzen zu können.

Das zur "Natur der Dinge". ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de

#8055246
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Mein derzeitiges Projekt ist ein selbstbau Feuchtesensor, übermorgen wird es zwei Wochen alt.

Da mich die Alterung der Aluminiumoxid und sonstiger "chemischer" Feuchtesensoren stört, suche ich etwas auch in rauer Umgebung langzeitstabileres. Dazu nutze ich die Kapazität eines offenen Kondensators. Der Kondensator wird auf eine Platine als kammartige Struktur gebildet, dabei liegen die Platten nicht gegenüber, sondern nebeneinander. Der Sensor ist 50x50mm groß die Bahnen und Lücken sind je 2,54mm breit. Seine Kapazität ist 32,7pF bei 47% rel. Feuchte. Wenn ich durch anhauchen die Luftfeuchte erhöhe, geht die Kapazität bis auf 35,0pF hoch (rund 2pF). Das gleiche könnte ich auch durch trocknen nochmal erreichen, weshalb ich von einer Kapazitätsänderung von rund 4pF im Bereich 20%...80% relativer Feuchte ausgehe. Das ist mehr als genug für eine genaue Feuchtemessung.

Das dahintersteckende Prinzip ist das durch das Wasser geänderte Dielekktrikum. Trockene Luft hat einen Dielektrizitätsfaktor von etwa 1, Wasser einen Faktor von 80 und feuchte Luft einen vom Verhältnis abhängigen Faktor, den man mit der Kapazität des Kondensator auswerten kann. Soweit funktioniert der Sensor auch ganz gut.

ABER: Bei einem 48 stündigen Versuch im Freiland an einer schattigen Stelle kann ich keinen Zusammenhang zwischen Luftfeuchte und Kapazität erkennen. Eigentlich sollte die Kapazität bei steigender Feuchte steigen und bei sinkender Feuchte sinken. Die Messungen verhalten sich aber eher zufällig als von einander abhängig?

Die Werte wurden im Abstand von einer Stunde aufgezeichnet, Beginn ist 16:00 Uhr Nachmittags:

27,5°C/34%/34,1pF 25°C/38%/33,1pF 23,5°C/43%/32,7pF 21,7°C/52%/32,3pF

Ich kann mir das Verhalten noch nicht erklären?

Tom

: Bearbeitet durch User
#8055271
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Deine gemessenen +2 pF beim Anhauchen kommen daher sehr wahrscheinlich nicht vom Wasserdampf als Gas, sondern von:

  1. Kondensation / Mikro-Wasserfilm auf Platine, Lötstopplack, Staub, Fingerfett.
  2. FR4 / Lötstopplack nimmt Feuchte auf und ändert lokal εr.
  3. Oberflächenleitung zwischen den Kämmen durch Feuchtefilm.
  4. Temperaturdrift der Platine, Leiterbahnen, Kabel, Messgerät.
  5. Hand-/Körpernähe beim Anhauchen: parasitäre Kapazität.
  6. Im Freiland: Sensoroberfläche hat nicht zwingend Umgebungstemperatur → lokale r.F. direkt am Sensor anders als Messwert

Als reiner Luft-Dielektrikum-Feuchtesensor funktioniert diese Struktur praktisch nicht stabil. Sie misst eher einen Mischmasch aus Kondensation, Oberflächenverschmutzung, FR4-Feuchteaufnahme und Temperatur.

Besserer Ansatz für robust/langzeitstabil:

Interdigital-Kondensator ja, aber mit definierter hygroskopischer Schicht darüber, z.B. Polymer/Polyimid/poröse Keramik. Dann misst du gezielt die Wasseraufnahme dieser Schicht, nicht die Luft selbst

: Bearbeitet durch User

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